Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
smacken swV. (62 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| alle tag muschât und halt negellein zuo der nasen und smack oft dar an und slâf dir gnuog. //VON DEM HIRN. | |
| ſvͤzzekeit dar vſ mit arbeiten ſvgen, bis das ez ir ſmakende werde in der andaht. @@l@Vnde das iſt der ander grat | |
| in trôst niht trœsten enmac, als der süeze wîn niht ensmacket dem siechen. Er sol klagen, als ich hie vorhin geschriben | |
| hie noch dâ <trôst>. Trœstet dich aber crêatûre niht und ensmacket dir niht, sô vindest dû beidiu hie und dâ trôst. | |
| ist daz inner werk dar ane götlich und gotvar und smacket götlîche $t eigenschaft, daz, ze glîcher wîse alsam alle crêatûren, | |
| erbarme mich über in. Aber sôgetâne liute wellent schouwen und smacken êwigiu dinc und götlîchiu werk und in dem liehte stân | |
| daz, daz ze der zît <ist> geneiget oder nâch zît smacket, und daz selbe spriche ich ouch von stat und von | |
| daz lîplich ist, und heizet der werlte tôt, wan im smacket $t niht, daz irdisch ist. Daz meinet sant Paulus, dô | |
| wunniclîchen val,/ reht als ez wær diu selb spîs./ ez smacket als daz paradîs./ den juden gap er ez ze êren,/ | |
| sathanas. dv bist mir ein schande. wan dv si niht smackest welhiv dinch gotes sint. svnder di dinch welhiv der menschen | |
| ez sint sümlich von disn di hi stenten di niht smackent den tot. vntz daz si sehent des menschen svn chomenten | |
| petro ist gedroet sprechend. gank hinder mich sathanas. wan dv smackest niht di dinch di gotes sint. svnder div der menschen | |
| ez sint sümlich von den di hie stant di niht smackent den tot. vntz daz si sehent daz riche gotes choment | |
| Daz spricht: an den sinnen/ Da nirgen enbinnen/ Luzet ark smackende pful,/ In den halde ich minen stul;/ Swen ich die | |
| blumen sint geblut;/ Gesunden und siechen tut/ Allen wol die smackende lucht,/ Vortribet des siechen sucht,/ Des gesunden mut uf heldet,/ | |
| werde,/ Der ist hewt under der erde/ Begraben als ain smachunder hunt./ Wo ist nu grogierent sein mund?/ Chanstu nun, so | |
| Sie treit an ein riches kleit:/ Balsem, mirre und cassya/ Smackent von iren cleydern da./ Die sieben gestirn umb sie stet,/ Uf | |
| geverte:/ Sie mag nieman geirren./ Von wirauch und von mirren/ Smaket schon ir kleit,/ Daz die werde an treit.’/ ’Ir sult | |
| von himele, der iemer mohte werden. Den ſelben geſmach, den ſmachte der vater vnd alle, die in deme hůſe waren, vnd | |
| zu im komen was, er wúst wol wie syn schlege schmeckten. Und sprachen allesampt mit einem munde das sie nye ritter | |
| fant ein ander thúr, da vor stunt ein pfucz, die schmackt sere bößlich, daruß kam alles das geruff das er da | |
| darumb enkunde er sich wiedder hien noch herre gewenden. Er smackte so sere das nymant in dem sal mocht bliben, wann | |
| finster was. Da qwamen sie uber ein kirchoff gegangen und smackten den súßten gsmack von aller der werlte; da qwamen sie | |
| comen ʒe einem male helige lúte uon geſchihte. Der gewant ſmachete nach dem ſmacke fúnfʒehin iar. Nie ſit mohte dehein menſche | |
| si ir zů herzen geit,/ als si na ir naturen smachet,/ als si $’m herzen rechte vuͤlung machet –/ so$’n blivet | |
| den smachen,/ de suͤʒe macht der selen rachen,/ dat si smach der meister suͤʒicheide/ der overster suͤʒster driveldicheide./ //Vrow, dis vugel | |
| is van mangen kruden gemachet,/ edellich he van $’n kruden smachet./ //Dit mach din heilich leven wal sin,/ daran al dügde | |
| suͤʒ, darümb gerůch mir gunnen,/ dat ich diner vröuden muͤʒe smachen/ ind bit dir muͤʒe ewlich lachen!/ ////Maria, du bis vrow | |
| //Vrow, wir kumen zů dinen vuͤʒen,/ dat wir der vröude smachen muͤʒen,/ der din suͤʒe herz dů smachde,/ dů $’t zuchtlich | |
| wir der vröude smachen muͤʒen,/ der din suͤʒe herz dů smachde,/ dů $’t zuchtlich van vröuden erlachde/ van dins sunes uperstendnisse/ | |
| sin suͤʒe wort,/ diͤ din rein herze al zit hort,/ smachden si, wiͤ suͤz he is,/ des du al zit gesadet | |
| woldes lien?/ //De selich, dem dit möcht geschiͤn,/ he möchte smachen, he möchte siͤn/ diͤ heimlich wisheit diner suͤʒicheide,/ diͤ wis | |
| dem enbinnen/ din wort in siner selen sinnen/ recht also smachden alse dir,/ de möcht sagen ind beweren mir,/ wiͤ schin, | |
| selber gewahsen und hatte an sich geformieret allerleien varwe und smakkete vil suͤsse von edelen himmelschen wurzen. Do vragete ich den | |
| Reinhart was wol beraten,/ da hatte er gebraten/ Ele, die smacket Ysengrin./ er dahte: «aha, ditz mac vil wol sin/ Ein | |
| lust an verlasener gesicht und úppiger gehoͤrde; laze dir wol schmaken von minnen und lustig sin, daz dir vor wider waz, | |
| waz ist daz, daz dem hoͤhsten geschafnen geist aller best smacket under allen dingen? __#s+Der diener:#s- #;uowe herr, daz beger ich | |
| So wil aber ich dir es sagen. Dem obresten engel smakt nút baz, denn minem willen gnůg sin in allen dingen; | |
| ist min sele als ein sieche mensch, dem nút wol smaket, dem ellú ding unlustig sint; der lib ist trege, der | |
| in so maniger gebluͤmter gezierde also suͤsseklich in gůtem lúmden smacket, da von die ewig wissheit wirt gelobet und die menschen | |
| der vor als ein fules #;vass von dem kalten wind smakte, der wirt als ein pantier sinen suͤssen smak wite zerspreiten. | |
| //__Denne so gedenkent wir: «owe, han ich verlorn gefuͤlen und smacken? Owe und o ach, wer git dem trostelosen herzen min, | |
| ogen schowen/ lop, gras, blůmen, frowen,/ der welt wunneclichen schin,/ smaken muscat nægelin,/ horen vogel singen,/ taren, saitten clingen./ ich wil | |
| kleine sin in verworfener demuͤtikeit. By der můter nimmet man smacken wore minne zů Gotte, wanne die minne ist ein můter | |
| sint sú zůfriden, in friden und in unfriden, wanne in smacket alleine der gůte wolgevallende wille Gottes. Von den lúten mag | |
| und hant friden in unfriden und liep in leide; in smacket der wille Gottes in allen dingen, und dovon kan in | |
| gesworn, sú enkundent in iren friden nút genemen. Den lúten smacket alleine Got und nieman anders, und dise werdent in der | |
| daz er enkeines dinges also werlichen also Gotz enbevindet noch ensmacket noch enweis in einer wesenlicher wise, doch verre úber vernúnftig | |
| und in im zůmole verwandelt, das ime nút der dinge smackent die ime e smachtent, und do ime vor gruwelte, daz | |
| verwandelt, das ime nút der dinge smackent die ime e smachtent, und do ime vor gruwelte, daz gelust im nu, also | |
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