Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
stëchen stV. (633 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| die bin ist undertan dem wisel stete,/ wie er nicht sticht und darbet angels grete./ wib, kint, knecht, halt die rete/ | |
| aller frist/ die bin gehorsam sunder ^+rist,/ wie er nicht sticht und im enbrist/ des angels. folgstu nicht der list,/ din | |
| daz wart sît maniger vrouwen $s vil grœzlîche leit./ er stach dem rîchen Hiunen $s daz sper durch sînen lîp./ daz | |
| sach vil wol sîn rîten, $s dô er den Hiunen stach,/ daz ez âne sîne schulde $s von einem strûche geschach./ | |
| geweren kan, so nym eyne nalden myd eynem vaden vnde stich vnder de adern vnde vorstricke se mid deme vademe, daz | |
| ors, daz ein Babylôn/ gein im durh tjostieren reit:/ den stach er drabe, daz was dem leit./ ___op sîn wirt iht | |
| man/ kleinœtes vil gefüeret dan,/ daz er durch unser schilte stach,/ des man für grôze koste jach/ so ez die krîgierre | |
| ein sper, dem was der schaft ein rôr:/ dâ mite stach er den Môr/ hinderz ors ûfen griez:/ (niht langer er | |
| die tjoste sîner hende/ manec sper zebrâchen,/ die schilde dürkel stâchen./ Als ein agelster wart gevar/ sîn hâr und och sîn | |
| unverzagt./ ___Hie hât mangen Bertûn/ roys Utrepandragûn./ //ein mære in stichet als ein dorn,/ daz er sîn wîp hât verlorn,/ diu | |
| sint./ die heizen wir die vrechen:/ si wellnt durch schilde stechen./ Hie hânt die Provenzâle/ schilde wol gemâle./ //hie sint die | |
| durch, anderthalben ûz./ dem anker volgete nâch der strûz./ ___Gahmuret stach hinderz ors/ Poytwîn de Prienlascors/ und anders manegen werden man,/ | |
| den strûz./ //der anker kom doch vor an in./ dô stach in hinderz ors dort hin/ der werde künec von Zazamanc,/ | |
| sunder swert:/ alsus vienc er den degen wert./ ___hinderz ors stach Kayletes hant/ den herzogn von Brâbant:/ //der fürste hiez Lambekîn./ | |
| die beschutten in mit swerten:/ die helde strîtes gerten./ ___Dô stach der künec von Arragûn/ den alten Utepandragûn/ hinderz ors ûf | |
| hurte er den poinder brach,/ den künec von Arragûn er stach/ //hinderz ors mit eime rôr./ der künec hiez Schafillôr./ Daz | |
| sper./ doch muose et dulden Lähelîn/ einen smæhlîchen pîn./ in stach der künec von Zazamanc/ hinderz ors, wol spers lanc,/ daz | |
| bezalt/ unt sô mangen ritter ab gevalt,/ unt der sô stach unde sluoc,/ unt der den tiwern anker truoc/ ûf dem | |
| kom von rîterschaft ir trût,/ der manegen schilt vil dürkel stach./ ir zweier minne triwen jach./ ___Er hete werdekeit genuoc,/ dô | |
| ich sît bezalte/ hôhen prîs vor Karnant./ ze rehter tjost stach in mîn hant/ hinderz ors durh fîanze:/ durch sînen schilt | |
| diu muoter mîn."/ ___Der rîter umbe kêrt den schaft,/ und stach den knappen sô mit kraft,/ daz er und sîn pfärdelîn/ | |
| unkunt gedrenge./ //etslîcher hin zir spræche,/ daz in ir minne stæche/ und im die freude blante:/ op si die nôt erwante,/ | |
| ir krîe wart ouch nie turnei/ gesamliert noch sper enzwei/ gestochen, swâ daz solde sîn./ der guote knappe und Lämbekîn/ die | |
| dem der minne was verselt./ wedr ern sluoc dô noch enstach,/ ê er widersagen hin zim sprach./ unversunnen hielt dâ Parzivâl./ | |
| ist unkunt./ ___Gâwân ze Keien sprach/ "swâ man sluog oder stach,/ swaz des gein mir ist geschehn,/ swer mîne varwe wolde | |
| unsanfte erkant,/ do er mit dem mezer durh die hant/ stach: des twang in minnen kraft/ unt wert wîplîch geselleschaft./ in | |
| vor in allen er des jach./ "der turkoyte mich tâ stach/ hinderz ors, ich muoz mich schamn./ doch sagter mir vier | |
| eime rîter tet sîn tjost wê,/ den er tôt derhinder stach;/ des sider Trevrizent verjach./ ___Gâwân dâhte "swer verzagt/ sô daz | |
| die missetât./ ich sol hie wâpen alsô tragn/ daz wirt gestochen unt geslagn./ ez sî strîten oder turnei,/ hie belîbet vil | |
| gruoz./ vil sper muoz man dâ brechen,/ bêdiu hurtn und stechen./ Bêârosche ist sô ze wer,/ ob wir heten zweinzec her,/ | |
| kastelân,/ daz Meljacanz dort gewan,/ do’r Keyn sô hôhe derhinder stach/ daz mann am aste hangen sach./ do ez Meljacanz dort | |
| arme gehaft./ ein rîchiu tjost dâ geschach:/ Gâwân in flügelingen stach,/ unde enzwei sîn hindern satelbogn,/ daz die held für unbetrogn/ | |
| in dirre wochen an mir sach,/ wand er mich flügelingen stach/ hinderz ors al sunder twâl,/ er twanc mich des daz | |
| ê drûffe ligen sach:/ daz sper man in die wunden stach./ //Sâturnus louft sô hôhe enbor,/ daz ez diu wunde wesse | |
| vor einer klôsen ich die sprach:/ dar nâch ich flügelingen stach/ einen rîter drabe und zôch ez dan./ von Munsalvæsche was | |
| harte kleine./ man sol unfuoge rechen/ mit slahen unt mit stechen."/ ___Gâwân zuo dem pfärede gienc,/ mit lîhtem sprunge erz doch | |
| daz deweder ie wort/ //Zem andern gespræche,/ man giht iewederr stæche/ den andern durch des schildes rant,/ daz die sprîzen von | |
| êrste wart mîn dach,/ hiut ist mîn hôhste ungemach./ ich stach vor Agremuntîn/ gein eime rîter fiurîn:/ wan mîn kursît salamander,/ | |
| do quelte/ ein herteclicher huste,/ do wolde er und enmuste/ gestochen in sich selber haben,/ wand er wart leider uberhaben/ von | |
| stange vnd lege si in eyne vurch der erdin, vnd stich mit eyme starkin messir di stange in di lenge, vnde | |
| vingirlinis wyt von eyner rutin odir von eyme halme, vnd stich dor yn eynen griffil odir eyne nolde, vnde stoz is | |
| dem si die duͤrnein chron auf satzten, durch den si stachen, durch den leip unsers herren; den sehent die verworchten, $t | |
| scholt sein, ze einem hol gemacht da die schachær inne stechent. nu ist uns aller noͤtist daz wir diu wort diu | |
| Reinhart sprach: «vil manic dorn/ Hat mich in den fvz gestochen/ in disen siben wochen,/ Daz tvt mir, kvnic, harte we./ | |
| swa iz ze$/ der note gescah,/ da man sluc unde stach,/ so ne gesamnoten sich nie zwelue/ so uzerkoren helde./ man | |
| uorne,/ swaz uns her noch geschach./ da man sluc ůder stach,/ da waren ie die rechen/ mit ir scharphen ekken,/ so | |
| ich haben,/ daz ich <daz> muze rechin,/ durch sin herce stechin/ minen golt garwin spíz.’/ der chůninc ime uil gwislichin gehíz,/ unt | |
| si sprancten,/ ain ander si an ranten./ Oliuir durch den haiden stach,/ zv der erden er in warf./ wider zuchter den spiez,/ | |
| was uermezzenliche erhaben./ uon Almerie Tortan/ mit ainem golde garwen uán/ stach er den grauen Orten,/ daz er uiel toter./ er ware | |
| den sporen nám,/ er cherte rechte in gegen dem uan,/ er stach Marcellen,/ den grauen uon Uigennen,/ durch ainen schilt dicken/ den | |
Ergebnis-Seite: << 5 6 7 8 9 10 11 12 13 >> |