Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schranz stM. (66 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| an der stunt/ zdem brobste von Kamenze:/ ‘sît nieman dhein schrenze/ bî iu mac an triwen finden,/ sô sult ir niht | |
| ob ez tac si, und doch gemachit alse durch einen scranz. da fon sprichit di sele in der minnen buche: ‘min | |
| der minnen buche: ‘min lieb hait mich anegesehin durch einen schranz. sin antlitze daz was luistlich’. Augustinus sprach: ‘herre, du gibis | |
| einem man, den ich in klage/ liez, mit triwen âne schranz./ der fürste heizet Gurnamanz,/ von Grâharz ist er genant./ dannen | |
| verdrôz./ ___er dâhte "mir riet Gurnamanz/ mit grôzen triwen âne schranz,/ ich solte vil gevrâgen niht./ waz op mîn wesen hie | |
| houbet/ alle tage sunder crantz,/ diz machet mir vil manigen schrantz/ an alle minem lebene./ ich wanderte gar unebene,/ des wil | |
| dem gebete er do was,/ untz daz sie sunder allen schrantz/ alsam da vor wurden gantz./ Craton der meister do wol | |
| sol,/ diu ist stæte und vil gantz/ und gewinnet nymmer shrantz,’/ sprach Willehalm der wise;/ ‘ir suͤlt sagen Loyse/ (lat nit | |
| sich die steine;/ der tempel umbehange ganz/ muosten dulten manigen schranz./ al disiu welt diu kom in nôt:/ alsus nâhte Kristes | |
| Gen liebem liebe ain werdes gůt/ An st#;eater trúwe sunder sranz,/ Veste, luter und glanz./ Ir lieb in baidiu herzen schain,/ | |
| Salamône/ hât gebûwen alse schône,/ daz dîn lop stêt âne schranz./ //In der hôhsten wîsheit râte/ got dich selbe nach wunsche | |
| maht/ Lebete noch und was ganz/ Ane aller hande wandels schranz./ Vernumft, herze und sin/ Stunden gar zu Got hin,/ Swie | |
| Des uns kein not wesen sal./ Swer lebet sunder valles schrantz/ Unbewollen unde gantz/ Mit vil tugenden suzen,/ Die wile die | |
| erschein,/ Sin celle bleib veste und gans/ Ane allerhande bruchez schrantz./ [186#’r#’b] Des dankte er unsem herren do./ Dar nach vugete | |
| sel gewant/ Behielt er rain und gantz/ An allerhant pruches schrantz./ Das lart in Gotes gut./ Ditz starkch widermut/ Sibentzehen jar | |
| nament,/ So das die kruͤg wider gancz/ Wurdent #;van allen schrancz./ Dú kint sú wider nament,/ Mit froͤden hain sú kament/ | |
| vermitten),/ Geweben wart es also gancz/ #;vAne stuk und #;vane schrancz/ (Doch inder rame oder wie,/ Das seit enkain geschrift hie:/ | |
| spilen wem er werde gancz./ Und tuͤgent im nit tailes schrancz.’/ Also spiltent sú dar umb/ (Das seit das ewangelium),/ Und | |
| wol;/ Der was inwendig hol,/ Und ane stuk und ane schrancz/ Was er an im selber gancz:/ Ain tail dem hoͮpt | |
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