Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ros stN. (1905 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| er were uwer ritter; er sprach das ich im myn roß gebe. Da fraget ich @@s@yn wes ritter er were; er | |
| den fuß uß dem stegreiff gethan und wolt im das roß han gegeben, umb das er sprach, er were uwer ritter. | |
| er, ‘biß ich zwen michel gebure fant, die mir myn roß dot slugen. Da kam myn herre Ywan, dem gott gute | |
| dem gott gute abenture geben muß, und gab mir sin roß.’ ‘Hei’, sprach sie, ‘nu weiß ich wol were ir sint, | |
| also. Sie waren beid bereit zu jostieren und namen die roß mit den sporn; und da sie yczunt zuhauff wolten, da | |
| erkante der ritter myn herren Gawan und wiedderhielt $t sin roß mit großer crafft, das ers nehelich uber rúck geworffen hett. | |
| hett. Das sah myn herre Gawan und hielt auch syn roß off und sah wo es Segremors der Unbescheiden was. Segremor | |
| sahen sie wo ein gewapent ritter kam uff eim großen roß geritten was er ummer mocht. Er kam under den pinbaum | |
| pinbaum und besah die sper; darnach stund er von sim roß und ging uff jhen brunnen siczen. Er knyet nyder und | |
| die er umb den baum fant, und saß uff syn roß und reit gegen Segremors, $t der zu jostiern bereit was. | |
| satel, das er off jhener erden gelag; er nam sin roß und furt es under jhen baum, er begund wiedder sin | |
| so sere, er hett noch zitt gnug.’ Er nam das roß mit den sporn und reit zu dem ritter wert neben | |
| ich stech uch werlich!’ Der ritter saß wiedder uff sin roß und jostierte mit im, er stach yn von dem roß | |
| roß und jostierte mit im, er stach yn von dem roß und jagt das roß zu wald und bracht den zaum | |
| im, er stach yn von dem roß und jagt das roß zu wald und bracht den zaum und warff yn under | |
| Der ritter jostierte mit im und stach yn von dem roß und jagt es on zaum zu wald wert. Diß sah | |
| stech dann ich lasterlich hie blieb halten.’ Er nam das roß mit den sporn und kam zu dem ritter da er | |
| sie mit einander, und der ritter stach yn von dem roß als er die andern gethan hett. Da wart myn herre | |
| kurcz und hett ein großen hofer off dem ruck, sin roß was groß und starck, und sin sattel was uberguldet. Er | |
| er nit me geslagen mocht, und hieß yn off syn roß siczen. Da er off das roß kam, da nam ern | |
| hieß yn off syn roß siczen. Da er off das roß kam, da nam ern mit dem britel und furt yn | |
| durch got laßent uns alsus nicht, ir vahent ee ein roß, das wir gancz nit zu fuß ligen!’ Er lieff under | |
| Gawan reit in den walt und fing myns hern Ywans roß und bracht es im. ‘Herre’, sprach Key, ‘wir sollen uch | |
| allerbaldest mögen und uns got gehilfet, das yglicher $t ein roß gewinnet.’ Min herre Gawan bevalh sie gott und reit den | |
| kam fur die túre geritten, das sin heubet und sins roßes innerhalb der túre was. Er sah wo ein bette in | |
| komen mußent.’ Mit dem entzůb myn herre Gawan das sin roß under im erschrack und siner darengurtel brach einer. Er sah | |
| beiden handen der blutig was, und hett myns herren Gawans roß da mit durch den lip gestochen. Min herre Gawan saß | |
| lip gestochen. Min herre Gawan saß abe, da sich das roß so ubele gehielt, und waß ußermaßen zornig. Er begreiff den | |
| eim garczun und hieß yn das er uff das best roß seße das ich het, und riet schnelliclich zu dem brunnen | |
| nöt hett ich yn verlorn. Ich saß zuhant off myn roß, da ich messe gehort hett, und reit nach im was | |
| antwort im ein wort nicht und was unfro umb sin roß das im das gezwerg tot gestochen hett. Mit dem kam | |
| uch lieb das ir beliben $t mustent, wann ir nicht roßes enhant: nein ir’, sprach er, ‘ir múßent mit uns farn, | |
| ‘ir múßent mit uns farn, ich wil uch ein beßer roß geben dann das uwer were.’ Da sie gewapent waren, da | |
| gewapent waren, da bracht man mym herren Gawan ein herlich roß; Hestor und myn herre Gawan saßen uff und der geczwerg | |
| enzwey off den schilten, und er stach den einen mit roß mit ein uber ein huffen, er raufft das schwert, und | |
| sie urlaubes. Sie gab im urlaub, und er nam das roß mit den sporn und kam gegen yn und stach den | |
| es im an den oren want; der viel von dem roß off die erden. Des slages erschracken die andern funff und | |
| jungfrauwen urlaubes, und sie gab im urlaub. Er nam das roß mit den sporn und reit an sie vergattern. Die sariande | |
| aber zu im und stachen yn mit gewalt darnyder mit roß und mit ander. Er sprang wiedder off sin fuß und | |
| off sin fuß und raufft sin schwert, er ließ das roß farn und lieff under sie zu fuße, er stalt das | |
| der brucken gevallen was der kam kům wiedder uff sin roß und floh was er ummer mocht. Da Hestor múd was | |
| da kam er wiedder zu mym herren Gawan, der sin roß gefangen hett; er saß daroff und danckt im sere das | |
| wurdent! Ist diß sitte zu uwerm lande das ir die roß haltent da ritter ritterschafft thunt?’ ‘Lieber herre’, sprach Hestor, ‘ir | |
| schilt und sin spere, und der dritt leyt im syn roß nach. Die frau fur mit im mit rittern und mit | |
| der truchses gab im synen schilt und det im syn roß bringen. Er saß daroff und reit in jhenen kreiß da | |
| bereit was zu jostiern und kam herzu geritten was syn roß gelauffen mocht, und myn herre Gawan hiesch syn spere, und | |
| im; und er warff den schilt fur und schlug das roß mit den sporn und bevalh Hestor und den truhseßen got. | |
| dannen ußer dem land geborn was, und hielt im sin roß biß er wiedder daroff kam. Myn herre Gawan gedacht das | |
| zum ersten den ritter gesehen. Da sprang Hestor off ein roß, myn herren Gawan zu suchen, und ein michel teil ritter | |
| bin der knapp, herre’, sprach er, ‘der uch hut uwer roß hielt. Ich han in dißem wald ein schön burg stan | |
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