Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sprâche F. (117 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| von überlast der heiden/ wurden si gescheiden/ under mange unkunde sprâche./ die Tybaldes râche/ der marchgrâve mit schaden sach./ riuweclîche er | |
| die lât iu nennen und sagen./ sît zwuo und sibenzec sprâche sint,/ er dunket mich der witze ein kint,/ swer niht | |
| swer niht der zungen lât ir lant/ da von die sprâche sint bekant./ sô man die zungen nennet gar,/ ir nement | |
| mîn vater hât gegeben/ sus ungevüege râche./ zwuo und sibenzec sprâche,/ der man al der diete giht,/ die enmöhten gar volsprechen | |
| her von anegenges zît./ Arofel von Persyâ/ in maneger zungen sprâche aldâ/ wart beklagt ouch Tesereiz,/ Pînel und Poufameiz/ und der | |
| done wold ouch niht zebrechen/ der knappe sîniu lantwort:/ Franzoyser sprâche kund er hort./ dô der marhgrâve in komen sach,/ ‘@f:bien | |
| dâ ze stunde/ sprach chaldeis und heidensch zim./ ‘die bêde sprâch ich wol vernim’,/ sus antwurt im der knappe dô./ des | |
| lâgen./ //Herbergen ist loyschiern genant./ so vil hân ich der sprâche erkant./ ein ungevüeger Schampâneys/ kunde vil baz franzeys/ dann ich, | |
| den ich diz mære diuten sol:/ den zæme ein tiutschiu sprâche wol./ mîn tiutsche ist etswâ doch sô krump,/ er mac | |
| gelônen./ vil krîe ûz manegen dônen/ si schrîten ûz maneger sprache./ nû mac die vart hinz Ache/ mit êren mîden Terramêr./ | |
| vor im und hinden,/ vil grôzer storje vinden,/ mit der sprâche ein ander gar unkunt./ dâ vuor manec sunder munt,/ der | |
| sun Mîle/ wart wol gerochen an dem tage./ maneger zunge sprâche klage/ dâ rewurben vil ze klagene/ und dâ heime nôt | |
| drumbe gihe:/ ez ist gar gotes hantgetât,/ zwuo und sibenzec sprâche, die er hât./ der admirât Terramêr/ mit manegem rîchem künege | |
| Terramêr/ mit manegem rîchem künege hêr/ wolte bringen al die sprâche/ ûf den stuol hinz Âche/ und dannen ze Rôme vüeren./ | |
| unde wîsheit: / sine truobte deheiner slahte leit, / die sprâche kunde s%..i alle wol, / ir herze daz was vreuden | |
| von dem orse ûf daz gras / d%..az im der sprâch%\e zerunnen was. / daz was im dâ vor nie geschehen. | |
| Adân / an der selben stunde, / wand er die sprâche kunde, / heidenisch und franzois. / er sprach ‘mîn herr%..e, | |
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