Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
smæhe Adj. (70 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| di her gab/ nach endelosir vroude urhab/ im hete gegebin smahen tot./ ich sage drierlei lute not:/ ein was got und | |
| vruͤntlich zû:/ ‘swie ich dir spate und frû/ ie der smeheste bin gewesen,/ ich wil dir helfen genesen/ und wil mit | |
| auch daz sin./ so erzeiget im gantzer trewe schin/ der smeheste vreunt den er hat,/ der tut im denne sorgen rat./ | |
| so muz er sinen lip lan./ den muz er also smehe han/ daz ez in niht swert als ein har/ ob | |
| und het etlich werdikeit!/ ich bin untz her gewesen hie/ smehe und unselick ie,/ ich wil gewislichen dar./ wirde ich der | |
| mich uss jomers pin./ Do ich lag gebunden/ Mitt manger schmechen wunden,/ Da waren ir hilfflichen by./ Mich armen tett do | |
| verzagen/ An sölichem dienner seche,/ So wurde din lob gar schmeche.’/ Dü Mine antwurten do began,/ Sy sprach: ‘fründ Wolffran,/ Du | |
| daz versmahte/ daz er in sæhe./ er hiez in gar smæhe/ in einen starchen charcher legen/ unt hiez sein hertechlichen phlegen./ | |
| auch ertailen wol),/ daz man den pillich toͤten sol/ des smæhisten todes des îeman/ inder werlt erdenchen chan./ pei vrôm recht ertail | |
| worte1n was er balt,/ An dem wille1n gehe,/ Hubisch vn2de smehe,/ Harte gerne luge1nlich,/ An den gelubede1n mislich,/ Irre vn2de wilde,/ | |
| yeglich lugnere./ Der sechste hatt ain solche artt:/ Er hasset smäche hochvart./ Allen rüm der sibende wert:/ Kompt er auff in, | |
| tüe nach schaden we./ Wisset das werde Got/ Hasset alle schamahen spot./ Ir posen spottere,/ Ir seyt Got unmare:/ Ewr spot | |
| dirre frist!/ Und fluch habe alles daz si,/ Und die smehen namen dri,/ Die man nennet trinitat,/ Die uns den fluch | |
| und so swache stat suochet,/ diu ir von rehte wære/ smæhe unde unmære./ sî ist mit ir süeze/ vil dicke under | |
| rehtes,/ wol gunder in des./ der man newas nie sô smæhe,/ daz er im dehain sîn reht næme/ unde behielt iedoh | |
| kebese wolte hân –/ ze konen wær ich im ze smæhe./ ich wæne, ie wîbe sô vil ze laide gescæhe’./ Si | |
| die aller wîsisten gân./ dô muosen dâ vor bestân/ die smâhe gebornen:/ daz wâren die verkornen./ $sLudewîch rihte daz rîche/ vil | |
| Mailân vur die stat./ dô dûhte Mailânære/ daz gesez harte smæhe./ mit gêren unt mit swerten,/ hai wie wol si sich | |
| rebarmen./ die grôzen unmâze/ der chunich hiez dô lâzen/ daz smæhe gehunde./ dâ ze der Souwe kêrt er wider umbe./ $sNû | |
| wihere, da von w%:ir iv geſaget haben. Do wart das ſmahe waʒʒer alſo geeret, das der heilige engel dar in fuͤr | |
| mac gestillen,/ irn welt bestên die Sarrazîn,/ sô lât_û niht smêhe sîn/ mîn helfe. got uns furdern sol,/ des ich ouch | |
| wie der werlde prîs uns fröut!/ sie lâgen dâ gar smêhe,/ die vor in grôzer wêhe,/ dô sie in wirde lebeten,/ | |
| gebe alsô/ dur keiner slahte miete,/ daz im darumbe ir smæhe drô/ diu werde Minne erbiete,/ sô daz er niemer werde | |
| dûhte si niht wol getân/ und wart ir muote swære./ smæh unde gar unmære/ was in des grâven boteschaft./ si giengen | |
| dar umbe, daʒ ir was geschehen/ daʒ laster und daʒ smæhe dinc,/ daʒ si der valsche jungelinc/ dur ein ander wîp | |
| werlde nit ne sehe,/ do duhte dih di werlt also smehe,/ daz dv under den luten nit newoldis wesen./ daz habe | |
| truwen gar lidschertig;/ Sie ist spottig und hochfertig;/ Sie ist smehe, grop an synnen/ Und wil auch nieman wider mynnen.’/ (Nein, | |
| aller der ungemach,/ der dem grâven geschæhe,/ und diu vancnusse smæhe,/ die der Stubenbergære lit./ die wold er ê lîden mit,/ | |
| //dô sprach der unwîse/ "iwerm werdem prîse/ ist gegebn ein smæhiu letze:/ ich pin sîn vängec netze,/ ich soln wider in | |
| manlîche sinne/ und herzehaften hôhen muot/ alsus enschumpfieren tuot?/ daz smæhe unt daz werde,/ und swaz ûf der erde/ gein iu | |
| zil,/ dar kom vremder liute vil,/ die werden unt die smæhen,/ mit siten die wæhen,/ Swelher partierens pflac,/ der selbe Keien | |
| ich niht gegert./ iwer unversichert hant/ mac grîfen wol an smæher pfant."/ hin umbe von im si sich swanc,/ von den | |
| solhem pîn./ welt ab ir unt diu frouwe mîn/ mir smæhe rede bieten,/ ir müezt iuch eine nieten/ daz ir wol | |
| knehte/ nach cloͤsterlichem rehte./ daz reht ist in der wise:/ smæher grůz und kranke spise/ gar ane ladens heizen./ der markis | |
| di habe(n)t mich nu ze undancken:/ ich wirde in uil smahe./ owi laidiu numare,/ di nu flige(n)t in di lant!’/ uf | |
| die liut al besunder/ sint als ein merwunder/ unwert in smæher ougen sehe,/ nâch tœrscher antwürte jehe/ dem gâhiu hêrschaft wirt | |
| leit ân êre rechen/ lêret allez trunkenheit:/ diu sî dir smæh unde leit./ mit zühten vlîz dich rehter schame,/ dâ von | |
| hein,/ diu würde lîhte des enein/ daz er ir würde smæhe/ und in ungerne sæhe./ sol ich in alten tagen mîn/ | |
| huoten ûf dem wege,/ daz er iemer gesæhe/ dekeine sache smæhe/ und niemer vür in kæme,/ swaz wære widerzæme./ swaz schœne | |
| was in leit./ //Ir einer under in dô sprach:/ "der smæhen siecheit ungemach/ genuogen liuten sô geschiht,/ daz sich an in | |
| das selbe tet oͮch unde lie/ under mime tische sie/ smah nemen ir lipnar/ von brosemen, die vervielen gar,/ der si | |
| Poren botescaft vernam/ unde er sînen brieb gelas,/ vil harte smâhe iz ime was./ er sprah zô sînen allen:/ ‘wî sol | |
| der clage ich niht bejage/ noch bejagete nie wan wîlent smæhen danc./ Sol ich sô mit leide ûf liep gedinge lange | |
| und hete eteliche werdicheit./ ich bin untze her gewesen hie/ smæhe und <un>sælich ie:/ ich wil gwislichen dar./ wirde ich der | |
| so muz er sinen lip lan./ den muz er also smæhe han,/ daz ez im niht swær als ein har,/ ob | |
| im friuntlichen zů:/ #.,swie ich dir spat und frů/ der smæhiste friunt bin gewesen,/ ich wil dir helfen genesen;/ ich wil | |
| ouch daz sin./ so zeiget im ganzer triwen schin/ sin smæhiste friunt, den er hat;/ der <tuot> im denne sorgen rat./ | |
| weiz, ob irz gelouben welt:/ er lat es niht durch smaehen haz./ /Nach siner wirde in nieman gar geloben kan./ swaz | |
| nein, ezn ist niht minne,/ ez ist ir æhtærinne,/ diu smæhe, diu bœse,/ diu bœse getelœse!/ diun wirdet wîbes namen niht,/ | |
| vf genade ich vertragen sol/ ellvͥ bant: dvͥ sint mir smæhe,/ swenne ich vͥch reinen sæhe,/ vnd #;iuwer gvͤte mir hvlde | |
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