Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rôst stM. (69 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| eyn owyn mit leyme und secze den topf uf den rost, daz is aller czu puluer werde, unde salbe den bruch | |
| vaizt macht daz feur sêr prinnent und macht der flammen rôst haizer, und dar umb prinnent die pœsen christen vast in | |
| Von einer hirz lebern. Ein hirzeslebern sol man braten vf eime roste, die man lange behalten $t wil, vnd sol die duͤnne | |
| so nim ez denne vnd lege ez vf einen hülzinen rost vnd brate ez sanfte. Alz ez denne wol geroͤst si, | |
| besprenge sie vzzen mit saltze. backe in vf eime huͤlzinen roste vnd brat in gar schone. [Bl. 158 r, 2. Sp.] | |
| vzzene mit saltze vnd brat sie gar vf eime huͤlzinen roste vnd gib sie hin. 19. Diz ist ein gůt spise | |
| binden vf z#;ow schinen vnd lege in vf einen huͤlzinen rost, strich daz feuͤr dar vnder allenthalben, $t daz er erwarme, laze | |
| besprenge sie mit saltze vnd lege sie vf einen hvͤltzinen rost vnd la sie wol roͤste. vnd wirf ein wenic pheffers | |
| stuͤcke. besprenge ez mit saltze vnd legez vf einen hultzinen rost. brat sie gar. nim daz mittelste stuͤcke, als ez gar | |
| snit sie an fünf stuͤcke vnd lege sie vf einen rost vnd brat sie. also sie sich hat gesuͤbert, so wasche | |
| vnd z#;ow schinen dar vͤber vnd lege in vf einen huͤltzinen rost. mache in warm vnd besprenge in mit butern, mache einen | |
| gesoten, geleit gantz [Bl. 165 v, 2. Sp.] vf einen rost, wol beslagen mit eiern. daz es schone werde von saffrane. | |
| werden./ mit seinem tode er erlost/ uns von der hellen roste.’/ /Columban sprach: ‘nu sagt an:/ wer hat im den tôt | |
| und verſtalt/ #s+Von unſalden#s- ſo #s+manecvalt,#s-/ Als von mancher ſuche roſte,/ Von der hitze und von vroſte,/ Von hunger und von | |
| grys?/ Saga, #s+wer gebar den vroſt#s-/ #s+Von dem hymele#s- ſunder roſt?/ #s+Wazzer verharſchet ſteynen glich#s-/ Von gotlicher wiſheit rich./ #s+Des ertriches | |
| und g#;aeben dir trost,/ So ich dich leg an den rost/ Und dich lewtter und feg/ Umb alle deine sunder weg/ | |
| vil gueten trost/ So mich vro Buesse let an den rost/ Wa sy mich lewtern wil.’/ __Vro Beichte sprach: ‘das wer | |
| Und geben dier hilf und trost./ Trit baltleichen an den rost,/ Liebew sel, nicht vercag!/ Schaffe das man wunder sag/ Von | |
| man/ von dem tôde erlôste,/ dô man mich ûf dem rôste/ solde lesterlîche hân vorbrant?»/ dem kindelîn was unbekant,/ waz die | |
| unnseren augen hie zehant!’/ Man warff den pulian auf den roßt/ In ain fewr. da ward erlost/ Manig schones freuwelein/ Di | |
| den rok geslagen,/ Wie er Sussannen loste/ Von dez dodes roste./ Salomon der wise/ Waz mit hohem prise/ Geworht schon uf | |
| rede gab ir einen trost:/ Doch stekte ir dez jamers rost/ Mitten in dem hertzen./ Sie blikte uf mit smertzen/ Und | |
| hie, daz ist ane trost./ Sus twinget mich der sorgen rost./ Ach ich freudenloßes wip!/ Wie dorehte was myn krancker lip,/ | |
| rede gap in drost/ Und nam sie von der sorgen rost./ ’Gehabt uch wol, ir bruder min:/ Ich wil dicke bi | |
| Minre hat er zu troste/ Dann die krete in dem roste./ Du endarft nit sprechen dir si we;/ Diner martel wirt | |
| kleben./ Also werdent sie getrost/ Die sůnder in der helle rost.’/ //#s+Dez meisters rede.#s- //__Da slaffende ich also lag,/ Ich erwachte | |
| dazn wart ouch hie niht gespart:/ sî wurden ûf den rôst geleit./ vroun Lûneten wâren gereit/ die juncvrouwen alle,/ mit manegem | |
| und der mich lasters übertruoc,/ daz er mich von dem rôste/ hie vor iu erlôste,/ der iu den selben suochte,/ ob | |
| in den welligen plien geworfen, ſumlich wurden geroſtet uf yſninen roſten. Sumlich wurden alſo lebentic in die erde gegraben, $t das | |
| iʒ dor in mit herinen tuchen. Die ſi auf den roſten branten, die trauften ſi mit weligem ſmalcʒ vnd w%:urfen dor | |
| daz uns, keiſerinne her,/ din geburt erloſte/ von der helle roſte,/ wir müeſten iemer anders/ des wilden ſalamanders/ ordenunge triben,/ und | |
| und man îr werde erlôst./ ûʒ einer gneisten wirt ein rôst,/ der niht ir zünden understât:/ reht alsô dringet unde gât/ | |
| wart von hitze jâmers grûs/ und ein sô rehte michel rôst,/ daʒ für daʒ fiur dekeinen trôst/ daʒ minneclîche wîp gewan./ | |
| ich leb âne liebes trôst./ wer mac des heiʒen fiures rôst/ verbergen und verdecken?/ eʒ kan sich wol enblecken/ und öugen | |
| an iu genâden trôst./ sît daʒ ich in der minne rôst/ bin dur iuch gevallen/ und ich dar inne wallen/ sô | |
| wunderliche durh glut,/ daz er in dime herzen hate uerbrut/ den rost mennislicher gelust./ er machit dih wirdic der reinen brust/ da | |
| unde dv, herre sancte Laurenti,/ dv wurde gebraten ufe deme roste,/ cvm uns armen zu troste/ mit der helfe andir vͥwer | |
| bi dir gebunden me denne zwenzig jar uf einen grúlichen rost; doch behielt mich got unverbrant und hat mich nu me | |
| nutz schuf daz uns got erlost/ Alle uz der helle rost./ Kein gut du nie vermide./ Du schickest allen enden fride;/ | |
| niht der selbe trost,/ So brinn ich uff dez jamers rost/ Immer an allen orten./ Ich wil mit kurtzen worten/ Ein | |
| Fur aller guten wybe trost;/ Die brennet niht der mynnen rost/ Und geleuben niht der mynne./ Hie wil ich uz dem | |
| hoff, das sie die sele min/ rett vor der helle rost./ Is unde sne uß wage / wirt und ist doch | |
| in flut/ und lasters tüfe treib./ Wie uß der flammen roste / Cresum von Lidia/ das glück von Cyro loste,/ dem | |
| doch diu wîp und diu kint/ her ûz des fiwers rôste/ von dem tôd erlôste./ daran sach man in strengen/ und | |
| zuo der selben stunt,/ dô man in fuorte zuo dem rôst,/ dô gap er guoten trôst/ sînen dienæren,/ daz si trûren | |
| sîn bluot vergôz,/ dâmit er dich erlôste/ von dem êwigen rôste/ unde von der helle gluot,/ daz dir diu immer sî | |
| benam in allen trôst,/ wand dô daz ertrîch von dem rôst/ sich zekloup und zespielt,/ daz diu mûr ûf hielt,/ zehant | |
| und lât iuch her nider,/ ê ir verderbet in dem rôst!’/ nû was leider aller trôst/ an in verloren gar:/ daz | |
| sin leben, daz were unerlost./ do wart bereit ein michel rost,/ in den man in gebunden warf./ swi der vlamme was | |
| hant/ diu Adamen troste/ und in lost von der helle roste./ vil suͤzer got, nu wis gemant/ und růche loͤsen mir | |
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