Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
prüeven swV. (355 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| kouf;/ «ich geben ûch» sprach Judas,/ hî von der kouf gebrûvet was./ di vîrde was simonî,/ wan Judas sînes mûtes vrî/ | |
| sîn wam,/ sust wolder iz volbringen/ mit wêrlichen dingen/ und brûfte ein lam der nûwen_ê,/ des alten bedorfte man nimmê./ er | |
| und sulches icht,/ als vil des begangen wirt,/ sô iz brûvet unde birt/ unsmac und unsûberkeit,/ daz ist bedûtet unde seit:/ | |
| sîme enkegengên/ het an dem volke daz gericht/ und im gebrûvet di geschicht,/ daz si ditz begîngen/ und in al dô | |
| und bekennet des:/ ê schrei jenes knechtes mâc/ dem Petrus brûft den swinden slac./ sust daz dritte lougen kam./ doch ich | |
| guldîn/ gicht: hî mit Pilatus/ hab selbe sîn verdamnus/ gemelt, gebrûvet und gesacht./ sît daz lac in sîner macht/ und in | |
| in hî mit beswârten/ und von den glîsenêren/ di im brûften ouch di swêre;/ si dâ gesezzen wâren/ mit mengen und | |
| blîben dâ bî:/ di juden haben mit vursaz/ ervunden und gebrûvet daz,/ daz si Jesum nicht alleine/ an sînem ûzern gebeine/ | |
| in einvaltigem schîn/ wâren dâ bî Christi tôt/ und hulfen brûven im di nôt,/ sô daz si nicht enkunden/ di schrift | |
| brechen mit der île,/ daz ouch in kurzer wîle/ in brûfte des lebens zil./ di ander sache ich sagen wil./ iz | |
| dâ siht man gras $s von touwe naz $s (nu brüevent daz) $s die bluomen und den kle. //Vor hin in | |
| irre uͤberpraiten und irm mittelnpunct unmerkleich ist und niht ze pruͤfen gegen der himel groͤzzen. Ez spricht auch Alfraganus der maister, | |
| ain untaillich mark, daz man ze mittelst in den himeln pruͤft. Seit nu daz ertreich aller swerst ist, so naigt ez | |
| der stern haimleichait. Wanne du nu hast daz astrolabium, so bruf ain zeit, so des nahtes der himel lauter sei, also, | |
| dem astrolabium uͤmbnaigt ze allen enden. Wenne daz geschiht, so pruͤfe die zal der grad, da di mittelnaigerin auf$/ bestet. Darnach | |
| gegen dem klainen himelwagen und ist niht anders denne ain gepruͤfter punct gegen dem tail des himels. Und die himlspitzze ist | |
| wie daz sei, daz ain iegleich kraiz an dem himel gepruͤft werd als ain smaleu leng, die kain praiten hat. So | |
| leng, die kain praiten hat. So wirt der tyrkraiz alain gepruͤft $t nach ainer praiten, und deu praiten hat der selben | |
| dritten weiz muͤg wir ain zaichen nemen, also, daz wir pruͤfen sehs kraizz aufgen durch dez tyrkraizzes spitzen und auch gen | |
| virden weis muͤg wir ain himlzaichen $t nemen, daz wir pruͤfen ain leipheftig groͤzzen. Der grunt sei daz himelzaichen, als wir | |
| dink in der werlde in himelzaichen. Die weis maht du prufen in ainem zesniten apfel [Figur 14]. @n:DIE KOLUREN.@n. Zwen ander | |
| KOLUREN.@n. Zwen ander grozze kraizz sint an der himel rundengroͤzze gepruͤft. Die haizzen die waltohsenzegel, und der amment ist, daz sie | |
| ist ain punct geleich ob unsern haubten an dem himel gepruͤfet. Und der pog dez ohsenzagels, der beslozzen wirt zwischen dem | |
| Matheen tag./ @n:DER MERIDIAN.@n. Noch sint zwen ander grozz kraizze gepruͤfet $t an der werld rundengrozzen: der mittemtager und der augenender. | |
| und daruͤmb haizzet er dez mittentags kraiz. Und du scholt bruͤfen, daz deu stat, deu mer nahend der sunnen aufgank, hat | |
| woͤlle wir sagen von den vier klainen. Nu scholt du pruͤfen: wann deu sunne ist in dem ersten punct des krebs | |
| groͤsten sunnen abnaigen. @n:WEITERE BEZEICHNUNGEN DER PARALLELKREISE.@n. Du scholt auch pruͤfen, daz der ebennehter mit den vier klainen kraizzen haizzen die | |
| der fuͤnft der widerpernebenverrer. @n:DIE FÜNF ERDZONEN.@n. Du scholt auch bruͤfen, daz die vir klainen ebenverrer und der $f:(16rb)$f. ebennehter underschaident | |
| Ovidius, daz si in dem herbst aufgen. Daruͤmb scholt du pruͤfen, daz Virgilius wolt, daz sie werltleich $t undergingen in dem | |
| dem maister niht haldent in diser lere. Du scholt auch pruͤfen, daz der aufgank oder der underval $t aines himelzaichens in | |
| als nu gesprochen ist, und zu geleicher weiz schol man pruͤfen von dem undervalle. Du scholt auch pruͤfen, daz vier viertail | |
| weiz schol man pruͤfen von dem undervalle. Du scholt auch pruͤfen, daz vier viertail in der aufgerehten rundengroͤzzen sich eben geleichen | |
| leb, visch, junkfrau/ Die nehsten $f:(18vb)$f. zwai veint schau./ Unde bruͤf, daz der redenstrik niht kreft hat, der also spricht: ’die | |
| volgent doch deu zwai virtail mit ain ander. Daz selb pruͤfe auch von dem viertail dez tyrkraizzes, daz ist von dem | |
| rundengroͤzze und in der schilhenden rundengroͤzze, und die natuͤrleichen tag gepruͤft werden nach den zusetzen der aufgenge, so muͤzzent sie von | |
| DER SONNE. VERHÄLTNIS VON TAG- UND NACHTLÄNGE.@n. Du scholt auch pruͤfen, wenne deu sunne get von dem ersten puncte des stainpoks | |
| kuͤrtzzent sich die windertag, und lengent sich die neht. Daruͤmbe pruͤfe, ob du nimst zwen kraizze geleich abstend von dem ebennehter | |
| kuͤrtzer. @n:GERADE UND SCHIEFE AUFSTEIGUNG DER ZEICHEN.@n. Du scholt auch pruͤfen, daz deu sehs himelzaichen von dez krebs anvang durch die | |
| werden schelch geporn und absteigent an ainem aufgerehten steig.’ Und pruͤfe auch mer: so uns der aller lengst tak ist in | |
| und dez nahtes gend uns sehs himlzaichen schelch auf. Nu bruͤfe auch widerwertig: so uns der klainst tag ist in dem | |
| oder $f:(21vb)$f. dez nahtes. @n:BEWOHNER DES ÄQUATORGEBIETS:@n. Du scholt auch pruͤfen, daz den leuten, der haubtpunct ist in dem ebennehter, deu | |
| wirft sich ir schat gegen dem himelwagen. Du scholt auch pruͤfen, daz den leuten die stern pei den himelspitzzen aufgend und | |
| selb kraiz uͤberschrenket den tyrkraiz zwer. Daz vind wir also: bruͤf wir ainen kraiz, der gleich abste von dem selben ebennehter | |
| dem himelwagen. Und also ist unser wonung. Du scholt auch pruͤfen, daz nach etlicher maister sin der Morn lant, daz in | |
| lank als ain moned oder als vier wochen, und also pruͤf, ob ez lenger oder kuͤrtzzer ist. Ze geleicher weiz geschiht | |
| daruͤmb, daz sie poͤs und niht wol fruhtper sint. Nu bruͤfe wir ainen kraiz auf der erden, der gerihtes underlig dem | |
| ebennehter und der in seiner praiten uͤmbslizze daz ertreich; und pruͤfe wir auch ainen andern kraiz in der praiten dez ertreichs, | |
| sint unwonhaft durch die grozzen kelden, die da sint. Daruͤmb pruͤfe wir ain lengen, die geleich $f:(25vb)$f. abste von dem ebennehter, | |
| von den stuͤkken, die wonhaft sein gegen dem himelwagen. Und pruͤfe wir auch ain lengen, die geleich abste von der pernspitzzen, | |
| sie niht gezalt mit den wonung. @n:ZUSAMMENFASSUNG.@n. Du scholt auch pruͤfen, daz die gantz anderung der wonung von irm aufgang piz | |
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