Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
satanâs stM. (159 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ze diu, daz er in undervie/ und tet ouch dem Satanât/ des versuochens stat./ Alsô der vâlant/ ane im ervant,/ daz | |
| er netranch noch az: $s vil værich was sin der Sathanas./ want er gemerchet habete, $s daz er sich von allen | |
| demuote:/ "nu tu behalten dinen rat $s unde val zerukke, Satanat./ du solt anbiten den rainen $s got herren altersainen:"/ do | |
| im alse iz was, $s er sprach: "hinet riteret dich Satanas/ alsam weize, $s daz solt tu wol wizen./ nu la | |
| namen wil ich vort melden:/ der tubel heizet ouch alsus/ Sathan und Diabolus./ di namen wil ich beduten/ uch und allen | |
| di namen wil ich beduten/ uch und allen guten luten./ Sathan bedutet uns alsus/ in latine adversarius,/ der widersetzige sprichet daz,/ | |
| dar uf./ ih waene, in sin geselle dar uf/ hůb, Satanas der tievel./ ih bin ioh an zvivel:/ er hulfe im | |
| na im da ůf./ ich wene, in sin geselle hůf,/ satanas der tubil./ ich bin is och ane zuwibil:/ er hůb | |
| daz was sîn freud und sîn aht./ er was geheizen Sathanas,/ wan er ein bœser wiht was./ dô in Lucifer ersach,/ | |
| dô in Lucifer ersach,/ wie güetlîch er wider in sprach:/ ‘Sathanas, lieber friunt mîn,/ dû solt von mir enpfangen sîn./ ich | |
| ist mir leit und ungemach.’/ alsô er wider in verjach:/ ‘Sathanas, nû tuo schîn,/ ob dû ein schalc mügest gesîn,/ und | |
| Adam/ in dem pardîs iht bestân./ nû var, vil lieber Sathanas,/ rât Adam und Even daz,/ daz si daz bot zerbrechen,/ | |
| und wir uns an in rechen.’/ __Dô sprach der tiufel Sathanas,/ der ein trugnære was:/ ‘Lucifer, lieber meister mîn,/ ir sült | |
| bring si schier in grôz nôt.’/ __Dô Lucifer dô erhôrt/ Sathanas des tiufels wort,/ er sprach: ‘gesell, lieber kneht,/ wirp mir | |
| dir, liep geselle,/ halp mîn grimmige helle.’/ dô sprach her Sathanas,/ dem alsô verfluochet was:/ ‘versmâhet mir die gâbe,/ sô wær | |
| ich daz obz, sô wær ich tôt.’/ dô sprach her Sathanas,/ der in der nâtern beslozzen was:/ ‘du geloubest an got | |
| der heilant rîch:/ ‘ich erloub dir sicherlîch,/ vil bœser tiufel Sathan,/ über allez daz Job ie gewan/ ân alein über sîn | |
| muosten dâ vor im tôt sîn;/ daz schuof zwâr her Sathan/ ze leid dem getriuwen man./ der herter kom geloufen,/ der | |
| er wil,/ wan er hât gewaltes vil.’/ __Dô der leidic Sathan/ sach an disem guotem man,/ daz er niht wolt scheiden/ | |
| si wil,/ freud, êren und genâden vil.’/ __Dô der leidic Sathan/ gesach an disem guoten man,/ daz er an got wolt | |
| man/ der gotheit niht ab gestân./ dô daz ersach der Sathan,/ dô gie er zuo dem guoten man./ er sprach: ‘wil | |
| sprach: ‘daz ist als got wil.’/ __Zehant schuof dô der Sathan,/ daz Job leides vil gewan./ er wart sô arm, daz | |
| mac/ unz an den lesten tac.’/ __Dô aber der leidic Sathan/ die red erhôrt von dem man,/ er sprach zuo got | |
| hie merket, wie alt Job was,/ dô in der leid Sathanas/ sô grôz pîn leget an:/ von vier und ahzic jârn | |
| er got und mensche was;/ so het in der leide Sathanas/ zu keiner martir nimmer bracht./ daz het Got allez vor | |
| doucht sich tewer denne er was,/ des heizet er nu Sathanas./ nu wizzet, swer sich duncket gût./ daz im die hochvart | |
| anbetest mich. do sprach ihesus zv im. gank hinder dich sathanas. wan geschriben ist. den herren dinen got solt dv anbeten. | |
| vnd hus geteilet wider sich selber bestat niht. vnd ob sathanas sathanam vzwirffet. so ist er geteilet wider sich selber. darvmb | |
| hus geteilet wider sich selber bestat niht. vnd ob sathanas sathanam vzwirffet. so ist er geteilet wider sich selber. darvmb wie | |
| virzick tage vnd virzick naht. vnd er wart bekort von sathane. vnd er was mit den tyren vnd di engel dienten | |
| in in den glichnüssen vnd sprach zv in. wi mack sathanas sathanam vzwerfen. vnd daz riche in sich selber geteilet wirt. | |
| nedir velles unde ane betes mich.’_(10) Do sprach Jhesus: ‘gank, Sathanas. iz ist geschreben: du salt dynen got ane beten unde | |
| czustoret, unde hus vellet uf hus. (18) Ist abir daz Sathanas an ym selbe geteilet ist, wy mak syn riche denne | |
| wy sy Jhesum getoten, abir sy vorchten daz volk._(3) Unde Sathanas vur in Judas der do genant ist Scharioth, eyner der | |
| urteilene dy czwelf geslechte Israhel.’_(31) Dor noch sprach her: ‘Symon, Sathanas hat uch vorsucht uf daz her uf uch redde alse | |
| her iz Judas_(27) Unde mit der sneten des brotes vur Sathanas in en. do saite ym Jhesus: ‘daz du tus, daz | |
| in dyme namen.’_(18) Do sprach Jhesus czu en: ‘ich sach Sathanam alse eynen blik vallen von dem hemele._(19) Nu sed, ich | |
| vierzig dage gantz/ vnd vierzig naht auch sunder schranz./ von Sathanase uf etslich ort/ wart er versuchet vnd bekort./ //Er wonte | |
| sie nu,/ in byspellen er sprach yn zu:/ ‘wie mag Sathanas Sathanan/ gewerfen vz? daz sagent an!/ wa wirt gedeilt in | |
| nu,/ in byspellen er sprach yn zu:/ ‘wie mag Sathanas Sathanan/ gewerfen vz? daz sagent an!/ wa wirt gedeilt in ym | |
| wirt bestellet,/ daz mag bestan niht, wan ez fellet./ stet Sathanas vf wider sich,/ er mag bestan niht eigentlich:/ er fellet | |
| wol hat/ verstanden vnd auch in genumen./ zu hant ist Sathanas dar kumen./ daz wort er da gefvret hin,/ daz was | |
| sprach/ zu Petro drauwende ym alda:/ ‘gang hinder mich, du Sathana,/ wan dir sint godes ding vnkunt,/ du buwest vf der | |
| din.’/ da sprach er zu yn: ‘in blickes schin/ sach Sathanam ich fallen eben./ des han ich uch gewalt gegeben,/ daz | |
| vf hus gestellet/ an keinen steden wirt, ez fellet./ ist Sathanas geteylet dan/ in selber sich also, wie kan/ sin riche | |
| drenkene hin an den se?/ vnd dyse dohter Abrahe,/ die Sathanas gebunden hade/ wol ahtzehen iar, sol man mit rade/ die | |
| so mosten sie daz folg gefohten./ //Nu fur in Iudam Sathanas,/ der auch mit dem zunamen was/ geheizen Scharioth· vnd einer/ | |
| da wirt gegeben.’/ //Ihesus sprach Symoni da zu:/ ‘Symon, sich, Sathanas hat nu/ geheischen uch, daz er uch rede/ in sybe, | |
| Schariothis./ vnd als er hatte enphangen is,/ in yn fur Sathanas da hin,/ vnd Ihesus der sprach wider yn:/ ‘was du | |
| waz sîn denne werden mege./ /Ettelichen man $s îlet der Satanas bewellen,/ chêren ab der guote $s mit starchem ubermuote,/ etslichen | |
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