Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

schranz stM. (66 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Daniel 1549 In dem ovene singen,/ Vreude in vreude dringen/ Habende dekeinen schrantz./ Vueres halben sint sie gantz,/ Schoner varwe unde rot,/ Wie
Daniel 2084 unde doch ist vil glantz;/ Glich ist ez mir ane schrantz/ Lieb, lieber wand die andern/ Tochtre, die mir hie wandern/
Daniel 3503 wunneclich:/ ‘Min lieb, du bist suberlich,/ Lustic mir an allen schrantz./ Unser bettil daz ist glantz,/ Gebluemet, clar, bestro#’vwet.’/ Horet ir
Daniel 6466 vursten vunt/ Werden siben wochen gantz./ Dar nach muzen sundir schrantz/ Volloufen sechzic wochen,/ Zwo ouch dar uf gesprochen:/ Sich, so
Daniel 7309 lute innekeit,/ Uf daz die gerechtikeit/ An en bluhe sunder schrantz,/ Sich, die werden also glantz/ Als des gestirnes brehen./ Entzwar
GTroj 10314 vertan/ Uff dem ritter Meloans,/ Der wol sunder on allen schrantz/ Min gezügg des hie mag sin./ Heleyna der küngein/ Sante
GTroj 13984 begunden sechen/ Menigen lichten helme glantz/ Onne rost und sunder schrantz./ Wol tett dem kaysser dü gesichtt ,/ Sin truren schwand.
GTroj 14854 Üwer gewand wunnesan,/ Daz noch von miner starken hand/ Kampffes schrantze nie enpfand .’/ Daz geschmide er in do/ Antwurtte: sy
GTroj 24042 waz von Conuz Segromans,/ Sin lob waz rich on allen schrantz,/ Sin ross gross als ain helffand/ Von schwartzer farwe bekant,/
GTroj 24378 stunden/ Mitt maniger t%:iffen wunden./ Menig edel griffe zartt/ Von schrentzen do erlöschet ward./ __Die fluchtt Turpin müste geben,/ Des lib
HeslApk 3511 eime stege,/ Dar uber man zu pflege/ Gienc in den tempel vorwar./ Von Sabba wart sin gewar/ Die edle kuniginne,/ Got
HeslApk 18802 kaisser usserweltt ./ Manig rundel da erschain/ Uff helme gar on allen main,/ Als man den l%:ichten sternnen brechen/ Begunde an
HeslApk 19687 ‘Ich waiss vor Troye nun nieman/ Der ainen schlag mir müge gestan,/ Sid Aiax, der werde tegen,/ Suss jemerlich ist gelegen.’/
HeslApk 22964 tur./ So wirt des himels ganz/ Der heiligen schar ane schranz/ Gezirt mit riches cleides swanz;/ Da wirt iz glenzzer danne
Hiob 434 by./ Daz iſt dis buches ſumme gantz,/ Kurtz, gemeinlich, ſunder ſchrantz./ //__Eyn meister git: ‘der anevanc/ Der bucher ſol io weſen
Hiob 4137 wol #s+begrifen#s-/ #s+Gotes vuzſpor#s- dir intſlifen./ Gotes vuzſpor an allen ſcrantz/ Sint Gotes creaturen gantz./ Mit der underſcheit man ſpuret/ Und
Hiob 9352 gentzlich war iſt und gantz,/ An allen bruch, an allen ſcrantz,/ Und alle lerer des geſtan:/ Nimant naturlich wizzen kan/ Waz
HvNstGZ 1293 niht:/ Uf erden sol sin daz geschiht./ Geschehe dirre werke schrantz,/ So wern sin werke nit gantz./ Ez muz und muz
HvNstGZ 2036 Maria. von ir kůsche glantz/ Ez wart geworht an allen schrantz./ Daz warf span Maria dar,/ Daz wefel brahte der engel
HvNstGZ 2364 Die bruderschaft wart so gancz,/ An iren truwen waz nit schrancz./ Gedrencket und gespiset,/ Geleret und gewiset/ Wart die bruderschaft aldo./
HvNstGZ 6001 lant./ Ez wirt ein glaube gantz/ In Cristes orden ane schrantz./ Von suͤnden hort nieman sagen:/ Sie werdent gut bi iren
KvWGS 1475 ſwie vil man ſin geniuzet,/ er iſt doch iemer ane ſchranʒ,/ alſam der liehtebernde glanʒ/ der von der ſunnen glizet,/ und
KvWLd 1, 44 diu sunne verwet sich./ swâ si ganz $s ân allen schranz/ dur ez geschînet, dâ gelîchet sich ir glanz:/ sich alsô
KvWLd 32, 24 dich./ dîn lîchame der wirt enphangen sunder pîn und âne schranz,/ sô daz belîbet ganz/ und âne sêr da enzwischen:/ mit
KvWSchwanr 1183 den spielt enzwei der selbe slac,/ daz er vil wîten schranz enphienc./ daz ort des swertes im dô gienc/ durch allez
KvWTroj 276 mit worten lûter unde glanz,/ ich büeʒe im sîner brüche schranz:/ den kan ich wol gelîmen/ z’ein ander hie mit rîmen,/
KvWTroj 25836 gebriten/ von sîden und von golde glanz/ enphiengen manigen wîten schranz,/ dô sich die rotten wurren./ man hôrte banier snurren/ von
KvWTroj 26688 bestân/ und alleʒ ir gemiure ganz,/ si muoʒ enpfâhen manigen schranz,/ swie dû niht beʒʒerst dînen mein./ man lât dir niendert
KvWTroj 31225 stechen./ den slac wolt er dâ rechen/ mit eines stiches schranze,/ dô misseriet diu lanze/ an sîner hurteclichen just/ und wart
KvWTroj 32313 unde swarzen./ dur sîner brüste warzen/ het er enphangen einen schranz,/ iedoch was im beliben ganz/ dennoch daʒ herze drunder:/ dâ
KvWTroj 32962 kurzer wîle,/ sam der mit eime kîle/ zerklübe grôʒiu blöcher./ schrenz unde wîtiu löcher/ schriet er durch liehte schilte,/ sô lange
KvWTroj 33476 fürsten Panfimeiʒes/ gewæfen lûter unde glanz/ enphienc dâ mangen wîten schranz/ von swerten wol gesliffen./ bevangen und begriffen/ wart er mit
KvWTroj 47674 daʒ under in diu suone ganz/ belibe ân alles wandels schranz/ ze beiden sîten under in./ wider zuo den Kriechen hin/
KvWTroj 47877 in/ mit triuwen her unde hin,/ daʒ siu suone sunder schranz/ belîbe lûter unde ganz,/ als si dô was zesamen brâht./
Minneb 966 er daz in ein mensche gantz/ Hette lieb an allen schrantz;/ Und mynnet ez hin wider schir./ Daz selb tet auch
Minneb 2478 ich dich in truwen gantz/ [141#’r] Daz du sunder hasses schrantz/ Wollest veste sten dar under/ Und in fruntschafft munder/ Sin
Minneb 3176 freude niht halb so gantz/ Als ditz stet an allen schrantz,/ Und waz auch niht so vollenkumen./ __Nu hat auch hie
Minneb 4054 truwe und fruntschaft gantz./ Daz waz auch gar an falschen schrantz./ Dar nach unlang in kurtzer zit/ Fugt ez sich daz
Minneb 4164 Vol spreche die großen lieb gantz,/ Die er sunder valschen schrantz/ Treit in getruwem synne/ Und auch in rechter mynne/ Gein
MinneR_481 643 konne geachten,/ besynnen noch bekrachten./ doch prove ich an allen schrancz/ das ein g bedudet gancz./ is enmach nommer man gelingen,/
Mügeln 116,3 mines herzen kranz / blüt stet dem heile min zu schranz! / so wold ich, meit, der wirde din / flechten
Mügeln 135,5 gat / und blumen, die verfalbet sint./ die gimme sunder schranz/ erschein uß diner wirde kranz,/ du bist des gründen heiles
Mügeln 141,6 an./ o meit, der tugent phlanz,/ du blünde rose sunder schranz,/ den stein got satzt in dinen kranz/ und treib des
Mügeln 165,11 sper, krüz und des dornes kranze/ und von der sünden schranze/ der barmung ouge immer went./ So wirt genaden mar /
Mügeln 236,6 spricht./ der smitt im flügel ganz/ in witze flammen sunder schranz,/ mit den er hoer berge kranz/ befloug in kurzer stunde
Mügeln 385,14 lobes kranz/ ganz $s glanz $s nu ste gar sunder schranz./ wib, aller bernder freuden phlanz,/ meil din lob nicht sere./
NvJer 1973 sache intscheidinheit/ mit sîme ingesigele ganz/ wol bewârt ân allin schranz./ Dî dinc sach man urbarin/ in unsirs herrin jârin/ tûsint
NvJer 5768 sûch/ in eime steine, der was ganz/ bûzin sundir allin schranz/ und doch innewendic hol./ Daz bûch sach man geschribin vol/
NvJer 6937 der cristinheit,/ doch mit sulchir undirscheit,/ daz ein sûne sundir schranz/ zwischin Swantopolken ganz/ und sô den brûdrin vurbaz/ wêre sundir
Ottok 12364 baz,/ sîn wal wær niht ganz/ und wær diu selbe schranz/ von den kurherren drin,/ die mit ir wal wolden sîn/

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