Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sëgel stM. (75 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ez %<vf ſíne uédera. unde ſînen zagel vnde uuíl dîe ſégela ántderôn. Den$/ ez ſó êiné vuîle geduôt. ſo vuird ez | |
| ez sich und recket den sterz gegen perg als ainen segel, sô treibt ez der wint über. //VON DEM AFFEN. Simia | |
| sich pei dem mer und vallent des nahtes in die segel und in diu schef und ze stunden in sô grôzer | |
| haben lant funden. des fräwent si sich und lâzent ir segel nider und senkent ir anker in daz mer und slahent | |
| genæm. /An dem stain man vint ain schef und ainen segel, der macht ober in geschäft. /An dem stain man vint | |
| weist den sin zuo got. – Ain schif mit aim segel und mit aim segelpaum ist guot ze gwinnen daz dû | |
| mit not/ obir maniches tifes wages vlot./ ich han minen sigel ufgewunden,/ dicke ho so quamen di unden/ etswenne zu mir | |
| muote!/ daz kumt uns wol ze guote.’/ hei wie die segel duzzen,/ do si ûf dem wâg fluzzen!/ wan si fuorn | |
| si an tougenlîch,/ si wurden beidiu freudenrîch./ hei wie di segel duzzen,/ dô si gên Troyen fluzzen!/ vil minniclîch Paris zuo | |
| dan,/ als ich von in vernomen hân./ hei wie di segel duzzen,/ dô si ûf dem mer fluzzen!/ diu frou grôz | |
| den marnæren er dô sprach/ daz si dar wanten/ die segele und dâ lanten./ Dô die burgære sâhen/ daz schef dort | |
| Du macht niemer ainen füss/ Für bas gerichten mere./ Den segel bald uff kerre/ Und lau den k%:ill all hie bestön | |
| Dü schiff on allen varen/ Eben und schön fl%:issen,/ Ire segel schöne diessen./ Alsus müste mit listan dan/ [340#’r] Schaiden Ulixes | |
| saz der kvnic Laomedon./ Do hiz Ercules vn2de Jason/ Ir segele striche1n abe./ Sie hette1n funde1n eine habe/ Bi eime wazzer | |
| Funfzehe1n kyele fol,/ Furste1n, frigen, dinstman./ Do bunden sie die segele an./ Als iz quam an die zit,/ Daz die kelde | |
| die geine./ Do rite1n sie alle gemeine,/ Daz sie die segel abe name/ Vnd zv stade quame1n/ Ein teil hoe vf | |
| Antenor hiz die schifma1n,/ Daz sie balde bu1nden an/ Die segele an die masboum./ Sie furte1n in durch des meres strom./ | |
| im sine geselleschaft,/ Vater, bruder, dinstman./ Do bu1nden sie ir segel an./ Senfte weter, lichter tag,/ Blume1n schin, wurze smac,/ Der | |
| Wer hie vn2de wer da./ Reite1n sie sich begu1nde1n/ Ir segel sie vf bu1nde1n/ Vn2de bereitte sich alle die nacht./ Als | |
| vn2de stache1n,/ Die mastboume sie in zv|brache1n,/ So daz ir segel aller zv|stoup./ Da geschach mort vn2de roup/ Also vzzer mazze1n | |
| svn,/ Vn2de der kvnic agome1nnum/ Vn2de menolaus sin bruder/ Ir segel vn2de ir ruder/ Mit gewalt an den stat bracht./ Ir | |
| zv|brach./ Sie hizze1n ir schif reiten/ Vo1n grozze1n zierete1n./ Ir segel sie vf hinge1n;/ Vo1n troyge sie do ginge1n/ Vn2de rite1n | |
| swere1n./ Als ez vinster nacht wart,/ Do hette1n sie ir segel vmbe gekart./ In einer kvrzen wile/ Karten sie wider die | |
| zv|sliffen,/ Vn2de was in de1n schiffen/ Der mastboum zv|slizze1n,/ Die segel zv|rizze1n,/ Die ruder zv|falle1n./ Sine1n geselle1n allen/ Was not grozzer | |
| "daz si geklaget/ Alle1n den, die hie sint./ Bereitet die segele an de1n wint!/ Mine schif sint bereit./ Wir hore1n zv | |
| dem marner/ unde schicke ez sô, daz er/ einen wîzen segel an binde;/ des tôdes ich erwinde,/ ob sie kumt und | |
| geschicht./ ist aber, daz sie kumet nicht,/ sô sol der segel swarz sîn,/ daz mich von dem leben mîn/ scheiden unde | |
| stete sân zuhant/ die kunft des schiffes bekant;/ und einen segel wîzen/ sweben unde glîzen/ hête sie dar ob gesehen,/ des | |
| verjehen./ er sprach: «liebe Isôt, sage an:/ wie ist der segel getân?»/ ez wêre ir ernst oder ir schimpf,/ ez was | |
| nôt nicht wart geseit./ //Gar ernstlîchen sie sprach:/ «einen swarzen segel ich sach.»/ «swarz?» sprach Tristan. «jâ!» sprach Isôt,/ und alzuhant | |
| wê./ Isôt gar jêmerlîchen schrê:/ «ich hân geschimpfet, Tristân!/ der segel ist wîz, den ich dâ hân/ ûf dem mer aldort | |
| er tôt,/ dô er die vrâge Isôten bôt,/ wie der segel wêre getân./ //Der aller manheit was ein man,/ den die | |
| schwere.’/ Nach des rechten windeß regel/ Zoch der morner seinen segel./ Die wind machten grossen pracht./ Es ward vinster als die | |
| degen/ In deß hohen Gottes segen./ Der mornere zoch den segel/ Nach des pesten windes regel./ Die zway liebe furn hin./ | |
| zu der vart peraitt./ Si wurden stoltz und gemait./ Dy segel wurden auff gezucht,/ Mit den ruederen in gedrucht./ Sy furen | |
| den knappen wolgefiel./ Dar inne was ain wasser kiel/ Und der segel auff gezogen,/ Claudius fürt den horen pogen/ Mit eingezogen stralen./ Den | |
| mîns herzen grunt;/ dâ von hôher muot mir wildet./ fröiden segel von mir gât,/ werder trôst ist mir niht kunt,/ sist | |
| owê/ die winde und ouch die ünde:/ zerslizzen ist des segels kraft./ ich wæn die marner mit uns wen ertrinken./ sich, | |
| alsam der snê/ fuorte an im den swæren soum,/ den segel und den mastboum:/ des schiffelînes marner guot./ den ritter ûf | |
| erbermiclîche dô:/ ‘Got der behüete iuch lieben kint!/ mich wellent segel unde wint/ von iu sô verre füeren/ daz niemer iuch | |
| in zehant/ und bat in allen werden schîn,/ daʒ ir segel solte sîn/ wîʒ unde swarz geverwet wol./ er solte halber | |
| liuten/ Pollidamam betiuten,/ daʒ si dar zuo gedæhten/ und einen segel bræhten,/ der gelîch dem segele schine,/ den Menelâus fuorte hine./ | |
| daʒ si kam des morgens fruo/ geriuschet und gerüeret./ ein segel wart gefüeret/ von den gesten ûf dem sê,/ der schein | |
| sach niht anders danne schif/ wol einer tageweide lanc./ ein segel swarz, der ander blanc/ schein ûf dem tobenden wilden sê,/ | |
| solte fliehen./ ûf rihten unde ûf ziehen/ hieʒ er die segele sâzehant/ und die marner an daʒ lant/ die kiele drâte | |
| varn/ In zubrochem schif uff meres flut/ Mit uff geworfem segel gut/ Wider wasser winde stark/ Vil verre von der mark,/ | |
| keiser Karle was der ware berg,/ der kirchen schif, mast, segel und das ganze werk./ des got sin blut, rich, ere, | |
| in süch nie verließ./ Zu staden diser schrift / der segel mines tichtes schifft. / da Eva schephte todes gift / | |
| ie bant zu dines herzen ast / und du genaden segel hast/ gehengt in diner güte schif/ (das schif Maria ist,/ | |
| schif/ (das schif Maria ist,/ der mast das krüz, der segel Crist),/ du ein des heiles marner bist./ des uns uß | |
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