Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
stat stF. (1098 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| wollent herbergen, darumb sint sie geflohen; wann in aller dißer statt ist dalang nymant so kúne der uch geturre herbergen noch | |
| pallast.’ ‘Muß ich dann myns undanckes herbergen in jener unwerden statt?’ ‘Ja ir entruwen, ir mögent uß nit.’ ‘Ich sol, wene | |
| sprach er, ‘ich hett sie alle zurhauwen, $t hett ichs statt gehabt. Hie ist das böst volck in dirre statt das | |
| ichs statt gehabt. Hie ist das böst volck in dirre statt das ich ie gesah, sie enwellent joch wiedder edel lút | |
| hett das were im alles vergeben, er múst aber der statt ir gewonheit halten und ir recht; er hieß yn bald | |
| er múst ein nacht by im bliben, anders enhielt die statt ir recht nit. ‘Was ist dann der stat recht?’ sprach | |
| an antwurt. Hestor sprach: ‘Herre, ich wúst noch gern dißer stett gewonheit.’ ‘Wie heißt ir?’ sprach der herre. ‘Ich heiß Hestor, | |
| lang geurloget, doch hatt mir got geholffen das mir myn statt beliben ist und myn burg. Nu hatt mir gott geholffen | |
| machen darumb. Nu bin ich alt und forcht das diße statt númmer als wol zu irm rechten werd gehalten nach mym | |
| man, er sy dann als gůt ritter das er die statt als mit gůten eren behalten möge als ich han getan | |
| were dann das sie der mäge weren die off die statt urlageten, so mochten sie wol ir straßen riten allungeswurn. Die | |
| were des konig Artus irs herren und ichselb mit der statt. Das halff alles nit das er icht schwern wolt. Da | |
| off, und das geruff wart aber groß uber all die statt das die fynd kemen. Da wapent sich der herre und | |
| er den herren iemer me mit gnaden ließ und syn statt, und solt das geschaffen mit sim herren dem konig mit | |
| nymer me off den herren solt geurlogen noch off die statt; und enkunde er des nit gethůn, so solt er dem | |
| heißet die Verborgen $t Heremitanie, die stet an der wildesten statt die man iergen in dißem wald finden mag; und darumb | |
| den ir Lancelot heißent, ich wiset uch villicht an die statt da man uch seyte wo er were.’ ‘Herre’, sprach myn | |
| Sie saßen beide uff ir pfert und ritten zu der statt wert da der ritter gefangen lag; sie machten yn fröer | |
| er kumen was, und kam zu vesperzitt wiedder in die statt da er gefochten hett. Der herczog was gegen im ußgeritten | |
| uch sagen, herre’, sprach er, ‘man hatt mir an maniger statt von uch gesagt, also bin ich uch herre zu lande | |
| Segremors, herre’, sprach sie, ‘ich wil uns leyten an die statt da wir nymann enforchten.’ ‘Wo ist das, liebe jungfrau?’ sprach | |
| streyt man, und myn herre Ywan was an des koniges statt. Key der truchses der furt des koniges bannir, und das | |
| willen! Ich soll uch zu recht ere thun in allen stetten wo ich mag, ir sint mir auch lieber dann mynselbs | |
| sprach Lancelot. ‘Er @@s@hat mir aber wenig eren an dißer statt gegeben.’ ‘Wie herre?’ sprach myn herre Ywan. ‘Ir mögent wol | |
| nemen! Ich wil zum closter nit beliben.’ Zeseling was ein statt und was bi dem closter gelegen in einer halben milen | |
| syn herwert noch hin zu bůcken, wann allweg zu eyner statt zu stende; sin buch sol syn eyner jungfrauwen, reyn und | |
| er die jungfrauwen warumb es so finster were in der statt dannen sie qwemen. ‘Das wil ich uch sagen, herre’, sprach | |
| der unselden ist gestanden. Ein herre was hie in der statt und minnet ein edel jungfrau; da kunde er sie zu | |
| saczt man uff ein karch und furt yn durch die statt dannen er was, so hett er ummer me sin ere | |
| sprach: ‘Wir sollen uch zu recht dienen, herre, an allen stetten wo ir gebietent, und sollen zu recht uwer ere und | |
| des wirtes sun saget im irs vatter namen und die statt da er wonde. @@s@//Lancelot saß uff des ritters roß und | |
| slafen solt gan, sie furten yn zur herberg in der @@s@statt, dainn gesagt wart das die konigin tot were nit offenbarlich. | |
| allin sinin holdin./ er vant daz dir in Lybano,/ zi steti jagit erz do./ do jagit erz alli/ dri tagi volli./ | |
| //Der iunger ſprach: Wie kumet daʒ, daʒ got in allen ſtettin iſt vnde doch in einer ſtete deſte minre niht iſt, | |
| ut ciuitaſ#.;, daʒ ſprichet: #.:Jeruſalem die wirt geʒinberet alſe ein ſtat.#.; Sumeliche ſteine, die wurdent vnebene geleit vnde furwarf ſi der | |
| geleit./ dins underdinges he gebat,/ niͤt enrumde he diͤ selve stat,/ niͤt enmaʒd he weinen inde klagen/ viͤrzich nacht bit viͤrzich | |
| des ich dich bat,/ wir sin beide kumen in diͤ stat,/ da men unsen liͤven ever nachet machet./ owi, si krüzgent | |
| der dügde rouvet./ dit houft envant an dir $’n gein stat,/ du hads din herz so nider gesat,/ du druͤgs so | |
| sun was,/ dů sin din reine magtdům genas/ in der stat zů Bethlehem/ ind als du in offerds zů Jherusalem./ //Dů, | |
| gesant/ zů himelrich unsen heilant!/ he bereidet dir diͤ vrölich stat,/ darin du wertlich salt werden gesat/ beid bit selen ind | |
| recht solds werden gesat/ üver alle engel in diͤ overst stat!/ üver n#;iun chore algemeine/ bis du gesat, ei maget reine!/ | |
| üver diͤ geist gesat,/ diͤ in himel hant diͤ viͤrde stat./ ////Starke vrow vol menlicheide,/ sterk uns kranken bit dim geleide,/ | |
| diͤ geweldgen nider gesat/ ind diͤ otmuͤdgen in diͤ hoge stat,/ he hat gesat bit allem gůde/ siner hüngriger l#;iud gemůde./ | |
| den got hat gesat/ üver andre chor in diͤ overst stat./ he birnt algar van godes v#;iure,/ üver al engelsche creat#;iure./ | |
| uns dat:/ dat got ein v#;iur si, dat $’n geine stat/ noch engeine zit begrifen mach./ dit groʒe v#;iur in dim | |
| berouve,/ dat he spreche, dat al godes macht/ in der stat nider wer gelacht?/ //Was $’t groʒe liͤcht da verleschen,/ was | |
| du has gesungen: #.,Magnificat $p!#.’/ ich han in einer andrer stat/ ein lützel gebreit des sanges lof,/ den lovet al de | |
| algare,/ darinne want diͤ engelsche schare./ wiͤ schön is diͤ stat ind wiͤ riche,/ wiͤ unglich is si unsem erdriche!/ //Van | |
| is si unsem erdriche!/ //Van der erd bitz an diͤ stat,/ da de luter himel is gesat,/ is groʒe ziͤrheit an | |
| ded got dat?/ wa gehords du $’t iͤ in einger stat,/ dat got iͤ gezougend so groʒe minne/ einger creaturn van | |
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