Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

satanâs stM. (159 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

GvJudenb 589 suͤnderbar,/ wan von Gotes worten gar!’/ do fuͤrte dich der sathanat/ in die hailigen stat/ uf ein hohes palas,/ daz hoͤhist
Herb 3499 were,/ Daz ist anders niht mere,/ Wen daz der tufel sathanas,/ Sin gespenste vn2de sin getwas,/ Vz eime bilde sprach/ Vn2de
HeslApk 127 sines willen!/ Du macht iz wol gestillen./ Laz uns nicht Sathanasen/ In disen vorvulten asen/ Vorleiten noch vordamnen,/ [2#’r#’a] Geruch uns,
HeslApk 885 hat Adam also vorbost,/ Wer her gebliben ungelost –/ Als Sathan ungelost bleib/ Den Got uz sinen hulden treib –,/ Daz
HeslApk 2684 lute betriegen./ «#s+Sie sint nicht begichtiger zungen,#s-/ #s+Sie sint uz Sathanases samnungen#s-/ Und louken Cristes an der tat./ #s+Nicht envorcht den
HeslApk 2827 weiz ich#s-» #s+sprach her#s- «#s+dine wone,#s-/ #s+Da der stul ist Sathanases,#s-/ Der vient ist menschen ases,/ Den her mit valschen reten/
HeslApk 2885 art,/ Mit deme vil wol geschelket wart/ Die stul hir Sathanases sint,/ Wen sie mit senden ougen blint/ Waren, die sine
HeslApk 3755 vleisch des mer genimt/ Dan der naturen gezimt./ Die slindet Sathan also ruch,/ Die vor Got minnent iren buch./ Mit gierde
HeslApk 6046 an betes sider.’/ Crist irzornete sich gas/ Und sprach: ‘vade, Sathanas!/ //(Daz quit: var uz miner angesicht)/ Und bekor Got dinen
HeslApk 7725 blasen unser horn,/ Daz wir geturstigen zorn/ [59#’v#’a] Gewinnen kegen Sathanase./ Von des hornes blase/ Spricht an einer stat die schrift:/
HeslApk 10882 Daz pfert daz swarz waz als ein kole,/ Glichet sich Sathanase wole,/ Wen her mit valschem kluttere/ Sin engelischen luttere/ Vorloz,
HeslApk 11266 sinem wesende gewart./ Der wille sprach geswase/ Zu dem argen Sathanase:/ ‘Du vient mines sweizes!/ Vornim, zwo maze des weizes,/ Und
HeslApk 11695 slunt,/ Der nimmer besluzet den munt;/ Daz ist der tuvel Sathan,/ Deme sie sint undertan,/ Juden, heiden, valsche cristen,/ Die der
HeslApk 17375 tac und die nacht,/ Wen im ist erge wol geslacht./ #s+Satan der arge serpant,#s-/ #s+Der da tuvel ist genant#s-/ #s+Und der#s-
HeslApk 17409 Gotes minnen,/ Der sie vor liebe brinnen./ Die vichtet ane Sathanas,/ Der ie des menschen vient was,/ Unde vorgan in der
HeslApk 17423 Mit sinen undertenigen,/ [133#’r#’a] Die sie der engel enigen/ Die Sathanas boten sint/ Und vechten uf die Gotes kint/ Durch iren
HeslApk 19614 enliez uns nicht vorlorn sin;/ Do wir mit glichem obertrite/ Sathan waren gevallen mite,/ Do liez her in ungelost/ Und brachte
HeslApk 20323 mich envorchten,/ In daz tiefe gevelle/ Der ewiclichen helle/ Mit Sathan uweren vursten!/ Ir liezet mich hir dursten,/ Daz ir mir
HeslApk 21039 stille und offenbare/ Laget also manic vare/ Valles hie in Sathanases slich/ Und ist gestal so manic strich,/ Were nicht mer
HeslApk 21317 die borde/ Von angebornem rechte/ [162#’v#’a] Vor menschlich geslechte/ Durch Sathanases itewis,/ Der Even riet des obzes bis,/ Von dem ir
HeslApk 21686 grifen/ Vechten, ist uns der stein icht lieb,/ Daz ist Sathan, der arge dieb,/ Der uns des steines vorgan;/ Her weiz
Himmelr 12, 31 birn beswæret,/ unde verdruches, der unser viantliche været,/ den leidigen Satanat $s mit sinen gelouften,/ bescirmes ave durh ire gebet $s
Hiob 673 rechtes dinſtes phlichte/ #s+Vur Gotes angeſichte.#s-/ Set wo #s+der leide Sathanas#s-/ #s+Alda under in ouch was,#s-/ Und zu ſchaffen ſinen vrumen/
Hiob 679 in vragete#s- ſunder wan/ Und jach: ‘#s+von wanne kumſtu#s- gan?’/ #s+Sathan antwurte#s- ſa zuhant/ #s+Und jach:#s- ‘#s+ich han#s- gar alle lant/
Hiob 683 her und dar/ #s+Beloufen und durch wandert#s- gar’./ #s+Got ſprach:#s- ‘Sathan, #s+haſtu#s- iht recht/ #s+Gemerket Job, den minen knecht,#s-/ #s+Daz#s- inſo
Hiob 693 iſt er #s+vorchtende Got#s-/ #s+Und let ubel#s- durch ſin gebot’./ __#s+Sathan antwurte#s- gar gevach/ #s+Und#s- kegenGote alſo #s+ſprach:#s-/ ‘#s+Job ummeſuſt nicht
Hiob 715 ungedult!/ Da mitte vellet er inſchult.’/ __#s+Got ſprach dorumme zu Sathan:#s-/ ‘#s+Alles waz Job gehoret an,#s-/ Sich, von dem verhencniſſe min/
Hiob 764 Set, do di ſache alſo quam/ Daz Got dem tuvel Sathanam/ Des verhing und loube gab,/ Zuhant hub er ſich herab/
Hiob 1358 diſe not./ Daz ich hette nicht geſen/ Waz mir von Sathan iſt geſchen!/ __Owe #s+daz ich nicht#s- vertarb/ Und nicht #s+ſo
Hiob 1515 ſunderliche vrunt./ Doch der zu aller boſheit ſtunt,/ Ich meine Sathan, den trachen,/ Der ſchuf daz ſy widerſachen/ Worden dem guten
Hiob 3450 pine ſy./ Manche ſprechen ſunder wan/ Daz di ſache ſy Sathan./ Davon ſayt Job gar genende:/ __‘#s+In des grymmegen hende#s-/ #s+Daz
Hiob 3456 vriſt/ Ymant halden ſich dor an/ Daz di ſache ſy Sathan./ Want er hat in ſynen handen/ Dy vurſten inder werlde
Hiob 3483 Ungemaches inbitterkeit./ Von der ſache Job alſo ſeit:/ ‘#s+Und iſt Sathan#s- dy ſache #s+nicht#s-/ Der vorbenanten pine gycht,/ #s+Wer iſt ſy
Hiob 6529 wizzen daz:/ Der heilge Job an underlaz/ Gepineget was von Sathanam,/ Der mit grozem ſchure quam/ Und im verſtorte ſinen hof./
Hiob 6550 redet in gemeyne:/ So meynet er dy vrunde ſin,/ Di Sathan, dis hemſche ſwin,/ Uf Job gereyzet hatte vort./ __Dorumme ſpricht
HvBurg 5828 pilleich dein!/ Du hast uns gemachet fro.’/ Des antwurt der Sathanas do:/ ‘Sider ir das an mich suchet/ Und des geruchet/
HvNstAp 19224 Ir seyt Got unmare:/ Ewr spot vellet ew nach/ Zu Satan in der helle lach./ Nu lasse wir di rede stan/
HvNstAp 20634 Seinen klaren anplick;/ Und zefür uns den strick/ Da uns Sathan inne vieng./ Der fur uns an dem kreutze hieng,/ Der
HvNstGZ 2350 Von uch sprich ich, her Judas,/ Ir himels val als Sathanas./ Ez ist war, als man giht,/ Ez mag daz ubel
JvFrst 2804 sâ/ in in kam und in besaz/ der ubel tîvel Satanas/ alsô doch, daz er nur/ schunte dâ sîn willikur/ und
Kchr 10914 helle,/ diu dâ iemer mêr wellet?/ dâ gît dir der sathanât/ des er dort genuoch hât,/ als dû im hie wol
Lucid 7, 8 geſchafen? Der meiſter ſprach: Jn der ſelben wile, do der ſathanas deʒ gedathe, daʒ er ſich wider got ſaʒte, do wart
Märt 4687 der hort,/ von der frucht ist zestort/ der gewalt des Sathanas/ und dye diet dy zehelle was/ gevangen, davon ledig ist./
Märt 19796 man,/ daz sy Got rueffen ann,/ daz für den laidigen Sathann/ sey daz chreucz unser schilt./ für war wen des bevilt/
Märt 22189 hie/ und mit dem tod umb gie./ sich selben der Sathann verriet:/ wann do got Jesus verschiet,/ er want die sele
Mechth 5: 23, 82 disem armen libe.» Do der vroͤmde sterne erschein, do kam Sathanas ouch zů Bethleem und volgete den drien kúngen vil geswinde
Mechth 5: 23, 84 mit dem hohen oppfer also grose ere bot, do kamen Sathanas gedenke in gros<FOLIO>(90#’r)</FOLIO>se not und sprach in im selber alsus:
Mechth 5: 23, 98 menschen bibenen, die nach sinem willen lebent. Var hin wider, Sathanas, und nim ze helfe die fúrsten von dem lande, die
Mechth 5: 23, 100 siner kintheit, eb das er in die schůle gat.» Do Sathanas zů Herode kam, do vant er Lucifers gelichnisse an dem
Mechth 5: 23, 160 moͤhten si an ir júdeschen e gestan. Do vůr aber Sathanas zů Lucifer und sprach: «Owe meister, únser ere můs vergan!

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