Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rîchen swV. (93 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| trunkenheit lezit nimant truren,/ trunkenheit kan nicht irbarmen,/ trunkenheit di richet den armen,/ trunkenheit di armet den richen,/ trunkenheit enmag nicht | |
| dar an vürhte, unde hân si gezieret unde hân si gerîchet, daz ich niht enwil daz dehein bezzer stat under dem | |
| bejest offenbar/ Got wesen algewaldic,/ Nemen, geben allen sic/ Landen, richen sunder wan,/ Ouch hohen den armen man,/ Nideren ouch den | |
| ‘Kunic,’ sprach sie, ‘mich vernim!/ [12#’v#’a] Ich sage dir, diz richen/ Muz gentzlich von dir wichen,/ Gesatzet wirdestu abe./ Vil gar | |
| muget sîn/ und wert iuch frumclîchen_–/ iuch wil mîn herre rîchen_–/ und gedenket dar an,/ daz iu nie gesigt wart an,/ | |
| sî ieman der den well bestân,/ den wil mîn herr rîchen/ und wil im sicherlîchen/ sîn tohter geben zehant/ und gesiget | |
| daz trahtet spât und fruo./ dar umb wil ich iuch rîchen,/ daz wizzet sicherlîchen.’/ __Dô ieslîch meister dâ erhôrt/ des küniges | |
| lâz in von dir niht!/ dar umb wil ich dich rîchen,/ daz wizz sicherlîchen.’/ __Dô der jünglinc erhôrt/ der werden küniginne | |
| her./ wær ieman der mir si gewunn,/ den wolt ich rîchen und sîn kunn,/ swer sich ez törst genemen an.’/ doch | |
| habe vn2de an gwi1nne,/ Daz sie in kvrze1n iare1n/ Wol gerichet waren./ Hie kere ich an die strazze1n,/ Die ich han | |
| Daz ist die leste stunde,/ So Got sich an deme richet/ Daz sin gebot nu zubrichet,/ Und her deme lonet/ Der | |
| heiligen geistes waren/ Warm in der waren minnen./ So sie richen dan beginnen/ Und iz gut zelen musen,/ Dem vleische beginnet | |
| teilet sich eime ieslichen/ Nach dem daz her in wil richen.’/ Mit disen sibenen ingesigelen/ (Als zwischen vesten rigelen)/ Der siben | |
| tuene/ Des daz her ist gruene,/ Wen daz daz vorder richet/ Daz her dem golde glichet,/ Der berillus der cristallen./ Sin | |
| geteilet hân,/ er hête tûsent herze/ âne allen zwîvels smerze/ gerîchet wol mit muote./ nu huob ouch sich der vruote/ von | |
| ir her nâch sîn werdet vrô/ und ich iuch immer rîchen sol;/ schicket, daz der hirz gein Tintajol/ die richte loufe!» | |
| dem geiste seiner götlichenn weißhait und si gerichtet hat und gereichet mit aigenschaft der kunst. Disen weisen sint mer nach kömen | |
| war/ Mit guter handelunge./ Payde alt und junge/ Wurden da gereichett./ Dy hochtzeit man da geleichet/ Gegen der grosten hochvart/ Di | |
| diene dir: $s du solt solt $s mir geben minneclîchen./ rîchen $s maht du mich an fröiden, des ist zît./ ob | |
| dich niht./ süez ist dîn kunft, dîn scheiden scharf,/ du rîchest, ermest sunder wer,/ du leistes ungeheizen tât,/ du triugest zuoversiht./ | |
| mîn hôher muot/ mit gedanken gen ir güete,/ diu mir rîchet mîn gemüete/ sam der troum den armen tuot./ //Ez ist | |
| diu sol sich mit güete rîben,/ stæt vast under strîchen./ êren rîchen/ muoz si von den varwen immer:/ sie verderbent nimmer./ //Wîp | |
| niemen mêre./ //Mîn lîp muoz von einem wîbe/ hôher fröiden rîchen./ ir vil reinem süezen lîbe/ kan ich niht gelîchen:/ endelîchen/ | |
| von Bîchlingen der grâve Friderîch./ von Swarzburc der grâve Heinrîch,/ gerîchet gar aller tugende,/ an prîse sich wol vermugende;/ nâch dem | |
| sie enwolden fliehen niht./ ir zimierde von steinen lieht/ dâ rîhten acker unde furch./ beneben ûz und wider durch/ der Cristen | |
| uns stête helfe sîn,/ dar umme wir grôzlîchen/ hôhen unde rîchen/ wellen sie selben, ire kint,/ ouch alle, die in sippe | |
| kunic von grôzer tât./ wie gar mildiclich er hât/ sie gerîchet, die des gerûchten/ und die sîne helfe sûchten,/ ûz voller | |
| tûchen liehtgevar/ al sîne wende unde dach/ des gezeldes man gerîchet sach,/ nâch des fursten werdicheit,/ mit tepchen rîchen durchleit,/ darin | |
| friunt beschâchen wol./ ahî wie sæleclichen der mit fröuden wirt gerîchet,/ der si vil reinen winkeldiupen vâhet unde erslîchet,/ diu der | |
| behutis,/ du enzundis vnde lisches,/ du salwes vnde wisches,/ du riches vnde armis,/ du refsis vnde irbarmes,/ du hebis, legis vnde | |
| süverlich,/ wand $’t in dich quam van himelrich,/ da he richet ewelich,/ da he spist diͤ engelsche geiste,/ de allersuͤʒste ind | |
| engelsche scharen./ zů sinem vader in himelriche,/ bit dem he richet eweliche/ in einer ern, in einer gewalt,/ diͤ niͤmer zů | |
| keisers sal./ //Vam throne dines keiserriches,/ da du, vrow, eweliche riches,/ da du so rich bis ind so ho,/ da du | |
| naht./ /Si treit den helfelîchen gruoz,/ der mich an vröiden rîchen mac./ dar ûf ich iemer dienen muoz./ vil lîhte erschînet | |
| meister sin, $s der vor den fürsten tichte./ ir milde richet ware kunst $s nach adels gunst./ welch man nicht rechter | |
| schoße./ Ir keiser, künige, fürsten, graven, das betracht: / got richet, ermet, steiget, nidert unde swacht, / wen er hie wil; | |
| er große pin / leit, unde sprach: ‘er müste groß gerichet sin, / der mir nu hülfe von der marter grimme.’ | |
| und dînen in der werlde mir,/ sô wil ich dich rîchen/ und hî den mînen glîchen/ an hôen wirden wirdiclîch.‹/ Dô | |
| die ich mit silber und mit golde,/ mîn tage hân gerîchet./ der triu mir nû entswîchet.’/ Occursius sprach aber dô:/ ‘wærlich, | |
| si getriulichen siten/ gegen uns iht entwîchen./ darumb ich immer rîchen/ wil si und ir geslehte,/ sît mîn frou ze rehte/ | |
| sô gar vil,/ daz im nihts gelîchet./ alsus daz lant rîchet/ an korne al die heidenschaft./ wâvon der phlûme hab die | |
| di wir hi um zulegin mugin. daz andere heizit ein richinde oder ein zuleginde bekentnisse. da lege wir Gode zu alle | |
| für wâr/ disiu varwe dir gelîchen./ mich wil got sælden rîchen,/ //Sît ich dir hie gelîchez vant./ gêret sî diu gotes | |
| fride waz der bezaichent den heiligen Christ der sine erwelten richet und behuͤtet. er richet si mit den hiligen tugenden, mit | |
| den heiligen Christ der sine erwelten richet und behuͤtet. er richet si mit den hiligen tugenden, mit dem hiligen gelauben, mit | |
| got. der hat die reichtum alle, geistlich und werltlich, der richet die heiligen engel da ze himel mit siner wunnenchlichen schoͤn, | |
| heiligen engel da ze himel mit siner wunnenchlichen schoͤn, er richet auch die læut hie en erde mit dem heiligen gelauben, | |
| wurden wol enpfangen/ vil ritter von in beiden./ mit wol gerichten cleiden/ stůnden vor in ritter clar./ diu kuͤngin sprach ane | |
| saz bit uoller hant./ Vnde decte widene die lant./ He richede manigen./ Erwne gaf he ispanien./ Sazzen un̄ turinge./ Plisnm un̄ | |
| merken in sînem muote,/ daz Jôsaphât an guote/ mit êren rîchte und mit habe/ und im gie zallen zîten abe:/ diz | |
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