Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

schrîn stM. (135 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

RvEBarl 1828 wol bedaht und wol beslagen,/ dô hiez er in die schrîne tragen/ tôten gebeine,/ ervûlet unde unreine./ den was daz âs mit
RvEBarl 1837 niemen mohte,/ von siecheit, als ez tohte./ //Der ander ietweder schrîn/ was niht wan einvalt hülzîn,/ die man gezierde gar erliez./
RvEBarl 1843 er hiez dran legen niht wan harz./ in die selben schrîne dâ/ hiez er tragen arômatâ,/ mirren, balsem, alôê./ man truoc
RvEBarl 1849 rîcheit,/ dannich von jenen hân geseit./ er hiez umb ietwedern schrîn/ ein krankez seil hærîn/ binden, daz vil ringe was./ dô
RvEBarl 1853 vil ringe was./ dô truoc man ûf den palas/ die schrîne zuo einander dar./ dô sante er nâch den vürsten gar./
RvEBarl 1869 wie ir diu dinc künnent spehen:/ daz seht an disen schrînen!"/ dô hiez er vor den sînen/ die guoten schrîne ûf
RvEBarl 1871 disen schrînen!"/ dô hiez er vor den sînen/ die guoten schrîne ûf sliezen,/ die solhen smac ûz liezen,/ daz von sîner
RvEBarl 1879 unreine/ mit golde und mit gesteine./ dô man die andern schrîne ûf slôz,/ dô wart der süeze smac sô grôz,/ daz
RvEBarl 1882 sô grôz,/ daz der unreine wâz verswein/ in den rîchen schrînen zwein./ der edelen wurze wâze/ wuohs in sô süezer mâze,/
RvEBarl 1899 wil iuch hie bescheiden/ von disen dingen beiden./ der guoten schrîne unreiner smac/ bezeichent den, des herze ie phlac/ und iemer
RvEBarl 1918 dêmüete,/ den gelîchet sich der smac,/ der in den kranken schrînen lac./ hie bî sult ir sîn gemant,/ daz ir des
RvEBarl 6037 sîn gaden./ dâ sach er kisten wol geladen/ bî grôzen schrînen ligen vol./ swaz er dar inne hâte hol,/ daz sach
Seuse 264,5 menschen hast. Waz hat dich gemachet ein můter gottes, einen schrin, in dem die Ewig Wisheit suͤzeklich gerůwet hat? Vrowe, daz
Seuse 290,12 //__Ewigú Wisheit, koͤndi min sel nu komen úber den heinlichen schrin diner goͤtlichen toͮgni, so woͤlte ich noch me von minnen
Seuse 486,20 vatter, und du, goͤtlicher minnendiep,/ tů uf, herre, der minnen schrin,/ Jhesus liep, das hertze din,/ und behuͤte sú vor aller
SHort 2597 was/ aller tugenden ain volles vas/ und der hailikait ain schrin./ dis was im dik worden schin/ an worten, werken hie
SM:EvS 1: 9, 1 vröidebernden mære/ machent dich vil minneklich./ //Dû gelîchest wol dem schrîne,/ übergüldet nâch dem liehten schîne,/ wol gewürket von sethîne,/ daz
SM:JvR 1:13, 5 gât ûf an dem guot,/ der ander, der hât vollen schrîn und rîchen muot,/ dem dritten swînt sîn rîcheit abe, $s
SM:KvL 14: 4, 3 minneklicher lîb/ kiusche und rehter wîbes güete/ in ir herzen schrîn beslozzen hât!/ Jâ, si reine, sælig wîb,/ sî hât zuht
SM:Pf 1: 3,12 diener sîn./ Swenne ich sie anschowe/ (si ist mîner sælden schrîn),/ so enzündet mich ir minne/ (si rôse in meien touwe,/
SM:St 11: 3, 5 gewern./ Ir gehiezzent mir ein lîn,/ zwêne schuohe und einen schrîn:/ des wil ich von iu niht enbern./ Wirt mir daz,
SM:St 11: 4, 2 gân.’/ //Herzentrût, mîn künigîn,/ sag an, lieb, waz sol der schrîn?/ wilt dû ein saltervrowe wesen?/ Liezzest dû die gâbe an
SM:Ta 3: 2, 9 sîn/ und ir rœselehtez mündelîn,/ so singent alle ir tugende schrîn./ //Da hânt si guote kleider an,/ so sint si deste
SM:UvS 9: 2, 7 muote singet,/ da ist der lûterliche valsch verdecket in gemâlen schrîn./ //Wer kan nû den slüzzel vinden,/ der mir vreide entsliezen
SM:UvS 20: 4, 4 allen vroiden obe:/ si hât vil süezzer wunnen in ir schrîne./ Des mac ir prîs wol hôhe stân!/ och sint gewis,
SM:Wi 6: 2, 6 si sich ze sehenne bôt!/ süezze lœne/ in ir herzen schrîne/ treit si tougen:/ die sint guot für sende nôt./ Ich
StatDtOrd 46, 7 an den malen unde an den bîsazchen und an den schrînen unde an anderen slozhaftigen dingen enbern. Hie ûz sint genumen
StrAmis 1386 urkünde/ an dem jungisten tage sîn./ dâ zuo besliezet unsern schrîn/ dâ unser silber inne lît.”/ dâ wider het er deheinen
StrAmis 1586 gap zwei hundert phunde/ umbe guote soumære./ er machte diu schrîn swære,/ er leit drin er enruochte waz./ ditz tet der
StrAmis 2422 san/ harte lustlichen stan,/ der von im witen schaten bar./ als daz gesinde wart gewar/ des boumes, wi er stunt hoch,/
StrKD 12, 233 wir denne tun zegůte,/ daz leit got allez in sin schrin./ wie mohte uns got naher sin?/ allez, des wir uns
StrKD 26, 106 des wunsche ich zeinem male wol/ oder ich wunsche einen schrin vol,/ swie gůter phenninge ich wil,/ der immer si geliche
StrKD 58,II 298 sin.#.’/ er gab im die slusselin/ unde zeiget im sinen schrin./ #.,in ein steinein kemerlin,/ do ge du hin in!#.’/ Der
StrKD 138, 8 habent, daz wirt sin./ er ist ir chamer und ir schrin,/ dar in ir gut allez můz./ der schulden wirt in
Tr 4481 dir,/ dû vindest iemer mêre an mir/ dînes willen vollen schrîn:/ //Tintajêl muoz iemer sîn/ dîn triskamere und dîn trisor./ gesprengestû
Tr 7193 und nâmen si dô beide/ und leiten si in einen schrîn,/ dâ sît daz selbe stuckelîn/ //Tristanden brâhte ze nôt./ //Nu
Tr 10759 ich morgen vruo ze dir,/ sô sende mir den cleinen schrîn,/ dâ mîniu cleinœde inne sîn/ und mîniu cleider dâ mite,/
Tr 10817 iht hier umbe erkande./ under diu was ouch Tristande/ sîn schrîn und sîniu cleider komen;/ dâ hæter sunder ûz genomen/ drî
Tr 10824 unde vürspan,/ seckel unde vingerlîn,/ der was ebene vol der schrîn/ und was daz allez alsô guot,/ daz niemer keines herzen
Tr 10836 gebære mohten sîn./ ‘ir schœnen’ sprach er ‘alle drî,/ disen schrîn und swaz dar inne sî,/ dâ mite sô schaffet alle/
Tr 12824 betrüebete,/ dô hæte aber ich daz mîne/ heinlîche in mînem schrîne/ in reinen wîzen valten/ verborgen unde behalten./ und als mîn
UvZLanz 4233 marcte lîp unde site/ und satzt in in ir herzen schrîn./ waʒ solte seltsæner sîn!/ ditz was unser helt balt:/ er
UvZLanz 4734 des sol mîn wortzeichen sîn/ den ich hie bringe dirre schrîn./ ein guot gezelt dâ inne lît./ daʒ ir von rehte
Vät 4171 Mit siner tugent volleist/ Zů im kumt in des herzen schrin/ Und er in mit der gabe sin/ An wisheit irfuhtet,/
WernhMl 105 Demuͤtig, milt, raine,/ Kúnsche, wis #;van alle maine,/ Der sælden schrin, der eren stam,/ Fúr all frowen lobsam/ Und ain vil
WernhMl 5610 Maria leit es alles in/ Ze herczen als in ainen schrin/ Und nam sin allesament war/ Und behielt es wol mit
WernhMl 14327 vor beschlossen was/ Umb ir súnden, schulden hass./ Du Gottes schrin, der gnaden vas,/ Gang uf mit salden fúrbas,/ Mit froͤden
WernhMl 14407 liechter morgensterne,/ Du suͤsser mandelkerne,/ Du klarú fin, du Gottes schrin:/ Also wirt, froͮwe, der namen din,/ Und was man gůtes
WernhMl 14750 alles lob und ere ist din,/ Du aller gnaden, sælden schrin,/ Von der úns alles hail ist komen/ Und alles lait
WhvÖst 1945 aller liebstez liep bist du:/ und bit dich, æller sælden schrin,/ daz du den gůten willen sin/ habest fuͤr diu werch

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