Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sprâche F. (117 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| iz uirsagen/ ie zallir stunde./ ouch sprach her nekunde/ die sprache uon deme lande,/ her were enelende./ her widir redete iz genote/ | |
| vnd ime gotes gnade da kunt tet./ Die sazen ze sprache an der stet/ vnd taten als Iohannes saget/ <47#’r> da | |
| stat/ da sider chůnich Otto siniv hůser legete./ Mit einer sprache er sin her irwegete/ daz sie ze Lankparten taten eine | |
| daz der mensch sprechende werde, sô er vor unchreften die sprâche beleit, sô nim polein unde dûhe die in einen ezich | |
| dû machen daz der mensch schiere sprechent werde, sô er sprâche beleit, sô nim populion unde salbe ime den guemen dâ | |
| ain ledig zung, die niht haft, wirt gehindert an der sprâche oft von pœser gewonhait. als geschiht an den kinden, die | |
| zu laz./ nu gib mir wiser danken sinne/ di du spreche gebe der eselinne,/ di zu Balam sprach also iz is:/ | |
| ut quid me nunc cedis./ sint du der eselinne gebist spreche,/ ich enweiz waz du an mir reche,/ du engebist mir | |
| wis ein kint an der rache/ unde wise mit der sprache./ wis agezzel der vintschaft,/ ver gibe, daz ist tugenthaft./ suche | |
| ze fuozzen./ /Vile skier er si irchante $s bî ire sprâch jouch bî ir gewante./ er frâgte wer si wâren $s | |
| Smal vn2de doch niht kranc,/ Wol gelidet, wol|gestalt./ Er konde sprache manicfalt./ Er was auch an sin alder kome1n:/ Ir hat | |
| stunde,/ Die mit dem tode dar quam/ V3nde im die sprache benam./ Des gesweic der vo1n trace./ Do quame1n vo1n aiaze/ | |
| slac wart,/ Sin ouge1n ware1n im verkart./ Im was der sprache zv|gan,/ Eime tote1n glich getan./ Do daz troylus gesach,/ Nv | |
| al verkart,/ Als ein stein also hart./ Ir was die sprache entgange1n,/ Bleich. als ein was ir wange1n/ Vnd eime tote1n | |
| den bogen/ An daz hoeste gezogen,/ Daz dutet an der sprache/ [81#’r#’a] Vollic wer und dar zu rache:/ #.:Wer#.; daz her | |
| von zu stiwre/ Daz in an der selben stunt/ Alle sprach warn chunt./ Si lobten Got mit preise/ In maniger sprache | |
| si di Duringe sluogen./ mit untriwe kômen si in aine sprâche:/ die Sahsen den fride brâchen./ von den mezzern wassen/ sint | |
| verstieze;/ daz man in vur komen lieze/ ze ainer andern sprâche./ die vursten gelobeten daz hin ze Âche./ der herzoge Erchengêr | |
| sîn pruoder Perhtolt/ die wurden dâ baide gehoubetôt./ innerhalp der sprâche/ di di vursten gelobeten ze Âche/ so versciet der chunich | |
| sô lobeten si den sun deste baz./ $sOttô lobete ain sprâche/ hin zuo Âche./ dô chômen boten frône:/ der bâbes von | |
| unbechant.’/ ‘dô frâgte ich es an der stunde/ der die sprâche chunde,/ waz si sungen, der seite mirz/ und dannoch mêre: | |
| daz tuot ouch ir/ und mêr, daz geloubet mir./ die sprâche werdent iu bechant;/ ir nemt die slangen in die hant;/ | |
| selbe gehiez,/ und wart daz offenbære schîn,/ wan männeclich die sprâche sîn/ endeclîche dâ vernam,/ von swelhem lande er dar quam./ | |
| daz alle tag sehs himelzaichen aufgen, idoch mit ainer uͤbertreffenden sprache haiz wir daz himelzaichen werltleich aufgen, in dem und mit | |
| zelt./ an disen worten ûf entwelt/ und mâʒent iuch der sprâche!/ dur vîentlîche râche/ fuor ich in iuwer hûs benamen/ und | |
| Galle ist, anders enweiß ich darumb nicht, wann er die sprach fast recht sprichet.’ Die konigin nam yn mit der hant | |
| sprechen wollen. Er was so ferre geritten das sich die sprach wandelt, das er kam verstunt was die lút retten. Des | |
| ich súch. Auch wúst ich wol das wir mit geweglicher sprach nymer darinn kemen, darumb enbot ich im mynen hohmůt.’ //Galahotis | |
| im uff eim großen roß. Die jungfrauw bekante zuhant sin sprach und sprach zu Lancelot: ‘Seht ir den ritter, herre?’ sprach | |
| gegen dem crúce? Der meiſter ſprac: Si betútet die drie ſprachen hebraycam, grecam vnde latinam, wen die warent die erſten, die | |
| das sich di hirneschale so verre ingebouget, das iener di sprache vorluset unt der zunge kein gewalt hat, der sal der | |
| erhorten do,/ dye herren all wurden unfro/ und paten einer sprache,/ ob sy chain sache/ mit icht vinden mochten/ daz dem | |
| sache/ mit icht vinden mochten/ daz dem junglinkch tochte./ die sprach wart erlaubet in./ do geriet aller %:ir sin/ das man | |
| sprichet alze gerne von der súndigen erden. Owe ob allen sprachen! Was sol der valschen heligen werden, die mit heliger lúte | |
| im mit diner meisterschaft./ Du kanst im wol verterke/ Wisheit, sprach und sterke./ Wann er vor sinem liebe stet,/ Sin varb | |
| dar zuͤ,/ Ez wer verlorn allez samt!/ Sie hat die sprach in mir verdampt,/ Daz ich gein ir bin verstumpt./ Die | |
| in mir verdampt,/ Daz ich gein ir bin verstumpt./ Die sproch mir in dem munde erklumpt,/ So ich mit ir reden | |
| mag vertragen. / trügenhaft er ist, / geher rache, $s sprache / und ouch hoer list,/ freßig als die alden wisen | |
| gâhen, $s da er die wolgetânen vant./ Von vil maniger sprâche $s sah man ûf den wegen/ vor Etzelen rîten $s | |
| dô er diu mære bevant?«/ Er sprach: »der kom zer sprâche $s an einem morgen fruo./ lützel guoter sprüche $s redet$’ | |
| wære,/ diu lustsam unde redebære/ möht werden hernâch/ in iegelicher sprâch./ durch der selben tadel/ sô muoz ich den zadel/ an | |
| geloubt,/ des wart er sô betoubt/ sîner red und sîner sprâch,/ unz erz mit den ougen sach./ der bischolf einer sagt | |
| kunic von Ungern/ datze Prespurge læge,/ die wîle man der sprâche phlæge./ ouch wart hinz Heinburc geseit,/ si solden darzuo sîn | |
| kunde niht gebâren,/ unz si für die burc kam./ eine sprâche dô nam,/ der ûf der burc was herre./ diu kuniginn | |
| nû was anders niht daran,/ die herren giengen an ein sprâch./ dô ranc der kunic sêr darnâch,/ daz er die burc | |
| er wære denne geborn/ von welhischer art:/ wand nie dhein sprâche wart/ den Ungern sô gemeine/ sam welhisch aleine;/ der truogen | |
| legen,/ der was vil genuoc./ mânic grüezen kluoc/ in latînischer sprâch/ zwischen in dô geschach,/ als balde und als schiere/ die | |
| an sô getânen sachen,/ daz dû mit zwein und sibenzic sprâchen/ si teilte unde schiet./ der sprâch aller geriet/ niwan der | |
| mit zwein und sibenzic sprâchen/ si teilte unde schiet./ der sprâch aller geriet/ niwan der sehste teil an dich,/ die andern | |
| herren/ niht jehent noch ze got;/ ze dînem gebot/ der sprâch nur zwelif stênt/ alsô, daz si begênt/ dîn willen und | |
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