Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

rîchen swV. (93 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Brun 3482 trunkenheit lezit nimant truren,/ trunkenheit kan nicht irbarmen,/ trunkenheit di richet den armen,/ trunkenheit di armet den richen,/ trunkenheit enmag nicht
BuchdKg 70, 17 dar an vürhte, unde hân si gezieret unde hân si gerîchet, daz ich niht enwil daz dehein bezzer stat under dem
Daniel 3691 bejest offenbar/ Got wesen algewaldic,/ Nemen, geben allen sic/ Landen, richen sunder wan,/ Ouch hohen den armen man,/ Nideren ouch den
Daniel 3731 ‘Kunic,’ sprach sie, ‘mich vernim!/ [12#’v#’a] Ich sage dir, diz richen/ Muz gentzlich von dir wichen,/ Gesatzet wirdestu abe./ Vil gar
EnikFb 3724 muget sîn/ und wert iuch frumclîchen_–/ iuch wil mîn herre rîchen_–/ und gedenket dar an,/ daz iu nie gesigt wart an,/
EnikWchr 9739 sî ieman der den well bestân,/ den wil mîn herr rîchen/ und wil im sicherlîchen/ sîn tohter geben zehant/ und gesiget
EnikWchr 18227 daz trahtet spât und fruo./ dar umb wil ich iuch rîchen,/ daz wizzet sicherlîchen.’/ __Dô ieslîch meister dâ erhôrt/ des küniges
EnikWchr 18889 lâz in von dir niht!/ dar umb wil ich dich rîchen,/ daz wizz sicherlîchen.’/ __Dô der jünglinc erhôrt/ der werden küniginne
EnikWchr 28862 her./ wær ieman der mir si gewunn,/ den wolt ich rîchen und sîn kunn,/ swer sich ez törst genemen an.’/ doch
Herb 17051 habe vn2de an gwi1nne,/ Daz sie in kvrze1n iare1n/ Wol gerichet waren./ Hie kere ich an die strazze1n,/ Die ich han
HeslApk 2117 Daz ist die leste stunde,/ So Got sich an deme richet/ Daz sin gebot nu zubrichet,/ Und her deme lonet/ Der
HeslApk 6716 heiligen geistes waren/ Warm in der waren minnen./ So sie richen dan beginnen/ Und iz gut zelen musen,/ Dem vleische beginnet
HeslApk 9234 teilet sich eime ieslichen/ Nach dem daz her in wil richen.’/ Mit disen sibenen ingesigelen/ (Als zwischen vesten rigelen)/ Der siben
HeslApk 21979 tuene/ Des daz her ist gruene,/ Wen daz daz vorder richet/ Daz her dem golde glichet,/ Der berillus der cristallen./ Sin
HvFreibTr 1671 geteilet hân,/ er hête tûsent herze/ âne allen zwîvels smerze/ gerîchet wol mit muote./ nu huob ouch sich der vruote/ von
HvFreibTr 2387 ir her nâch sîn werdet vrô/ und ich iuch immer rîchen sol;/ schicket, daz der hirz gein Tintajol/ die richte loufe!»
HvHürnh 27, 3 dem geiste seiner götlichenn weißhait und si gerichtet hat und gereichet mit aigenschaft der kunst. Disen weisen sint mer nach kömen
HvNstAp 13439 war/ Mit guter handelunge./ Payde alt und junge/ Wurden da gereichett./ Dy hochtzeit man da geleichet/ Gegen der grosten hochvart/ Di
KLD:GvN 32: 5, 3 diene dir: $s du solt solt $s mir geben minneclîchen./ rîchen $s maht du mich an fröiden, des ist zît./ ob
KLD:Kzl 16: 7, 6 dich niht./ süez ist dîn kunft, dîn scheiden scharf,/ du rîchest, ermest sunder wer,/ du leistes ungeheizen tât,/ du triugest zuoversiht./
KLD:UvL 4: 1, 7 mîn hôher muot/ mit gedanken gen ir güete,/ diu mir rîchet mîn gemüete/ sam der troum den armen tuot./ //Ez ist
KLD:UvL 53: 3, 5 diu sol sich mit güete rîben,/ stæt vast under strîchen./ êren rîchen/ muoz si von den varwen immer:/ sie verderbent nimmer./ //Wîp
KLD:UvL 53: 6, 2 niemen mêre./ //Mîn lîp muoz von einem wîbe/ hôher fröiden rîchen./ ir vil reinem süezen lîbe/ kan ich niht gelîchen:/ endelîchen/
Kreuzf 997 von Bîchlingen der grâve Friderîch./ von Swarzburc der grâve Heinrîch,/ gerîchet gar aller tugende,/ an prîse sich wol vermugende;/ nâch dem
Kreuzf 1985 sie enwolden fliehen niht./ ir zimierde von steinen lieht/ dâ rîhten acker unde furch./ beneben ûz und wider durch/ der Cristen
Kreuzf 4934 uns stête helfe sîn,/ dar umme wir grôzlîchen/ hôhen unde rîchen/ wellen sie selben, ire kint,/ ouch alle, die in sippe
Kreuzf 5421 kunic von grôzer tât./ wie gar mildiclich er hât/ sie gerîchet, die des gerûchten/ und die sîne helfe sûchten,/ ûz voller
Kreuzf 6036 tûchen liehtgevar/ al sîne wende unde dach/ des gezeldes man gerîchet sach,/ nâch des fursten werdicheit,/ mit tepchen rîchen durchleit,/ darin
KvWLd 32,110 friunt beschâchen wol./ ahî wie sæleclichen der mit fröuden wirt gerîchet,/ der si vil reinen winkeldiupen vâhet unde erslîchet,/ diu der
Litan 159 behutis,/ du enzundis vnde lisches,/ du salwes vnde wisches,/ du riches vnde armis,/ du refsis vnde irbarmes,/ du hebis, legis vnde
MarlbRh 4, 18 süverlich,/ wand $’t in dich quam van himelrich,/ da he richet ewelich,/ da he spist diͤ engelsche geiste,/ de allersuͤʒste ind
MarlbRh 47, 10 engelsche scharen./ zů sinem vader in himelriche,/ bit dem he richet eweliche/ in einer ern, in einer gewalt,/ diͤ niͤmer zů
MarlbRh 131, 34 keisers sal./ //Vam throne dines keiserriches,/ da du, vrow, eweliche riches,/ da du so rich bis ind so ho,/ da du
MF:Wolfr 3: 2, 2 naht./ /Si treit den helfelîchen gruoz,/ der mich an vröiden rîchen mac./ dar ûf ich iemer dienen muoz./ vil lîhte erschînet
Mügeln 1,16 meister sin, $s der vor den fürsten tichte./ ir milde richet ware kunst $s nach adels gunst./ welch man nicht rechter
Mügeln 24,2 schoße./ Ir keiser, künige, fürsten, graven, das betracht: / got richet, ermet, steiget, nidert unde swacht, / wen er hie wil;
Mügeln 67,2 er große pin / leit, unde sprach: ‘er müste groß gerichet sin, / der mir nu hülfe von der marter grimme.’
NvJer 22560 und dînen in der werlde mir,/ sô wil ich dich rîchen/ und hî den mînen glîchen/ an hôen wirden wirdiclîch.‹/ Dô
Ottok 743 die ich mit silber und mit golde,/ mîn tage hân gerîchet./ der triu mir nû entswîchet.’/ Occursius sprach aber dô:/ ‘wærlich,
Ottok 2272 si getriulichen siten/ gegen uns iht entwîchen./ darumb ich immer rîchen/ wil si und ir geslehte,/ sît mîn frou ze rehte/
Ottok 52910 sô gar vil,/ daz im nihts gelîchet./ alsus daz lant rîchet/ an korne al die heidenschaft./ wâvon der phlûme hab die
Parad 44, 6 di wir hi um zulegin mugin. daz andere heizit ein richinde oder ein zuleginde bekentnisse. da lege wir Gode zu alle
Parz 282,30 für wâr/ disiu varwe dir gelîchen./ mich wil got sælden rîchen,/ //Sît ich dir hie gelîchez vant./ gêret sî diu gotes
PrOberalt 17, 27 fride waz der bezaichent den heiligen Christ der sine erwelten richet und behuͤtet. er richet si mit den hiligen tugenden, mit
PrOberalt 17, 27 den heiligen Christ der sine erwelten richet und behuͤtet. er richet si mit den hiligen tugenden, mit dem hiligen gelauben, mit
PrOberalt 141, 27 got. der hat die reichtum alle, geistlich und werltlich, der richet die heiligen engel da ze himel mit siner wunnenchlichen schoͤn,
PrOberalt 141, 28 heiligen engel da ze himel mit siner wunnenchlichen schoͤn, er richet auch die læut hie en erde mit dem heiligen gelauben,
Rennew 32360 wurden wol enpfangen/ vil ritter von in beiden./ mit wol gerichten cleiden/ stůnden vor in ritter clar./ diu kuͤngin sprach ane
Roth 4845 saz bit uoller hant./ Vnde decte widene die lant./ He richede manigen./ Erwne gaf he ispanien./ Sazzen un̄ turinge./ Plisnm un̄
RvEBarl 13761 merken in sînem muote,/ daz Jôsaphât an guote/ mit êren rîchte und mit habe/ und im gie zallen zîten abe:/ diz

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