Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

prüeven swV. (355 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Parz 725,15 si sâhn ein_ander gerne./ swenne ich nu rede gelerne,/ sô prüeve ich waz si spræchen dâ,/ eintweder nein oder jâ./ ___Artûs
Parz 729,6 die hete Artûs gebeten ê/ an dirre suone teidinc./ swer prüevet daz für kleiniu dinc,/ der grœze swaz er welle./ Jofreit
Parz 731,21 daz sîn marschalc næme/ stat diu her gezæme./ "mir selben prüevet hôhiu dinc,/ ieslîchem fürsten sunderrinc."/ des wart durch hôhe kost
Parz 773,10 unwizzende wære getân,/ des heidens zimierde in den rinc./ si prüevetenz dâ für hôhiu dinc./ rîter unde frouwen/ begunden alle schouwen/
Parz 775,3 mære tac./ //___Utepandragûns suon/ Artûsen sah man alsus tuon./ er prüevete kostenlîche/ ein tavelrunder rîche/ ûz eime drîanthasmê./ ir habet wol
Parz 778,6 rât/ gedient was mit hôher tât./ Feirefîz unt Parzivâl/ mit prüeven heten süeze wal/ jene frouwen unde dise./ man gesach ûf
Parz 782,5 der vor ir saz swarz unde wîz./ si sprach "nu prüeve, Parzivâl./ der hôhste plânête Zvâl,/ und der snelle Almustrî,/ Almaret,
Parz 796,24 iemen anderswâ/ funde zwêne als rîche man,/ ob ich rîcheit prüeven kan,/ als Parzivâl unt Feirefîz./ man bôt vil dienstlîchen vlîz/
Pass_I/II_(HSW) 9715 sulcher herschaft/ mit heiligen, engeln beiden./ an sinen roten cleiden/ pruveten sie besunder,/ des sie ouch nam wunder,/ sin vleisch mein
RvEBarl 10528 in dem lande überwart,/ der was es herzeclîche geil/ und pruofte ez vür ein michel heil./ swaz dem man die vart
RvEBarl 12823 dînen got,/ daz ist gotes und der welte spot./ nû prüeve in den sinnen dîn,/ ob daz ein got müge sîn,/
SchlierbAT_(LS) 1,118 verflůcht vnder dem volkch der heiligen kriſtenhait. __Nu dar, nuͤ bruͤfen ſoliche, die gots wort widerredent, was jn vmb ir hochfart
Seuse 157,5 úberal dem ungelich, dem es glich soͤlti jehen. __Disú menschen bruͤft man etwi vil an ire frien und unbesorgeten sprúchen, die
Seuse 177,7 ist ein wunderlichú blintheit menschlicher vernunft, daz si nit mag bruͤfen daz, ane daz si niht mag erkennen noh sehen. Ir
Seuse 334,25 kanst du dú zwei wort eben wegen und ze grunde pruͤfen uf ir jungstes ort und mit rehtem underscheide an sehen,
Seuse 388,13 vinden wir in der grossen ungelichheit, die man under gotesfrúnden bruͤfet, die da dez selben gůtes enpfenklich sint; wan eins lofet
Seuse 489,5 valschem liehte verlúret, der enkummet zů dem vatter nit. Dis pruͤfent eben alle genuͤgede, alle bevindunge, alle verstentnisse und alles lieht
SM:EvS 1:16, 6 volleklîchen spehen./ In dem buoche von der minne,/ dâ bistû geprüevet inne/ wol nach loberîchem sinne,/ sam die wîsen müezzen jehen./
SM:Had 8: 1, 4 in dem künigrîche,/ als in Zürich an buochen stât./ Des prüevet man dike da meister sang./ der Manesse rank $s darnâch
SM:Had 8: 1, 8 Gegen sim hove mechten nîgin die singære,/ sîn lob hie prüeven und andirswâ,/ wan sang hât boun und würzen dâ./ und
SM:Had 8: 2, 4 edils sanges,/ die herren guot, hânt zemne brâcht./ Ir êre prüevet man dabî./ wer wîste sî $s des anevanges?/ der hât
SM:KvA 3: 1, 7 er vertriben was./ ir kint, ir sint niht laz,/ ir brüefent in, er bringet/ iuch bluomen unde gras./ zwô brûne brâ,/
SM:KvL 20: 1,14 nam ich war./ Dâvon swîgent nahtegal./ winter wilde/ grôz unbilde/ brüevet mit des snêwes val./ //Sît ich mich von êrst versan,/
SM:UvS 27: 2, 2 und kloph ich anderswar darnâ./ //Genuoge sprechent: ‘sing als ê,/ prüefe uns die bluomen und den clê!’/ die wellent niht, daz
StatDtOrd 39,28 er gearnet, daz man im gebe daz bôsere. Dirre selbe prûve sich ouch, wie vil im des hercen cleidere $t unde
Tannh 1,113 dázz mir und dír wol geváll%\e!/ /Uf, wol uf kint, pr%/üevet daz lében!/ sit uns got den líp hat gegében,/ /Só
Tannh 3, 2 wir mit iu tuon also./ /Der winter ist zergangen,/ daz prüeve ich uf der heide;/ aldar kam ich gegangen,/ guot wart
Tannh 3, 59 herzen min muost du mir wol gevallen./ swa man frouwen prüeven sol, da muoz ich für dich schallen,/ an hübsch und
Tannh 7, 5 stet der walt,/ wol geloubet, daz sint liebiu maere./ Jarlanc prüevet sich der schal/ gegen den liehten meien,/ da die vogel
Tauler 44,11 und smehelicher daz er ir nút alleine versagete, sunder er prúfete es ir mit bewerlichen reden daz er ir unbilliche genade
Tauler 49,7 soͤrglicher und vil schedelicher hiemitte vermúschet wan das man nút enpruͤffet noch warnimmet das die nature also gantz do ist do
Tauler 65,16 wissen den allernehsten weg zů der nehsten worheit. Eya, nu pruͤfent! Unser herre ruͤffet driger hande lúten. Den einen mit offenbaren
ThvASu 120,1 doch: also St. Augustinus, «Von der himelvart,» unsere frowen redelichen brüevet, daz si ufenphangen si mit dem libe in den himele,
ThvASu 292,27 man sprichet: Sortes der sitzet; aber unmüglich blöslichen, wan daz gebrüefet ist widerwertig dem underwurf, alse man sprichet: der mensche ist
Tr 4522 guote/ und Tristan sînem muote/ mit vollem guote vollezüge?/ diz prüeve ich schiere sunder lüge:/ //Rûal unde Tristan/ die truogen beide
Tr 6871 aller jehe dar an,/ hien wæren niuwan zwêne man./ ich prüevez aber an dirre zît,/ daz ez ein offener strît/ von
UvZLanz 3082 eʒ tage,/ sô brinc mir einen schilt wîʒ./ dar zuo brüeve in allen vlîʒ/ ein banier wîʒ von sîden./ du ensolt
UvZLanz 8675 von der vrowen nâmen,/ wan von allen, dieʒ vernâmen,/ die pruoften ir miltekeit./ swâ man noch guotiu mære seit/ von deheim
VMos 42, 29 inêder. [M]oſes der gůt[e.] daz geſlehte er ſunderote. er hiez [brieven] daz iR geſinde. und(er) dem iſchraheliſchin kindin. wie vil der
VMos 43, 4 wæren. $t wichaftes livtes. vil flizzech waren ſi des. [D]vͦ briefeten ſi da ze ſtunt. ſehs hundert tůſent. die alle $t
VMos 79, 26 eine gerte ſunderlich. $t er hiz ſi dar in ſtechen. brifen $t unde merchen. Der heilige man. got pitten er began.
Wernh D 1834 in zwelf tintinnabula/ %-v in die heiligen wat/ die Moyses gebrvefet hat,/ niht uon mennisken sinne/ wan als im div gotes
Wernh D 3899 kint daz da furgie,/ do siz cem ersten enpfie,/ daz brûefte der heilige geist/ ane suntliche uolleist./ uon schulden sie niht
Wh 10,11 gewan/ der werden Sarrazîne!/ die man hiez die sîne,/ die prüef ich alsus mit der zal:/ er bedacte berge und tal,/
Wh 16,17 bereiten./ ûf des veldes breite/ ir gezelt, swenne ich diu prüeven wil,/ man mac der sterne niht sô vil/ gekiesen durh
Wh 83,14 ir handen stêt diu sal./ wert minne ist hôch an prüevens zal./ die pfede und die strâze gar/ verdecket wâren mit
Wh 84,20 gein Orangis er reit:/ des kom er ze arbeite./ si pruoften ein gereite/ daz ûf dem wunden horse lac;/ und eines
Wh 89,12 si nam der zimierde war:/ der koste si bevilte./ si prüefte ouch bî dem schilte/ daz er ein heiden möhte sîn/
Wh 107, 9 der lac sô vil dâ tôt gevalt,/ daz ez âne prüeven gar beleip./ diu vlust dô Terramêren treip/ in sô herzebære
Wh 151, 5 ame schâchzabel ieslîch velt/ mit cardamôme, den zwigelt/ mit dem prüeven wære gezalt,/ Terramêr und Tybalt/ heten manegern rîter dâ,/ und

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