Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schranz stM. (66 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| In dem ovene singen,/ Vreude in vreude dringen/ Habende dekeinen schrantz./ Vueres halben sint sie gantz,/ Schoner varwe unde rot,/ Wie | |
| unde doch ist vil glantz;/ Glich ist ez mir ane schrantz/ Lieb, lieber wand die andern/ Tochtre, die mir hie wandern/ | |
| wunneclich:/ ‘Min lieb, du bist suberlich,/ Lustic mir an allen schrantz./ Unser bettil daz ist glantz,/ Gebluemet, clar, bestro#’vwet.’/ Horet ir | |
| vursten vunt/ Werden siben wochen gantz./ Dar nach muzen sundir schrantz/ Volloufen sechzic wochen,/ Zwo ouch dar uf gesprochen:/ Sich, so | |
| lute innekeit,/ Uf daz die gerechtikeit/ An en bluhe sunder schrantz,/ Sich, die werden also glantz/ Als des gestirnes brehen./ Entzwar | |
| vertan/ Uff dem ritter Meloans,/ Der wol sunder on allen schrantz/ Min gezügg des hie mag sin./ Heleyna der küngein/ Sante | |
| begunden sechen/ Menigen lichten helme glantz/ Onne rost und sunder schrantz./ Wol tett dem kaysser dü gesichtt ,/ Sin truren schwand. | |
| Üwer gewand wunnesan,/ Daz noch von miner starken hand/ Kampffes schrantze nie enpfand .’/ Daz geschmide er in do/ Antwurtte: sy | |
| waz von Conuz Segromans,/ Sin lob waz rich on allen schrantz,/ Sin ross gross als ain helffand/ Von schwartzer farwe bekant,/ | |
| stunden/ Mitt maniger t%:iffen wunden./ Menig edel griffe zartt/ Von schrentzen do erlöschet ward./ __Die fluchtt Turpin müste geben,/ Des lib | |
| eime stege,/ Dar uber man zu pflege/ Gienc in den tempel vorwar./ Von Sabba wart sin gewar/ Die edle kuniginne,/ Got | |
| kaisser usserweltt ./ Manig rundel da erschain/ Uff helme gar on allen main,/ Als man den l%:ichten sternnen brechen/ Begunde an | |
| ‘Ich waiss vor Troye nun nieman/ Der ainen schlag mir müge gestan,/ Sid Aiax, der werde tegen,/ Suss jemerlich ist gelegen.’/ | |
| tur./ So wirt des himels ganz/ Der heiligen schar ane schranz/ Gezirt mit riches cleides swanz;/ Da wirt iz glenzzer danne | |
| by./ Daz iſt dis buches ſumme gantz,/ Kurtz, gemeinlich, ſunder ſchrantz./ //__Eyn meister git: ‘der anevanc/ Der bucher ſol io weſen | |
| wol #s+begrifen#s-/ #s+Gotes vuzſpor#s- dir intſlifen./ Gotes vuzſpor an allen ſcrantz/ Sint Gotes creaturen gantz./ Mit der underſcheit man ſpuret/ Und | |
| gentzlich war iſt und gantz,/ An allen bruch, an allen ſcrantz,/ Und alle lerer des geſtan:/ Nimant naturlich wizzen kan/ Waz | |
| niht:/ Uf erden sol sin daz geschiht./ Geschehe dirre werke schrantz,/ So wern sin werke nit gantz./ Ez muz und muz | |
| Maria. von ir kůsche glantz/ Ez wart geworht an allen schrantz./ Daz warf span Maria dar,/ Daz wefel brahte der engel | |
| Die bruderschaft wart so gancz,/ An iren truwen waz nit schrancz./ Gedrencket und gespiset,/ Geleret und gewiset/ Wart die bruderschaft aldo./ | |
| lant./ Ez wirt ein glaube gantz/ In Cristes orden ane schrantz./ Von suͤnden hort nieman sagen:/ Sie werdent gut bi iren | |
| ſwie vil man ſin geniuzet,/ er iſt doch iemer ane ſchranʒ,/ alſam der liehtebernde glanʒ/ der von der ſunnen glizet,/ und | |
| diu sunne verwet sich./ swâ si ganz $s ân allen schranz/ dur ez geschînet, dâ gelîchet sich ir glanz:/ sich alsô | |
| dich./ dîn lîchame der wirt enphangen sunder pîn und âne schranz,/ sô daz belîbet ganz/ und âne sêr da enzwischen:/ mit | |
| den spielt enzwei der selbe slac,/ daz er vil wîten schranz enphienc./ daz ort des swertes im dô gienc/ durch allez | |
| mit worten lûter unde glanz,/ ich büeʒe im sîner brüche schranz:/ den kan ich wol gelîmen/ z’ein ander hie mit rîmen,/ | |
| gebriten/ von sîden und von golde glanz/ enphiengen manigen wîten schranz,/ dô sich die rotten wurren./ man hôrte banier snurren/ von | |
| bestân/ und alleʒ ir gemiure ganz,/ si muoʒ enpfâhen manigen schranz,/ swie dû niht beʒʒerst dînen mein./ man lât dir niendert | |
| stechen./ den slac wolt er dâ rechen/ mit eines stiches schranze,/ dô misseriet diu lanze/ an sîner hurteclichen just/ und wart | |
| unde swarzen./ dur sîner brüste warzen/ het er enphangen einen schranz,/ iedoch was im beliben ganz/ dennoch daʒ herze drunder:/ dâ | |
| kurzer wîle,/ sam der mit eime kîle/ zerklübe grôʒiu blöcher./ schrenz unde wîtiu löcher/ schriet er durch liehte schilte,/ sô lange | |
| fürsten Panfimeiʒes/ gewæfen lûter unde glanz/ enphienc dâ mangen wîten schranz/ von swerten wol gesliffen./ bevangen und begriffen/ wart er mit | |
| daʒ under in diu suone ganz/ belibe ân alles wandels schranz/ ze beiden sîten under in./ wider zuo den Kriechen hin/ | |
| in/ mit triuwen her unde hin,/ daʒ siu suone sunder schranz/ belîbe lûter unde ganz,/ als si dô was zesamen brâht./ | |
| er daz in ein mensche gantz/ Hette lieb an allen schrantz;/ Und mynnet ez hin wider schir./ Daz selb tet auch | |
| ich dich in truwen gantz/ [141#’r] Daz du sunder hasses schrantz/ Wollest veste sten dar under/ Und in fruntschafft munder/ Sin | |
| freude niht halb so gantz/ Als ditz stet an allen schrantz,/ Und waz auch niht so vollenkumen./ __Nu hat auch hie | |
| truwe und fruntschaft gantz./ Daz waz auch gar an falschen schrantz./ Dar nach unlang in kurtzer zit/ Fugt ez sich daz | |
| Vol spreche die großen lieb gantz,/ Die er sunder valschen schrantz/ Treit in getruwem synne/ Und auch in rechter mynne/ Gein | |
| konne geachten,/ besynnen noch bekrachten./ doch prove ich an allen schrancz/ das ein g bedudet gancz./ is enmach nommer man gelingen,/ | |
| mines herzen kranz / blüt stet dem heile min zu schranz! / so wold ich, meit, der wirde din / flechten | |
| gat / und blumen, die verfalbet sint./ die gimme sunder schranz/ erschein uß diner wirde kranz,/ du bist des gründen heiles | |
| an./ o meit, der tugent phlanz,/ du blünde rose sunder schranz,/ den stein got satzt in dinen kranz/ und treib des | |
| sper, krüz und des dornes kranze/ und von der sünden schranze/ der barmung ouge immer went./ So wirt genaden mar / | |
| spricht./ der smitt im flügel ganz/ in witze flammen sunder schranz,/ mit den er hoer berge kranz/ befloug in kurzer stunde | |
| lobes kranz/ ganz $s glanz $s nu ste gar sunder schranz./ wib, aller bernder freuden phlanz,/ meil din lob nicht sere./ | |
| sache intscheidinheit/ mit sîme ingesigele ganz/ wol bewârt ân allin schranz./ Dî dinc sach man urbarin/ in unsirs herrin jârin/ tûsint | |
| sûch/ in eime steine, der was ganz/ bûzin sundir allin schranz/ und doch innewendic hol./ Daz bûch sach man geschribin vol/ | |
| der cristinheit,/ doch mit sulchir undirscheit,/ daz ein sûne sundir schranz/ zwischin Swantopolken ganz/ und sô den brûdrin vurbaz/ wêre sundir | |
| baz,/ sîn wal wær niht ganz/ und wær diu selbe schranz/ von den kurherren drin,/ die mit ir wal wolden sîn/ | |
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