Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

phlëgen stV. (1347 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

MarlbRh 42, 26 bitz he Jhesum_Christum gesege,/ als he al zit ze bidden plege./ //De geist, de sich sin had underwunden,/ he bracht in
MarlbRh 49, 35 diͤ dich eʒden in ellende. –/ //Andre l#;iud der siͤchen plegent,/ diͤ si hevent inde legent./ du weist, dat ich was
MarlbRh 52, 36 he dicke lach./ we is de engel, de sin also plach?/ //Under allen engeln we is de,/ dem sin dot ded
MarlbRh 71, 37 bitz du quems zůr herebergen,/ da din nichte ze wanen plach./ zů hant dů du quemes under ir dach/ ind si
MarlbRh 96, 20 sünde?/ du muͤsts der jüden steine liden,/ als man dů plach in den geziden;/ du muͤsts dot sin, wand niͤman were/
MarlbRh 130, 7 sitzet dir geliche,/ wand niͤ mensch gods so wal $’n geplach,/ niͤ mensch enmachd im sulch gemach/ an siner gotheit ind
MarlbRh 131, 8 siͤn: dat du it aneseges,/ diͤ du gods in erdrich pleges./ //He siͤt dich ind du siͤs in,/ wan din is
Mechth 1: 44, 72 Got hat allen creaturen das gegeben, das si ir nature pflegen, wie moͤhte ich denne miner nature widerstan? Ich muͤste von
Mechth 1: 44, 86 binnen úch tragent von nature, <FOLIO>(14#’v)</FOLIO> der sont ir eweklich phlegen: Das ist úwer edele begerunge und úwer grundelose girheit; die
Mechth 2: 26, 4 úber varen. Do tet ich als ich von kinde han gepflegen; wenne ich betruͤbet ie wart, so můste ich ie betten.
Mechth 3: 5, 8 liset noch nieman dines heligen anbahtes der messe vor mir pfliget!» Do sprach der minnekliche munt, der mine sele hat durwunt
Mechth 3: 10, 17 Pylato wirt si wider gegeben, wenne si můs irdenscher dingen phlegen. Si wirt gestreichet und gesclagen mit grosser sere, wenne si
Mechth 3: 15, 50 umbe si ein vil grossú schar der túfeln, die ir pflagen in dem ungesegenten bade, die waren oͮch úber min zal,
Mechth 3: 21, 53 swertsclege von dem túfel enpfan. Die hie des grimmen hasses enpflegent, die muͤssent da sin desemvas wesen und hangent iemer vor
Mechth 3: 21, 57 alles sur wider suͤsse geben; wir sehen, wes wir hie pflegen. Der trege ist da mit allen pinen geladen, der zornig
Mechth 4: 1, 5 liden und in allen stetten alle din tage megdlicher schemede pflegen; so maht du an der kúscheit genesen. O maget, was
Mechth 4: 2, 33 wil dir zwene widergeben; die soͤllent din in disen wundern pflegen.» Do dú sele die zwene engel an sach, o, wie
Mechth 4: 2, 84 sele, wes er lachete, was er sůchte und wes er pflege. Do antwúrt er und sprach: «Ich vroͤwe mich doch des,
Mechth 4: 2, 126 solt oͮch lange siech wesen, und ich wil din selber pflegen; und alles, des du bedarft an lip und an sele,
Mechth 4: 3, 60 da muͤssent die starken inne wesen, die der grossen minne pflegent; die muͤssent schútzen und wartman wesen, soͤllent die nidersten genesen.
Mechth 4: 14, 46 Aller der dienst und alles das lop, des die engel pflegent, das ist alles der husvroͮwen mit dem wirt gegeben. Iemer
Mechth 4: 17, 28 alze sere schaden.» «Du můst, bi dem jungesten tage!» «Ich pflige an ir des grimen hochmůtes und der geswinden wisheit und
Mechth 4: 22, 7 zů sinem lichamen unde grůssete beide sel unde lip; des pflag si alle zit nach geistlicher lúte ende; und do machte
Mechth 5: 1, 35 dem toͮffe werdent gegeben, die moͤgent nit der brinnenden minne pflegen, wan got hat inen nit die hitze gegeben; mer si
Mechth 5: 1, 36 si sint úns dar zů gegeben, das si únser tugende pflegin; und ir edlú gegenwúrtekeit und únser beste můtwille die heligent
Mechth 5: 4, 55 voͤrhtet noch sch#;eamet denne alleine in gezogner wise, als man pfliget in himmelriche ze voͤrhtende. Mere der arme licham můs sich
Mechth 5: 24, 24 ir hoͮbet nit mit schemede bedeken als die irdenschen brúte pflegent. Do únser herre disú nútzú kint in die hohen wirtschaft
Mechth 5: 24, 39 warent. Owe, was des vil vergangen ist, des si getrúweliche pflagen! Ie mere des verget, ie krankor der orden wirt; ie
Mechth 5: 33, 14 mag des kein rat sin, der túfel, der des vegefúres pfliget, da die súnde inne brennen solte, er wil zehant sin
Mechth 6: 1, 33 lange bi den gesten wesen, du solt des conventes ordenlich pflegen. Die geste soͤnt nit lange wachen, das ist ein heligú
Mechth 6: 1, 106 inne moͤgist betten, wan die himmelsche gabe, da got mitte pfliget gruͤssen und leren sine userwelten $t lieben, die ist von
Mechth 6: 13, 29 vlos von mir.» Ja, dú gnade, die got dem menschen pfliget ze gebende mit gewalt unvorsehen, die ist in ir selben
Mechth 6: 15, 21 «Enoch sol der jungste mensche wesen, der geistliches lebennes sol pflegen.» Da nach wisete mir got das ende dirre welte aber,
Mechth 6: 16, 16 begerte ich mit grosser gezogenheit, als man da ze hove pfliget, das ich moͤhte sprechen zů sinen eren mit der sele
Mechth 6: 31, 36 bekennende, gehorsam ze blibende; vogel und tier, ir nature ze pflegende; die toten creaturen, ze stande in irme wesende. Nu hoͤre:
Mechth 6: 33, 3 bilgerin zů kam, der schein ein gros herre</KAP> Ein mensche pflag des lange, das er mit eim scharpfen capittel in <FOLIO>(124#’v)</FOLIO>
Mechth 7: 2, 19 Do vant ich den, úber den ich vor drissig jaren pflag ze bitten; do was ich betruͤbet, wan ich hatte nit
Mechth 7: 35, 38 brútgoͮm, und riche #.[mich denne#.] als die edelen $t brútgoͮmen pflegent, so si iren brúten grosse morgen gaben gebent, und enpfahe mich
Mechth 7: 48, 91 mir wesen; so moͤgent alle mine jungvrowen irs ambahtes wol enpflegen. Ich danke dir, liebú gottes minne, vroͮwe keyserinne, das hastu alles
Mechth 7: 62, 22 Do vragete der mensche, wer si weren und wes si pflegen. Do sprach der zer lingen hant: «Ich bin gottes gerehtekeit.
Mechth 7: 62, 39 lieben vrúnden gegeben; der wolte er selber an sinem lebende pflegen. Wan er in allem sinem tůnde gereht was, also weis
Mechth 7: 62, 40 allem sinem tůnde gereht was, also weis er, das wir pflegen. So moͤgen wir luter mit im wesen. Dirre gottes barmherzekeit
Mechth 7: 62, 46 haben#.]. Ich vragete, wer si werin und was ambahtes si pflegen. Do sprachen si: «Wir sin jungvroͮwen edel und wolgezogen und
MF:Mor 7: 4, 5 wil, vür wâr, der sündet sich./ Ich hân sorgen vil gepflegen/ und den vrouwen selten bî gelegen,/ ôwê,/ wan daz ich
MF:Mor 30: 2, 7 klagen:/ ‘Owê, nu ist ez tac,’/ als er mit klage pflac,/ dô er júngest bî mir lac./ Dô tagte ez.’/ /Owê,
MF:Reinm 1: 3, 7 ich wolde./ ich enw%/ânde niht, daz ieman vrâgen solde,/ der pflaege schoener sinne./ wan nieman in der welte lebt,/ er envínde
MF:Reinm 3: 1, 10 und v%/ürht%\e des, daz sich scheide/ diu triuwe, der wir pflâgen ê.’/ /Mir kumet eteswenne ein tac,/ daz ich vor vil
MF:Reinm 3: 4, 7 und gedenke, wie getuon ich wol./ wil diu schoene triuwen pflegen/ und diu guote,/ sô ist mir als wol ze muote,/
MF:Reinm 5: 1, 6 Doch saehe ich gerne, wie er taete,/ ob er iht pflaege wunneclîcher staete;/ diu sól ime wesen von rehte bî./ got
MF:Reinm 5: 4, 8 wol lîden boesen haz./ solt ich es sô die lenge pflégen, ine gért es niemer baz./ /Mîn herze ist swaere zaller

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