Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

seitspil stN. (113 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

AvaJo 20, 6 si vil wol leren/ wunders also vil, $s daz chunichlich saitspil./ si spranch alse ein spilwip, $s vil gevuoge was ir
BdN 16, 2 der luft fäuht ist, sô sprechent die orgeln und die saitenspil niht sô süezleich sam wenn daz weter haiter ist. auch
BdN 235, 30 ab gehawem swanz. si hœrent gar gern süez gesang und saitenspil. si sint gar snell und habent niht gallen, sam Aristotiles
BdN 314, 20 sunderleichen schreiben. auz tänneim holz werdent niht guot päuch zuo saitenspil, sam zuo fideln, zuo leirn und zuo andern dingen, dar
BdN 432, 29 trüege an dem vinger, der wær sô schœn, daz neun saitenspil oder sanchgezeug dar ein gegraben wæren, und under dem ze
EnikFb 216 der was ân mâzen vil./ dô pruoft er mit dem seitenspil/ dem fürsten manic süeze nôt,/ als im sîn kunst dô
EnikWchr 6667 da was manic ritter tumber,/ vor dem man hêt dô seitenspil./ orgel, pfîfen was dâ vil./ man sach dâ turnieren/ und
EnikWchr 12968 mâzen grôzer schal/ und pusûn was dâ vil,/ rotten, sagen, seitenspil;/ man sluoc die hersumber./ nieman was sô tumber,/ er gieng
EnikWchr 13031 az/ und in grôzen freuden saz./ do her Sampsôn daz seitenspil/ vernam, des dâ was sô vil,/ er sprach zuo dem
EnikWchr 17264 tumber,/ der zuo der siulen niht enkam,/ als er diu seitenspil vernam,/ den hiez er tœten zehant./ er jach: ‘ir sült
Er 2152 guot./ dar zuo vreuwete in den muot/ daz vil süeze seitspil/ und ander kurzwîle vil,/ sagen unde singen/ und snelleclîchen springen./
Erz_III 193, 104 die guten gert./ ritter und vrowen mugen wol klagen/ daz saiten spil, singen und sagen/ sint worden wider zeme./ die wile
Erz_III 193, 112 ruchte,/ des tet man me danne vil./ do sagen, singen, seiten spil/ ze hove wurden vernumen,/ do waren die ritter wilkumen./
Erz_III 193, 128 nach hant si sich nu gestalt./ do man sagen, singen, seiten spil galt,/ do man ritter galt ir leben,/ man kunde
EvAug 178,20 do er chom. vnd genahent dem hus. do hort er seitenspil roten vnd den tantze. vnd er rvft ainen von den
GTroj 674 da l%:ichter gelast/ Was und ander wune vil./ Menger hand saittenspill/ Gab wider ain ander süssen ton/ Da Priamus und Samlon/
GTroj 5034 vordienet haben;/ Daz ist ‘von dem buche geschaben’./ Idoch niemant sal vorzagen/ Die wile her ruwe mac getragen,/ Swie sundic her
GTroj 5037 ruwe mac getragen,/ Swie sundic her rieche./ Von sunden niekein sieche/ Mac nimmer also siech gewesen/ Her enmuge dannoch wol genesen,/
GTroj 5051 Cristes siten/ Zu den selben geziten/ Do Crist die marter geleit;/ Wen her Cristes geduldikeit/ [39#’v#’a] In siner unschult gesach/ Und
GTroj 5074 dem gerichte/ Der werlde zu gesiechte/ Mit gezuge wart vorwunden./ Als her des todes wunden/ Vor sin vordamnisse entpfienc/ Und der
GTroj 5082 siner gniste./ Daz vant her und wart vunden/ Lutter von allen sunden/ Als der nie sunde begie./ Diz ruret der engel
GTroj 16489 gar ain starker man/ Und wunderlich ze sechend an./ Alles saitten spille er wol/ Konde als man noch künnen sol./ Mit
Herb 9331 sin gesichte./ Ez kvnde wu1nders harte vile/ Vn2de aller hande seite1n|spile./ Ouch kvnde ez die seite1n/ Fingern vnd bereite1n:/ Da was
Herb 17883 maniger hande mere./ Da was kvrzewile viele./ Vo1n maniger hande seite1n|spiele/ Was die hochzit also gut,/ Daz acastus dachte i1n sine1n
HeslApk 5269 mochte han./ Das rich sach man under gan./ __Ainer nachtt ze rautte gie/ Der besessne kaysser hie/ [90#’v] Mit dem fürsten
HeslApk 9701 muen./ Diz dinc ist bezeichenlich./ Daz der herren iegelich/ Kopfe, seiten spil haten/ Und dienst da mite taten,/ [74#’v#’a] Daz muz
HeslApk 9704 da mite taten,/ [74#’v#’a] Daz muz ich uch beduten./ Die seitenspil suze luten/ Und duten luttern gedanc;/ Doch muz man der
HeslApk 9719 muen,/ Daz sie mugen nicht geruen,/ Horen sie wol diz seitenspil,/ In wirt semfter harte vil./ Daz man uz der gedeneten
HeslApk 9742 ist so trut,/ Deme sie dienist taten./ //Daz sie zwei seitenspil haten,/ Harfen und videlen beide,/ Daz dutet anderweide:/ Harfen eine
HeslApk 9750 sie bezzer harte vil./ Daz ir sus vornemen sult:/ Die seitenspil waren irvult/ Mit der heiligen gebete/ Die man in der
HeslApk 21349 sin trüttin./ Der wirtt die verte mit in hin/ Von husse mitt dem gaste raitt/ Und des umb nütte vermaid/ [369#’r]
Hiob 8447 vur in ſwandeliren/ Und vrolichen ſpaciren./ #s+Sy han puken und ſeyten ſpil#s-/ Und ander maſſenie vil./ Wan nicht alleyne kurtze zit,/
Hiob 11545 uf daz mark./ #s+Gekart iſt inunſalde#s- ark/ #s+Mine harfe,#s- min ſeyten ſpil./ Daz iſt: dis geluckes zil,/ Das mich dicke machte
HvNstAp 5326 jamerlich./ Di mer kunigynne sangk,/ Ir stym sussikleichen erklangk:/ Alle di saitten spil di da sint,/ Waren gegen ir styme plint./ Do deß
Iw 69 dise tanzten, dise sungen,/ dise liefen, dise sprungen,/ dise hôrten seitspil,/ dise schuzzen zuo dem zil,/ dise redten von seneder arbeit,/
Kchr 13035 daz im niht nemahte widerstân./ dô riht er duo sîn saitspil/ unt ander maniger tugende vil,/ der der hêrre phlegete/ die
Konr 13,70 want, er hete ſant Eraſmum vberchomen, vnd hieʒ aller ſlahte ſeitſpil beræiten vnd die gote von allem dem lande ʒů ſiner
Konr 14,22 in ſin vater vnd fůrt in in ſin hůs mit ſaitenſpile, $t mit ſchonen iunchfroͮwen, mit allen den dingen, da er
KvWSchwanr 1344 kurzewîle vant,/ der aller hæte man dâ vil:/ burdieren, floiten, seitenspil/ wart dâ beschouwet und vernomen./ an rehten freuden vollenkomen/ unde
KvWTroj 6164 sîn zühte meister Schŷron/ lêrt in behendekeite vil:/ schâchzabel, schirmen, seitenspil/ und singen mit dem munde,/ daʒ muoste er gar von
KvWTroj 26258 wart gekündet,/ daʒ dâ gezierde wære vil./ man hôrte manic seitenspil/ dâ clingen unde erhellen,/ pusûnen vil erschellen/ begunden ûf der
KvWWelt 28 jagen/ kunde er wol und treip sîn vil,/ schâchzabel unde seitenspil/ daz was sîn kurzewîle./ wær über hundert mîle/ gezeiget im
Mechth 1: 2, 26 sprichet er: «Eya du liebú tube, din stimme ist ein seitenspil minen oren, dinú wort sint wurtzen minem munde, dine gerunge
Mechth 2: 2, 43 seitenklang, der mir benimet allen mines fleisches wank, und sin seitenspil ist so vol aller suͤssekeit, da mit er mir benimet
Mügeln 286,1 als ich reite,/ der kunst gefilde hat besat./ Sang unde seitenspil / hat gar musica sin zil. / wie uß
Mügeln 304,6 schon ist sin gestalt, / hals, antlitz, nase lang./ uf seitenspil stet sin gedank,/ uf zelen, tichten und gesang,/ und ist
Mügeln 316,3 der wirde zil / lebender stimmen $s klimmen/ mag kein seitenspil:/ phifen, puken ist ein tote sache./ gigen und sin ^+merz/
Ottok 73455 wolde ezzen/ in den gesideln./ rotten, herphen, videln/ und ander seitenspil/ hôrt man dâ sô vil,/ wær ein houbtsiecher man/ niht
Parz 639,8 keiner wære./ dâ was werder knappen vil,/ wol gelêrt ûf seitspil./ irnkeines kunst was doch sô ganz,/ sine müesten strîchen alten
Rol 651 un(de) springin,/ si horten sagen un(de) singin/ uil manigir slachte seit spil,/ aller wunne was da uil,/ di chonin uramchemphen/ uon ein

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