Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rœmesch Adj. (110 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| behielt da den scal./ Dit spil was geheizin bal/ In romischir zungin./ Sus giengin die iungin/ Hupphinde un̄ springinde,/ Von den | |
| vil michel craft, $s si scolten werden zinshaft/ ze den romisken richen, $s da nemohte niemen dem anderen entwichen./ Do Josep | |
| stunt iz unlange, $s e Herodes wart gevangen./ in den romisken landen $s zwei jar lag er in panden./ do er | |
| luftes der rehten gehôrsam lebent und der lêr des hailigen rœmischen stuols und kainen auzweg suochent fremdes gelauben, sam etleich ketzer | |
| Peter was der êrst pâbst und ain gruntvest des hailigen rœmischen stuols, als Christus selber hinz im sprach. zuo dem stuol | |
| ist pezzer denn kain leipleich opfer.’ wann si sint dem rœmischen stuol und got ungehôrsam. die äffer salzent mit verworfem salz, | |
| andern. //VON DEM ANEIS. /Anisium haizt aneis und haizt auch rœmischer venichl, wan daz kraut hât pleter sam der venichl, ân | |
| mit tugentlîcher gezier./ diu ein was Margareta genant,/ vrouwe über Rœmischiu lant./ si wart gewîht ze Rôme,/ wan man ir schôn | |
| swer allen den kreiz erfüer,/ nieman sô wîsez erkür./ in rœmischem rîche/ ist nindert dîn gelîche./ ich wil dir ûf dîn | |
| und fümfczk jar. darnach auch zw Nerones zeiten burden all Roͤmisch purger geczalt und der was newn und sechczk hundert tawsent | |
| dy ward gegeben herren Hainreich chaiser Fridreichs sun, dy ward Roͤmischeu chunigin. dy ander hiez Agnes, dy ward herzogin ze Swaben. | |
| wesen bî./ diu wal stê in iuwer hant/ und daz rœmisch lant./ swen ir welt, der sol daz rîch/ haben ze | |
| stat guot:/ niht anderr spîs fuort man der stat;/ von rœmischer erd nieman bat/ in füeren einen metzen:/ des muosten si | |
| leit./ maneger doch dar under was./ er sach dâ manec rœmisch glas./ ouch lac dâ manec edel stein,/ der brehende unde | |
| ze Rabene ein herre wære,/ der satzte sich tägelîche/ wider rœmisch rîche:/ daz was ein michel baltheit./ dannoch was diu kristenheit/ | |
| ougn, ir nase, ir munt/ stênt sô minneclîche,/ ich wolde rœmisch rîche/ verswern durch sie menegiu jâr,/ in den worten, daz | |
| erteilet man iu beiden./ sie sol hinnen für niht sîn/ rœmischiu keiserîn,/ wan sie sô grôze missetât/ vor der werlde verjehen | |
| die Kriechen (daz ist wâr)/ mêre denne fünf hundert jâr/ rœmisch rîche in ir gewalt./ des sint ir künege noch sô | |
| dem fromen./ ich nenne iu wol den êrsten man,/ der rœmisch rîche wider gewan./ er was wærlîche/ ein künec ze Francrîche,/ | |
| schedelich verdait./ ez bedeutet di heiligen christeheit/ und dar nach romisch riche./ nu wizzet sicherliche:/ und ist der keyser mere/ nicht | |
| fůr ſi ʒe Ieruſalem an der ſelben verte durch des romiſchen riches ere. Do was der vil, die ʒů ir chomen | |
| gebot oͮch mit rate des ſendes vnd mit verhanchnuſſe des romiſchen liutes, das der tach iarclich ʒe Rome vnd vber alle | |
| ſelben tage der pabeſt ſelbe mit ſiner phapheheit vnd das romiſche liute alles hincʒe dem ſelben munſter choͤme, da ſant Peters | |
| so waiz ich niht, ob man daz moz uberal in Romischem reich heldet. Nimst du nu ain meil fuͤr vier tausent | |
| beide schiere dar/ für die selben stat gezoget/ dâ der rœmische voget/ lac mit sîme her vil starc./ von Kempten Heinrich | |
| âventiure alsô/ daz der künec Karle dô/ rîlichen als ein rœmscher voget/ quam in daz Niderlant gezoget/ und wolte drinne rihten/ | |
| ze clage,/ als noch hiute und alle tage/ billîche ein rœmscher künec tuot./ er quam in eine veste guot/ mit <al> | |
| warmen minner. Alsus sol man merken an allerhand trenke. // Romis col heilet vrische unde alde wunde. Man sal si alrest | |
| di suche an den fuzin, di da heiset podagra. Der romisch col gessen merit den wiben di milch unde vurdert si | |
| si vergen. Das selbe hilfet daz geswollende gemechte mit bestrichen. Romisch col zu aschen gebrant unde di mit aldem smere gestosen, | |
| nach dem mac och dirre mande wol heiʒin. wan die romschen kunge fuorent die zit an den strit, so siu urluge | |
| êrsten in Assyria,/ ze Kriechen und in Persia,/ darnâch in rômischen rîchen/ unz an den lesten keiser Fridrichen,/ der aller fuore | |
| dem sagt er diu mære,/ daz er erwelt wære/ ze rômischem kunic./ der sprach: ‘die herren frumic,/ die daz habent getân,/ | |
| bî sînen jârn/ solhe wird und êre gewan,/ daz im rômisch rîch was undertân/ ze sînen erbelanden,/ und alle die erkanden/ | |
| sun, kunic Lois,/ die westen daz gewis,/ daz er het rômisch rîche/ zesamt Francrîche,/ unz daz sînem leben/ ein ende wart | |
| grôziu freud in ruort/ und die sînen algelîch./ si wânden rômisch rîch/ gar gewis haben./ daz guot, daz si gâben/ ze | |
| al,/ wande ir mit rehter wal/ nâch der kür orden/ rômischer kunic sît worden./ des gebt mi daz botenbrôt./ sunderlichen iu | |
| dô muosten si erwachen,/ wand sich begund ûf machen/ des rômischen kunigs her:/ werâ, herre, werâ wer,/ daz den kunic des | |
| sult wizzen,/ swaz ich des lîbes hân verslizzen/ ze dienst rômischer krôn,/ des hân ich den lôn/ von den fursten genomen:/ | |
| un(de) ze eren:/ so saget man nuwe mere,/ wie der romische uoget were/ in Marssilien riche./ daz rate ich getruweliche./ Blanscandiz | |
| ne maechte nieman so wole sin,/ er gezeme wole deme romischeme uogete,/ sware er in sende wolde./ Genelun erbleichte harte,/ hin$/ | |
| alsus,/ daz die boten gezemen/ wole Karle deme maeren,/ deme romischen uogete./ sine herschapht si wole lobeten./ Der herzoge Genelun legite | |
| scolt duz uol enden:/ dar umbe hat here gesendet/ Karl der romische uoget,/ unt ist der fůrsten aller wort./ nu uernim du | |
| an <mir> gesconet./ iz ist uil watlich:/ du getrůbest allez romische riche./ uon dir scol michel ůbel chom./ war umbe hast | |
| Der was der aller gestruiste man./ den ie$/ sich hein romise kuninc gewan./ Die thuren vole de gene./ Die giengen zo samene./ die wisen | |
| der boten min./ so ne willich nimmer mere./ be liven an romesker erden./ er iz ime anden lib gat./ owi we troric | |
| ne uirwinde wir in niet./ In ne mach ovch die romiske diet./ Nimmir uirclagin./ Ir ne horit minmir mer gesagen./ Vo | |
| Constantin der riche./ Ime harde lasterliche./ Do die wigande./ Von romischen lande./ Vz deme sturme giengin./ Vnde die ros geueingen./ Do | |
| gewerit./ Rocher der riche./ sprach guocliche/ Nu nar wigande./ Uon romischen lande./ Int fat constantinin./ Durch den willin minin./ Do ginc der | |
| begundin euene gan./ Rothere vn̄ sine man./ Voren uroliche./ Ingegen romesche riche./ Her wider ze bare uf den sant./ Dar uromete | |
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