Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ruom stM. (158 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| schamt sich Lancelot und het angst das sies fur einen rům hett das er ir gesagt hett, des sie nit thete. | |
| l#;iude,/ du verwins al godesbrüde,/ niͤt $’n is aller heilgen rům,/ du verhögs ir aller richedům,/ dat schönste godshus is din | |
| din vil otmuͤdich magetdům/ ensůcht an niͤmen noch lof noch rům;/ du hiͤlds besloʒʒen dins herzen schrin,/ du hiͤlds enbinnen der | |
| als din otmuͤdich magetdům,/ den du hiͤ druͤgs al ane rům./ //Darümbe schint he sunderliche/ in diner kronen in dem riche,/ | |
| starke minne mag vil tůn,/ dú minnende minne enpfat enkeinen rům,/ dú wise minne hat bekantheit,/ dú vrie minne lebet sunder | |
| betoeret lange mich./ in kan anders niht verjehen./ swer mich rúomes zîhen wil, vür wâr, der sündet sich./ Ich hân sorgen | |
| dem hirtentum,/ durch das sin herze milde phlag an falschen rum;/ des ist sin sam in küniges adel bliben./ truw unde | |
| edel wurm, den wibes brüste brüten uß, / durch adels rum er machet im ein sidenhus,/ das er von swacher tat | |
| übersen/ ein punt, davon sich muß min leben enden.’/ nicht rumes ger, du kennst dich baß $s dann jene, die dich | |
| Moises getragen./ dem vier und drißig capitel rat./ Gar sunder rumes fle / ich leren wil der buche me. / das | |
| der blünden sprüche blum / man fint gestrout in lobes rum/ der hochsten himels keiserin,/ die gotes ein genas/ und spist | |
| tugende spiegel laß/ die kinder stetlich schouwen an./ armut, din rum in schanden wat sich briset,/ des spottes wint erfröret und | |
| wat sich briset,/ des spottes wint erfröret und veriset./ von rumes esten riset/ der sünden frucht und gotes haß./ Ein liecht | |
| schrift hie seit./ Schrib in dins herzen buch: / in rume du got nicht versuch,/ wiltu vermiden solchen fluch/ nach rate | |
| warf in uß der lüfte firste nider./ in und sins rums gefider/ verslant des grimmen todes mar./ Wirt dir gefidert gut, | |
| in dins herzen ror der tugent kresem./ nicht laß des rumes besem/ ußkeren dines lobes nar./ Lyeus was ein got, / | |
| genant./ Ein maß die milde hat:/ die kerge und den rum sie lat/ und richtig durch ir mittel gat;/ zu vil, | |
| darüber kein mein. ^+/ set, wie die milde swacht/ den rum und kerge sie nicht acht;/ wie das sie mitten durch | |
| man, darumb so halt das mittel,/ laß dich nicht reiten rum in kummers kittel,/ noch laß des klaffens britel/ dich zoumen | |
| wisen sagen,/ freidig und roues libes/ und gibt mer durch rum dann durch milde./ ouch gert er manches wibes/ und lützel | |
| diu küneginne $s vil lützel iht bejagen/ an dir deheines ruomes, $s des si doch willen hât./ nu sihtu wie diu | |
| ein helt irschînen/ an des hûsis sturme dâ./ In sulchim rûme er ouch sâ/ vaste hinzû gâhete/ und er sus genâhete,/ | |
| schichtin/ dî lant in vier bischtûme,/ ûf daz mit lobis rûme/ got geêrit wurde mê/ in den landin denne ê./ Dirre | |
| ôbinde/ sî sam dî hunde tobinde/ vîlin durch des tûvils rûm/ in irin êrstin irretûm/ und satztin vîentlîch/ wider den geloubin | |
| wît unde lanc/ gemachtin ôt den cristintûm/ und gotis lobelîchin rûm/ gehôtin und gemêrtin,/ und in des namin kêrtin/ dô ouch | |
| angevallin/ was von des vatir herzoctûm,/ daz iz ûf gotlîchin rûm/ dâ êwiclîchin wêre/ ein almûsin gewêre./ Und darnâch, dô Schambor | |
| zucht/ in manchir lobelîchin trucht/ mit kerzin, heilictûme,/ nâch wirdeclîchim rûme/ dem meistre kegingîngin/ und in vrôlîch intpfîngin/ und mit gesange | |
| in lobelîchir vlâte/ unde hîldin schône/ dî processiône/ in gotlîchim rûme/ zu Lunczicz in dem tûme,/ und daz gotis reine/ cristnevolc | |
| dis pâbistes vorwâre/ in Ludig dem bischtûme/ nâch sô geistlîchme rûme/ begonde leben eine meit,/ dî, als uns daz mêre seit,/ | |
| mit valle/ dînis houbtis crône,/ gedigin ist zu hône/ dîn rûm, dîn êre und al dîn prîs./ Ach, wî dû besulwit | |
| bleib ein jâr alsus/ an dem pâbistûme/ und darnâch deme rûme/ durch der sêlin heil intweich/ und widir in sîn clôstir | |
| Colmensê/ in dem erberen tûme./ Got habe dî sêl mit rûme!/ Wî dî brûdre gesigetin an dem kunge von Littouwin./ //Gelucke | |
| und zôch kegn Prûzin in der zît/ sprenginde durch vreisin rûm/ zu Warmen in daz bischtûm/ vrû an dem palmôbende/ unde | |
| darinne stêt,/ darzuo gehôrt ein tuom./ des phlac mit geistlichem ruom/ wîlent sant Stenezlâ,/ der was bischolf aldâ./ bî des zîten | |
| solde,_–/ dâ man daz tuon wolde,/ daz muost durch einen ruom/ geschehen in dem tuom_–/ dô kom des morgens fruo/ der | |
| mîn leit./ ___dem helde erwarp mîn magetuom/ an rîterschefte manegen ruom./ do versuocht i’n, ober kunde sîn/ ein friunt. daz wart | |
| was,/ lâzen ein herzentuom:/ daz lêch er dem der manegen ruom/ mit sîner hant bejagete/ (gein strîter nie verzagete):/ Lahfilirost schahtelacunt/ | |
| lebe,/ die junc der erden rîhtuom/ liezen durch des himeles ruom./ ich erkenne ir nehein./ man und wîp mir sint al | |
| dîn vater liez ir riuwe./ ichn gihe dirs niht ze ruome,/ dîn muoter ist mîn muome,/ und sag dir sunder valschen | |
| habn/ mit gewalt mîn magetuom./ sus wolt ich wenden sînen ruom."/ ___dô sprach er "frouwe, ist Kingrûn/ Franzoys od Bertûn,/ od | |
| dar zuo nim ich mîn herzentuom/ von dir, dîn prîslîcher ruom/ //hât werdekeit an mir bezalt./ nu erlâz mich, küener degen | |
| ich hân ouch mennischlîchen list./ //Het irz niht für einen ruom,/ sô trüege ich fluht noch magetuom./ mîn herze enpfienc noch | |
| gebürte fruht:/ einem riet sîn ungenuht/ daz er durch gîteclîchen ruom/ sîner anen nam den magetuom./ nu beginnt genuoge des gezemen,/ | |
| (diu selbe ist dîn muome),/ sine lêch dirs niht ze ruome:/ si wând du soltst dâ hêrre sîn/ des grâls unt | |
| dienst komen/ ir kiuscheclîchen magetuom./ ouch bezalter dâ vil kleinen ruom/ gein ir unwerlîchen hant./ mînen hêrren si mit zorne vant,/ | |
| er die marter liden. war umb? da engert er dehains rumes niht. mit allen sinen werchen lert er uns die hiligen | |
| sin icht genizze,/ swaenne er da heime saezze/ in sinem růme,/ daz er uor dinem chůninclichen stůle/ dir also herlichen gedrot | |
| daz du Roͮlanten/ bringest mir ze$/ hanten,/ daz ich den rům erwerue,/ iz ne si daz er niemir scule ersterben/ uon | |
| wip./ wie ob Machmet mir hiute gít/ daz ich den rum gewinne/ daz ich fur dich pringe/ daz houbit Roͮlantes,/ dinis | |
| chunige Marsilien:/ dune maht iz nicht gewideren./ behalt lip unt rum./ wilt du des nicht tun,/ dinen botich wirue ich den | |
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