Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
priester stM. (236 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| truricheide,/ dat ich getrost werd in miner arebeide./ //Ich unwirdich priͤster, ich sündich man,/ ich, de niͤ niͤt gůds an mir | |
| zů mir in min riche.« Dar nach tet der selbe priester die stillen messe, der gewihet wart in siner můter libe | |
| siechi; wiltu gnesen, so var hin und zoͤge dich einem priester oder einem bischof oder einem ertzbischof oder dem babest. Ich | |
| die machent siben schaden <N>VIII</N>. Von siben dingen, dú alle priester sont haben <N>IX</N>. Von dem anegenge aller dingen, die got | |
| in das ewig abgrúnde? <KAP><N>VIII</N>. Von siben dingen, die alle priestere soͤllent haben</KAP> Der himelsche vatter hat mir siben ding gesagt, | |
| wesen; messen sol man doch lesen. Eya, sage megden und priestern, das si wellen fúr mich bitten. Das ende miner pine | |
| und von der craft <N>IX</N>. Von vier hande oppfer der priestern <N>X</N>. Von der leien oppfer na ir statten <N>XI</N>. Wie | |
| der ietzent hie des lebenden gottes sun in des waren priesters handen si.» Do wolte er enweg und si sprac: «In | |
| die loͤsunge an heiliger gewalt; die habent alle cristane geloͤbige priester. Si treit in ir vordern hant einen kelch mit rotem | |
| mit grosser hůte behalten. <KAP><N>IX</N>. Von vier hande opfer der priesteren</KAP> Hie nach seite mir únser herre, das die priester ir | |
| der priesteren</KAP> Hie nach seite mir únser herre, das die priester ir opfer sont enpfan an vier enden und anders niergen: | |
| er nemen, das man im da <FOLIO>(60#’r)</FOLIO> wil geben. Der priester sol nit kiesen und sol nit vordern, wan das der | |
| oppfer also dike bewaren vor der boͤsen kargheit, als der priester sich sol bewaren vor der geswinden girekeit. Das ist úns | |
| mit einer lachenden sele got in sin milten hant. Der priester sol es mit diemuͤtigen vorhten und bibendem herzen us gottes | |
| und habe ze hoher schůle gelernet, und si muͤssent alle priester, bihter und hohe userwelte lerer wesen. Den ersten meister sont | |
| zehen hande nutz des gůten menschen gebet <N>XIV</N>. Von boͤser priester vegefúr <N>XV</N>. Von eins gůten priesters vegfúr <N>XVI</N>. Es ist | |
| gebet <N>XIV</N>. Von boͤser priester vegefúr <N>XV</N>. Von eins gůten priesters vegfúr <N>XVI</N>. Es ist túfellich, das man súndet <N>XVII</N>. Dis | |
| #.[das ich da#.] nit gesterben mag! <FOLIO>(84#’v)</FOLIO> <KAP><N>XIV</N>. Von boͤser priester vegefúr</KAP> Das ist lang, das ich ein vegfúr sach, das | |
| sutten si und doͤweten si aber. <KAP><N>XV</N>. Von eines gůten priesters vegefúr</KAP> Ein reine priester starp in siner eigner rehter pfarre. | |
| si aber. <KAP><N>XV</N>. Von eines gůten priesters vegefúr</KAP> Ein reine priester starp in siner eigner rehter pfarre. Do bat ich fúr | |
| kint. Dis sprach oͮch únser herre: Man solte nieman ze priester wihen, er koͤnde denne beide, die alten e und die | |
| sprach, alsus verre mag es niemer babest noch bischof noch priester vollebringen denne alleine mit únsrem unsinnelichem cristanem geloͮben. Was dis | |
| von Balthasar, Cresus, der künige, ziten;/ wie man beschreib die priester und leviten/ und auch von Cyrus striten./ dem ich glich | |
| Juden und darnach den cristen./ als uns seit die schrift,/ priester orden $s worden/ funden und gestift/ und das opher ist | |
| nie sünden frucht/ hat getragen. $s lagen/ saltu solcher trucht,/ priester. er uns leite mit dem maste/ uß diser werlde ünde./ | |
| Aron noch Melchisedech/ nie erschein vor got in solchem glaste./ Priester, ab du bist / simonie $s frie / als es | |
| des getichtes meine:/ wann bruch, der hell dich schribet,/ der priester ringen denket,/ der barmung stein er ribet/ gotes lichnam und | |
| doch es jo der warheit straße slinget./ Mancher wenet, wie/ priester ünde $s sünde/ gar verderre hie,/ so das er dort | |
| helfen und uß bannes hefte/ mit rechter buße zange/ der priester und dich geben der ersten krefte./ sich, wie die malatz | |
| Cristi neigen,/ doch hieß er sie hinfaren/ und sich den priestern zeigen./ o, was hoer wirdikeit,/ priesterschaft, dir reichte got die | |
| reichte got die stunden./ Der ewangelist/ war bekennet, $s nennet,/ priester, wie dich Crist/ hab geert und dir wird vil gegeben./ | |
| zurücke/ und heißet doch sin kindel für sich kriechen./ welch priester hat die tücke;/ den sit man oft in lasters banden | |
| niht geniezen. $s dô in Hagen sach,/ der gotes arme priester $s muose lîden ungemach./ Er swang in ûz dem schiffe, | |
| iu wesen leit./ umbe welche schulde $s habt ir dem priester widerseit?«/ Der pfaffe swam genôte; $s er wolde sîn genesen,/ | |
| hin wider ûz an daz lant./ Dô stuont der arme priester $s unde schutte sîne wât./ dâ bî sach wol Hagene, | |
| ein ende,/ mit worten und mit hende/ liez in der priester ûz dem ban./ unde dô daz was getân,/ dô was | |
| verzigen,/ ez geschach im volliclich./ darnâch kurzlich/ wart er ze priester gewîht:/ wol im, swem got verlîht,/ daz er die êre | |
| ouch wîhent phaffen/ und si versigelnt in gotes ric;/ die priester tuot ez wirdic,/ daz si die messe singent,/ dâmit si | |
| alliu sacrament,/ diu mit munde oder mit ir hent./ die priester reichent unde gebent,/ den die kristenlichen lebent’./ //__CCCCXXI. dô disiu | |
| man an flêgt,/ daz er in diu lant/ sîn heidenisch priester sant/ und daz er lieze predigen,/ swer sich wold erledigen/ | |
| sô lâze wir iu/ an dem lîbe genesen/ und heidenische priester wesen_–/ sô ist iu wol gelungen./ schœne frouwen junge/ gît | |
| im tohte./ des wunschten im die Salzpurgære,/ daz er bî priester Johan wære/ datz sant Thomas in Indiâ/ unde daz er | |
| an in gern/ und enphalch sich zuo der vart/ dem priester und dem êwart,/ der an gotes stat stuont./ die sô | |
| bîhtigær si des verzêch./ er sprach: ‘dô man mir verlêch/ priesters amt und êre,/ dô gap man mir die lêre/ und | |
| ich daz verdeit,/ oder ich wurd alsô verdamt,/ daz ich priesters amt,/ darzuo pheflicher êre/ gewunne nimmer mêre./ frou, ob daz | |
| swaz dîn ouge ûf erden siht,/ daz glîchet sich dem priester niht./ sîn munt die marter sprichet,/ diu unser flust zebrichet:/ | |
| daz hœheste pfant/ daz ie für schult gesetzet wart:/ swelch priester sich hât sô bewart/ daz er dem kiusche kan gegebn,/ | |
| geslâfen sîn./ der künec unt diu künegîn/ stuonden ûf. ein priester messe sanc./ ûf dem ringe huop sich grôz gedranc/ von | |
| er, ze warm noch ze kalt./ dâ stuont ein grâwer priester alt,/ der ûz heidenschaft manc kindelîn/ och gestôzen hête drîn./ | |
| schîn,/ daz die engl niht liehter dorften sîn."/ //___Feirefîz zem priester sprach/ "ist ez mir guot für ungemach,/ ich gloub swes | |
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