Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
phellel stM. (241 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| bringenz al bereite her./ rîterschaft ist mîn ger.’/ ein tiuwer pfelle von golde,/ gesteppet, als er wolde,/ von palmât ûf ein | |
| huof daz ors vil gar/ gewâpent was mit kovertiur./ ein phellel glestende als ein viur,/ mit kost geworht in Suntîn,/ der | |
| der starke süeze Rennewart/ ûf der heiden orsen sach/ von pfellen manec tiuwer dach./ Tybalt und die sîne,/ Ehmereizes Sarrazîne/ vuorten | |
| clâr was er gemachet,/ daz die bluomen wæren verswachet./ der phellel, der hiez pôfûz./ al sîniu eier het ein strûz/ dar | |
| niht versan/ gein wem erz solte wâgen./ dô sô tiuwer pfellel lâgen/ ûf der heiden râvîten,/ er wânde er solde strîten/ | |
| genomen/ in den zoum und dan geleitet ûz./ der tiure phellel pôfûz/ gap gein der sunnen sölhez brehen,/ daz des küneges | |
| von Poydjuses schar/ daz velt wol überliuhtet gar/ von manegem pfellel tiure:/ von sunnen noch ûz viure/ dorfte grœzer blic niht | |
| man des giht,/ von Frîende ab den gesten/ ir tiuweren phellel glesten/ manec swertes ecke aldâ begôz,/ daz bluot über die | |
| mit îser kovertiur verdact./ ûf daz îsern was gestract/ ein phellel, des ir was ze vil./ der orse muoter man niht | |
| maneger slahte sunder glîz/ die kristen müete dicke:/ der heiden pfelle blicke/ gein sunnen kunde vlokzen./ der strît begunde tokzen,/ als | |
| an Heimrîch dem alten/ was von samîte ein kasagân;/ ein pfellel drunder was getân,/ îser und palmât/ dâ zwischen gesteppet und | |
| vanen niht langer pflegen/ ûf sînen vlühteclîchen wegen./ der tiure pfellel von Trîant,/ den Tedalûn vuorte an der hant,/ und der | |
| Gandalûz/ eine sölhe tjost, daz sînes bluotes vluz/ den tiuren pfellel gar begôz./ diu tjost was hurteclîche sô grôz,/ dâ von | |
| / her Gâwein was ein schœne man. / des selben pfelles legte er an / einen mantel der was wît. / | |
| / diu wâren der beider / von scharlach und von pfelle. / her Gâwein, sîn geselle, / gap im ein ravît | |
| der künic Artûs / tragen in sîn muoshûs / die pfelle ungeschrôten, / mangen samît rôten, / grâ, härmîn unde bunt; | |
| und mit gesteine / wol gefüllet über al. / ein pfelle der was hin zetal / drin gefurrieret. / daz pfärit | |
| harte guotiu kleider; / diu wâren der beider / von pfelle und von rôsâte: / diu vrouwe was mit râte / | |
| hövischlîche / mit einem kulter rîche / von zweier hande pfellen. / und als er die gesellen / zuo im sach | |
| und ruowet dâ. / dô brâhte im Nêrejâ / von pfelle harte rîch gewant; / daz hêt ze liebe im gesant | |
| an rîcheit; / die zweinzic wâren sô gekleit / von pfelle und von samîte / daz ich dâ wider strîte / | |
| / der helm lûter als ein glas; / von genag%\eltem pfelle was / sîn wâfenroc, daz marhte ich wol; / sîn | |
| diu vaste bran. / guotiu kleider hêtens an / von pfelle, roc unde dach; / gefurrieret man darunder sach / lûter | |
| / einen mantel truoc si zobelîn, / bedaht mit einem pfelle, / den hêt ir ir geselle / verre brâht über | |
| geslihtet, / mit tepten wol berihtet, / und mit liehten pfellen. / dô sach si ir gesellen / gewâfent geg%..en dem | |
| luot man dô / manger hande rîcheit: / golt, gesteine, pfelle breit, / vil gezierde wart darûf geleit. / Diu altvrouwe | |
| gewan. / eine kappen vuort%..e diu maget guot / von pfelle; rôt als ein bluot / was daz golt drîn geweben; | |
| daz velt / wart vil manic hôch gezelt / von pfelle geslagen ûf daz gras. / swaz volkes mit dem kün%..ige | |
| gesinde gar, / dar zuo grôze rîcheit: / zobelbelge und pfelle breit, / härmîn, bunt unde grâ; / niht ander kleider | |
| helfant, / daz man vil wol bedecket vant / mit pfell%..e von Al%..exandrîe. / drinne mîn vrouw%..e Lârîe / mit zwelf | |
| rîchen tepten sîdîn / bestreuwet man daz kastel. / ein pfelle rôt unde gel / die wende al umbe gar bevienc. | |
| / mit betten umbe und umb%..e beleit. / von rîchen pfellen kulter breit / wâren drûf gestrecket, / die wende gar | |
| allen samt geseit: / daz ungesläht%..e treit übermuot. / ein pfelle, gelpfer danne ein gluot / vrouwen Lârîen was gesniten; / | |
| ditze werc / mit worten Wirnt von Grâvenberc. / der pfelle den si an truoc / der was von golde guot | |
| / ir wâfen was ein härmîn ar / in einem pfell%..e von Ninivê; / der was grüene als ein klê, / | |
| inne saz, / daz nie dehein gezelt baz / von pfelle wart gezieret, / mit golde geparrieret. / dar ûffe stuont | |
| ez blôz. / vil grôziu rîcheit d%..arunder was: / mit pfelle von Kaukasas / vil bette wârn gedecket wol; / diu | |
| ûf iegelîch%..ez zwô decke geleit / von îsen und von pfelle. / Êrec und sîn geselle / die pflâgen einer banier | |
| / ichn sagiu wie diu geprüevet sî: / ein rôter pfell%..e von Ârâbî, / darinne ein rat, von Ninivê / eins | |
| von Ârâbî, / darinne ein rat, von Ninivê / eins pfelles grüene alsam ein klê; / der pflâg%..en die helde mit | |
| / legt man dô ir gesellen. / mit vil liehten pfellen / wurden si bewunden. / an den selben stunden / | |
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