Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ruom stM. (158 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| man uon den bůchen sagete/ daz man die gůt tete/ des růmis solde behůten;/ daz ouch nechein man/ die zwei lon nemac | |
| her doch gotis hulde behabet./ der nist abir zware/ des růmis nicht gire./ ouch hat manic den unsin/ daz her tvͦt | |
| unsin/ daz her tvͦt goteliche dinc/ mer durch den werltlichen rům/ dan durch den ewig%-e lon:/ der uirlusit michil arbeit./ daz | |
| deme gotis boten leit:/ her uorchte daz her solde/ des růmis intgelden,/ daz her sich uirsumete./ den stein her al so rumete/ | |
| mochte des nicht getůn./ ouch ne were her durch necheinen rům/ in daz einote geuaren:/ sine sele wolde her des bewaren/ | |
| do,/ deme gůten manne./ ce stete sinnete her dannen,/ den rům uorchte her sere./ do ne wolde der gvͦte herre/ niergen | |
| spil gedacht,/ Daz wart des tagis vollinbracht/ Durch den werltlichin ruom./ Swen ein wert bruteguom/ Mit sinir brut zu hove reit,/ | |
| ir chiuske unde ir magetuom, $s des habent si ewichlichen ruom./ den hat er al geliche $s gebrievet siniu riche/ ze | |
| wir daz chlagen,/ so zevallent die burge, $s die durch ruom geworht wurden./ berge unde veste $s daz muoz allez zebresten./ | |
| winhus,/ und trenkete si vollentlichen./ do sprach gar lechelichen/ durch rum die valsches vrie/ alsus zu irre kumpanie:/ der koning brachte | |
| vorlos di erde ir magetum/ und trank menschlich blut sunder rum./ durch daz heizet zu duze alsus/ als ich gesaget han | |
| vure/ enmak komen keine kreature,/ so glichit sich wol mit rume/ daz vur Marien magetume./ wenne daz wazzer vruchtet alle ding,/ | |
| als ich las an minem buchelin./ der eine cherubin sundir rum/ bezeichent Marien magetum./ der andir cherubin so man seit/ bezeichent | |
| uf und la mich in/ und kom mit miner genadin rume/ widir von dinem ertume./ mit den vor gesprochen worden/ manet | |
| abir an ein nuwe ertum./ di jungen sus sprechen sundir rum:/ nos sumus qui portamus pondus diei et aestus/ wir haben | |
| sprach Isaias also:/ principatum super humerum eius./ demuticlichen al sundir rum/ uf der achselen trug her sin vurstetum./ iz wizze der | |
| vientlicher guft/ (Gedanken ist die schrume)/ Swenne du hie in rume/ Dich uberhebist sere/ Uber den der in sere/ [18#’r#’b] Lit | |
| Die sule die dar inne sten/ (Als sente Paulus dar abe sprach,/ Der iz in Gotes tougen sach/ Von unses herren | |
| was lûter unde reine,/ ir wîpheit mohte des wol hân ruom./ sie hete wol ir magetuom/ unz an den tac behalden./ | |
| diu wârheit./ an daz werc het er geleit/ durch werltlichen ruom/ harte grôzen rîchtuom/ von golde und von gesteine./ daz hêre | |
| gedranc./ deheiner hete den gedanc,/ daz Cosdrôas möhte sterben,/ wan ruom unde lop erwerben./ ir schallen was harte grôz./ dô den | |
| ruom ist niwan von den wîben./ swer sich in den ruom nicht enmachet,/ der dunchet sich verswachet/ under andern sînen gelîchen./ | |
| iz verre siht./ ver mit hochvart und mit nit,/ haz, rum unde strit/ unde trage niht lange dinen zorn,/ so ist | |
| dich prisen./ wis einvaltick mit wistum,/ mit spot und mit rum;/ wis milte unde kark,/ wis getriwe, an der warheit stark./ | |
| gescehen, $s sô newelle wirs in bîhte jehen./ sus in ruome $s fermezze wir uns danne gnuoge./ /Sô hine uber lanch | |
| sô wir alzane tuon, $s daz sîn der tiufel negwinne ruom/ daz wirz ferdagen unz an den ente, $s daz er | |
| vile manigslahte guot/ des egiptisken rîchtuomes, $s hine heim ze ruome./ sam manigen fazzet er mit wiste $s ze dere heimverte | |
| goffenet sint./ /Swer ave sînen wîstuom $s chêret an werltlichen ruom,/ unde allen sînen sin $s chêret an werltlichen gewin,/ / | |
| in ir lant/ Mit grozme richtume,/ Mit gufte vn2de mit rume,/ Mit schalle vn2de mit wu1nne./ Sie machte1n alsz ir kvnde/ | |
| reine, einwalt,/ Milde vn2de wol gestalt/ Zv eren vn2de zv rume,/ Als ein nvwe blume,/ Die den alde1n vor schein./ Sie | |
| danne1n./ Do hette mit sine1n manne/ Vnder=des begange1n paris/ Beide rum vn2de pris/ Bi der selben wilen/ Mit bogen vn2de mit | |
| den stein./ Vber alle die lant er da schin,/ Zv rume vn2de zv gufte,/ Hohe in der lufte./ Als vch vor | |
| sie was wol zv gereche/ Vnd ir wibe alle,/ Zv rume vn2de zv schalle./ Do bereitte sich philomenis/ Zv strite wol | |
| vn2de die mine/ Wolle1n han palladiu1n./ Ich han pris vn2de rum/ Vn2de ritterliche ere/ Hie begange1n mere/ Da1nne ein ander habe | |
| ander wis./ Er si tump oder wis,/ Swer durch ritterliche1n rum/ Wolle diz heilictum/ Beherten oder behalden,/ Der lazze es heil | |
| dicke gesehen han/ In der grozze1n herren hobe,/ Beide zv rume vn2de zv lobe./ Als er in gnvc hette gegebe1n/ Vn2de | |
| der schecher genaz./ __Swenne so ein brutegoum/ Durch sinen brutlichen rum/ Geseze in sinem brutestul,/ Were denne da ein ubel pful/ | |
| verlazzen,/ des wirt er niht bestozzen./ der ist mit guotem ruome/ chomen ze sinem hertuome./ //Da vernemet rehte, wie ez gat:/ | |
| liep was, das iſt ir lon. Swas w%:ir d%:urch wertlichen rům vnd durch vnſer hochvart getůn, dar vmb w%:irt vns div | |
| und grâve Cunrât,/ die mit prîse bernder tât/ hie hôhen rûm erwurben./ strîtlicher nôt sie sturben/ doch mit sûrem widergelde./ mit | |
| gesant/ Jôhannes ewangeliste,/ der unserm herren Christe/ durch sînen götlîchen ruom/ stifte siben bistuom/ ze helfe der christenheite,/ die er vil | |
| starc/ brâht in in hôhen rîchtuom/ und in ganzer wirde ruom,/ daz man sîn noch gedenket wol./ Dar umbe ein ieslich | |
| kiuschem magetuome,/ sîn varwe glestet sam der liehte morgensterne in ruome;/ sam in touwe ein bluome/ lât ez sich wünneclichen sehen./ | |
| lîp/ besitzen sol daz fürstentuom,/ sô wil ich sîner wirde ruom/ an mich dâ ziehen unde lesen/ und an mîns bruoder | |
| wol der künste,/ der Salomônes herze pflac,/ solt ich den ruom, der an ir lac,/ entslieʒen gar ze tiute./ des bite | |
| edel markîs./ geheiʒen was er Lifronîs/ und warp nâch wîbes ruome./ gel sam ein ringelbluome/ fuort er ein wâpenkleit gebriten,/ dâ | |
| gesniten./ von sîden guot was ez gebriten/ nâch hôher wirde ruome./ gel sam ein ringelbluome/ sîn cleit geverwet dûhte;/ darûz vil | |
| die yn horten so herlich sprechen, wonden das ers off rům spreche, das er nicht endete. Er sprach es alles von | |
| ich engleube es wol das irs off dheynen werltlichen $t rům icht dut, wann das uwer hercz bekummert ist mit dem | |
| den thorn gethan und zehen ander sariande die priß und rům bejagen wolten. Die abentur in dem lande von Logers und | |
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