Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
opfer stN. (341 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| began in dem nuwen vrkunde. So roͮchet er danne daʒ opfer. Da mite betútet er got, daʒ er gerůche enphahen daʒ | |
| Da mite betútet er got, daʒ er gerůche enphahen daʒ opfer der criſtinheite. So hebit ſich denne die ſtille$/ meſſe. //Do | |
| ander ſwigen vnde daʒ men daʒ waſſer miſchet ʒů dem opfer? Der meiſter ſprach: Daʒ waſſer miſchet men ʒu dem opfer, | |
| opfer? Der meiſter ſprach: Daʒ waſſer miſchet men ʒu dem opfer, wen daʒ waſſer ran mit dem blůte vʒe unſereſ herren | |
| Ze alle erſt důt der prieſter drú ʒeichen uber daʒ opfer. Daʒ be[43#’r]tútet, daʒ vnſer herre an dem dritten dage ʒe | |
| erſt bi ſancte peteres ʒiten. Do laſ men vor dem opfere nuwen ʒwo leʒʒen: die eine vʒ dem ſaltere, [45#’v] die | |
| mit deheime gůtete mugent nine erlidigent werden, wen mit dem opfer der meſſen. //Do ſprach der iunger: Waʒ ſpricheſt du von | |
| niht. //Do ſprach der iunger: Waʒ ſpricheſt du uon dem opfer, deʒ wir da pflegin? Der meiſter ſprach: Der opfer ſin | |
| dem opfer, deʒ wir da pflegin? Der meiſter ſprach: Der opfer ſin ʒwei. Daʒ eine bringet der prieſtir [46#’v] fúr ſich | |
| ſelbin vnde fúr alle die criſtenheit. Daʒ iſt daʒ frone opfer. Daʒ beʒeichent iheſum criſtum. Daʒ ander opfer enmac nieman fur | |
| iſt daʒ frone opfer. Daʒ beʒeichent iheſum criſtum. Daʒ ander opfer enmac nieman fur ſich ſelben bringen, wen alſ ein igelich | |
| gie. Auguſtinuſ ſprichet: #.:Swer nach bildet Mariam_magdalenam $t mit dem opfer, der gewinnet oͮch teil deʒ loneſ mit ir.#.; //Do ſprach | |
| ſi můʒent beide ſament ſin. Da uon ſuln wir daʒ opfer alſo maʒen, daʒ wir daʒ almůſen iht verlaʒen. So habe | |
| er vnʒ [48#’v] die d#;eageliche ſunde vergit mit deme fronen opfere. Daʒ er ſin gewant nam vnde wider nider ſaʒ, da | |
| criſtinheit deʒ ʒe rate, daʒ men deʒ ſelbin dageſ dehein opfer wihete, daʒ wir vnſ in alle wiʒ entfromedent $t den, | |
| ſvnendagiſ comen die drie kúnege fúr vnſern herren mit irme opfere. Deſ ſunnendageſ maht er waſſer ʒů wine. Deſ ſunnetageſ verſůht | |
| diͤ ire herzen dů entfiͤngen,/ dů si dem kind ze offer giͤngen./ //Wat vröuden můst dich, vrow, entfengen,/ dů du diͤ | |
| vröuden můst dich, vrow, entfengen,/ dů du diͤ heidnen segs offer brengen/ dem kind, dat quam van dinem live,/ o allerliͤvest | |
| diͤ not),/ an weres du arm silvers ind goldes,/ dat offer ze gelden, als du soldes –/ du wers doch můder | |
| min gemuͤde,/ dat ich gevuͤle diner guͤde!/ //Sich bit dem offer $’n offerman,/ sich bit dem bestem $’n sündgsten man!/ můder, | |
| bis einveldich inde reine,/ dir englichet aller selen geine./ //Am offer diner reinicheit/ is gůt zeichen diner einveldcheit,/ dů du wider | |
| //Mich wundert, wes du dů gedechtes,/ dů du god dit offer brechtes,/ wand ich weiʒ wal, dat $’t gebot,/ dat in | |
| der verlasset, und von der craft <N>IX</N>. Von vier hande oppfer der priestern <N>X</N>. Von der leien oppfer na ir statten | |
| Von vier hande oppfer der priestern <N>X</N>. Von der leien oppfer na ir statten <N>XI</N>. Wie die cristan gegen den juden | |
| soͤllen wir mit grosser hůte behalten. <KAP><N>IX</N>. Von vier hande opfer der priesteren</KAP> Hie nach seite mir únser herre, das die | |
| Hie nach seite mir únser herre, das die priester ir opfer sont enpfan an vier enden und anders niergen: von dem | |
| von gnaden und nit von rehte. <KAP><N>X</N>. Von der leien oppfer nach iren statten</KAP> Die leien, die da oppfernt, die soͤllent | |
| Die leien, die da oppfernt, die soͤllent sich in irem oppfer also dike bewaren vor der boͤsen kargheit, als der priester | |
| <N>XX</N>. Ein lop von aht dingen gottes. Von der súnden oppfer <N>XXI</N>. Warumbe der mensche ist verworfen und doch geminnet und | |
| kindes tůche, wa von dú milch kam, von des kin<FOLIO>(76#’r)</FOLIO>des oppfer, von den túfelen und von dem hungertůche <N>XXIV</N>. Von sechsleie | |
| <KAP><N>XX</N>. Ein lob gottes von aht dingen. Von der súnden oppfer</KAP> O grosser toͮ der edelen gotheit, o cleine blůme der | |
| suͤssen maget, o nútzú fruht der schoͤnen blůmen, o heilig oppher des himelschen vatter, o getrúwe loͤsephant aller der welte! Du | |
| kindes tůch, wa von die milch kam, von des kindes oppfer, von den túfelen und von dem hungertůch</KAP> Ich sach ein | |
| vil arglichen an. Do man dem kinde mit dem hohen oppfer also grose ere bot, do kamen Sathanas gedenke in gros<FOLIO>(90#’r)</FOLIO>se | |
| helige in himmelriche sint. Ich vragete Mariam, war si das oppfer hette getan, das si ir selben nit koͮfte ein oppferlamp. | |
| ist min war oppferlamp, ich solte anders keines haben. Das oppfer, das minem kinde wart braht, da han ich mitte alle | |
| suͤssen maget,/ o nútzú fruht der schoͤnen blůmen,/ o heliges oppfer des himelschen vatter,/ o getrúwes loͤsepfant aller welte,/ Herre Jhesu_Christe!/ | |
| und] manigen tag, das ich dir, herre, nie also swere oppfer gegab. Herre, din wille geschehe und nit der min, wan | |
| Leviticus, das ist das dritt, / das saget von des ophers sit/ und von des alters ordenung,/ und wie das sunder | |
| durch fremdes für verdarb Nadab,/ und wie der brunst das opher gab/ her Aron in der wüstenung,/ wie man die samen | |
| grise ^+rünig/ von einem wort und siner gotheit lempel/ zu opher trug in dines herzen tempel./ der reinikeit exempel,/ beschilt uns | |
| schrift,/ priester orden $s worden/ funden und gestift/ und das opher ist der sel zu ^+risten./ Melchisedech, der heide/ von Chananea, | |
| marner des gelouben unde schute,/ got vater uns gefründe./ din opher reine bricht sins zornes rute./ du bist der sel ein | |
| huop sich grôz gedranc./ durch willen sîner sêle $s waz opfers man dô truoc!/ er hete bî den vînden $s doch | |
| $s daz iht witze mohte haben,/ daz muose gên zem opfer. $s ê er wurde begraben,/ baz danne hundert messe $s | |
| si muosen tragen/ vil der arbeite. $s waz man in opfers truoc!/ die vil arme wâren, $s die wurden rîche genuoc./ | |
| die es niht mohten hân,/ die hiez man doch zem opfer $s mit dem golde gân/ ûz sîn selbes kameren. $s | |
| Daz ist der gehôrsam/ deswâr harte lobesam/ und ubir alliz opfir gût;/ want, als Grêgôrius kunt tût,/ ›Vremde vleisch daz opfir | |
| opfir gût;/ want, als Grêgôrius kunt tût,/ ›Vremde vleisch daz opfir nôtit;/ der gehôrsam eiginz tôtit.‹ —/ Dî strâlen daz geschutze | |
| hâtin ouch gewonheit,/ swen sî gesigit hâtin,/ daz sî ir opfir tâtin/ den abgotin durch ir heil,/ und al der habe | |
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