Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

rubîn stM. (75 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Athis A* 20 An den wol getanin wangin,/ Von der rosin rotin durchschine/ Gevar alse rubine:/ Von der wize glich berillin./ Sie kondin nicht gestillin,/ Wen
BdN 435, 20 sein rœten vaizter ist wan des granâten, nâhent sam ains rubîns. ez ist aber ainer andern lai der stain, der geleicht
BdN 437, 25 êrst ist der wirdigist, der haizt carbunkel. der ander haizt rubein, der ist auch feurvar, aber niht sô gar lieht sam
BdN 446, 32 GRANATEN. /Granatus ist ain stain gar schœner varb, geleich ainem rubîn, iedoch hât er ain vaizter rœten wan der rubîn sam
BdN 446, 33 ainem rubîn, iedoch hât er ain vaizter rœten wan der rubîn sam ain rôteu rôs. der stain læt sich gar ungern
BdN 458, 17 sint. ez sint auch etleich saphir von Orient, die ainen rubîn zuo in habent gemischt, und die sint die klærsten und
Brun 1607 __der andir stein git turen schin,/ der heizet karbunkel und robin./ derselbe stein zweinamig is,/ daz ist sicher und gewis./ her
Eracl 973 manec edel stein,/ der brehende unde schône schein:/ vil edel rubîne,/ topâzje und sardîne,/ crisolîte und corallen/ (die muosen im missevallen)/
Eracl 3733 ze kleine,/ mit einem edeln steine;/ der stein was ein rubîn./ sie sprach ‘liebiu muoter mîn,/ ditz brinc mînem trûte’/ (daz
GTroj 1948 altt?/ Dü traitt ain cron guldin:/ Vil saphiren, schmaraken und rubin/ Sind in die cröne gelaitt,/ Karfunkell und calzidonien braitt./ Die
Herb 9231 die steine erkente,/ Ez en=were, ob man sie ne1nte:/ Iaspis, rubinus, saphirus,/ Ametistes, crisolitus,/ Smaradus vn2de topazius,/ Berillus, calzedonius,/ Sardonix, carbunculus./
Herb 9260 agetstein;/ Sin glast harte schone schein./ Der dritte was ein rubin./ Onichillus gap de1n vierde1n schin./ Ir gelt vn2de ir wert/
Herb 10773 gesach;/ Der mv1nt nie sulches niet gesprach./ Zwo svle ware1n rubine,/ Zwo almetine./ An dem gewelbe was sulch pris,/ Ez en=wart
Herb 13765 genant./ Sie hette ein uaz an der hant/ Vo1n eime rubine,/ Glich der su1nnen schine,/ Als ein blut also rot./ Daz
HvNstAp 1619 mer dann genüg,/ Geworcht auß feinem golde./ Safyr und crisolde,/ Rubein und jacincten und granatt,/ Die stain die kron hatt./ Ir
HvNstAp 8231 geraitten mag./ Manig edel stain da lag,/ Jaspis, safyr und rubein,/ Capasius, alabadin./ Er sach dort ain enge tür./ Do was
HvNstAp 11649 wol hundert march wert:/ Sein har als grab was./ Perlein, rubein, palaß/ Und dar zu manig stain klar/ Waren im gerigen
HvNstAp 11741 scheppelein trug der/ Der sust ain hoher recke was,/ Von rubin und von palaß/ Und von golde, das was fein:/ Sust
HvNstAp 16262 wellen wir dir perait sein:/ Du pist der eren ein rubein.’/ Do sprach Attaganoras,/ Aller gut ain adamas,/ ’Lieben kint, wa
HvNstAp 19865 Dar an von perlein weyß ain vinger was,/ Der ander rubein und palaß,/ Der dritte smaragdus,/ Der vierde amatistus,/ Der funffte
HvNstGZ 284 wie kosper daz waz!/ Von pfeller und von golde,/ Von růbin und crisolde/ Da waren lieht die wende./ Wann in Naturen
HvNstGZ 560 durch die lůft brast./ Ein hefftel rot von golde,/ Mit růbin und mit krisolde/ Durch und durch bestecket $p/ Ir lip
Iw 625 was der stein:/ ûz iegelîchem orte schein/ ein alsô gelpfer rubîn,/ der morgensterne möhte sîn/ niht schœner, swenner ûf gât/ und
KvWLd 32,322 mag in Pülle erschrecken wol die rappen und die gîre./ rubîn und saphîre/ vil billich zierent sînen cranz./ sîn gelücke und
KvWTroj 26242 gestirne/ bârens’ ûʒ erwelten schîn./ dâ gleiʒ vil manic rôt rubîn/ und manic lieht karvunkel./ diu naht wart nie sô tunkel,/
KvWTurn 318 si kunden von gesteine/ durliuhten und durschînen,/ und wâren ûz rubînen/ nâch hôher wirde lône / geleit zeinander schône./ /Die schar
KvWTurn 377 stuont verdecket,/ der was in golt gestrecket/ und lûhte von rubînen rôt./ er bar den ougen unde bôt/ tiurlichen schîn ze
KvWTurn 553 melden./ in den zwein rôten velden/ geleit alsam ein lieht rubîn/ zwô bürge wâren guldîn,/ dô sach man ûz den wîzen/
KvWTurn 585 unde breit,/ die wâren ûf den schilt geleit,/ der von rubînen lûhte rôt./ dem künge sîn gewalt gebôt/ daz er dâ
Lanc 63, 1 gar on alle boßheit. Als gelutert golt und als der rubin wert ist vor anderm gesteyn, als wert wert du vor
MarlbRh 124, 6 si is rot ind schin,/ si dregt den v#;iurgen edeln Rubin./ he is beide v#;iurich inde rot,/ he bezeichent der martiljen
MF:Wolfr 8: 5, 3 schoene vröide machet./ durliuhtec rôt/ ist ir munt als ein rubîn./ swem sî von herzen lachet,/ des sorge ist tôt./ sist
Minneb 2465 verwiret./ Durch sliffen und puliret/ Ligt aber dar inne palaz rubin./ Silex jaspis kan auch da sin,/ Verworcht uz kunsten smitten./
Minneb 2779 Und waz von spehen synnen/ Verworcht zwor dar innen/ Von ruwin ein lewarte,/ Der sich in billungs harte/ Zu sprunge hett
Parz 3,17 für lîhtiu dinc,/ swer in den kranken messinc/ verwurket edeln rubîn/ und al die âventiure sîn/ (dem glîche ich rehten wîbes
Parz 24,12 nâch swarzer varwe was ir schîn,/ ir krône ein liehter rubîn:/ ir houbet man derdurch wol sach./ diu wirtîn zir gaste
Parz 63,16 phert,/ zwên stivâl über blôziu bein./ sîn munt als ein rubîn schein/ von rœte als ober brünne:/ der was dicke und
Parz 85,4 manegem steine wol gevar,/ smârâde unde sardîn:/ etslîcher was ein rubîn./ ___Für daz poulûn dô reit/ zwên ritter ûf ir sicherheit./
Parz 107,7 junger rê./ vor jâmer wart vil liuten wê./ ein tiwer rubîn ist der stein/ ob sîme grabe, dâ durch er schein./
Parz 231,14 borte/ oben drûf gehôrte,/ mitten dran ein knöpfelîn,/ ein durchliuhtic rubîn./ ___dâ saz manec ritter kluoc,/ dâ man jâmer für si
Parz 239,21 des palc was tûsent marke wert,/ sîn gehilze was ein rubîn,/ ouch möhte wol diu klinge sîn/ grôzer wunder urhap./ der
Parz 262,12 mangem edelen steine/ muosen die gehêret sîn:/ ir ougen wâren rubîn)/ ûf der decke und ame kursît./ dâ wart genomn der
Parz 307,6 muose ûzen ûf dem borten sîn:/ diu rinke was ein rubîn./ wie was der junge âne bart/ geschicket, do er gegürtet
Parz 314,4 hant:/ dem wârn die swenkel sîdîn/ unt der stil ein rubbîn./ gevar als eines affen hût/ truoc hende diz gæbe trût./
Parz 566,17 daz bette von dem wunder./ vier schîben liefen drunder,/ von rubbîn lieht sinewel,/ daz der wint wart nie sô snel:/ dâ
Parz 589,21 amatiste/ (diu âventiure uns wizzen lât),/ thôpazje und grânât,/ crisolte, rubbîne,/ smârâde, sardîne,/ sus wârn diu venster rîche./ wît unt hôch
Parz 679,10 mer/ was brâht diu zimierde sîn./ noch rœter denn ein rubbîn/ was sîn kursît unt sîns orses kleit./ der helt nâch
Parz 735,21 ûf des heldes wâpenroc./ der was tiure ân al getroc:/ rubbîne, calcidône,/ wârn dâ ze swachem lône./ der wâpenroc gap planken
Parz 741,7 diun im gap, des sît gewis./ turkoyse, crisoprassis,/ smârâde und rubbîne,/ vil stein mit sunderschîne/ wârn verwiert durch kostlîchen prîs/ alumbe
Parz 791,25 pirrîtes./ ouch stuont her unde dâ/ turkoyse unt lipparêâ,/ crisolte, rubîne,/ paleise unt sardîne,/ adamas unt crisoprassîs,/ melochîtes unt dîadochîs,/ pêanîtes

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