Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
noch adv_k (2481 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| lât niht scheiden ir wert süezer lîp/ von mîner stæte noch daz herze mîn./ mich kan unstæte dehein ander wîp/ ir | |
| sî ze bilde für geleit/ dînem muote, daz er mir noch werde guot./ wîbes güete erzeige an mir,/ daz ir aller | |
| behern :/ ab einez kan si niht erwern,/ mir ensî noch fröiden hoffenunge bî./ //Sî vil ungenædic wîp, diu mich sô | |
| dienste dem schilde wil volgen./ nu hân ich für zürnen noch für herzen sêre/ niht ander schilt mêre $s wan den | |
| die frouwen mîn,/ sî vil reine süeze sælic wîp./ sîst noch bezzer danne guot,/ schœne, dâ bî wol gemuot./ //Wol mich | |
| durch ir kargez spehen./ ir merken, ir hüeten, daz trœstet noch baz/ danne an den tumben daz toube übersehen./ swer guoten | |
| nôt,/ solde ich dâ mit immer ringen,/ sô wær ich noch sanfter tôt./ //Ich weiz wol daz wîbes güete/ fröiden wunsch | |
| von solde ich wesen frô,/ swenne von ir mîne sinne/ noch mîn muot niht stüende hô?/ //Ir edeln frouwen, ir vil | |
| immer mêre klagen./ //Ich klage iu daz si mînen dienest noch niht wizzen wil,/ und ich ir ie mit triuwen doch | |
| mac,/ doch hân ich dâ bî verlorn/ mangen schœnen tac./ //Noch lîde ich von ir leides mêre danne ich iemen sage,/ | |
| für elliu wîp/ hân ze liebe erkorn./ //Wan daz ich noch durch zuht wil swîgen unde ûf lieben wân,/ ir sült | |
| ir varwe lieht/ würde drumbe rôt./ //Und wil ez ieman noch mit minnen scheiden, des heng ich,/ ê daz deheiner slahte | |
| vil reiner stætikeit/ mîne tage,/ dâ ist leider lônes niht,/ noch ist lônes zuoversiht./ wê der klage/ unde owê./ hete ich | |
| lônes zuoversiht./ wê der klage/ unde owê./ hete ich doch noch wân als ê,/ sô möht ich/ fröiwen mich./ //Dôs ir | |
| rehte guot,/ daz zer werlte nieman kan belîben/ sælic, frô noch rehte wolgemuot,/ âne ir trôst, derz allez kan,/ fröide bringen | |
| wâ $s hât fröide sich verborgen?/ die envinde ich hie noch dâ./ //Möhte ich iender fröide vinden,/ dâ fünd ich ouch | |
| ir huote mich bewar./ //Guotiu wîp süez unde reine,/ derst noch wunder, swâ si sîn./ hey fünd ich der guoten eine!/ | |
| daz sis müeste danken mir./ //Got geb daz ich sî noch vinde,/ der gemüete sî sô guot/ daz si sich mîn | |
| ich mêre unfrô./ Got füege mirz ze guote:/ ich bin noch in dem muote,/ daz ich wil guoten wîben/ mit dienest | |
| gehœret man mich nimmer mê/ deheines valschen wîbes lop gesprechen noch gesingen./ //Alle die in hôhem muote wellen sîn,/ den wil | |
| dâ von leides dol,/ des mac mich ein guot wîp noch ergetzen wol./ //Vinde ich die, diu dienest kan für dienest | |
| ist ez wîp odr ist ez man?/ des enwart ich noch nie inne./ sagt an, wie ist ez getân?/ daz sült | |
| niht verzagen,/ iuwer lop der werlde sagen,/ und des lônes noch gedagen./ //‘Sît ir frô, dar zuo gemeit,/ mir ze dienest | |
| ist wandels frî./ ichn gesach nie wîbes lîp sô guoten noch sô schœnen:/ ir ist reines wîbes fuore bî./ sîst ein | |
| ritterlîche/ dir ûf den vil herzenlieben wân/ daz ich kome noch in daz himelrîche/ dâ nie mannes lîp wart in verlân./ | |
| der stæte alsô verrigelet,/ daz dar ûz in nimmer magt noch wîp/ mac verdringen weder naht noch tac./ ir sît diu | |
| ûz in nimmer magt noch wîp/ mac verdringen weder naht noch tac./ ir sît diu an der mîn fröide ie lac./ | |
| niht wol gemuot./ got den grôzen kumber wende,/ sô daz noch die rîchen werden guot./ die siht man ungüetlîch leben:/ trûren | |
| zît./ waz hât sî dar zuo betwungen,/ daz in wîp noch jugent fröide gît?/ nû sîn trûric unde unfrô:/ mir stât | |
| gerne sanc./ tuot ir daz, iu mac gelingen,/ swie mir noch nie wol an in gelanc./ doch geloubet daz ir twingen/ | |
| bî./ in $s ir herzen kan mîn sin/ niht ervinden noch erspehen,/ wan des man ir muoz für tugende jehen./ //Dô | |
| dâ vant ich zuht, wîplîch scham./ dâ von gihe ich noch des ich dô jach,/ daz $s mir wîp geviel nie | |
| bringen. An dem heren ſunnetage $t ſcol dehein criſten menniſch choͮfen noch verchoͮfen, niwan ſo vil, ſo er ʒe ſinem leibe notdurfte | |
| ergo ibit nobis?#.’ Nv ſprichet aber der himelſch vater, der noch niht verzagen wil: #.,Den ich min riche gereitet han, wen | |
| herre elliu dinch die ergangen waren, diu gagenwurtich waren, diu noch chuͤnftich sint untz an daz ent dirre werlt. do der | |
| himelbrot daz es auz dem grabe gie, daz vindet man noch da. in dem liht daz von himel uͤber in schain | |
| lieben tr%<vt all%>i d%>i toͮgen d%>i ergangen ſint vnde och noch ergen ſ%/vln enzwiſchen got vnde der heiligen chriſtenheit %/vnz an | |
| wolte, im in den hals, den nemohte im nehein arcʒet noch nehein ʒoͮberære vͦʒ gewinnen; alſo was er da mit gemartyrot | |
| gebvten, do ne moht er den phar mit dem tiͤufle noch mit deheinen ſinen ʒoͮber lebentige gemachen. Do ſprachen die rihtære: | |
| mit tr%>iwen dienent, die ſint nu mine liute.’ Nv ſehet noch, %:ir vil armen liute, wie vaſte iͤr irret, das %:ir | |
| ſint erſwungen, wande nehein ſtat iſt, weder in der helle, noch vͤf der erde, noch in dem himele, ſin genade div | |
| ſtat iſt, weder in der helle, noch vͤf der erde, noch in dem himele, ſin genade div ne habe dar gelanget. | |
| ʒv vnser ſelde gordent hat, das niht ſo wunderlich iſt, noch ſo heiliges, noch ſo here ʒe ſagenne, noch ſo verre | |
| gordent hat, das niht ſo wunderlich iſt, noch ſo heiliges, noch ſo here ʒe ſagenne, noch ſo verre ʒe predigen, ſo | |
| wunderlich iſt, noch ſo heiliges, noch ſo here ʒe ſagenne, noch ſo verre ʒe predigen, ſo der heilig Chriſt der ein | |
| veindes niht ʒerprochen, $t ſone mohten wier niemer volchomen ſin, noch ſemphte vͦfuart haben gewunnen hincʒe den choren, da imer lieht | |
| verwandelot, das iʒ niemer mere nehein ſchaden getet, weder liuten noch vihe. Der ſelben genaden ſvlen wiͤr got pitten, ſwas ſuwers | |
| ſchiere verdurbe. Darʒů verbot er, das man im weder eʒʒen noch trinchen niene gebe, vnd ſloʒ den karher ſelbe ʒů vnd | |
| Do ſprach ſant Vitus: #.,Du vil armer, din hercʒe iſt noh blint. Du ſolt das wiʒʒen, das du des ewigen liehtes | |
| den charcher mit ſinem vingerlin verſigelen, das in nieman eʒʒen noch trinchen moͤhte geben. Do ſprach ſant Vitus ſin gebet vnd | |
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