Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rüemen swV. (79 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| montes fierent ego parturiebar./ hore vrunt wie si seite:/ si rumete sich der irsten bornheite,/ si sprach (hurche her zu mich):/ | |
| genade bin ich di ich bin,/ nicht andirs ich mich rume,/ wie mich di werlt ouch nume./ durch mines widirgeldes lon/ | |
| sint di jacincten blumen,/ der sich di brut wol mag rumen,/ wen si heilet alle wunden,/ do von David spricht zur | |
| ja ist bi der genaden blumen,/ di ich nenne durch rumen,/ bezeichent des geistes wisheit,/ di was gar an Marien geleit./ | |
| brib:/ got selber was daz herzelib,/ des sich di brut rumete durch not,/ daz da was wiz und rot./ got was | |
| nunquam in eodem statu permanet/ und sprach der werde durch rumen:/ daz glichet sich wol den blumen,/ di kegen den morgen | |
| ir sîn. Ist nû abegescheidenheit hœher dan dêmüeticheit, war umbe ruomte sich danne unser vrouwe ir dêmüeticheit und niht ir abegescheidenheit, | |
| $t Dâ von stuont si unbewegelich in ir abegescheidenheit und ruomte sich ir dêmüeticheit und niht ir abegescheidenheit. Und hæte si | |
| alsô hâst dû die sache, war umbe sich unser vrouwe ruomte ir dêmüeticheit und niht ir abegescheidenheit. $t Dâ von sprach | |
| leben;/ Dan was den armen gegeben ist,/ Des wiert sich ruemen Jesu Crist/ Als er das selb enpangen hab./ Da von | |
| Meiner uppigen wort lachen./ Do pegieng mein zung mer:/ Ich ruemte mich gar ser,/ Von mir han ich gar vil gelogen:/ | |
| zire gerne sach./ Die kunst ist geblůmet,/ Manig mensch sie ruͤmet:/ Sie besnidet alle wort/ Und erkirnt sie uf ein ort./ | |
| guotes hânt getân./ den risen sluogent ir durch mich:/ des ruomde mîn niftel sich:/ wand ir enbutet mirz bî ir./ ez | |
| tuont alsam,/ holt sint êren, schanden gram,/ sô werdent ir gerüemet/ für gesteine in golde rôt./ manlich man und wîplich wîp | |
| den prîs unde siges gewin,/ er wolt des doch niht gerûmet sîn,/ sunder gote al eine,/ sînes herzen der reine,/ er | |
| kêre./ ich mûz sîn haben êre/ und mac vorwâr des rûmen mich,/ daz den besten ritter ich/ habe gesehen, den alle | |
| gesüemet;/ von einem plâne ich nie gelas/ der wære baz gerüemet:/ der meie het dâ wol sîn gras/ gerœset und geblüemet./ | |
| und vertüemet,/ daz niht wil hœren dâ man tugentrîche liute rüemet!/ swâ diu rebe sich blüemet,/ dâ fliuhet daz gewürme dan./ | |
| ob iuwer lîp nu kamphes ger,/ als ir iuch hânt gerüemet,/ sô werdent hie geblüemet/ in wâpencleider wünniclich,/ sô zierent <iuch>, | |
| sin gevallen, er wolt oder enwolt. Er mag sich wol rúmen das yn hůt die welt allesampt angestorben ist mit dem | |
| uch zu gesellen hatt der mag sich eines dinges wol rumen: das er ein den kúnsten ritter zu gesellen hatt der | |
| angst das er Galahotes gesell wurd, wann sich Galahot sin gerumet hett. Da Galahot und der gut ritter by das here | |
| //Die konigin hort an im wol das er sichs nit rúmen wolt das er das urloge uberwunden hett, und priset yn | |
| begunde weynen und sprach das sich der ritter wol mocht rúmen wo er wolt, das er vier die besten ritter hett | |
| so große ere gethan het, der sich sere von im rümete. ‘Neyn herre’, sprach der herczog, ‘Egravin hatt vil me durch | |
| ein sin amie, die ist ußermaßen byderbe und hubsch. Ich rúme mich ußermaßen sere von yn beiden’, sprach er, ‘und keme | |
| dann ich sie ie gesah, und das ich mich sere rúme von ir! Ir solt mir auch Margenorn grußen den truchseßen, | |
| yn. ‘Werlich frau’, sprach Hestor, ‘nů mag ich mich wol rúmen das mich die schönst frau gekúst habe die lebet.’ ‘So | |
| und den schönsten verre bevor, des mögent ir uch wol růmen. Nu muß ich mit urlob farn’, sprach sie, ‘ich endar | |
| wise man sin, er kunde wol staten erbeiten und er rúmte sich zum ding niht viel. Da schamt sich Lancelot und | |
| die ir mynnet oder die jungfrau mag sich wol des rúmen das sie bas geminnet ist dann dhein die in dißer | |
| antwúrtet got, das si unwirdig sie der gnaden <N>XXXVIII</N>. Got ruͤmet sich, das dú sele úberwunden hat vier súnde <N>XXXIX</N>. Got | |
| dines schoͤnen wunders bin ich gar unwirdig. <FOLIO>(12#’r)</FOLIO> <KAP><N>XXXVIII</N>. Got ruͤmet sich, das die sele úberwunden hat vier súnde</KAP> Unser herre | |
| sich, das die sele úberwunden hat vier súnde</KAP> Unser herre ruͤmet sich in himelriche siner minnenden sele, die er hat in | |
| #s+lîbe#s- rehte, als ich wolte,/ ich hete eteswaz vollendet./ ich rüeme ân nôt/ mich der #s+wîbe#s- mêre, danne ich solte./ war | |
| singen./ waz touc mir ein alsô verlogenz maere,/ daz ich rúomd%\e mich alsô vremeder dinge?/ Daz wil ich den hôchgemuoten lân,/ | |
| blumet/ (des dones kürz sie leßet ungenumet)./ her Tullius sich rumet,/ er si der künste winkelmaß./ Wie sich die zal gebirt, | |
| nie so frut,/ minn zünt sins herzen span./ Des bis gerumet, frouwe,/ der eren adamas,/ das du in herzen ouwe/ wirfst | |
| anger, walt/ unde mit nuwer blüte/ krönet blumen manigfalt./ des rumet sich die erde,/ sint des winters her hindann/ hat getriben | |
| sô lûte zîhet $s daz wortræze wîp./ hât er sichs gerüemet, $s ez gêt an Sîfrides lîp.«/ Nu kom diu edele | |
| $s »er sol her für gân./ und hât er sichs gerüemet, $s daz sol er hœren lân,/ oder sîn muoz lougen | |
| Prünhilt $s ein mære hie geseit,/ du habes dich des gerüemet, $s daz du ir schœnen lîp/ allerêrst habes geminnet, $s | |
| lützel êre $s sô guote degene./ daz er sich hât gerüemet $s der lieben vrouwen mîn,/ dar umbe wil ich sterben, | |
| hêrschaft $s hân ze râte getân.«/ »Ir muget iuch lîhte rüemen«, $s sprach dô Sîfrit./ »het ich an iu erkennet $s | |
| apparuit. hi an disir predigade bewisit #s+meister#s- #s+Eckart,#s- wan Gode gerumit wirt und da vride ist, so kumit Got zu der | |
| phlac,/ den rehtiu mâze widerwac,/ und ander schanze enkeine./ sîn rüemen daz was kleine,/ grôz êre er lîdenlîchen leit,/ der lôse | |
| Lanverunz/ "geruocht ir mîn niht bîten,/ so ir vart durch rüemen strîten?/ sô wænt ir daz sî guot getân./ hie ist | |
| gedense:/ daz tæte iu wê zer gense./ iu mac durch rüemen wesen liep/ der schilt dürkel als ein siep,/ den iu | |
| so wir iht rechtes getun, daz wir uns des icht ruͤmen, daz wirs heln. nu schuͤllen wir merchen waz unser herre | |
| daz unser herre die heydenschaft ze genaden hat enpfangen. si ruͤment sich micheles dinges da mit si uns versmæhent, si sprechent: | |
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