Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

schrîn stM. (135 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

BdN 338, 16 und macht man guot taveln oder archen oder laden oder schrein dar auz, und auz des holzes maser macht man guot
Brun 1395 wandirn/ an dines antlitzes schine./ David sprach uz sines herzen schrine:/ herre ich werde vrouden vol,/ wen ich din antlitz sehen
Daniel 386 helle slangen/ Rouben daz geveze fin,/ Demut, uz des herzen schrin;/ Dar zu alle gute tat/ Uz Gotis tempel vergat./ Den
Daniel 2294 Sich war in den handen din./ Sluz uf der barmunge schrin/ Mit gebetis vlizekeit/ Zu der milden suzen meit/ Marien, daz
Daniel 4411 Die da mit im alle pin/ Leit in ires herzen schrin,/ Wuste daz irstehen sin)./ Wand sie sprachen ane trost:/ ‘Wir
EnikFb 2248 ich iu mit dem willen mîn/ gæbe ûz mînem starken schrîn./ scholt ich iu danne silber geben,/ und moht ich wol
EnikWchr 5722 ein man,/ der di liut nern sol,/ sô wirt iu schrîn und kasten vol/ von silber und von golt,/ dar zuo
EnikWchr 7034 diu lieb tohter mîn./ ich gap dir gwant ûz mînem schrîn,/ daz best, daz ie man getruoc./ ich half dir, daz
EnikWchr 7252 vant./ vêch, vedern, hermelîn/ gap ich dir schôn ûz mînem schrîn./ sol ich daz nû hân verlorn?/ daz ist mir leit
Erz_III 61, 219 wir tun zu gute,/ daz leit Got allez in sinen schrin./ wi mocht uns Got immer neher sin?/ alles des wir
Erz_III 177, 8 swaz si hant, daz ist sin./ sin kamer und sin schrin/ darin ir gut allez muz:/ der schulde wirt im nimmer
Erz_III 209, 298 sin!’/ er gab im die slusselin/ unde zeiget im sinen schrin./ ‘in ein steinein kemerlein,/ do ge du hin in!’/ der
GTroj 102 erkantt/ Der usserwelten küngin,/ Ich waiss wol daz ir helffe schin/ Trautte von im wurde geton.’/ Der herre fragen do begon/
GTroj 242 wil in göttlichen rautt/ Geben, wer dulttekaitt/ In sines hertzen schrine traitt./ Lumer und Hectör,/ Der baider schleg höch enbor/ Schüffen
GTroj 405 hocher kunst/ Hett ainen schüller, der vernunft/ In sines hertzen schrine trüg,/ Manlich, biderb unde clüg,/ Marfilius was er genantt./ Do
GTroj 490 tan/ Und ersach den maister sin:/ In ward baiden fröden schin./ Mit vil tugenlichen sitten/ Gen dem heren si do ritten./
GTroj 1376 kan,/ Der was gehaissen Ribalin./ Do er vernam des kindes schin,/ Des l%:ichten phellers also blank,/ Mitt ogen tett er mangen
GTroj 1926 –/ ‘So haltt denn appffel guldin!/ Morgen an des tagen schin/ So kumptt ain wipliche schar/ Über ainen brunnen har:/ Drig
GTroj 2436 Amphius./ Er sprach: ‘drutt geselle min,/ Dins vil liechten helmes schin/ Bringtt dich noch dik in nott./ Ob dir zuchtt tugend
GTroj 2566 wirde mere?/ Menig edel koppffe guldin/ Gab uff den tischen schin,/ Schön silbrin warend./ Den edlen win clauren/ Goss man dar
GTroj 4270 brüder min.’/ Agmenonn und die kaisserin/ Und menger stoltzer megtte schin/ Sach man da gelesten uff dem sal./ Die jungen ritter
GTroj 4729 Gott bringtt hain ze lande.’/ __Eins tages do der sunne schin/ Durch luchte wolken one pin/ Mitt irem richen gelaste brach,/
GTroj 5162 ainem halben jare/ Da ze den Kr%:ichen vertraib./ Selten tages schin belaib,/ Heylenna dü junge/ [89#’r] Tett im handlunge/ Selb mit
GTroj 5898 ward erschlagen,/ Der aller wirde ain adamas/ In sines hertzen schrinne was./ __Von blütte man do mangen bach/ Von starken rossen
GTroj 7450 dulden unzuchtt/ Von ainem faigen sarasin,/ Pariss sprach: ‘des strasses schin/ Sölte billich wesen fry./ Wie gross hie der gewaltte sy,/
GTroj 8088 zartt/ Bezwang die bede wider in./ Von füre er tampflichen schin/ Tett in allen unde roch./ We im, er ist der
GTroj 8777 Sy tett als dü erre hätt/ Besigeltt in ieres hertzen schrin:/ Des ritters prestliche pin/ [150#’v] Erkantte dü miltte an der
GTroj 10229 rottem munde/ Miltü wortt der stunde/ Tett im mitt wilkomen schin/ Das usserweltte megetin./ Und do der edell werde/ Erbaitzett waz
GTroj 13349 künges frucht,/ Mitt wirde hartte richer zucht/ Tatten sy Pictorien schin./ Willenklich on alle pin/ Übten sy do hoch gezitt,/ Da
GTroj 13744 Ir kindes trutt, der küngin./ Mitt volle sy ir schöne schin/ Tett wibes zuchtt und wirdekaitt ./ Von ir man daz
GTroj 17316 wol kunnen bewegen/ Strittes durch den willen din./ Elenthaften ritter schin/ Trett der Thetise barn,/ Der wol din erre möcht bewarn
GTroj 17777 die im alle geliche/ Geloptten werliche/ Do ze tünde helffe schin./ Des frowte sich daz hertze sin./ __Gaillen mütt Paris gewan,/
GTroj 19610 Fulcanus/ Und fro Palas dü göttin/ Mir tatten kund unde schin/ Daz es niemans sölte wessen/ Won min,’ sprach der usser-
HeslApk 549 Zu dem andren male so:/ ‘Mache uns kunt, kunic ho,/ Gesichte daz dir irschein/ In dime slafe gar ein!/ Wir wellen
HeslApk 4830 küng togen/ Über luffend dü ogen/ Do im sin vatter ward bekantt./ Der riche küng von Karnantt/ [83#’r] Sprach: ‘sag an,
HeslApk 4996 sach daz er nitt strittenlich/ Gebarte. den helm wunneklich/ Satzt er nider uff den plon,/ Schiltt und sper on allen won/
HeslApk 5082 ze velde traben/ Sach mengen werlichen man./ Paris nam sich des kampffes an,/ Daz er pungieren woltte/ Als er ze rechte
HeslApk 5983 ‘Nun wol uff, fürsten von Karnantt!/ Ain rotte die ist mir worden bekantt,’/ Sprach der usser weltte tegen,/ ‘Üns kuntt ze
HeslApk 6542 Do ir den stritt viengend an,/ Dar umb so bin ich fröde loss.’/ Des antwurtt im ain aydgenoss/ Aller tugend unde
HeslApk 7193 __Heleyna dü mineklich/ Bliktte über. ain vensterlin:/ [124#’r] Sy sach allain ain megettin/ Ritten über daz witte veld,/ Ir pfertt gieng
HeslApk 8925 selbs wirde./ ‘Daz were ünser begirde,’/ Sprachen die ritter alle/ Gar mitt gemainem schalle,/ ‘Sy gewunne stille noch über lutt/ Niemer
HeslApk 9391 mag./ Gesach in Gott, der also leben/ Kan daz im dörtt wirtt gegeben / Dü vil ewige cronne./ Der hautt geleptt
HeslApk 9831 der morgen rott./ Dem elenthaften man waz nott/ Gegen Paris über den brunnen./ Hette der helde versunnen/ Sin taill stätlich geritten,/
HeslApk 10579 bewegen/ Müste, waz im geschach./ Dü rotte ze velde brach./ Nun merkend da der ritter zall:/ Sechs hundertt waren ir über
HeslApk 12806 nach dem nachte mass/ Über ain wille was,/ Der wirtt gebott dem gaste sin/ Daz er mitt siner trüttin/ Zu gütter
HeslApk 14985 Daz rainen frowen hortte an;/ Da by waz man erdenken kan/ Von purper, samett, paldegin,/ Das lüchtett und gab da wider
HeslApk 15464 Wis hart und kunne genedic sin,/ So gewinnestu mir vollen schrin/ Gezalter und ungezalter;/ Da von mis mins tempels alter/ Und
HeslApk 18157 heltt,/ Des frowe Medea öne hasz/ Pflag untz er gar wol genasz./ Mitt erren und mit hübschhaitt/ Waz sy im alle
HeslApk 22190 Des lobe hoch schwebte enbor./ Uff Hamor er sy brachte sa./ Dü raine Valeria/ Ir fründe do engegen gie,/ Güttlich sy
HeslApk 22658 menger hande wirdekaitt.’/ __Der Kr%:ichen vogtt genende/ Sprach: ‘ain bitter ende/ Volgett im gern uff misse tatt/ Dem der es verdiennett

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