Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ober Adj. (427 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| schön ind wis,/ so dine allerwiste lere/ lerd ouch diͤ alleroverste lerere./ diͤ heilge apostoln lerdes du,/ ei wis můder $’s | |
| meren./ //Dat is din dranc ind dine spise/ in dem overstem paradise:/ den allerliͤfsten ane siͤn/ ind al din sinne in | |
| $’s gesindes,/ dat kumen is ind kumen sal/ in des oversten keisers sal./ //Vam throne dines keiserriches,/ da du, vrow, eweliche | |
| geschriben, also soͤnt allú disú wort des bůches an irem obersten cleide stan eweklich offenbar in minem riche mit himmelschem $t | |
| sint die juden nach iren werken in geordent. In dem oberoston teil der helle ist allerleie pine allerminnest, $t und da | |
| me denne zwoͤi kleit; das nehste ist wis und das oberste rot nach der reinen menscheit únsers herren und nach sinem | |
| vatter ein geist, ein wille, ein wisheit, ein gewalt, ein oberstú craft úber alles, das ie wart sunder ende! Herre ewiger | |
| sinem ruggen under dem sattel trůg, und dar zů das oberste teil von irme hemde, da si únsern herren under hatte | |
| voͤrhte, es were úns villihte boͤse, wan er mit des obersten gottes kraft die von vleischlicher súche und von menschlichem tode | |
| niderste teil der vallen das ist disú irdenschú ere; das oberste teil min almehtigú kraft.» Die glose sprichet únser herre: «Swer | |
| klotes das ist ein grundelosú vestenunge beniden allú abgrúnde, das oberste teil des clotes das ist ein hoͤhi, da nút úber | |
| von disen siben sternen sage, so wil ich von den obresten sagen, daʒ du eʒ deste baʒ merkest. ob disen siben | |
| siben sternen, daʒ die fuoren sulent die welt unde den obresten sternen widerstan sulent. Daʒ firmamentum $t gat umbe von orient | |
| si mit dem firmamente von oriente, unde der ganc nimet obern hant. der ander ganc ist der naturlich ganc den die | |
| ouch diu welt.Primus motus oder primum_mobile. deist der himel der oberest der da umbe gat. daz firmamentum. Saturnus. Jupiter. Mars. Sol. | |
| erste welt mundus, diu ander welt seculum. In dem aller oberesten himel da ist ewekeit, da got ist ob dem primum_Mobile. | |
| gat, von dem understen emisperio sich gekeret hat zuo dem obersten, als ein wider, der in dem winter als uf der | |
| stiget die sunne danne von dem understen emisperio zuo dem obersten. so langent die tage, unde ist solsticium hyemale. #.! Ein | |
| niht hie heim/ herzog Ludwigen, sîn ôheim./ der was sîn obrister rât,/ guot geding er zuo im hât./ ouch fuor mit | |
| er frides gert,/ er wurde sîn gewert,/ als man in obern landen tuot./ in zorne und in unmuot/ antwurt im des | |
| sîn kunicrîche het,/ dem rihtær und dem potestat/ und dem oberisten rât,/ als liep in allen wær daz leben,/ der brief, | |
| ez ist ein ordenunge in den creften daz io daz ubirste di nidersten berurit, daz niderste di obirsten. da di niderste | |
| den geschenkit da man lebit in fornuftikeit. fornuftikeit ist daz ubirste teil der sele, da si hait ein mide sîn und | |
| sprichit: ‘ein ordenunge ist in allin dingin, daz ie daz uberste des nidersten rurit an daz niderste des ubersten’. nu ist | |
| wol in gotes lobe:/ undene, mittene und dar obe./ die obersten let got wandern/ mit botschaft zu den andern,/ die mittelsten | |
| schin/ nach vil ordenlichen siten/ die gedrieten inmiten,/ die der oberste keiser hat./ so hat der kunic ouch sinen rat/ mit | |
| undern dri, die mitteln dri;/ nu horet welch amt der obern si./ Troni, cherubin, seraphin -/ o herre got, hilf uns | |
| von den eppiln, das di wachsin ane kerne, ob das obirste teyl des risis werde gesaczt in den stam. //Hi seczt | |
| wynstok, vnd durch bore den kirsboum vnd nym vnde schinde dy obirste hut von deme wynstocke also verre, als her lange moge | |
| tut selten ark./ Die selb natur besezzen hat/ Von der obersten den dritten grat./ Der nature hant auch gewalt/ Die elementen | |
| Div ſibent tvgent iſt rvͦbecheit. Rve des herʒen daʒ iſt oberiſtiv rvwe, daʒ der menſch ſinen willen in goteſ willen laʒʒe | |
| ein treit ʒe dem nidern lon, der ander ʒe dem obern lon. Der nider wech daʒ iſt der wech der gebot | |
| ſel div mvʒ immer etwaʒ minnen, wan ſi nach der oberſten minne geſchaffen iſt. Wil dv ein rehtiv minnerin werden, wil | |
| bekêrtis, wenne dû ce richtêre gesazt bist, daz dû den obiristen richtêre hetis vor ougin unt liezis die abgote unt anebettis | |
| sî. tunsionibus pressuris expoliuntur lapides per manum summi artificis. der obirste steinmetze der billit sîne steine alle, die des wert sint, | |
| daz nider teil des hiligen chruͤtzes, sin houbet an daz ober teil des hiligen chruͤtzes, sinen leip gar an diu leng | |
| an des tiufels chuͤtze bezaichent diu missetriwe, so betuͤtet daz ober tail an unsers herren chruͤtze diu hilig zůversiht. diu hilig | |
| mit in der tiufel zů sinem chruͤtze gebunden het. daz ober teil an des tiufels chruͤtze, daz betuͤtet diu unreinen hochvart, | |
| werchen. so schuͤln wir auch unser haubt chruͤtzen an daz ober tail des hiligen chruͤtzes. daz ober tail des hiligen chruͤtzes | |
| haubt chruͤtzen an daz ober tail des hiligen chruͤtzes. daz ober tail des hiligen chruͤtzes betuͤtet diu hilig zůversicht. wir ensuͤlen | |
| si. do sprach unser herre: ‘nu schenchet und traget dem oberisten schenchen’. do er des weins getranch und niht west wann | |
| im geseit heten. er hiezze die chruͤge fuͤllen untz ze oberist. die dienstlæut, die selben schenchen, die bezaichent $t die hiligen | |
| erfuͤllet wurden, do hiez unser herre des selben weines dem oberisten maister tragen. do er getranch und enweste wann er chomen | |
| hiligen schrift verstunden, swa von im iht geschriben waz. der oberist schenkche, do er des gutes weins getranch, do sprach er | |
| der chuͤnich ist, aller chuͤnige herre. er ist auch der oberist ewart. der ist nicht mit dem oͤle daz man gesehen | |
| er diu gift macht, so bestrichet er daz vaz ze oberist mit dem hoͤnig, ze niderist da giuzzet er daz toͤtlich | |
| eitter in den grunt; swer ez trinche, so er daz oberist daz hoͤnich trinch, daz er wæne ez sei alles gůt | |
| voderot, do wart ein michel missehelung under in. die die oberisten under in waren, die sprachen, si wærn meins træchteins læut, | |
| Schephare allir dinge,/ cheiser allir chůninge,/ wol du oberister ewart,/ lere mich selbe diniu wort;/ dů sende mir ze$/ | |
| mir Roͮlanten:/ din sun Baldewin/ scol iemir nach mir der oberiste sin/ in minem riche;/ daz gehaize <ich> dir warliche.’/ er | |
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