Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

schande stF. (847 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

SHort 6466 vil laides tůt/ und allen den bilanden./ si bringet si zeschanden/ in urlúg und in kriegen./ doch gebe nit ain vliegen/
SHort 7772 lebent si,/ úber mich stæt schrie,/ bis ich als ain schand hie/ des gůtes werd enterbet/ und lasterlich verderbet./ sich, Marte,
SHort 7800 er nie kam ze lande/ sit du in súnd, in schande/ und inden bresten din gevield./ er ie sit ritterscheft wielt/
SHort 7878 von im in diesem lande,/ daz ich so gar ze schande/ mit nút worden w#;eare./ daz mir dú rehten mare/ von
SHort 9583 kúndent in/ er wár vom tot erstanden,/ so wurdent wir zeschanden;/ wan der irrot wocht me/ und wurd wirser vil den
SHort 10310 giengent predien/ den glouben in den landen./ vil lasters und schanden/ wart der cristenhait enbotten./ doch sunderlich die zwelfbotten/ triben die
SHort 10499 und sprach: ‘dich armes wip entled/ der sunden und der schanden,/ daz nút in dinen landen,/ als ich dir seit gester,/
SHort 11018 ze spotte/ in allen disen landen./ dez lasters und der schanden/ die gottin und die gotte samen/ sich mústent ummer me
SM:AvR 1: 2,11 gemischelt wol./ st ir herze gar tugenden vol/ und diu schant entwichen./ //Zweier sternen hât gewalt/ diu mich machet jung und
SM:Ga 1: 1, 7 wil behalten?/ waz sol ein rîcher dienstman, der sich nit schanden wert?/ waz sol ein ritter, der sîn tag mit laster
SM:Ga 1a: 1, 7 kan behalten?/ waz sol ein werder dinstman, der sich mit schanden neret?/ waz sol ein ritter, der sin tage mit armüt
SM:Gl 2: 7,12 noch nie bevant,/ und jender guot gelüke hât,/ dem diu schande hulden giht./ ôwê, daz daz iemen siht/ alde ez so
SM:Gl 2: 7,18 zuht gebar./ mengem ungelônet wirt,/ des lîb noch ie was schanden bar./ daz zeget manigen guoten muot./ ôwê, sô geschiht dem
SM:Pf 1: 2,15 ‘nein’ und ‘jâ’ behalten./ du solt in êren glesten;/ vür schande habe den huot:/ so maht mit vreuden alten/ und wirt
SM:UvB 6: 3,17 man stillen/ durh Minne willen,/ wan ir minnesang ist wîbes schande./ //Trutz, $s trutz, $s trutz,/ daz kein vogel tougelîcher singe/
Spec 39, 1 waz bezeichenunge diſiv rêde habe. Aſſur bezeichent ubermůt, $t Babylon ſchante, Nabuchodonoſor den tîefil, dei kint Babylôniſ $t hellekint, Ieruſalem êin
Spec 39, 4 der ûbile tiefil, unde fůrte in Babyloniam zuo der êwigen ſchante, ſetzit unſich zvͦ den Babyloniſ kinden. Wer ſint div? Daz
Spec 74, 24 botin diemůt grozzi tugint, do garnete der uvͦtrich ubirmůt grozzi ſchandi. Uon deme heiligem gêiſte iſt geſchribin: Spirituſ eiuſ ornauit c%;eloſ.
Spec 100, 7 Er ſprichet: ‘Wir predegen îv got gechruceten, den iuden ze ſcanden, den heiden ze tumpheit.’ Den iuden waſ der tôt ſcande,
Spec 100, 8 ſcanden, den heiden ze tumpheit.’ Den iuden waſ der tôt ſcande, wan in verwizzen die heiden, daz ſi ire got gemartert
Spec 130, 13 herre der heilige Chriſt der leit uil michel troͮbeſal unde ſcande durc unſech unde roͮhte erſterben durc unſ, daz er unſ
StrAmis 23 vröude vür die sorge brach,/ dô man êre vür die schande enphie,/ und milte vür die erge gie,/ und triuwe vür
StrAmis 2252 gewan die harnschar,/ von lande ze lande./ beidiu schaden unde schande/ lîde ich durch den willen sîn:/ man spottet mîn unde
StrAmis 2461 lône geben./ daz tet im allez sîn leben/ durch die schande sô wê/ daz inz laster muote mê/ danne im der
StrKD 41, 187 lazzen/ riten vr#;uon ere strazzen,/ und chert er gegen der schanden walt,/ da im die untugende manich valt/ die wege vil
StrKD 41, 190 die wege vil ^+schrire habent genomen./ deist er zu der schande chomen./ diu sleht in danne mit ir chraft/ in alle
StrKD 48, 152 læsterliche lebe./ so er vil schande erwirbet/ und in den schanden stirbet/ ––man enwelle iz danne verchern––,/ so læge er baz
StrKD 84, 83 die vrowen/ so bloz begunden schowen,/ do erchomen si vor schanden/ und dahten mit den handen/ diu ^+ogen alle gemeine/ ––untz
StrKD 161, 19 niht ensach./ unz der wirt daz gesprach,/ do begunde diu schande zů gan./ diu was gestalt und getan,/ als ein tivel
StrKD 161, 315 immer also gar verlorn,/ sam er nîe wrde geborn.#.’/ diu schande sprach zornechliche:/ #.,got und daz himelriche,/ des muͤzzen die mine/
StrKD 161, 477 fri/ und nimmer chom, da ich si!#.’/ do wart diu schande geschant./ frou ere hůb uf die hant/ und begreif si
Tannh 6, 37 in Osterlande/ ein Liupolt und ein Friderich,/ die lebten ane schande./ /Ein junger fürste von Meran/ und ouch ein Welf von
Tannh 6, 73 der uz Düringenlande;/ alreht Dietriches lop uf gat:/ gebruoder ane schande!/ /Uz Polonlande ein fürste wert,/ des wil ich niht vergezzen./
Tannh 11, 60 si ist so minneclich gestalt $s und lebt gar ane schande./ /Hie vor do stuont min dinc also, daz mir die
Tauler 65,17 Unser herre ruͤffet driger hande lúten. Den einen mit offenbaren schanden, umbe daz er ime den grunt behalte und in in
Tauler 164,27 sin froͤwe woren unfruchtber, und das was do im grosse schande. ___Diser meister gieng in das heilig der heiligen allein, und
Tauler 200,13 weg nút gegangen enist, der sol mit grossem schaden und schanden do ston do alle ding entecket súllent werden. ___Och kinder,
Tauler 218,9 noch gemeint enhat: so můs er sine strosse gon mit schanden und mit lidiger hant. Und der mensche wirt groͤsselichen mit
Tauler 301,3 und also ungelich sint, das ist uns laster und grosse schande. Dis bezúgete unser herre do er sprach: ‘das rich Gottes
Tauler 326,3 hast du úber wunden unde flúhet denne der vigent mit schanden. Das der mensche sich iemer lot den vigent úber winden,
Tauler 332,28 si und wartent des. Das ist ein gros laster und schande das wir armen verbliben volk, die cristen sint und als
Tauler 334,8 wellent sich vor dem sturme huͤten, das si nút ze schanden enwerden; es engehoͤre zů irem leben nút. ___Kinder, wenne die
Tauler 416,26 nút engot, der get irre.’ Daz ist gros laster und schande daz ein mensche also vil ander dinge weis und enweis
Tr 1498 deist disem und jenem rîche,/ //Curnwâle und Engelande/ ein offenbæriu schande./ und ouwê, swenne daz geschiht,/ daz man mich mit den
Tr 5966 ouch der drîzec sîn/ von ietwederem lande/ und ensolte dirre schande/ nieman anders widerstân,/ ezn müese mit einwîge ergân/ oder aber
Tr 6067 ze lôze loufent,/ ir edelkeit verkoufent,/ schamt ir iuch der schanden niht,/ diu disem lande an iu geschiht?/ sô manhaft alse
Tr 6078 iuwern vînden geleit/ ze vüezen und ze handen/ mit zinslîchen schanden;/ und iuwer edelen kindelîn,/ diu iuwer wunne solten sîn,/ iuwer
Tr 6131 ze râte:/ berâtet iuch wol drâte,/ wie ir iuch dirre schande erwert/ und iuch vor einem manne ernert!/ gunêret niemer mêre/
UvZLanz 115 des engalt ders frumen nie gewan:/ ze schaden und ze schanden/ hertens unde branden/ dem künege manic dorf guot./ nu het
UvZLanz 148 si wurden erlôst/ von deheime lande:/ daʒ schuof des küneges schande./ //Er lie sich kûme dringen/ und wolte sunderlingen/ und eine

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