Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nemmen swV. (91 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| Wan Got enist alles des nút das du von im genemmen kanst: er ist úber wise, úber wesen, úber gůt, und | |
| ist aller tuowunge, in dem unde ez tuowunge ist. __Nu nemet man die sünde ein wesendes ding unde ein wirkunge mit | |
| guot daz heizet, in daz sich keret dü begirde, also nemet ouch daz die warheit, in daz sich keret daz verstan. | |
| eigener rede in ir eine allein, von dem die andern genemet werdent. Alse gesuntheit die sprichet man von einem tiere unde | |
| allein in dem tiere, sunder von der gesuntheit dez wirt genemet die gesunt arzenien, alse vil si der gesuntheit ist wirkende; | |
| disem ende vallent oder abvallen süllen. Unde da von so nemet die verwerfunge niht alleine die fürwissentheit, sunder ez leit etwaz | |
| der da gerehtmachet den bösen.» Unde wan die bewegde mere genemet wirt von dem ende, zuo dem die bewe[ge] de ist, | |
| dû iz abir einualtecl[î]ke unde minneclîche sô bistû mîn tûbe genemmet, diu genist hât in den steinwendin. dû alle dîne ueste | |
| halbiu gote uil ummâre. swer sich alsô behaltet der wirt genemmet gote ain libentigez o[ph]er. Dû pist garteprunne, dû bist putze | |
| bechêren inwil. dar under sint die d[ie] er sînen biment [n]emmit. daz sint [die] guotin die dâ gedultich sint unde uertragent | |
| wurdin wir gesegenôt uon ime gesegenôtime. Wer ist diu dâ genemmet ist alle[r] wîbe schôniste? $t daz ist diu uns aller | |
| sun unde den hailigen gaist irchennen. $t wande dâ wirt genemmet daz houbet unde daz golt unde daz iz daz beste | |
| sint die mit[e]wâren herzen unde diu râwigen [ge]můt. [wan] ierusalem genemmet wirt ain gesûne des frides. uon d[iu] sprichit er ierusalem. | |
| geburt elliu diu welt] irlôset wart. uon diu wart si genem[m]et ain erweltu můter allen den die uor christes geburte geloubet[e]n | |
| $t alle lobeton s[ie]. daz man die dirnen aller êrist nemmet, daz chît: si bestêt unser[r]e trûturouuen allir maiste. want siu | |
| maiste. want siu gab in die êrst[e] zůfart. daz man nemmet die chu[n]iginne daz sint die tugenthaften, die ire magitům an | |
| sulin wir wizzen waz daz sî, daz er den raitwagen n[e]mmet. der raitwagen der hât uier reder unde bezêchenôt die uier | |
| warumbe haizet er si nû tohter diu ê sîn brûth genemmet ist? daz chît: d[û] hâst ane dînen âchusten gesiget unde | |
| die fridesamen uil sâlich sîn, wande siu werdent gotes chint genemmet. n[û] sehet waz der wîâre bezêchene. [man nimmit uiske in | |
| leit ire gemahele durch si. wande siu gesiget habent, sô nemmet er siu ain[en] balmeboum, der ie sich bezêchenet. siu habent | |
| sîn wesende ist potentia. uon dannan ist er unser uater genemmet. sîn herze dc ist sîn uorbesihte. mit der scůf [er] | |
| enste ist der gotes gůte, sô mugen wir in můter n[e]mm#p+%{{e#p-[n]. er wurchet terlîchen mit uns. wan die můter erbarmet mêre | |
| sîn name zesamine gesprochen. den ungesprâcliche[n] den nemach diu zunge genemmen d[iu] sterben sol. den nemach $t dc herze uerstên dc | |
| s[î]. si sî sô starch, dc man si mûr[e] muge [genemmen]. sô helfen ir dc [ûf si] geworht werde ain selberîn | |
| frome sî[n]. uinden wir dar undere dehaine, diu ain ture genemmet muge werden, die fůgen wir mit zederboummînen tauelen zesamene. $t | |
| widervar./ iv werdent schier dvͥ riche kvnt,/ dvͥ ich iv nemme hie zestvnt:/ Provenz vnd Yspani,/ Francrich, Gallici vnd Alamani,/ Burgoni | |
| alle bitten,/ den edeln kvͥnig nv alrerst,/ des nam ze nemende ist der herst,/ vnd minen werden vatter hie,/ dez ganzvͥ | |
| es wil lesen oder hoͤren lesen; und h#;vat das bůch genemmet ‘Marien únserre frowe leben’, und seit och da mit irs | |
| Ze den ziten warend,/ Inden selben jaren;/ Der namen och genemet stant,/ Die es da her geschriben hant,/ Einer dis, der | |
| Also von dem ewangelio/ ____Genant Nazareorum/ Und von dem andern,/ ____Genemmet Hebreorum,/ Das sanctus Iheronimus vil gar/ ____Och zelatine brachte/ Und | |
| hette Gottes zorn/ Und eweklichen was verlorn./ Du solt in nemmen alsus/ Mit dem namen: Ihesus./ Die gnade h#;vat dir Got | |
| Es sint an allen lúten/ Conplexiones viere,/ Die wil ich nemmen schiere:/ Melancolya und coleria,/ Sangwis und flegma/ (Die nemmet man | |
| ich nemmen schiere:/ Melancolya und coleria,/ Sangwis und flegma/ (Die nemmet man och súnftekait/ Naturlich mit gelegenhait,/ Wan sú ersúnftent enhaltent | |
| wunder kúnsch er dar an was:/ Der sin trinken, essen nemmen sol,/ So haisset es ‘versůchen’ wol,/ Wan er sin so | |
| im./ Ihesus sprach: ‘můter, das vernim!/ Das erst das ich genemmet h#;van,/ Kain anvachen nie gewan,/ Allain es von im selber | |
| zarter, lieber sun,/ Nu beschaide mich wol des:/ Was ersten nemmet Moyses,/ Von dem er also schribet/ Das hymel und erde | |
| dri man,/ Von den si tochren dri gewan./ Die Maria genemmet sint/ Und alle gewunnent werdú kint./ Joachim was ir erster | |
| jare frist/ Gesechende machte blinden vil,/ Die ich nút alle nemmen wil,/ Und stummen sprechen/ Und lame gar gerechte,/ Gehoͤrende die | |
| In sin hend mit wine do/ (Dú schrift ainen kelch genemet het),/ Dar ob er och den segen tet:/ Uf gen | |
| der selben bůch sint vil,/ Der ich ain tail hie nemmen wil,/ Dú namhaft sint und wol bekant,/ Alse Danieles bůch | |
| er die warhait,/ Was iegklicher hat gesait/ Und ander die genemmet sint,/ Als man och geschriben vint./ __Maria ir selber userwielt/ | |
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