Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

scham stfm (352 Belege) BMZ Lexer Findeb.  

StrKD 61, 82 sint/ dem tievel gar gehorsam/ und ane forhten und ane scham/ wider got und die ere lebent/ und niht wan boͤsiu
StrKD 122, 51 gewesen ie;/ er getet unmanlichen nie;/ sin manheit ist ane scham;/ mannes tugent und mannes nam,/ die sint an im gechronet/
StrKD 145, 508 schulden./ tůt ir disem wibe alsam,/ daz wirt ein houpthaftiu scham,/ in der ich denne muse bestan,/ wand ich fur iuch
Tr 11597 arm unde swach:/ in vremedem lande êre unde gemach/ und schame in vater rîche,/ diu smeckent ungelîche.’/ ‘jâ meister Tristan’ sprach
Tr 11733 und hâlen sich doch beide,/ und tet daz zwîvel unde scham:/ si schamte sich, er tet alsam;/ si zwîvelt an im,
Tr 11822 ir herze unde ir ougen/ diu missehullen under in:/ diu scham diu jagete ir ougen hin,/ diu minne zôch ir herze
Tr 11825 herze dar./ diu widerwertige schar/ maget unde man, minne unde scham,/ diu was an ir sêre irresam:/ diu maget diu wolte
Tr 11829 wolte den man/ und warf ir ougen der van;/ diu scham diu wolte minnen/ und brâhtes nieman innen./ waz truoc daz
Tr 11831 wolte minnen/ und brâhtes nieman innen./ waz truoc daz vür? scham unde maget,/ als al diu werlt gemeine saget,/ diu sint
Tr 11901 niht gehaben in ein:/ daz geschuof diu vremede und diu scham,/ diu in ir wunne benam./ sôs eteswenne tougen/ mit gelîmeten
Tr 12382 under in,/ sît daz si sich enbârent/ und danne ir schame vârent/ und gestent sich an liebe,/ die sint ir selber
Tr 13426 was âne mâze/ trûric unde trûresam:/ im tet schade unde scham/ vil sêre und inneclîche wê./ er kêrte wider über sê/
Tr 13429 sêre und inneclîche wê./ er kêrte wider über sê/ mit schame und mit leide./ jene geverten beide,/ //Tristan und Îsôt kêrten
Tr 19232 ouch eteswenne/ der cranke magetlîche name/ sîne kiusche und sîne schame/ zem nacken von den ougen:/ si leite im dicke untougen/
TrudHL 5, 4 timor unde pietas die zuêne uůze. uorthlich sêr, goͮtliche $t scame, diu gânt an der erde, diu wathent in deme horwe
TrudHL 5,16 memoria gehu[get] der sundon in uorhte ze deme herren, in scame widir den uater. [u]nser ratio zûhet uns ze gote mit
TrudHL 7,26 minne der [v]ûlichen boesheit. hie gefâhint rôtin mit innechliker $t schame diu hûfele die sich fliezint der ûzerun schône unde nieth
UvZLanz 2493 bin ich ein der man,/ der sich iu nennet âne schame:/ Wâlwein sô heiʒet mîn name,/ des küneges Artûs swester barn,/ und
UvZLanz 5858 Ginovere leit den mantel an,/ dâ von se ein teil schame gewan,/ wan ir daʒ selbe gewant/ ob den enkelen erwant/
UvZLanz 5957 cleit.’/ als Kaiîn sach die wârheit,/ dô wart er vor schame rôt./ sîn wîp er hieʒ und gebôt,/ daʒ siu gienge
UvZLanz 6176 ritter unde vrouwen./ si lieʒen gar den erren haʒ,/ sîner schame kindegelich vergaz/ und wurden von dem mære vrô,/ daʒ Lanzelet
VMos 14, 1 ginc $t an daʒ uelt. ſlafen in ſin geʒelit. ſin ſame $t was inthecchet. halber lac er nacchet. do chômen dare
VMos 18, 23 fůrte uon der helle. Do pi den zîten. do was ſchame under den wiben. dev frowe niht da uore was. îdoh
VMos 58, 18 furhtent $t unſeren herren. unde ſi in allen gahen. uone ſcamen roten geuahent. $t den ne mege wir niht uirſagen. $t
Wernh A 3198 sey an schowen,/ die ander niemen sach,/ wan si ir scham nie zebrach./ ir wart geoffenot/ do ir lieber sun gebot:/
Wernh D 3664 ir ze oͮgen,/ die anders niemen sach,/ wand sie di scham nîe zebrah/ magetlicher gute/ unt in der kivsche blute./ bi
WernhMl 177 g#;van und nút me komen dar./ Da von er grosse scham enphieng,/ Joachim, und dænnen gieng/ Mit grossem laid mænigvalt,/ Trurig
WernhMl 235 er inlaide/ Uff der vil wilden haide./ __Do in sin scham von huse traib,/ Vor Anne doch da haim belaib/ Injamer
WernhMl 313 ende nemen/ Und solt dich niemer me geschemmen,/ Wan din scham und din spot/ Wil gar mit sælden wenden Got,/ Din
WernhMl 529 ich, herre, dich/ Und das du h#;vast erloͤset mich/ Von schame und von laide,/ Die ich hette baide’,/ Sprach dú raine
WernhMl 1107 vermaid/ Gar erlich und alle uppekait./ Ir ogen hieltend rechte scham,/ Doch allen lúten minnesam./ __Kainer muͤssekait si pflag,/ Guͤtú werk
WernhMl 1346 Ir schoͤnú varwe ir gar entwaich,/ Si wart vor grosser schame blaich;/ Ir rosen roͤte wangelin/ Verlurent ieren liechten schin/ Und
WernhMl 1350 liechten schin/ Und tatend kunt der mægde laid,/ Irs herczen scham und rainekaid./ Von herczen sunfczen si began/ Und růfte Got
WernhMl 10000 ain fůss uf den andern kam:/ Also verdakt er sin scham/ Und hůb also fůs und bain/ So krefteklichen úber ain/
WernhMl 12866 suber, wol geschnitten,/ Als iren eren wol gezam,/ Wirdeklichen #;vane scham./ Doch nieman also tumber si/ Das im gedenken wone bi/
Wh 75,20 al deste baz,/ hetez Arâbel niht verworht:/ daz hât mîn scham sît dicke ervorht.’/ do Ehmereiz, Gyburge barn,/ sô rîterlîche kom
Wh 158,22 iedoch daz sî mîn name./ bin ich gedigen in ir schame,/ die smæhe ich mir selbe erkôs,/ do ich den keiser
Wh 193,24 rîche./ eteswenne ich in den werken bin,/ daz mir diu schame nimt den sin,/ want ich leb in lekerîe./ sol iemer
Wh 194, 5 leben/ mit zuht nâch wirde kunde streben./ er sprach ‘dîne scham gar verbir./ der künic hât dich gegeben mir:/ ob dû
Wh 274, 9 dar./ Heimrîch nam sîner lide war./ der knappe wart von schame rôt,/ daz manz im dâ sô wol erbôt./ die küneginne
Wh 321,12 und nâmen urloup ze varen wider./ daz gerou si mit schame sider./ swaz ze Oransche ûfem palas/ bete gein in ergangen
Wig 5877 gevie / daz si den rîter alsô vant. / diu scham hiez in sâ zehant / von den liuten vliehen. /
Wig 5881 begunde in nider ziehen / sînes lîbes siecheit. / diu scham in dô des überstreit / daz er von den liuten
Wig 5891 / ich sihe wol daz iu wê tuot / diu scham [und] iuwer armuot / und iuwers lîbes siecheit. / ich
Wig 5917 helt / und gedâhte ir leides harte wol. / diu scham treip in in ein hol / dâ vor grôz gerüne
Wig 5936 daz si dâ bî næme war / daz im diu scham wê tet. / einen pelz zôch si an der stet
Wig 7641 / mit grôzem jâmer ende nam. / ir ietweder âne scham / vil grôze slege dâ enpfie. / geselleschaft diu was
Wig 8946 gesach; / dar zuo was ir herzen dach / gewizzen, scham und güete; / ir antlütze daz blüete / als ein
Wig 8969 varwe ouch wandel nam; / ir wîplîch kiusche und ir scham / machte si rôt und dar nâch bleich. / ir
Wig 9577 ir êren wol gezam; / ir geverte daz was âne scham. / si vuorten ingesindes vil. / busûnen unde seitspil /

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