Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
râche stF. (121 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| ich wæn si dennoch niht genüege/ umbe iren vater der râch,/ den man sô jæmerlichen sach/ sterben und bestaten./ darumb sich | |
| dô muot er sich dester vaster,/ wie er kæm ze râch,/ des im vor Merenberc geschach/ an herzog Stephanen./ der begunde | |
| und verlorn/ von Bêheim der hôchgeborn,/ der sol des alsô râch enphâhen,/ daz wir ûf in slahen/ in strît nâch ritters | |
| kunde man si lêren/ zer halsperge gêren:/ die burgær tâten râche schîn,/ si erstâchen si zen slitzen în./ Parzivâl in werte | |
| künec hêr,/ gewinnet nimmer sölhen Keien mêr./ ir sît mir râch ze wol_geborn:/ het ab ir ein vinger dort verlorn,/ dâ | |
| het im vollen art/ mit kampfe rede ze bieten,/ mich râche gein im nieten./ ich pin ein fürste ûz Ascalûn,/ der | |
| mich muoz hêr Gâwân slahen tôt,/ odr ich gelêre in râche nôt."/ ___"des volge ich," sprach Liddamus./ "wan swaz sîn œheim | |
| zorne missetân,/ ode daz si noch getuot gein im,/ die râche ich alle von ir nim./ ___Orgelûs diu rîche/ fuor ungeselleclîche:/ | |
| wochen./ sus wart diu frouwe gerochen./ //___Frowe, daz ist sîn râche ûf mich."/ si sprach "sich twirhet sîn gerich./ ich enwirde | |
| vergaz./ en franzoys was ir sprâche:/ si warp daz ein râche/ ûf si verkorn wære/ unt daz man hôrt ir mære./ | |
| in hatte gesehen./ die mvnche sprachen: «hie ist geschen/ Gotes rache» vnd hvben sich vber den bvrnen./ da wart Isengrine misselvngen./ | |
| mit er gar betwinget/ die der tauf hat bedecket./ sin rache er nu so recket/ daz wir komen in groze not./ | |
| uf einem esele hin ze Ache./ da nim ich die rache:/ daz houbet heize ich ime abe slahen./ sweder halp er | |
| uůren/ an sinen stul ze Ache;/ da nimt er die rache:/ daz houbet heizet er dir abe slahen./ daz hiz mich | |
| dinem diniste sint./ swaz ich widir dir han getan,/ di rache scol billichen uber mich gan.’/ Do er got uil tiure | |
| nicht:/ nu sende uns, herre, ain liecht,/ daz wir di rache da genemen!/ du scolt uns sigenunft geben:/ sent uber si | |
| sage iuh wie:/ der sibinde der nah im kam,/ die rache an sinim libe nam/ und slůc in sit: der selbe | |
| die vroͮwen lan./ als das geschach und was getan,/ ze rache durh das schone wip/ virlurn si lebin unde lip,/ wand | |
| Eglon/ empfangen hat verdienten lon/ und wie er in ze rache slůg/ Got umbe die schulde die er trůg./ der mere | |
| gespreche und ir rat,/ was si darumbe tetin/ und welhe rache si hetin:/ wand arme unde riche/ jahin gemeinliche/ das solih | |
| von in der bůsse darben und torren. __Do die ungewoͤnlichen rachen und och toͤde, die got úber sin widersachen als geswind | |
| gebresten. Und als er sinen willen in zorne und in r#;vache brichet, also machet er, daz im got in allen dingen | |
| er, daz im got in allen dingen willet und sin rach gen dem menschen gentzlich varn lat, ob er joch hundert | |
| getrúwen, er enbieten und lidens, so solt du fúrchten gottes rach und ungelúck an sel und an lib und an eren. | |
| darumme ich ir hulden bin beroubet:/ dem wirf ich zuo râche den fluch an sîn houbet,/ daz sîn wille nimmer an | |
| deus ultionum libere êgit. Dei wort ſprechint alſuſ: ‘Got allir râche der iſt uor allin herrin, got allir râche hat vrîeliche | |
| ‘Got allir râche der iſt uor allin herrin, got allir râche hat vrîeliche geworht.’ $t Der ein got iſt himilſ unde | |
| habit ir uernômin, daz der unſer ſchirmâre, der herre allir râche, urîlichen $t geworht hat. Da nach do der heilige Criſt | |
| mit bittern gedenken, mit argwan, mit urteil, mit hasse und roche. Hie so hat man mir das geton und gesprochen, unde | |
| was her nach gat, man moͤchte dorren von engsten, wele rache und zorn Gotz. Und dis lat man und lidet es | |
| tôt,/ dâ mite er dînen œheim sluoc,/ sô ist der râche genuoc!’/ si nam daz swert ze handen,/ si gienc über | |
| den list oder den rât,/ dâ mite er dirre missetât/ râche unde gerihte næme/ und ir ouch zende kæme/ eintweder abe | |
| unde sulin unsere wirtscaft unde unser lop unde (72#’r) unsere rache unde alle unsere sache hin ze deme wunnechlichen lant sp[ar]n. | |
| $t uon ſêre ze$/ ſêre. gebirſt tu imer mêre. dev râche get ane dich. warʒu reiʒote $t du mich. daʒ du | |
| êrſt tôt. Das blůt abêleſ. daʒ růfte in dî hôhe. rache an ſinen brůder. $t daʒ ne uberwant er nimer. do | |
| ſin. unde alleʒ din geſlahte. dir geſhit al rehte. dev rache get ane dich. warumbe honſt du mich. Ich ſage dir | |
| man ſi ſcenken. ſůzlichen trinken. daz waren gotes triwe. div rache iſt uirwandelet $t in di riwe. Nu ſage wir $t | |
| der uns daz pilde hat uor getan. daz wir di rache lazen ſtan. Nu bezeichenet div hohe. dri namen here. den | |
| wůſte ligent ſi tot. ir kint vnde ir wip. miner rache iſt michel zit. unde ellev dev houbet. dev in di | |
| er in daz lant niht. da garnet $t er di rache. an des wazzeres wider ſprache. $t min êre er uirdagete. fon | |
| mit den wiben. daʒ wart ze banne manegen liben. div rache $t ſine geſtilte den gotes zorn. des wiſagen charger rat | |
| ir vil gereite/ die rehten wârheite.’/ dô vorhten si der râche,/ mit zuhten si sprâchen,/ si wolten ez gerne buozen:/ si | |
| gen ir hertůme./ die daz gebot zebrachen,/ die můsen grozze rache/ dolen vn̄ leiden:/ er wolte in niht entleiben./ dreyzek tousent | |
| Bi im ist aller edeler smak,/ Trúwe, frid #;van allen rak,/ Und sumers ogenwaide./ Bi im ist nút inlaide,/ Hicz, durst, | |
| ir arn/ Und och ir hant vil balde lam./ Dú r#;vache an si dar umb kam/ Wan si begriffen wolt han | |
| verdurbint von den handen min:/ Als wurd umb in dú rache sin.’/ Tatheus lait uf in sin hant/ Indem namen Ihesu | |
| gar schæidelich bekant/ Und man mit froͤden loͮffet hin/ Durch rache sechen ir pin:/ Also lúff zů do mængklich./ Si sprach: | |
| swære:/ der junge lobesbære/ //Hurte vürbaz in den strît./ Tybaldes râche und des nît/ ist alrêrste um den wurf gespilt./ swen | |
| heiden/ wurden si gescheiden/ under mange unkunde sprâche./ die Tybaldes râche/ der marchgrâve mit schaden sach./ riuweclîche er dô sprach:/ ‘mîner | |
| sînem wîbe und alle ir kint,/ die hie durh rehte râche sint./ daz uns die luodrære/ alsô smæhiu mære/ getorsten ie | |
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