Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
spruch stM. (84 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ler./ der lere stet behalt in herzen schrine;/ in iren sprüchen folge Augustine./ wiltu vermiden pine,/ mit ir in allen dingen | |
| $s daz sult ir lâzen sehen./ mir ist von iuwern sprüchen, $s daz wizzet, leide geschehen.«/ Dô sprach diu vrouwe Kriemhilt: | |
| vrouwen ziehen«, $s sprach Sîfrit der degen,/ »daz si üppeclîche sprüche $s lâzen under wegen./ verbiut ez dînem wîbe, $s der | |
| kom zer sprâche $s an einem morgen fruo./ lützel guoter sprüche $s redet$’ er dar zuo./ dô si die reise lobten | |
| wîste man die schœnen $s wider in den sal./ gämelîcher sprüche $s wart dâ niht verdeit./ der redete vil dâ Volkêr, | |
| manen/ an sîner triwe bruch,/ ouch mand er an den spruch/ die vier, den ez enpholhen was,/ als man an der | |
| wes bedunket den bischolf?/ sîn vorvar, herre Ruodolf,/ hât sînem spruche frums/ noch sînes bistums/ sô vil niht erziugt,/ dô er | |
| sele wider lebinde werde. Got machit alle creature in eime spruche, aber daz di sele lebindic werde, dazu sprach Got alle | |
| der unverzagete/ Willehalm der werde markis!/ wær ich nu an spruͤchen wis,/ sit ez mich nieman leret,/ des wær min kunst | |
| Rennewart tet manic zeichen./ __Nu wil ich fuͤrbaz reichen/ mit spruͤchen die nit vroͤlich sint./ alle Heymriches kint/ ein sterben nit | |
| hin,/ und tribe daz biz an die zit/ daz min spruch gar rehte lit./ welt ir nu vremdiu mære gůt/ hoͤrn, | |
| geschaft/ gewunnen ie deheine kraft."/ //Diu geburt bewæret dâ/ einen spruch in Îsaîâ:/ "uns ist ein kleinez kint geborn,/ ein sun | |
| als in sin demůt des twang./ ouh sagtis im mit sprúchin dang/ Virgilius in lobis wis/ und git im drumbe hohen | |
| daz er im entwarf die heiligen alten veter und ire sprúch und etlich ander andehtig materien, die einen lidenden menschen reizent | |
| daz mag man merken an den gemaleten bilden und gůten sprúchen der alten veter; und dero sprúch ist ein teil hie | |
| menschen bruͤft man etwi vil an ire frien und unbesorgeten sprúchen, die sú fuͤrent; und dero nemen wir allein einen spruch, | |
| gediht also: «dem gerehten ist einkein mitel ze schúhen.» Dise spruch und dero glich schinent etwas in etlichen úbel gesehenden menschen, | |
| inne tragent. Und daz merkt man eigenlich in dem vordren spruch, der da seit, daz dem gerehten kein mitel sie ze | |
| ob allen gebresten. __Und alsus mag man merken, daz soͤlich sprúch kein reht vernúnftigkeit inne habent in der warheit. Hie mite | |
| meinet man nit ab sprechen vernúnftig lere ald vernúnftig wolbesorget sprúche ald gdiht, die den menschen entgrobent und in ze vernúnftiger | |
| gůten underscheide maht du nu fúrbaz merken die nagenden vernúnftig sprúche und lere, die den menschen entwisent von siner grobheit und | |
| __Ein bewerter gotesfrúnd sol alle zit etwas gůter bilde ald sprúch haben in der sele mund ze kúwene, da von sin | |
| clypeum, benedicant in saecula. Amen. //Von heiligen bilden und gůten sprúchen, die einen menschen reizent und wisent zů got. //#s+Vocatum est | |
| wisheit entwerfen in sin capell wol geflorieret und mit gůten sprúchen gezieret, ze einer getrúwen reizung aller herzen zů dem minniclichen | |
| niemer do von gekeret! __Ach, har umb vellet mir ein spruch in, den las ich in der schůle der nature; ich | |
| dir von argwon moͤht zů legen. __[XIV.] Gůte gebet, gůt sprúch und gůte tútsche buͤchlin sint dines goͤtlichen liebes liebbrieff; da | |
| ist nit ze vil./ Dâ wirt kôsen/ mit vil lôsen/ sprüchen von der minne,/ darzuo manger wunnen spil./ Wê, wie ist | |
| stæter sinne,/ dir wont wîbes güete bî,/ dû bist senfter sprüche und niht ze balt./ Dû bist kiusche, zühtig gar,/ dû | |
| von faitiure./ /Ir ougen lieht und wolgestalt,/ si was an sprüchen niht ze balt,/ man mehte si wol liden;/ ir munt | |
| der in volgen wil,/ daz er vil selten missetuot./ Die sprüche sint von grozer zuht,/ die halten sol der edele man,/ | |
| mich bereiten an;/ der mir geswîgen hieze/ und mich ze spruche lieze,/ des selben wolte ich gerne biten,/ daz man mit | |
| můter sin/ Durch varen gar #;van allen bruch,/ Erfúllet Ezechieles spruch/ Von der beschlosnen porte alsus,/ Da der kúneg gieng in | |
| im selber wider./ __Nu schribet sant Ignacius/ Von des kindes sprúchen alsus./ Do Ihesus Crist, der mægte bar,/ Hett alters anderthalbes | |
| Gænczlich gar #;van allen bruch:/ Vil balde nach des gebottes spruch/ Die scherben wider kament,/ Ir rechten stat sú nament,/ So | |
Ergebnis-Seite: << 1 2 |