Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
râten stV. (716 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| mir dar ich wolt iedoch,/ unt sprecht, ir tæt als riet ein koch/ den küenen Nibelungen,/ die sich unbetwungen/ ûz huoben | |
| dir./ die mir guotes günn, die gên mit mir,/ und rât mirz wægest was ich tuo."/ si sprach "dâ lege dîn | |
| ê sich der rât geschiet,/ waz man des landes künege riet./ die wîsen heter zim genomn:/ an sînen rât die wâren | |
| ich leisten sicherheit/ die sîn hant an mir erstreit./ dâ râtet umbe: des ist nôt./ mîn bester schilt was für den | |
| aber Liddamus/ "mit dirre hêrrn urloube ich nuo/ spriche: och râten si derzuo./ swes iuch dort twanc der eine man,/ des | |
| unt von werder diet./ der künec tet als man im riet,/ er hiez Gâwânen bringen:/ den wolter nihtes twingen,/ wan als | |
| virrec als ein valkensehe/ was balsemmæzec stæte an ir./ daz riet ir werdeclîchiu gir:/ diu süeze sælden rîche/ sprach gezogenlîche/ ___"bruoder, | |
| sich frou Lûnete/ gesûmet an sô gæher bete/ als si riet ir selber frouwen./ man mac noch dicke schouwen/ froun Lûneten | |
| gewan/ mit menneschlîcher tæte:/ magtuomlîchs herzen ræte/ mir gein im râtent minne."/ si sprach "den hân ich hinne,/ des kleinœt ich | |
| mûl dort stêt,/ dâ der brunne ûzem velse gêt./ ich rât daz du ir rîtes nâch:/ ir ist lîhte vor dir | |
| gerne mohte schowen,/ dâ giengen in der selben wât./ daz riet in kiusches herzen rât:/ si giengen alle barfuoz./ Parzivâl bôt | |
| wart ir klage niht verswigen./ ___hin rîtet Herzeloyde fruht./ dem riet sîn manlîchiu zuht/ kiusch unt erbarmunge:/ sît Herzeloyd diu junge/ | |
| unser freude stôrte./ von in zwein kom gebürte fruht:/ einem riet sîn ungenuht/ daz er durch gîteclîchen ruom/ sîner anen nam | |
| spotte ich der getriwen diet?/ mîn alt unfuoge mir daz riet./ ir hât doch wol gehœret/ waz in rîcheit hât gestœret,/ | |
| in der wirt von sünden schiet/ unt im doch rîterlîchen riet./ ___eins tages frâgt in Parzivâl/ "wer was ein man lac | |
| unlenge doch./ got sande iuch mir ze trôste her:/ nu rât nâch iwerre triwen ger./ //Ir habt kumbers mêr dan ich | |
| lîden strît./ daz verbert, bedurft ir êre./ solt ich iu râten mêre,/ spræcht ir denne der volge jâ,/ sô suocht ir | |
| sælekeit niht blint."/ ___diu wîp tâten et als wîp:/ etslîcher riet ir brœder lîp/ daz si diu werc volbrâhte,/ des ir | |
| freudehaften prîs bejagent:/ der gein iu teilte ir gewin,/ sô rætet mir mîns herzen sin/ daz ichz in lâzen solte./ iwer | |
| erwarp dir sküneges hulde./ ein swach sin half dir unde riet:/ von schildes ambet man dich schiet/ und sagte dich gar | |
| frouwe was des unverzagt,/ si tet als ir der künec riet./ dâ stuont von rîtern grôziu diet./ ___Urjâns der fürste ûz | |
| iu von mir niht swære,/ und vrâget ander mære:/ daz rât ich, welt ir volgen mir."/ Gâwân sprach aber wider zir,/ | |
| iu mînen tumben rât/ durch zuht niht versmâhen lât,/ ich riet iu wîplîch êre/ und werdekeite lêre:/ //Nun ist hie niemen | |
| daz si ir triwe næmen war/ und daz sim künege rieten kumn:/ daz möhte an werdekeit in frumn./ al den werden | |
| küneginne soltu dâ/ sprechen eines morgens fruo:/ swaz si dir râte, daz tuo./ unt lâz dir eine witze bî,/ verswîc daz | |
| und im freude niht verkrenken,/ sô daz si iu komen râten."/ al die werden des dâ bâten./ ___Artûs sprach "trûtgeselle mîn,/ | |
| er die küneginne sprach,/ und waz im diu mit triwen riet./ er sagte im ouch von al der diet,/ von rîtern | |
| wirt wol gendet âne swert."/ ___zArtûse sprach dô Gâwân/ "waz rât irs, ob wir disen plân/ baz mit rîtern überlegn,/ sît | |
| marschalc bat/ in zeigen herberge stat./ als der herzoginne marschalc riet,/ von Lôgroys diu werde diet/ mangen rinc wol sunder zierten./ | |
| sol willekomen sîn./ op diu arge herzoginne/ im gein mir ræt unminne,/ ir kint, daz sult ir understên./ dane mac niht | |
| erkanten niht,/ dem ieslîch munt dâ prîses giht./ ___Gramoflanz si rieten,/ er möhte wol enbieten/ Artûse, daz er næme war/ daz | |
| gote/ sît er von Trevrizende schiet,/ der im sô herzenlîchen riet,/ er solte helfe an den gern,/ der in sorge freude | |
| haben doch,/ die wîle uns scheidet niht der tôt:/ du riet mir ê in grôzer nôt./ ich wil gein mîme wîbe | |
| ouch hin von ir geschiet,/ ir gut geloube ir do riet,/ daz si nach sinen worten/ quam zur Goltporten./ do vugetez | |
| senate/ an des vursten rate,/ da man uf di sache riet/ - als ich e da vor beschiet -,/ daz in | |
| der mit gotlicher list/ gewalt ob allen goten treit,/ so rate ich uch durch selikeit,/ daz ir in rechter demut/ im | |
| erzete liez er im holn/ und bat hi zu im raten./ swaz so sie im taten,/ so was ot im wirs | |
| do quam er zu der juden diet,/ den er offenlichen riet,/ daz sie Jesum liezen vri./ er sprach: ’welch di sache | |
| durch di valschafte diet./ er quam als im sin truwe riet/ an rechtes geloben craft/ mit salben zu der bigraft./ sie | |
| getan/ von der geloubigen diet,/ wi man uf sinen tot riet/ und in wolde ermorden./ do ez nacht was worden,/ die | |
| iren goten gar zu schanden./ die alden sich besanden/ und rieten uf den guten man./ do im daz kunt wart getan,/ | |
| in got niht getorſt $t gebieten, er hat in nivr geraten. Nv ſint etlichiv herʒe alſ edel alſ himelſch alſ engelſche | |
| vnd inſ helfent helen, die ſi druf ſterchent, die inſ ratent. Etlich ſint, daʒ ſi ſwigent, ſo man in gebivtet daʒ | |
| unt sprach: "Bis dû Andrêas, der unsir gote cestôrit, unt rêtis den lûtin einir hande geloubin, den der keisir von Rôme | |
| die wîsite mir mîn vatir unt mîn eldir vatir unt rietin mir daz, swanne die stunde quême, daz man dar umbe | |
| gaben bi dem chuͤnige Octaviano und der grave Cyrinus daz riet und schuf, also geb wir nu den zins unserm chuͤnige, | |
| bosheit geret und von dem tifel der uns die bosheit rætet und uns die suͤnde liebet. ilen wir danne wider, daz | |
| si chratzent die dorn auz dem akcher, so si uns ratent und uns dar zů manent, daz wir rewe haben, daz | |
| getan genad und wie getan ere wir verlorn haben und rætet uns daz wir rew haben. wir waren in der wunne | |
| enten. er bechort in mit dem vrazze, do er im riet daz er azze daz obz daz im unser herre verboten | |
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