Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schîn Adj. (218 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| als ich die wârheit hœre sagen./ daz wart an Jôsaphâte schîn:/ er brâhte mit der lêre sîn/ daz süeze küneges kint | |
| mit dînem geiste lebendez leben,/ nû tuo gên mîner bete schîn/ die vil grôzen güete dîn:/ sît daz dû älliu herzen | |
| er vuor vor manigen tagen:/ sider war[t] er uns niht schîn."/ "sô zeiget mir die zelle sîn,/ wâ diu sî." "des | |
| gote/ stæte in sînem gebote:/ daz wart an sînen werken schîn./ er sprach: "vil lieber vater mîn,/ daz man mich nû | |
| mêre bæte,/ daz er dâ wider tæte/ sô wîslîche antwürte schîn,/ daz er al der liebe sîn/ an im vergezzen müeste | |
| mit ir hulden dan./ daz ist an mir wol worden schîn,/ daz sie gewaltic mugen sîn./ sît ich begunde vristen/ ir | |
| daz kint sol dem vater sîn/ tuon alles sînes willen schîn,/ unz er ze guote kêre/ die väterlîchen lêre./ beginne er | |
| daz ez nie manheit verdrôz,/ daz solt dû lâzen werden schîn,/ den prîs der hœhsten wirde dîn/ gar krœnen unde zieren/ | |
| sînen nâch den hulden sîn,/ daz uns sîn güete werde schîn."/ //Der künic schiet von dan zehant./ er hiez mit brieven | |
| vür, daz sie gewaltic sîn./ von wîbe ist selten worden schîn/ gotlîchiu meisterschaft/ oder helflîchiu kraft./ wir hân nâch gote mannes | |
| ir sît tœrscher danne kint./ noch tuot mir iuwer lêre schîn,/ daz dise valschen gote sîn/ alsô redelîche gote,/ daz ir | |
| diz an einem gote sîn?"/ sie sprâchen: "jâ!" "diz tâten schîn/ iuwer werden gote niht,/ wan sie gar mit sunderphliht/ nît | |
| //Nû merken alle, die hie sîn,/ wie offenlîche ist worden schîn/ der heiden grôziu trügeheit,/ als ich mit volge hân geseit./ | |
| gap vierzic jâr daz himelbrôt./ got tet in vil ofte schîn/ die vil grôzen güete sîn./ daz was in widerzæme gar,/ | |
| sie nâch dem gelouben sîn/ tuont rehtiu werc mit stæte schîn:/ daz hât gelernet Jôsaphât./ sît nû mîn munt bewæret hât,/ | |
| siht./ Barlââm, der meister mîn,/ tet mir mit den schriften schîn,/ daz got den sünder nie verstiez,/ swenn er im reinekeit | |
| die sint wider uns gesîn./ die tâten mit ir wârheit schîn/ eine gewârhafte lüge/ und seiten alsô valsche trüge/ von den | |
| wider die gesellen sîn/ an sînen sin. als im wart schîn/ der rehten vreuderîchez leben,/ daz in ze lône wirt gegeben,/ | |
| lâ den grôzen zwîvel sîn./ got tuot dir sîne güete schîn,/ sît dû den gelouben treist/ und riuwe dîner schulde weist./ | |
| verendet und sich dir ergeben./ //Krist, herre, lâz im werden schîn/ die endelôsen güete dîn/ und ruoche in zuo dir leiten/ | |
| wirt an dem ende hin geleit,/ daz ist leider worden schîn/ an dem lieben vater mîn,/ dem künege Aveniere./ seht, wie | |
| kestegunge/ von gote ist ein manunge,/ die tuot unser herre schîn,/ daz man an dem gelouben sîn/ ze allen zîten bezzer | |
| ez mîn liebiu frouwe./ Ir munt ist rôt, ir ougen schîn,/ die ich so selten schowe./ Si liebe, si reine,/ si | |
| grozzen $t ſunden wrden ſi gote uil lieb, alſ wol ſcîn iſt worden, do ſi ſich becherten unde danach chuſclîchen lebeten. | |
| wir suln riwe han/ und tun daz mit der bihte schin/ und suln stætes willen sin,/ daz wir immer sunde miden/ | |
| in ganzen fröuden sin,/ so wil ich iu tuon helfe schin,/ /Und sit ir fro, so fröuwe ich mich,/ sit wir | |
| Lanzelet sprach ‘nu sage,/ waʒ betiutet eʒ?’ ‘ich tuonʒ iu schîn.’/ er sprach ‘der künic Valerîn/ von dem Verworrenen tan/ der | |
| enpfangen baʒ./ von mändeltrehenen wurden naz/ der schœnen vrowen ougen schîn./ der selbe site muoʒ imer sîn,/ daʒ von liebe und | |
| dô seite/ genâde sîner vriundîn,/ daʒ siu sô dicke tæte schîn/ ir wîplîche güete./ sich vreute sîn gemüete,/ daʒ ir ir | |
| der <vil> lieben tohter mîn,/ dâ wart wol in allen schîn/ daz daz gotes zeichen/ her ze mir wolte reichen./ nu | |
| vn hiezzen in willechomen sein./ do tet got vil wol schein/ vor mannen vn̄ vor weiben/ daz nieman sein wunder chan | |
| vn̄ mvͦz immer magt sein./ da von tů din ere schein,/ wan sey got erwelt hat/ zvͦ dem tougenlichen rat./ den | |
| er niht sant den boten sin/ dar an er machte schin/ daz nieman so arm ist,/ wil der hailige Christ/ sin | |
| %-v gnade sint bediv din,/ daz laze an mir werden schin!/ swaz du wil daz muz ergen:/ die toten heizest dv | |
| %-v hiez in willechomen sin./ do wart al der werlte schin,/ daz sin ie vil gut rat wirt/ derz ubel durh | |
| ziten,/ nu wir siner gnaden biten,/ der lazze uns werden schin,/ wes Maria brvt schul sin,/ %-v erzæige mit gewalte,/ wer | |
| den santer niht den engel sin./ daran lîez <er> wesen schîn,/ daz nîemen ist so arme,/ der sin zuhte wil bewarne,/ | |
| ere/ so chreftich scholte sin,/ wîe in daz wære worden schîn./ //Die herren im antwrten/ mit zuhtlichen worten:/ ,wir suchen daz | |
| undertan/ %-v diensthaft musen sin./ die herren taten im daz schin:/ Bethlehem sie benanten,/ want sie daz erchanten,/ daz in div | |
| under brust inz herze sîn/ (daz wart ûf Alitschanz wol schîn);/ und der clâre Vîvîans:/ ich wære immer mêr ein gans/ | |
| ouch vür ander vriunde mîn./ die gein den heiden tâten schîn/ manege rîterlîche tât;/ daz der darbet und mangel hât/ mîn | |
| und lâtz et sîn./ iuwer güete ist an mir worden schîn:/ des wirt gehœhet noch iuwer prîs./ von Provenze der markîs/ | |
| er denne veterlîchen sin,/ daz mac an mir wol werden schîn./ mir helfent ouch die bruoder mîn/ und swaz ich werder | |
| ich muoz mit helden prîs bejagen./ nû, Franzoyse, tuot ellen schîn./ ei vater unt die bruoder mîn./ daz ir hie bî | |
| sît diu triuwe dîn/ unt dîn manlîch ellen ist sô schîn,/ daz dû mich hie erlœset hâst./ nû sich daz dû | |
| nâch vlust nû gerne sîn./ mit triuwen helfe ist worden schîn;/ des ich mich dicke ze iu versach,/ sô der heiden | |
| unverzagt./ hie tâten zehen bruoder mîn/ ir ungenâde gein mir schîn./ von Griffâne und von Frîende/ manec rîter ellende/ was hie | |
| und lanthêrren mîn./ die tuon ir triuwe an mir nû schîn./ swenne ir gebietet daz ichz verdage,/ mîn reht ist daz | |
| Nûbîant/ mit den vierzehen sünen sîn./ Purrel tuot hiute manheit schîn,/ und die stolzen Cordîne/ und die puntschur Poytwîne,/ und Cliboris | |
| ouch sich selben nû verlôs./ //Dâ tet vil scharpfer râche schîn/ daz her ûz Naroclyn/ umbe ir herren den künec Tampastê;/ | |
Ergebnis-Seite: << 1 2 3 4 5 >> |