Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
senen swV. (93 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| trüebez wolken unde dic/ bedahte im sîner sunnen blic./ er sente sich vil sêre/ daz er sô manige êre/ hinder im | |
| himelisken choren $s der rat der sol si fuoren./ si senent sich nach sinem gewalte, $s so ist diu gebe behalten./ | |
| mit dyaltea, daz vindest dû auch in der apotêken (wan sen dich nit dar nâch, daz ich dir von iedem wort | |
| sich leinen/ Niderwert und ir ougen/ Uf den ertbodim bougen/ Senende. durch disse dinc/ Miden sie des himels rinc/ Mit ougen | |
| des antwurt im dô Ruben:/ ‘nâch korn dû dich niht sen,/ dû heizest dann Benjamin/ mit uns varn nâch korn hin,/ | |
| sint,/ danne dâ ein sunder kint/ sich nâch sîner muoter sent,/ diu ez guotes hât gewent,/ sô si im ir gruoz | |
| hore niht des losen sage,/ riht dem der dir klage./ sene dich niht nach vremdem gute,/ dines eygens des habe hute./ | |
| da ger, den han ich iezû./ nach Jhesus minne so sene ich mich,/ des hat min herze enzundet sich./ Sit Got | |
| gedanc./ sô man mich buoche wente,/ wie sich mîn herze sente/ und mîn gedanc spilte/ gegen einem schilte!/ ouch was mir | |
| uns des noch ie geschach/ dar umbe sich vil maniger senet!/ du enbist sô harte niht verwenet, / dû enmöhtest dir | |
| an daz mer./ Alle vogil ire ner/ Namen von siner milde:/ Die himelischen bilde/ Vueten sich mit vreuden groz/ In der | |
| sin die spil gemacht/ Und von schefinen seiten;/ Swer sich senet von arbeiten/ Nach liebe licht oder nach leiden/ Oder lichte | |
| irwarb/ Wider an siner menscheit,/ Doch tet ir we daz sende leit,/ [129#’v#’b] Daz sie sinen kummer sach;/ Als Symeon drabe | |
| Gotes gedanken heizen,/ Daz her ie wolde irbeizen/ Uf diesen senenden jamer./ Al worde nie kint ersamer/ Von muter libe geborn,/ | |
| sich deme richen/ [166#’r#’a] Gote wolde glichen,/ Und viel in senenden ruwen/ //Zu diser vil ungetruwen/ Roten erden, uf der wir | |
| was der le./ Es was in deß mayes zeyt,/ Der senden hertzen freuden geit/ Und zuchet schweren ungemach./ Der maister zu | |
| gras/ Zedreten was und zedent:/ Aller erst sich der kunig sent./ Er sprach ’der hohe himel got,/ Der engel kunig Sabaoth!/ Wie | |
| der stat verloren/ Wol funff hundert ritter güt./ Da von sente sich ir müt./ Nemrot der werde helt/ Wol tausent ritter | |
| ir herzen wê,/ als wol an ir gebærden schein./ daz senen bedahte her Îwein/ als er dô beste kunde:/ mit lachendem | |
| sô lebet ich vrîlichen als ê:/ nû tuot mir daz senen wê,/ daz mir daz solde geschehen/ daz ich muoz ane | |
| mich wol zewâre,/ ir herze wâren mislich./ diu zwei jungen senten sich/ vil tougen in ir sinne/ nâch redelîcher minne,/ unde | |
| erklingen:/ si fröint sich gein des süezen meigen blüete./ sô sent sich mîn gemüete/ nâch der vil reinen güete. daz sie | |
| $s sol spottes mich bewarn:/ daz herze mîn $s kan senen niht gesparn./ ûf ir genâde sol daz nû mîn leben | |
| zwî/ und wonte stæteclîche bî/ der dürren sorgen aste./ er sente nâch ir vaste,/ und wart sîn leit sô rehte starc/ | |
| und mîniu dinc ervaren went./ ich sihe wol, iuwer herze sent/ ûf mînen schaden mit genuht./ ir hânt benamen iuwer zuht/ | |
| nû schouwent, wie vil manger sich/ nâch mîner hôhen helfe sene./ den sun ich von dem vater wene/ ûf mîner süeʒekeite | |
| tuon des willen abe,/ der ûf den gast von grunde senet./ wirt er des tôdes hie gewenet,/ daʒ sî gar âne | |
| diu durch ir tôten mannes lîp/ von schulden weinet unde sent./ ouch wurden jâmers dô gewent/ ir lieben tohter beide./ die | |
| sîn ist ze vil, daʒ iuwer lîp/ nâch sînem ungewinne sene./ ir müeʒent iuwer fûlen zene/ verstôʒen anders denne ûf ime./ | |
| gewent,/ daz mir der muot/ sich zeiner mâze nâch ir sent/ – dêst mir nu guot,/ got hât vil wol ze | |
| mite, daz sî gedanke ouch machen rôt./ wünsche ích ir senens nû? daz waere bezzer verborn./ lîhte ist ez ir zorn,/ | |
| ich lieber liep zer werlte nie gewan:/ nâch der líeb%\e sent <ie> mîn herze sich./ /Ob ich iemer âne hôchgemüete bin,/ | |
| begienge ich grôze unstaetekeit./ ich hân lange wîle unsanfte mich gesent/ und bin doch in der selben arebeit./ Bezzer ist ein | |
| swaere/ ein vrouwe ich waere,/ wan daz eine, daz sich sent/ mîn gemüete/ nâch sîner güete,/ der er mich wol hât | |
| die lieb dar zu dringet,/ Daz er sich nach ir senen tuͤt/ Reht sam ein sele in heisser gluͤt/ Sich senet | |
| senen tuͤt/ Reht sam ein sele in heisser gluͤt/ Sich senet nach dem himelrich./ Er sent in senen seneclich/ Sich senlich | |
| heisser gluͤt/ Sich senet nach dem himelrich./ Er sent in senen seneclich/ Sich senlich nach ir ymer./ Wist, er vergist ir | |
| niht by ir mag gesin,/ So sen, so sen, so sen ich mich/ Nach ir so rechte seneclich/ Und han nach | |
| berifet stet in jamers we./ Nach ir min herze $s senet sich durch schulde,/ das stete güt in eren an ir | |
| »gib mir rechte sinne/ »unde lûtirs herzin gîr,/ »daz ich sene mich nâch dir;/ »gib mir ein lebin âne mein/ »und | |
| garten/ wurd dû von in gement:/ swelhez herze sich niht sent,/ daz ez dir der marter dank,/ der ist sæligs muotes | |
| ze gesihte dîner junger,/ die der minnehitze hunger/ nâch dir sent und ande,/ unz daz dû in sande/ den heiligen geist | |
| ___dâ was der stolze küene man,/ unz er sich vaste senen began./ daz er niht rîterschefte vant,/ des was sîn freude | |
| schal./ den wirt sîn triwe mente/ daz er sich wider sente:/ wan jâmer ist ein schärpher gart./ ir ieslîcher innen wart/ | |
| kanst unfuoge tuon."/ ___"nein, ich muoz bî riwen sîn:/ ich sen mich nâch der künegîn./ ich liez ze Pâtelamunt/ dâ von | |
| hânt uns geste niht gewent:/ des hât mîn herze sich gesent./ hêrre, ich vrâge iuch mære,/ wannen iwer reise wære."/ "frouwe, | |
| er dâ vor niht gewent:/ ern hete sich niht vil gesent./ ___Parzivâl der huop sich nâch/ vast ûf die slâ dier | |
| den lîp der gir verwent,/ dar umbe sich diu sêle sent./ //___Frou minne, sît ir habt gewalt,/ daz ir die jugent | |
| nie sô schœner lîp/ wart geborn von menneschlîcher fruht./ ich sen mich nâch ir kiuschen zuht,/ nâch ir minne ich trûre | |
| ir wert schiere drumbe ermant/ dâ von sich iwer gemüete sent./ Munsalvæsche ist niht gewent/ daz iemen ir sô nâhe rite,/ | |
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