Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sprunc stM. (122 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| daz man die swangern frawen vast sleht, und von grôzen sprüngen, die die frawen tuont, von swærem schütteln, von reiten oder | |
| er daz tier in dem vierden oder in dem fünften sprung niht begreift, sô stêt er still zorniger und grimmiger; und | |
| die schefläut künftigz ungewiter. si sint sô snell in iren sprüngen, sam Solînus spricht, daz si etswenn über die schefsegel springent, | |
| irme schacht!/ Nicht zuch dine barmunge/ Von uns in zornis sprunge,/ Sunder gedenke der e/ Die du hattez mit uns e/ | |
| von werden sie geleit/ Uz menschen kestigunge./ Bi irme hohen sprunge/ Sal en ir lidunge sin/ Glich tuveln der helle pin.’/ | |
| geworht über al./ sîn zimier was ein pantel,/ geworht ze sprüngen hart snel;/ silberwîz was sîn gestalt,/ ze wunsch was ez | |
| manicvalt/ geworht ûf den helm guot./ sîn ors vast in sprüngen wuot./ er fuort einen schilt/ der selb degen milt,/ der | |
| und bist schœn unde junc./ tuo von der keten einen sprunc/ und var mit mir ze land heim,/ ich mach dich | |
| dem widervar hie allez guot!/ sîn ros daz gêt in sprunge:/ dâ rîtet her der junge!’/ Rompheâ in vil wol an | |
| hiez balde springen,/ sîn schœn ros bringen;/ daz was mit sprüngen kec./ von baldekîn ein deck/ hiez er ûf daz ros | |
| alt, der wirt da junch./ ir snelle hat da witen sprunch:/ von osten vert er hin und her/ zu westen, daz | |
| und wil da meren Gotes her./ wie hoch der selbe sprunc si,/ er wirt der sunden so niht vrî./ als er | |
| uber berg jouch tal,/ tuot hinnen unt enne $s manige sprunge,/ same snelle dû vrentist $s al daz tû ane ergêst./ | |
| und daz undern arm gesluoc/ und mich daz ors von sprunge truoc./ sô liez ich die schenkel vliegen:/ die kunde ich | |
| roz vil lutzel rüwe pflag,/ Won daz es illende in sprüngen gie./ Klaine sich der here ie/ Durch gelust umbe sach./ | |
| an den zitten/ So nache getörste ritten./ __Mitt vil balden sprüngen schnell/ Sprang der rysse Ruel/ An den held uss Throyer | |
| er nit für bas woltt entwellen/ Wer weltt die schwinden sprünge zellen,/ Do er urlöb genan,/ Die er gewappnett tett von | |
| nitt lass:/ Hie mit meine ich die schwester sin./ Wibliche sprüng wurden schin/ Von der rainen edlen frucht./ Ierem brüder sy | |
| daz castilon,/ Lang, witt, an dem libe vech,/ Es tett sprüng als ain rech./ Alle sine kobertüre/ Des edlen heldes gehüre/ | |
| statt,/ Suss waz gezierett der junge./ On all valsch velken sprünge/ Unmuette nie gewan/ Und bliktte da den künig an./ Tryfon | |
| sprang./ Daz gesind ward alles fro/ Do er pflag sölicher sprünge hoch./ Nun ward gar in kurtzer zitt/ Renne gewand und | |
| sin/ Gabend gold varwen schin./ Sin ross gar schön in sprüngen gie./ Uss ward er gelassen hie./ Der ritter iltte vaste/ | |
| Uff den waz im unmassen gach./ Die sinen im in sprüngen nach/ Begunden da volgen,/ Won sy im unerbolgen/ Warend alle | |
| Paris gedachte an künne,/ Achyles vacht mit wunne./ [332#’v] Behender sprünge waz der tegen/ Alle nach maister schefte pflegen,/ Als den | |
| braitt,/ Er die rotten do an raitt,/ Sin ross in sprüngen do gie./ Suss kertte er für den künge hie./ Der | |
| eine1n schaft,/ Groz alsam ein runge./ Sin ros ginc in spru1nge./ Er warf iz her vn2de dar./ Er rief lute in | |
| Biz daz er quam an die stat,/ Da er den sprunc mochte han./ Do liz faste hine gan./ "Ich mag in | |
| mich an vn2de schutte sin bart./ Wen daz mir der sprunc wart/ Vnd daz ich vursuchte,/ Ob ich enpflihe1n mvchte,/ Ich | |
| vn2de so/ Nach der wandelunge,/ Daz die mi1nne fert in spru1nge./ Gegen der abentstunde/ Daz volc sich abe begu1nde/ Riten vnd | |
| sluc vnd dranc/ Vn2de hurte vn2de stiez,/ Sin ros in spru1ngen er geliez,/ Als ez flucke were./ Ector der gewere,/ Do | |
| zv springen,/ Da en=kvnde niht vor bestan,/ Ez en=wolde follen sprunc han./ Ez en=wart nie dehein noz,/ Daz phert were so | |
| ein helt gemeit/ Laissirandere zv reit./ Sin ros in hohe1n spru1nge1n ginc./ Er quam vf den rinc/ Mit reiner vure zv | |
| was wol schin,/ Da ez wenkete vn2de spranc,/ Daz sin sprunc vn2de sin wanc/ Glichete eime phile./ Vnder der selbe1n wile/ | |
| Mit worte1n, mit gruzze;/ Zv rosse vnd zv fuzze,/ Zv sprunge vnd zv loufe/ Quame1n sie zv houfe;/ Mit grozme gereizze/ | |
| daz ros spranc,/ Daz sin fuz den stegereif/ An dem spru1nge niht begreif,/ Helm, schilt, sper, swert,/ Iegelich zv siner stat | |
| Menesteus vf ein ros saz,/ Daz da deheinez baz/ An spru1nge v3nde an gelazze/ Hette bezzer mazze./ Des warf er ez | |
| hat,/ Und ſin vil tyefer wiſer rat/ Wol nach ordenlichem ſprunge/ Hat alle ſchepphenunge/ Underſcheiden glich und eben/ Und yeclichem da | |
| groz/ #s+Zu ryben#s- mines herzen ſchoz,/ Daz ich mit vernumphften ſprunge/ Dy ſache ſyner ordenunge/ An mir nicht gepruven kan./ #s+Er | |
| leide/ tet der vrische degen junc/ zu dienste Isôten einen sprunc/ sô grôz und alsô wîten,/ daz bî keinen zîten/ nieman | |
| und alsô wîten,/ daz bî keinen zîten/ nieman sô wîten sprunc gesach./ Tristan gienc hin. und daz geschach,/ dô sprach der | |
| Si was ring und jung./ Sy det zu im ainen sprung/ Und sprach ’du valscher Sarracein,/ Du giltest mir di schwester | |
| dugentriche knabe/ Jhesus von dem himel abe/ Neme sinen hohen sprung/ In der werlte jamer dong/ Und die menscheit an sich nam,/ | |
| hilfe komen,/ uber allen hof wîten/ getorste niemen gebîten./ die sprunge wâren alsô egeslîch,/ dâ nerte sich männeclîch,/ dannen flôh wîp | |
| wart und wirt dâ valsches buoz./ //Dô ir lop von sprunge flouc, gar aller tugende man im jach;/ sælde an êren | |
| hab gesworn./ ir gâhent an der herren rât mit snellem sprunge./ sus wirt des bœsen vil getân, des guoten vil verborn./ | |
| an die brust ez sêre stôzet,/ hôhe ez springet mangen sprunc./ werdiu liebe drinne bôzet,/ diu mich selten ruowen lât,/ swie | |
| sâ fröiden junc/ und muoz mir daz herze springen mangen sprunc./ //Ûz ir kleinvelrôtem munde/ süeze süeze suoze gât:/ die nimt | |
| junc,/ mac ergahen, ſo man giht./ ſwaz er mit drin ſprüngen niht/ gevahet, des tuot er ſich abe:/ davon ich in | |
| ʒe lange fremde was geſin;/ und ſwaz er mit den ſprüngen drin/ an ſich des males niht gewan,/ da wolte er | |
| pris alt unde junc/ dur daz din ſun tet einen ſprunc/ herab in dine reinen bruſt,/ der uns hinuf uz der | |
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