Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sprunc stM. (122 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| in sîner tunc:/ altherre junc,/ dîn gallentrunc/ lêrt in den sprunc/ an dem er sich ze tôde erviel./ /Ûz niuwen sünden | |
| eʒ schein noch swerzer, denne ein brant/ und gienc in sprunge sam ein tier./ ouch kam der ander betschelier,/ der Pêleus | |
| vermeʒʒenlichen wider/ ûf in geloufen aber sider/ mit eime gæhen sprunge./ der hôchgeborne junge/ begunde an in genenden./ er gap ze | |
| gegeben,/ denne in beiden sî beschert./ mîn herze alrêrst von sprunge vert/ und ist reht als ein vogel vrî./ waʒ grimme | |
| dâ schieʒen solte,/ daʒ er die strâlen wolte/ mit sîme sprunge erîlen,/ wan er kam vor den phîlen/ geloufen iemer zuo | |
| grimmen und mit scharpfen sporn/ twanc er sîn ros ze sprunge./ von sîner samenunge/ begunde er kêren an den strît,/ des | |
| er twanc eʒ mit den scharphen sporn/ ûf einen hurteclichen sprunc./ ouch wolte sich der grâve junc/ Anthilion niht sûmen./ die | |
| sîn ors zuo den von Kriechen vor/ begunde springen mangen sprunc./ reht als ein ar ûf gense junc/ in hungernœte stôʒen | |
| drabe/ und îlte zuo des plânes habe/ mit eime snellen sprunge./ dâ wart der edel junge/ mit fuozliuten bestanden/ und êrst | |
| in geworfen hæte,/ geloufen kam der stæte/ mit einem snellen sprunge./ nû was ouch dâ der junge/ sîn neve bî der | |
| sînen schilt./ sîn ros fuor sam ein snellez wilt/ mit sprüngen ûf der heide./ er îlte ân underscheide/ zuo der patelle | |
| bekerig und sere lauffende, es was licht und von großen sprungen. Sie hett im bereit mantel und rock von wißem sammet; | |
| roß das groß und starck was und licht von großen sprungen. Die frauw det ir heubtcleyt von irm munde und grußt | |
| alle vor im großer forchte pin./ da er des louwen sprünge solde phlegen,/ wie tumm da was sin eseli!/ sin übermut | |
| gevallen $s wol zwelf klâfter dan./ den wurf brach mit sprunge $s diu maget wol getân./ dar gie der herre Sîfrit | |
| listen $s er hete kraft genuoc,/ daz er mit dem sprunge $s den künic Gunther doch truoc./ Der sprunc der was | |
| mit dem sprunge $s den künic Gunther doch truoc./ Der sprunc der was ergangen, $s der stein der was gelegen./ dô | |
| gezogen./ der lewe lief nâch dem schuzze $s wan drîer sprünge lanc./ die sînen jagtgesellen $s die sagten Sîfride danc./ Dar | |
| ein gæhez volgen $s von sînen vriunden getân./ Swie wîter sprunge er pflæge $s für des sales want,/ doch ergâhte in | |
| gelîchen/ wolt diu klâre junge./ man seit noch von dem sprunge,/ den si zuo der swester tet/ an daz wazzer in | |
| tet/ an daz wazzer in daz terret./ diu kunigin den sprunc sach,/ zuo der swester si sprach:/ ‘dir werre denne anders | |
| ræte/ weckent sêr die fursten junge,/ sô si varent von sprunge,/ ûf urliuges gier./ herzog Albreht der zier/ lenger niht enspart,/ | |
| ungelîch:/ ich bin ein ritter junge/ und var dar von sprunge/ und sol mich noch freuden saten./ die mich wolden hân | |
| sô wær mîn bester sin ein tôr."/ ___diu doch von sprungen nicht belibn,/ ir ors mit sporen si bêde tribn/ ûzem | |
| doch verkorn."/ diu frouwe mit ir blôzem vel/ was zem sprunge harte snel/ von dem pfärde ûf den wasen./ swie dez | |
| si glestet durch der vinster want,/ und hât den heleden sprunc gerant,/ der endiuzet noch enklinget,/ sô er vom herzen springet./ | |
| unt mit stechen."/ ___Gâwân zuo dem pfärede gienc,/ mit lîhtem sprunge erz doch gevienc./ dâ was der knappe komen nâch,/ ze | |
| pfärde was der rücke junc:/ wær drûf ergangen dâ sîn sprunc,/ im wære der rücke gar zevarn./ daz muoser allez dô | |
| geschiht?/ er saz drûf: dô fuor ez sô,/ sîner wîten sprunge er was al vrô./ ___dô sprach er "bistuz Gringuljete?/ daz | |
| do gestuont im daz bette vor:/ er huop sich zem sprunge enbor,/ und spranc rehte enmitten dran./ die snelheit vreischet niemer | |
| zwein füezen trat/ hin über an den andern stat./ der sprunc mit valle muoste sîn./ des weinde iedoch diu herzogîn./ der | |
| sporn treib erz an den grabn./ Gringuljet nam bezîte/ sînen sprunc sô wîte/ daz Gâwân vallen gar vermeit./ zuo zim diu | |
| si Parzivâlen sitzen vant/ bî Artûse nâhen./ si begunde ir sprunges gâhen/ von dem pfärde ûfez gras./ si viel mit zuht, | |
| loufte/ (sô was er der verkoufte)/ dar si sich von sprunge huoben ê./ daz tet an sîner wunden wê/ Anfortase, der | |
| ich will dich leren einen list./ Dv solt so hohe sprvnge ergeben,/ dv macht verliesen wol din leben,/ Bestet dich ein | |
| niht iehen./ lavf nach mir, ich laz dich sehen/ Edele sprvnge ane liegen.»/ sie wolden beide ein ander betriegen./ Reinhart lief sinem | |
| wær daz leben entloffen./ da sprang er von im einen sprung./ der edel reine ritter jung/ vil balde wider gein im | |
| Malfer/ und gahte gein dem strite her/ mit langem witen sprunge./ der kuͤne, shoͤne, junge/ gein dem strite vaste gahte./ swelhem | |
| ‘daz ir so wol gejaret bint/ und iwer oͤrsh in spruͤngen gat,/ dem grawen hare daz niht stat.’_–/ ‘dirre rede sit | |
| rede sit ir ze jung./ waz irret iuch mins oͤrshes sprung?/ oder was shadet iu min gewant?/ ich rite durch ein | |
| zo danche./ Den heleden vil ivngin./ giengen die ros in sprungin./ Do brachte dietherichis uane./ Zvencik dusint lossam./ In breither blickin | |
| Ey wie uermezeliche her reit./ Ime ginc daz mark in sprungen./ Baz dan eime iungin./ Vrlof her zo deme koninge nam./ | |
| faltin tôt in di burch./ //Dô tete der kuninc einen sprunc/ und mit ime manic helt junc/ nider ûf di zinnen./ | |
| daz sú taten die aller hoͤhsten und die aller friesten sprúnge. Der vorsenger der kond es als gar wol ruͤren, und | |
| ieman zwein herren dienen? Nein es, werlich! Tů einen frien sprung, so macht du beliben. Lass von grunde den menschen,_– du | |
| du wilt nút erwinden, e daz du in des tufels sprung wurst gegeben. Ich han dir es dicke geseit: ir wenent | |
| ieman zwein herren dienen? Nein es, gewerlich! Tů einen frien sprung, so mahtu bliben. Lasse von grunde den menschen und alles | |
| prîse,/ meisterlîch den houbetschotten,/ singet wol des reigen kotten,/ hôher sprunge ist er ein angerwîse!/ //Ich wil sîn sîn kempfe zer | |
| durh die biunde/ schal rehte als ez allez brunne:/ Hôhe sprunge, geile baggenknûzze./ vil starke gefriunde/ fron Elsen schatten bâren vor | |
| sunne./ Ringewiffel frôn Elsun/ bî der stûchen $s fuorte./ hôher sprünge, sunder dûchen,/ (_) nie in enhein loch gestrûchen,/ fuor der | |
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