Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

scham stfm (352 Belege) BMZ Lexer Findeb.  

EnikWchr 16196 dô ich dich nam,/ daz dû vor kintheit hiet niht scham,/ wan ich dich an dem arm truoc./ ich gap dir
EnikWchr 16625 nimêr sol er gewandes hân/ wan ein tuoch für di scham sîn,/ daz sol wesen lînîn./ er sol gerouft sîn vil
EnikWchr 16708 der künic daz vernam,/ er sprach: ‘daz wær uns ein scham,/ solt wir diu ros niht füeren dan,/ diu si dâ
EnikWchr 16714 des küniges red vernam,/ daz er ez hêt für ein scham,/ dô wart sêr gedrungen/ von alten und von jungen/ her
EnikWchr 16854 den tôt von im nam;/ des habt Paris in bœser scham,/ und was im leit unde zorn,/ daz er den vater
EnikWchr 17936 ez von ir nam,/ wan er bedaht dâ mit sîn scham./ brôtes gap si im genuoc/ und wazzer rein in einem
EnikWchr 17981 gefuor nâch sînem rât./ dar nâch daht er im sîn scham,/ als einem künig wol zam./ der künic sprach: ‘Daniel, sag
EnikWchr 19036 dô daz her ze samen quam,/ einen boten gar âne scham/ hiez der künic für sich komen./ der bot sîn red
EnikWchr 19476 schôn, als im gezam./ dô saz er gar ân alle scham/ ûf den sezzel zehant./ mit den riemen man in bant/
EnikWchr 19784 er/ gê zuo Ezechiam/ und red mit im ân alle scham,/ daz er sich füder, er süll sterben/ und an dem
EnikWchr 19830 ze stet/ aber zuo Ysayam./ er sprach: ‘dem künig âne scham/ sage, got hab erhœrt sîn riezen,/ sîn wazzer sach er
EnikWchr 20508 ist?’/ die stein Eraclius nam./ er sagt im dô âne scham,/ waz kraft hêt ieglîcher stein,/ er wær grôz oder klein./
EnikWchr 21104 buoch kunt;/ und sînen bruoder Ingram,/ den betwanc er âne scham,/ daz er im bôt sînen eit./ daz was den herren
EnikWchr 21828 dishalb mers was ez alsam/ im allez gar ân alle scham/ undertân, als man dâ seit,/ Augusto, für die wârheit./ er
EnikWchr 21896 Agrippâ sô hiez sîn nam./ er was ein man âne scham./ Cyrinum sant er mit her dan/ in Syriam, daz er
EnikWchr 22206 bekomen, unde was den gram,/ und muosten lîden von im scham./ er hiez ouch balde gâhen/ alliu kindel vâhen,/ diu under
EnikWchr 22254 man,/ er nam dâ Veronicam/ und fuort sie ân alle scham/ vil gar gewalticlîch/ ze Rôm in daz künicrîch,/ als man
EnikWchr 22876 geschach im reht alsam./ die frouwen half dâ niht ir scham/ noch ir weinen, daz si tet./ ir moht gehelfen weder
EnikWchr 24122 niht enpfliehen./ er stalt sie nider ûf den stein./ ir scham was niht klein./ dâ muost diu frou mit schal/ daz
EnikWchr 24137 ez lîden/ und moht ez niht vermîden,/ si muost die scham und die nôt/ lîden. si was nâhen tôt./ __Dâ mit
EnikWchr 24278 diu wart genant Capiam./ dar inn saz er ân alle scham,/ unz eines tags kom dar/ der herr Ottô mit grôzer
EnikWchr 24908 si giengen zesamen, als in zam,/ ir ieglîcher sprach âne scham./ dô si zesamen kâmen/ und ir red vernâmen,/ dâ leit
EnikWchr 25512 heil;/ und hiez der heiligen lîchnam/ bestaten gar ân alle scham,/ und hiez si êrn, daz was reht,/ beidiu ritter unde
EnikWchr 25567 muoz ich den Sahsen jehen./ er fuor ouch ân alle scham,/ unz er kom in Ytaliam./ dâ sluoc er den künic
EnikWchr 26482 war.’/ __Dô gie diu nâter freissam/ von der glocken ân scham/ und kêrt gên der tür hin./ der künic hiez sie
EnikWchr 26921 ein halbez jâr,/ daz si nie getet, des si hiet scham./ dar nâch sie der künic nam/ ze einer konen êlîch,/
EnikWchr 28501 ir frümkeit dô gebôt,/ daz si dâ stuont in grôzer scham./ den mantel si wider an sich nam./ zuo der herberg
EnikWchr 28518 als der herr daz vernam,/ daz si hêt sô grôz scham/ erliten durch ir stæticheit,/ er sprach: ‘nû sî dir vor
EnikWchr A II,27 ein mûlin was:/ da von manic Walich kûm genas/ vor scham und vor riu:/ ez riet hern Etzels untriu,/ daz in
EnikWchr A II,78 er di miet dâ vernam,/ dô lie er triu unde scham./ er sprach: ‘ich wil iu zeichen geben/ ân aller hand
EnikWchr A II,460 dâ den jüngern nam./ swie gar diu juncfrou was mit scham,/ doch liez si herren Otaker varn/ und nam sîn bruoder
EnikWchr A II,482 und sîn bruoder hiez Ingram,/ der lebt ouch gar âne scham./ si wâren ûz Ormenig lant,/ als uns daz buoch tuot
Eracl 2694 getuon mac noch enkan,/ sie irret maneger slahte nôt./ vor schame muoz er werden rôt,/ der dem ungelônet lât,/ der im
Erinn 497 hêt dir doch geben ein hemde,/ dâ mit dû dîne scham bedachtest./ ûf dirre erde dû nimmer benachtest,/ dû mûzest ertôten
Erz_III 36, 173 mût,/ swa er unrehte tut./ toren vrevel si dir ein scham,/ swer zuhte pflege, nach dem tu sam./ der tumben lop,
Erz_III 36, 365 minne die du haben sol./ sprich mit zuhten, habe die scham,/ daz ist Got lobesam/ und ist vor den leuten ere:/
Erz_III 36, 398 gewinnestu ere./ habe reines herze und tugent sit,/ zuht und scham si da mit./ scham und zuht du niht verla,/ so
Erz_III 36, 399 herze und tugent sit,/ zuht und scham si da mit./ scham und zuht du niht verla,/ so volget dir heil und
Erz_III 79, 78 du alt und tust alsam,/ des must du liden dise scham/ vor des ewigen lebens tur,/ sint tu mit guten werken
Erz_III 106, 51 ie,/ er getet un menlichen nie./ sin manheit ist ane scham,/ mannes tugent und mannes nam/ die sint an im gekronet/
Erz_III 141, 58 enwartet niht keiner tugent./ dem wirt von rechte newe/ beide scham und after riwe./ swen er sich an sie verlat/ durch
Erz_III 142, 54 ander herre sprach alsam./ ze jungest bleip er in der scham./ den herren wart die warheit/ vil rechte beiden geseit./ do
Erz_III 143, 108 tun die vrowen recht alsam./ swer noch hat zucht und scham/ und vrowen minnet ane haz,/ den hant si ninder dester
Erz_III 162a, 21 unmeylick,/ so ist si benamen heilick./ wirt si aber ane scham,/ so machet si der vrowen nam,/ ir geburt, ir schone
Erz_III 174, 50 geschach./ dem dritten geschach alsam,/ der vierde lait die selben scham./ also geschach in allen,/ ietslicher muste vallen/ derz ros wolte
Erz_III 175, 155 gewant;/ vreude ist die zwelfte genant;/ die drizehende daz ist scham;/ die vierzehende daz ist zucht, der werde nam;/ die funfzehende
Erz_III 178, 68 reht/ und tete minem sun alsam:/ daz wurde ein houbthafte scham/ beide mir und minen kinden./ daz si e niht konden
Erz_III 194, 82 sint/ dem teufel da gehorsam/ und ane vorcht und ane scham/ wider Got und die ere lebent/ und niht wan boͤse
EvAug 173,21 dir. gib dism di stat. vnd dann beginnest dv mit scham di ivngsten stat enthaltent. svnder so dv geladen werdest. ganc.
Gen 306 werden beidiu ein lîp./ / /Beidiu wâren si nachent, $s [scham hêten si deheine],/ si nehabeten nehein lit $s iz newâre

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