Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sëgel stM. (75 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| den venstern $s diu minneclîchen kint./ ir scif mit dem segele $s daz ruort$’ ein hôher wint./ die stolzen hergesellen $s | |
| sihe vliezen $s sô verre ûf dem sê?/ si füerent segele rîche, $s die sint noch wîzer danne der snê.«/ Dô | |
| wæren arm oder rîch,/ von der stat daz vierde teil./ segel, anker oder seil/ und swaz ze schiffung gehôrt,/ des wâren | |
| dem sê:/ die snellen winde im tâten wê./ einn sîdîn segel saher roten:/ den truoc ein kocke, und ouch die boten,/ | |
| sît daz er sô hôhen prîs/ bezalt an Kingrûne./ zwêne segele brûne/ die kôs man von der wer hin_abe:/ die sluoc | |
| ir zuht./ ___Ez ist lanc daz mir freude enpfiel./ von segel balde gêt der kiel:/ der man ist sneller der drûf | |
| dem mer/ heiz ichz rîcheste her/ dem Jûnô ie gap segels luft./ mit wârheit âne triegens guft/ zeige ich dir mangen | |
| wint durch ir heil,/ des sie gemeinlich waren geil./ die segele wurden uf gezogen/ und von dem winde gebogen,/ der wol | |
| sprach: ’du salt beduten/ zuhant den schifluten,/ daz sie die segele nider zihen/ und aller not so entpflien,/ wand sie sin | |
| unmazen vro,/ daz sie gemeinlichen do/ liezen wol erschinen:/ die segele mit den linen/ ructen sie untz uf die bort./ nach | |
| nider lage,/ so daz in wart ein gute bur./ die segele ructe man hin vur/ und liez den wint vallen drin./ | |
| genesen./ wir sin hie zu lange gewesen./ wir suͤln die segel uf ziehen/ und balde von hinnen vliehen./ ziehen die riemen | |
| do hohen./ uon deme stade sie woren./ eia we die segele duzzen./ do sie in owe vluzzen./ Die herren ulvzzin in | |
| uerde lief./ Ich ne uersume dich minis dankis nich./ Der sigel zo deme kele./ Wart gereit schire./ Dar in trovh man | |
| man./ Des uader nie ze bare quam./ Lude duzzin die segele./ Die kiele giencgen euene./ Inde quamen in ses wochchen./ Ouer | |
| in dem here, unde begunden dis vorgenanten spitâles under einem segele eines schiffes, daz ein kocke geheizen ist, dâ sie dî | |
| ruoder mir zerbrachen, $s nu merket, wie mir waere!/ die segel sich zerzarten, $s si flugen uf den se./ die marner | |
| alsô rehtelôs,/ daz si dewederez dâ kôs./ dô si den segel vliegen sach,/ ir herze wider sich selben sprach:/ ‘ôwî ôwî, | |
| //Îsôte lîp, Îsôte leben/ diu sint bevolhen unde ergeben/ den segeln unde den winden./ wâ mag ich mich nu vinden?/ wâ | |
| kiel vf den se,/ vnd daz ez snellich erge./ bereitet segel vnd seil,/ so daz iv an deheinem teil/ iht gebreste. | |
| segelgerte bist,/ disiu werlt elliu ist daz meri,/ min trehtin segel unte vere,/ diu rehten werch unser segelseil,/ diu rihtent uns | |
| werch unser segelseil,/ diu rihtent uns di vart heim./ der segel deist der ware geloube,/ der hilfet uns der zuo wole./ | |
| hort,/ %/Unsers langes schwimmens sicher port,/ %/Unser schiff enker und segel,/ Aller tugende ain rainú regel,/ Ain pfúnemit rechtes globen,/ Ain | |
| künege selbe varn,/ wolten si den lîp bewarn,/ etslîche âne segel ûf gezogen./ sîner manheit was unbetrogen/ al der heiden admirât,/ | |
| gnaden niht/ enpfremde und dines kindes!/ swaz sælicliches windes/ min segel dar zů muͤzzen han,/ daz la an diner bærmde stan,/ | |
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