Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
phellel stM. (241 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| anderswâ,/ sô wære der bœste tiurer dâ./ als er die phelle gesach,/ er gie hin daz er niht ensprach/ als er | |
| schaden.”/ nu giengen si aber in daz gaden/ dâ die phelle lâgen./ den wirt begunde er vrâgen,/ Amîs der triegære,/ wie | |
| wirt begunde er vrâgen,/ Amîs der triegære,/ wie vil der phelle wære/ die er geleisten möhte./ “west ich waz daz töhte,/ | |
| kleider unde swert./ ist daz ir in gar gewert/ der phelle die er koufen wil,/ ir dunket iuch selben nie sô | |
| begund er balde schaffen,/ daz sîne knehte quâmen/ und die phelle nâmen/ und sie in ein schif truogen,/ und im des | |
| ze lobene wære./ man sach dâ zuo dem mâle/ von pfelle und von zendâle/ manc ors bedact ze vlîze,/ mange decke | |
| kêrte dan./ roc unde mantel hæte er an/ von einem pfelle, der was rîch/ und an gewürhte wunderlîch:/ er was von | |
| danne die./ dar zuo seit uns daz mære,/ der selbe pfelle er wære/ ingrüener danne ein meiesch gras,/ und dâ mit | |
| danne ein vîolate,/ reht ebenbrûn der gloien blate./ der selbe pfelle der tet sich/ an den valt und an den strich/ | |
| an den strich/ alse nâhe und alse wol,/ als ein pfelle beste sol:/ er stuont dem lobelîchen man/ wol unde lobelîchen | |
| wunneclîchez hûselîn/ und was im dâ gespreitet în/ ein rîcher pfelle, ûf dem ez lac./ sus was ez naht unde tac/ | |
| von ir richeit iehe,/ der waz mere denne genvͦg./ der phellor, den si ze kleide trvg,/ waz geworht ane menschen hant,/ | |
| an gelezze wol/ Kybvrg, ob ich ez sagen sol./ von phellor ein mantel si bevie,/ do si nv mit dem keiser | |
| ir zvͥhte schein,/ ir minne wan noch waz klein./ ___Wizze phellor von salamander/ si gap der meide vnd oͮch ander,/ die | |
| dem fvͥre./ ir richeit dvͥ waz tvͥre./ alse man die phellor getrvͦg,/ biz an daz alter genvͦg,/ so wart ein fvͥr | |
| alter genvͦg,/ so wart ein fvͥr bereit,/ darin man die phellor leit,/ so wurdens n#;iuwe alsam e./ daran waz nvͥt schaden | |
| dvͥ kvͥnegin dar tragen,/ der ich niht tar gesagen,/ von phellor samit vnd ander lachen/ hvndert rittern, die an swachen/ die | |
| sitten,/ dar vz waz kappe vnd rock gesnitten,/ gefvrriert mit phellor von Triant,/ manig leist von golde bant,/ da si fvͦrte | |
| man noch mannes gezoc./ si heten hemede unde roc/ von pfeller und von sîden./ ich enwil daʒ niht vermîden/ ich ensage | |
| gemaht./ eʒ was verre beʒʒer slaht/ dan ze Kriechen dehein pfellel sî./ daʒ ander teil was dâ bî/ ein rîcher triblât,/ | |
| Kardigân./ man möhte dâ gesehen hân/ maneger pavelûne huot/ von pfelle und manege hütten guot,/ wan dâ rîche künege wâren/ und | |
| do enwolt er niht vergeʒʒen/ der an geborner miltikeit:/ golt silber pfeller breit/ gap der edel wîgant/ den guoten knehten, dier dâ | |
| rîchen krâmen,/ daʒ nie von Kriechen kâmen/ noch von Salenicke/ pfeller alsô dicke/ und die besten die diu welt hât;/ samît | |
| einen mantel alsô edele,/ sô chunich under dieseme himele/ von phelel noch von gimme/ nie neheinen mohte gewinnen;/ unt eine chorône | |
| worhten ez ze ware. ein teil uone geiʒʒineme hâre. ein phellel heizet piſſe. der lach dar ane gewiſſe. ein phellel $t | |
| ein phellel heizet piſſe. der lach dar ane gewiſſe. ein phellel $t der waſ rot. der was ovh da gordenot. $t | |
| waſ rot. der was ovh da gordenot. $t der purprune phellel. mit golde wol geſtellet. da lach ane der iachant. ſo | |
| lît daz heilige here. uil ſchone an der wint were. Ein phellel der heiz piſſuſ. daz ſint di confeſſoreſ. uareuwe habet er | |
| ze ware. mit wunnen ſint ſi dare. Der purperfarewe $t phellel der iſt gůt. der bezeichenet di dimůt. got uns der | |
| siden:/ Beraiten und beschniden,/ Werken, weben, spinnen/ (Vollenden und beginnen)/ Phellor, wæche borten,/ Gezieret ze allen orten,/ Und aller kúnne bilde,/ | |
| wol berait/ Zem aller besten úber al:/ Wúrken gůten zendal,/ Pfellor und baldegin,/ Semit, als er solte sin,/ Und ander werk | |
| es do selber wolte Got:/ Weler da mit haile/ Der pfellor wurd zetaile,/ Dú soͤlte och immer under in/ Ir aller | |
| Und giengent all zetaile/ Mit irs loses haile./ Marien der pfellor wart zehant/ Und och ain kúnegin genant/ Der mægde, als | |
| altersaine was/ In ierm gademe und las,/ Do si worchte phellor gůt,/ Und was ir hercz und och ir můt/ Ingrosser | |
| lobelich/ Och vil ander gaben rich/ Gabent der mægde raine:/ Pfellor, baldeggi, edel gestaine/ Und mænig ding, als in wol gezan,/ | |
| die heiden ligen sach?/ under manegem samîtes dach,/ under manegem pfelle lieht gemâl./ innerhalp von zendâl/ wâren ir hütte und ir | |
| den getouften striten,/ sô mües ich nennen mangiu lant,/ tiure pfelle drûz gesant/ von wîben durh minne/ mit spæhlîchem sinne./ die | |
| und rîterlîch gelâz,/ Bohereiz und Corsâz,/ Talimôn und Rûbûâl./ mangen pfelle lieht gemâl/ ir ors truogen ze kleiden./ liuten und an | |
| truogen ze kleiden./ liuten und an orsen beiden/ kôs man phelle tiure./ dem vanken in dem viure/ sölher gelpfeit ie gebrast./ | |
| eines winders wære besnît./ der vürste nam sîn kursît,/ einen pfelle brâht von Trîant:/ swaz er sweizes ûf dem orse vant,/ | |
| und von Trîant/ und ouch von Ganfassâshe brâht/ manec tiuwer pfelle, des erdâht/ was dîner massenie –/ Gyburc mîn amîe/ het | |
| vrî./ Adramahût und Arâbî,/ die rîchen stet in Môrlant,/ sölhe pfelle sint in unbekant,/ als sîn wâpenroc, mit steinen clâr,/ drûf | |
| clâr,/ drûf verwieret her und dar,/ daz man des tiuwern pfelles mâl/ derdurh wol kôs al sunder twâl:/ als was ouch | |
| hât./ sô lieht wâpenlîchiu wât/ wart ougen nie bekennet./ die pfelle unbenennet/ sint al der kristenheite./ ein heidenisch gereite/ lît ûf | |
| mîne soume golt,/ so wæret ir mir alle holt,/ samît, pfelle und ander wât./ vil orse diu mîn marke hât,/ sæhet | |
| und diu wâpenkleit/ von im næmen. dâ was bereit/ von pfelle kleider tiure./ Alyze diu gehiure/ zir muoter sprach: ‘heiz bringen | |
| mir drumbe gæben prîs.’/ si gebôt daz der markîs/ den pfelle von Adramahût/ leite über ungestrichen hût./ dô wârens ungelîche lieht./ | |
| tiure müeze jehen,/ swer si hie ûf ruoche sehen,/ von phellen die geben liehten schîn.’/ er reit hin abe zuo dem | |
| vunden si ir süezen lîp/ gein in clârlîch aldâ./ mit pfelle von Alamansurâ/ si beidiu roc und mandel truoc,/ spæhe und | |
| sach man her und dar/ daz velt al überglesten/ mit phellen den besten/ an den hôch gemuoten werden./ ûf al kristenlîcher | |
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