Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

sprâche F. (117 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Ägidius 782 iz uirsagen/ ie zallir stunde./ ouch sprach her nekunde/ die sprache uon deme lande,/ her were enelende./ her widir redete iz genote/
Albert 671 vnd ime gotes gnade da kunt tet./ Die sazen ze sprache an der stet/ vnd taten als Iohannes saget/ <47#’r> da
Albert 695 stat/ da sider chůnich Otto siniv hůser legete./ Mit einer sprache er sin her irwegete/ daz sie ze Lankparten taten eine
Barth 134, 21 daz der mensch sprechende werde, sô er vor unchreften die sprâche beleit, sô nim polein unde dûhe die in einen ezich
Barth 136, 6 dû machen daz der mensch schiere sprechent werde, sô er sprâche beleit, sô nim populion unde salbe ime den guemen dâ
BdN 14, 34 ain ledig zung, die niht haft, wirt gehindert an der sprâche oft von pœser gewonhait. als geschiht an den kinden, die
Brun 7477 zu laz./ nu gib mir wiser danken sinne/ di du spreche gebe der eselinne,/ di zu Balam sprach also iz is:/
Brun 7480 ut quid me nunc cedis./ sint du der eselinne gebist spreche,/ ich enweiz waz du an mir reche,/ du engebist mir
Erz_III 36, 218 wis ein kint an der rache/ unde wise mit der sprache./ wis agezzel der vintschaft,/ ver gibe, daz ist tugenthaft./ suche
Gen 2141 ze fuozzen./ /Vile skier er si irchante $s bî ire sprâch jouch bî ir gewante./ er frâgte wer si wâren $s
Herb 3224 Smal vn2de doch niht kranc,/ Wol gelidet, wol|gestalt./ Er konde sprache manicfalt./ Er was auch an sin alder kome1n:/ Ir hat
Herb 11902 stunde,/ Die mit dem tode dar quam/ V3nde im die sprache benam./ Des gesweic der vo1n trace./ Do quame1n vo1n aiaze/
Herb 12455 slac wart,/ Sin ouge1n ware1n im verkart./ Im was der sprache zv|gan,/ Eime tote1n glich getan./ Do daz troylus gesach,/ Nv
Herb 13383 al verkart,/ Als ein stein also hart./ Ir was die sprache entgange1n,/ Bleich. als ein was ir wange1n/ Vnd eime tote1n
HeslApk 10557 den bogen/ An daz hoeste gezogen,/ Daz dutet an der sprache/ [81#’r#’a] Vollic wer und dar zu rache:/ #.:Wer#.; daz her
HvNstGZ 4870 von zu stiwre/ Daz in an der selben stunt/ Alle sprach warn chunt./ Si lobten Got mit preise/ In maniger sprache
Kchr 339 si di Duringe sluogen./ mit untriwe kômen si in aine sprâche:/ die Sahsen den fride brâchen./ von den mezzern wassen/ sint
Kchr 15752 verstieze;/ daz man in vur komen lieze/ ze ainer andern sprâche./ die vursten gelobeten daz hin ze Âche./ der herzoge Erchengêr
Kchr 15756 sîn pruoder Perhtolt/ die wurden dâ baide gehoubetôt./ innerhalp der sprâche/ di di vursten gelobeten ze Âche/ so versciet der chunich
Kchr 15858 sô lobeten si den sun deste baz./ $sOttô lobete ain sprâche/ hin zuo Âche./ dô chômen boten frône:/ der bâbes von
KvHeimUrst 372 unbechant.’/ ‘dô frâgte ich es an der stunde/ der die sprâche chunde,/ waz si sungen, der seite mirz/ und dannoch mêre:
KvHeimUrst 1137 daz tuot ouch ir/ und mêr, daz geloubet mir./ die sprâche werdent iu bechant;/ ir nemt die slangen in die hant;/
KvHeimUrst 1186 selbe gehiez,/ und wart daz offenbære schîn,/ wan männeclich die sprâche sîn/ endeclîche dâ vernam,/ von swelhem lande er dar quam./
KvMSph 33, 30 daz alle tag sehs himelzaichen aufgen, idoch mit ainer uͤbertreffenden sprache haiz wir daz himelzaichen werltleich aufgen, in dem und mit
KvWTroj 34413 zelt./ an disen worten ûf entwelt/ und mâʒent iuch der sprâche!/ dur vîentlîche râche/ fuor ich in iuwer hûs benamen/ und
Lanc 133, 9 Galle ist, anders enweiß ich darumb nicht, wann er die sprach fast recht sprichet.’ Die konigin nam yn mit der hant
Lanc 311, 11 sprechen wollen. Er was so ferre geritten das sich die sprach wandelt, das er kam verstunt was die lút retten. Des
Lanc 450, 25 ich súch. Auch wúst ich wol das wir mit geweglicher sprach nymer darinn kemen, darumb enbot ich im mynen hohmůt.’ //Galahotis
Lanc 613, 29 im uff eim großen roß. Die jungfrauw bekante zuhant sin sprach und sprach zu Lancelot: ‘Seht ir den ritter, herre?’ sprach
Lucid 113, 11 gegen dem crúce? Der meiſter ſprac: Si betútet die drie ſprachen hebraycam, grecam vnde latinam, wen die warent die erſten, die
Macer 17, 20 das sich di hirneschale so verre ingebouget, das iener di sprache vorluset unt der zunge kein gewalt hat, der sal der
Märt 3557 erhorten do,/ dye herren all wurden unfro/ und paten einer sprache,/ ob sy chain sache/ mit icht vinden mochten/ daz dem
Märt 3561 sache/ mit icht vinden mochten/ daz dem junglinkch tochte./ die sprach wart erlaubet in./ do geriet aller %:ir sin/ das man
Mechth 4: 18, 69 sprichet alze gerne von der súndigen erden. Owe ob allen sprachen! Was sol der valschen heligen werden, die mit heliger lúte
Minneb 2086 im mit diner meisterschaft./ Du kanst im wol verterke/ Wisheit, sprach und sterke./ Wann er vor sinem liebe stet,/ Sin varb
Minneb 4850 dar zuͤ,/ Ez wer verlorn allez samt!/ Sie hat die sprach in mir verdampt,/ Daz ich gein ir bin verstumpt./ Die
Minneb 4852 in mir verdampt,/ Daz ich gein ir bin verstumpt./ Die sproch mir in dem munde erklumpt,/ So ich mit ir reden
Mügeln 330,6 mag vertragen. / trügenhaft er ist, / geher rache, $s sprache / und ouch hoer list,/ freßig als die alden wisen
NibB 1338,1 gâhen, $s da er die wolgetânen vant./ Von vil maniger sprâche $s sah man ûf den wegen/ vor Etzelen rîten $s
NibB 1500,1 dô er diu mære bevant?«/ Er sprach: »der kom zer sprâche $s an einem morgen fruo./ lützel guoter sprüche $s redet$’
Ottok 64 wære,/ diu lustsam unde redebære/ möht werden hernâch/ in iegelicher sprâch./ durch der selben tadel/ sô muoz ich den zadel/ an
Ottok 1879 geloubt,/ des wart er sô betoubt/ sîner red und sîner sprâch,/ unz erz mit den ougen sach./ der bischolf einer sagt
Ottok 2540 kunic von Ungern/ datze Prespurge læge,/ die wîle man der sprâche phlæge./ ouch wart hinz Heinburc geseit,/ si solden darzuo sîn
Ottok 4606 kunde niht gebâren,/ unz si für die burc kam./ eine sprâche dô nam,/ der ûf der burc was herre./ diu kuniginn
Ottok 5843 nû was anders niht daran,/ die herren giengen an ein sprâch./ dô ranc der kunic sêr darnâch,/ daz er die burc
Ottok 40914 er wære denne geborn/ von welhischer art:/ wand nie dhein sprâche wart/ den Ungern sô gemeine/ sam welhisch aleine;/ der truogen
Ottok 43529 legen,/ der was vil genuoc./ mânic grüezen kluoc/ in latînischer sprâch/ zwischen in dô geschach,/ als balde und als schiere/ die
Ottok 49752 an sô getânen sachen,/ daz dû mit zwein und sibenzic sprâchen/ si teilte unde schiet./ der sprâch aller geriet/ niwan der
Ottok 49754 mit zwein und sibenzic sprâchen/ si teilte unde schiet./ der sprâch aller geriet/ niwan der sehste teil an dich,/ die andern
Ottok 49761 herren/ niht jehent noch ze got;/ ze dînem gebot/ der sprâch nur zwelif stênt/ alsô, daz si begênt/ dîn willen und

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