Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

sprunc stM. (122 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

BdN 42, 3 daz man die swangern frawen vast sleht, und von grôzen sprüngen, die die frawen tuont, von swærem schütteln, von reiten oder
BdN 145, 21 er daz tier in dem vierden oder in dem fünften sprung niht begreift, sô stêt er still zorniger und grimmiger; und
BdN 250, 29 die schefläut künftigz ungewiter. si sint sô snell in iren sprüngen, sam Solînus spricht, daz si etswenn über die schefsegel springent,
Daniel 1372 irme schacht!/ Nicht zuch dine barmunge/ Von uns in zornis sprunge,/ Sunder gedenke der e/ Die du hattez mit uns e/
Daniel 2706 von werden sie geleit/ Uz menschen kestigunge./ Bi irme hohen sprunge/ Sal en ir lidunge sin/ Glich tuveln der helle pin.’/
EnikWchr 15804 geworht über al./ sîn zimier was ein pantel,/ geworht ze sprüngen hart snel;/ silberwîz was sîn gestalt,/ ze wunsch was ez
EnikWchr 15808 manicvalt/ geworht ûf den helm guot./ sîn ors vast in sprüngen wuot./ er fuort einen schilt/ der selb degen milt,/ der
EnikWchr 19380 und bist schœn unde junc./ tuo von der keten einen sprunc/ und var mit mir ze land heim,/ ich mach dich
EnikWchr 20841 dem widervar hie allez guot!/ sîn ros daz gêt in sprunge:/ dâ rîtet her der junge!’/ Rompheâ in vil wol an
EnikWchr 23663 hiez balde springen,/ sîn schœn ros bringen;/ daz was mit sprüngen kec./ von baldekîn ein deck/ hiez er ûf daz ros
Erz_III 6, 492 alt, der wirt da junch./ ir snelle hat da witen sprunch:/ von osten vert er hin und her/ zu westen, daz
Erz_III 89, 91 und wil da meren Gotes her./ wie hoch der selbe sprunc si,/ er wirt der sunden so niht vrî./ als er
Gen 2922 uber berg jouch tal,/ tuot hinnen unt enne $s manige sprunge,/ same snelle dû vrentist $s al daz tû ane ergêst./
Greg 1598 und daz undern arm gesluoc/ und mich daz ors von sprunge truoc./ sô liez ich die schenkel vliegen:/ die kunde ich
GTroj 275 roz vil lutzel rüwe pflag,/ Won daz es illende in sprüngen gie./ Klaine sich der here ie/ Durch gelust umbe sach./
GTroj 1153 an den zitten/ So nache getörste ritten./ __Mitt vil balden sprüngen schnell/ Sprang der rysse Ruel/ An den held uss Throyer
GTroj 2280 er nit für bas woltt entwellen/ Wer weltt die schwinden sprünge zellen,/ Do er urlöb genan,/ Die er gewappnett tett von
GTroj 4342 nitt lass:/ Hie mit meine ich die schwester sin./ Wibliche sprüng wurden schin/ Von der rainen edlen frucht./ Ierem brüder sy
GTroj 4400 daz castilon,/ Lang, witt, an dem libe vech,/ Es tett sprüng als ain rech./ Alle sine kobertüre/ Des edlen heldes gehüre/
GTroj 5428 statt,/ Suss waz gezierett der junge./ On all valsch velken sprünge/ Unmuette nie gewan/ Und bliktte da den künig an./ Tryfon
GTroj 6398 sprang./ Daz gesind ward alles fro/ Do er pflag sölicher sprünge hoch./ Nun ward gar in kurtzer zitt/ Renne gewand und
GTroj 7627 sin/ Gabend gold varwen schin./ Sin ross gar schön in sprüngen gie./ Uss ward er gelassen hie./ Der ritter iltte vaste/
GTroj 19342 Uff den waz im unmassen gach./ Die sinen im in sprüngen nach/ Begunden da volgen,/ Won sy im unerbolgen/ Warend alle
GTroj 19361 Paris gedachte an künne,/ Achyles vacht mit wunne./ [332#’v] Behender sprünge waz der tegen/ Alle nach maister schefte pflegen,/ Als den
GTroj 21837 braitt,/ Er die rotten do an raitt,/ Sin ross in sprüngen do gie./ Suss kertte er für den künge hie./ Der
Herb 1386 eine1n schaft,/ Groz alsam ein runge./ Sin ros ginc in spru1nge./ Er warf iz her vn2de dar./ Er rief lute in
Herb 2036 Biz daz er quam an die stat,/ Da er den sprunc mochte han./ Do liz faste hine gan./ "Ich mag in
Herb 2089 mich an vn2de schutte sin bart./ Wen daz mir der sprunc wart/ Vnd daz ich vursuchte,/ Ob ich enpflihe1n mvchte,/ Ich
Herb 2538 vn2de so/ Nach der wandelunge,/ Daz die mi1nne fert in spru1nge./ Gegen der abentstunde/ Daz volc sich abe begu1nde/ Riten vnd
Herb 4550 sluc vnd dranc/ Vn2de hurte vn2de stiez,/ Sin ros in spru1ngen er geliez,/ Als ez flucke were./ Ector der gewere,/ Do
Herb 4800 zv springen,/ Da en=kvnde niht vor bestan,/ Ez en=wolde follen sprunc han./ Ez en=wart nie dehein noz,/ Daz phert were so
Herb 6957 ein helt gemeit/ Laissirandere zv reit./ Sin ros in hohe1n spru1nge1n ginc./ Er quam vf den rinc/ Mit reiner vure zv
Herb 7410 was wol schin,/ Da ez wenkete vn2de spranc,/ Daz sin sprunc vn2de sin wanc/ Glichete eime phile./ Vnder der selbe1n wile/
Herb 8747 Mit worte1n, mit gruzze;/ Zv rosse vnd zv fuzze,/ Zv sprunge vnd zv loufe/ Quame1n sie zv houfe;/ Mit grozme gereizze/
Herb 10210 daz ros spranc,/ Daz sin fuz den stegereif/ An dem spru1nge niht begreif,/ Helm, schilt, sper, swert,/ Iegelich zv siner stat
Herb 11597 Menesteus vf ein ros saz,/ Daz da deheinez baz/ An spru1nge v3nde an gelazze/ Hette bezzer mazze./ Des warf er ez
Hiob 83 hat,/ Und ſin vil tyefer wiſer rat/ Wol nach ordenlichem ſprunge/ Hat alle ſchepphenunge/ Underſcheiden glich und eben/ Und yeclichem da
Hiob 3313 groz/ #s+Zu ryben#s- mines herzen ſchoz,/ Daz ich mit vernumphften ſprunge/ Dy ſache ſyner ordenunge/ An mir nicht gepruven kan./ #s+Er
HvFreibTr 5522 leide/ tet der vrische degen junc/ zu dienste Isôten einen sprunc/ sô grôz und alsô wîten,/ daz bî keinen zîten/ nieman
HvFreibTr 5525 und alsô wîten,/ daz bî keinen zîten/ nieman sô wîten sprunc gesach./ Tristan gienc hin. und daz geschach,/ dô sprach der
HvNstAp 20254 Si was ring und jung./ Sy det zu im ainen sprung/ Und sprach ’du valscher Sarracein,/ Du giltest mir di schwester
HvNstGZ 1883 dugentriche knabe/ Jhesus von dem himel abe/ Neme sinen hohen sprung/ In der werlte jamer dong/ Und die menscheit an sich nam,/
Kchr 5817 hilfe komen,/ uber allen hof wîten/ getorste niemen gebîten./ die sprunge wâren alsô egeslîch,/ dâ nerte sich männeclîch,/ dannen flôh wîp
KLD:BvH 8: 3, 1 wart und wirt dâ valsches buoz./ //Dô ir lop von sprunge flouc, gar aller tugende man im jach;/ sælde an êren
KLD:Kzl 3: 2, 6 hab gesworn./ ir gâhent an der herren rât mit snellem sprunge./ sus wirt des bœsen vil getân, des guoten vil verborn./
KLD:UvL 32: 7, 4 an die brust ez sêre stôzet,/ hôhe ez springet mangen sprunc./ werdiu liebe drinne bôzet,/ diu mich selten ruowen lât,/ swie
KLD:UvL 58: 4, 6 sâ fröiden junc/ und muoz mir daz herze springen mangen sprunc./ //Ûz ir kleinvelrôtem munde/ süeze süeze suoze gât:/ die nimt
KvWGS 750 junc,/ mac ergahen, ſo man giht./ ſwaz er mit drin ſprüngen niht/ gevahet, des tuot er ſich abe:/ davon ich in
KvWGS 762 ʒe lange fremde was geſin;/ und ſwaz er mit den ſprüngen drin/ an ſich des males niht gewan,/ da wolte er
KvWGS 1228 pris alt unde junc/ dur daz din ſun tet einen ſprunc/ herab in dine reinen bruſt,/ der uns hinuf uz der

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