Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rôst stM. (69 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| huite wirstu sente Laurentien genoz,/ den di haiden uf dem roste pranten.’/ ze$/ stete si si wider an ranten/ mit wol | |
| der vierde was,/ die drîe Got_ê lôste/ gesunt von grôzem rôste./ die suochte man ouch sâ zehant,/ als sie ouch solden | |
| irdischiu lant/ der kristenheit ze trôste,/ die von der helle rôste/ von iemer wernder klagender nôt/ erlôste sîn vil strenger tôt,/ und | |
| tôt,/ die nimt er von untrôste/ ûz der leiden helle rôste/ und gît in êweclîche/ mit im daz himelrîche,/ ob sie | |
| obez gezwîet,/ des süeze in hât gevrîet/ von der helle rôste wol./ diu zwî wurden schiere vol/ in sînem gemüete/ der | |
| ergap/ dem gote, der uns lôste/ von der leiden helle rôste./ der edel künic rîche/ sprach vil dêmüetlîche:/ "herre, ich lobe | |
| wurde sa zehant/ in Caldea do virbrant/ in einis fúris roste./ da Got von irloste/ Abramin sinin liebin kneht,/ der also | |
| Got sprah: ‘ih bin der herre din,/ der von caldeischim roste/ dich brahte und davon loste./ und das ich mache dir | |
| eberes herce. vnde sine lebere. vnde brat di uf eime roste sere. also daz iz wider asche noch erde inrure. daz | |
| hie von sunden kurtzen trost/ hant und dort der helle rost,/ all hie der wider stritten/ und himelriches bitten./ du solt | |
| mîns lîbes zuoversiht,/ So lege mich rœsten/ hin ûf den rôst/ und neme war,/ daz mir nie wart so liebes niht/ | |
| diu minne und lieb gedinge hât mich brâht ûf dînen rôst!/ //Nû ist heide wol geschœnet/ mit vil manigen blüemelîn gemeit./ | |
| er gevangin unde wart vil harte gemartyrot, uf einim iſininem roſte uerbrennit. Driv dinc ſint unſ gebôtin uon goti. Swenni wir | |
| zitern, sunder biben,/ Von allen luten ungetriben,/ Gegen des prandes roste. / Mines herren ich mich troste,/ Der drin kindern half | |
| Gote sinen suzen trost./ Sus vůrte man sie vur den rost/ Da sie die Gotes holden/ Beide in werfen solden./ Appollonius | |
| ich enpfing ewern trost./ Des sullt ir nu der hell rost/ Mit den tewfeln pawen.’/ So wirt den armen grawen,/ [275#’v#’a] | |
| vorhte,/ dô der heiden sturm sô worhte/ Gyburge nôt mit rôste,/ wer dem unt dem ze trôste/ kœme mit poynders hurte./ | |
| und warf in al zehant/ under einen kezzel in grôzen rôst:/ sus wart ers lebens da erlôst./ er enhiez ûf in | |
| erslagen und die magt erlost./ alrerst do in des zornes rost/ der kuͤnc wart enflemmet;/ sin hertz wart ergremmet/ uf den | |
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