Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schîn Adj. (218 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| wart er wol gewâpent în./ er tet ouch ritters ellen schîn/ mit rehter manlîcher wer./ dô kom Clâmidês her/ mit manger | |
| man si lêren/ zer halsperge gêren:/ die burgær tâten râche schîn,/ si erstâchen si zen slitzen în./ Parzivâl in werte daz./ | |
| swie trûrc wir anders sîn:/ tuot iwer zuht gein im schîn./ ir sultz niht anders hân vernomn,/ wan daz der vischær | |
| sprach er "liebiu niftel mîn,/ tuo bezzeren willen gein mir schîn./ ich wandel, hân ich iht getân."/ "ir sult wandels sîn | |
| heldes dierne niht gesîn:/ sus tuot er gein mir zürnen schîn."/ dô sprach er zuo der frouwen sân/ "wer ist hie | |
| daz volc was al gelîche geil/ daz suone was worden schîn/ gein der sældebernden herzogîn./ //___Daz wart niht langer dô gespart,/ | |
| ze wern strîtes iwer hant./ swelch man tuot solhe diemuot schîn,/ der êret ouch die muoter sîn:/ vaterhalb solter ellen hân./ | |
| muose et alsô sîn:/ dâ tet frou minne ir ellen schîn/ an dem den Herzeloyde bar./ ungezaltiu sippe in gar/ schiet | |
| einem tuot mîn dienst buoz,/ dem wirt mîn dienst nimmer schîn./ ich wil bî sîme hazze sîn:/ swaz hazzes er geleisten | |
| sin geriet./ sîne knappen, fürsten kindelîn,/ al weinde tâten klagen schîn,/ die mit dem künec dâ wârn gewesen./ vor den mac | |
| ander vater mîn,/ der tuo sîn zuht nu gein mir schîn./ sîner hulde het ich niht verlorn,/ wold es sîn tohter | |
| stuont ze wer al vaste:/ dô tet der wirt selbe schîn,/ daz mich riwet Gandîn/ der künec von Anschouwe,/ daz ein | |
| bî mit angest siufzec sîn./ wâ wart ie hôher triwe schîn,/ dan die got durch uns begienc,/ den man durch uns | |
| wægest umb die reise mîn:/ sô tuot sîn güete helfe schîn:/ nu genc nâch der gotes kür."/ den zügel gein den | |
| freischen wie daz möhte sîn:/ ez wart iedoch mit sünden schîn."/ //___Parzivâl hin zim dô sprach/ "hêrre, ich wæn daz ie | |
| in daz herze mîn:/ durch si tet ich vil strîtes schîn./ des twanc mich ir minnen kraft/ gein der wilden verren | |
| vor dem berc ze Fâmorgân./ ich tet vil rîcher tjoste schîn/ vor dem berc ze Agremontîn./ swer einhalp wil ir tjoste | |
| waz sol daz sîn?/ dâ tuot frou minne ir zürnen schîn/ an dem der prîs hât bejagt./ werlîch und unverzagt/ hât | |
| sint diu alten wâpen mîn/ ê dicke und aber worden schîn./ daz ich gein dem werden Gâwân/ alhie mîn strîten hân | |
| lâz en kampf wesen mîn:/ dâ tuon ich manlîch ellen schîn."/ ___dô sprach mîn hêr Gâwân/ "mâge und bruoder ich hie | |
| künec reit dannen zuo den sîn./ er tet ê fîanze schîn,/ daz er smorgens gein Gâwân/ durch strîten kœme ûf den | |
| durch vel."/ der heiden starc unde snel/ tet manlîche site schîn,/ "diz swert sol unser dweders sîn:"/ ez warf der küene | |
| erboten êre,/ und sîner mâge mêre/ im tâten guoten willen schîn./ Feirefîz Anschevîn/ was dâ ze guoten friunden komn:/ daz het | |
| unt der nifteln sîn,/ daz er daz tæte an im schîn./ "helft ir unt mîn neve Gâwân,/ swaz wir hie künge | |
| ieslîchem man nâh mâze sîn/ wart nie sô tiuriu gâbe schîn,/ al den frouwen rîche prêsent/ von Trîande und von Nourîent./ | |
| sich von der küneginne schiet,/ sô daz si tâten klage schîn./ dô nâmen Loherangrîn/ und sîn muoter wol getân/ die templeise | |
| gruntvest ein stein ob dem andern nicht beleib, also hiut schin ist. diu stat da unser herre gechruͤtzet $t wart, diu | |
| daz hol./ er was leckerheite vol,/ Daz wart vil schire schin./ Reinhart sprach: «wer mac daz sin?»/ Isengrin ergetzet wart./ er | |
| taten sie ir groze not,/ Daz wart an ir hvͤte schin./ die nvnnen iagten sie in den Rin./ Alsvst lonet ir | |
| was vbel vnd rot,/ Daz tet er do vil wol schin,/ er vergab dem herren sin./ Daz sol nieman klagen harte,/ | |
| Du bist biderue un̄ got./ Din zucht is hute wole scin./ Sit der koninc constantin./ Mit deme liue intgat./ So uile | |
| gew%-init/ Wie schire ime zerinnit./ Daz ist us alle tage schin./ Nu uolge deme rade min./ Vn̄ helf der armin sele./ | |
| gram,/ den er vîent solte sîn;/ ouch tet er vriuntlîche schîn/ den liuten vriuntschaft genuoc,/ den er holdez herze truoc:/ sô | |
| vor dem lieben herren sîn/ tet er den willen selten schîn:/ er getorste imz nie gesagen./ nû reit er mit dem | |
| dû künnest worte arzât sîn./ daz solt dû lâzen werden schîn."/ "daz kan ich wol, ich lougens niht./ ich kan ez, | |
| hant/ an daz reine kindelîn/ und tet im sîne güete schîn/ nâch dirre welte wunsche gar./ nû wâren von dem lande | |
| sînen sinnen/ ze kristenlîcher minnen./ got tet an im genâde schîn:/ er sante im in daz herze sîn/ des heilegen geistes | |
| guot/ mit lêre in daz herze dîn/ und tuon bezeichenlîche schîn/ dir des steines edelkeit,/ von dem ich dir hân geseit./ | |
| tet vür al daz künne sîn/ rehtiu werc mit stæte schîn./ durch der liute sünde/ verdarp in wazzers ünde,/ swaz in | |
| und ander vier bruoder sîn:/ den wart von gote helfe schîn,/ biz daz ir werlîchiu hant/ die gotes vînde überwant./ //Wer | |
| ûf den brüsten sîn/ ein sîn trût und tet im schîn/ der himel tugende, die er sach,/ als uns mit schriften | |
| Krist nâch der urstende sîn,/ diu er tet sînen jungern schîn:/ in manige wîs ougt er sich in/ unde erlûhte ir | |
| allen nœten er dir vrumt/ und tuot dir sîne helfe schîn./ sô muoz dîn grœstiu vreude sîn,/ daz dû des solt | |
| büeze im die sünde dîn,/ sô tuot er dir genâden schîn./ unser herre sprach alsô:/ "aller engel kœre werdent vrô,/ sô | |
| ouch dir/ hân ich gesündet. nû tuo mir/ genædeclîche triuwe schîn./ lâ mich dir bî den knehten dîn/ dienen, daz dû | |
| an guot und vergezzent sîn;/ sie tuont im kleine helfe schîn./ sîn minne ist hin, sô er gelît./ sîn liebe swînet | |
| solde nâch dem willen sîn:/ sô wart im vil balde schîn/ sînes gewaltes ende gar./ nâch dem jâre kômen dar/ die | |
| er im nâch dem willen sîn/ mit guoter lêre tæte schîn/ von dem gelouben etwaz./ vil lange sûmde sich dô daz./ | |
| an dem lieben vater dîn,/ daz er dir tæte volge schîn./ sô diu zît gevüeget sich,/ daz er gerne hœret dich,/ | |
| in/ unde sînen stæten sin,/ daz im ze rehte würde schîn,/ ob er kunde stæte sîn./ //Den knappen niht behêrte:/ swaz | |
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