Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

nemmen swV. (91 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

ÄPhys 12, 9 vnde den ſunnen deſ rehteſ dînén ſchephare. der$/ dir iſt ganemmet orienſ. daz er diu herze intlvide dureh ſinen geiſt vnde
Eckh 5:109, 15 ôre, diu zunge, diu hant und des glîche. Und daz nemmet diu geschrift allez den alten menschen, den irdischen menschen, den
Eckh 5:119, 1 daz herabe. Daz unser herre heizet einen edeln menschen, daz nemmet der wîssage einen grôzen adeler. Wer ist danne edeler wan
GTroj 9899 schwartzer farwe als ain bech,/ Serber waz der held frech./ Genementt waz er Avenol/ Der dissen jemerlichen zol/ Hatte hie ze
GTroj 10615 –/ Ain ritter gemaine./ Den selben tegen raine/ Sol man nemen bilich./ Ain hertzögg waz der ellentrich/ Und was Aiax genantt./
GTroj 11159 da wer./ Hector antwurtt züchtenklich:/ ‘Es ist ünsers vatters rich,/ Genemet ist es Troye.’ –/ ‘Owe des jomers poye!/ Hinnan so
GTroj 14805 wunden traitt!’/ Ulixes do nit vermaid,/ Der helde von im genemett ward./ ‘Owe der jemerlichen vartt/ Daz ich sender ie ward
GTroj 15429 Vand. in kurtzen stunden/ Von laid ward sy enbunden./ __Abiron genemett was/ Der grosse der der megtte hass/ Durch sine valschen
GTroj 16536 Der der selbe fürste pflag,/ Uff ainem velssen hoch enbor,/ Genemett waz sy Kamor,/ Mitt zwölff türnnen wunneklich ,/ Dar umbe
GTroj 21361 Iedoch hett es der unraine/ Genossen hartte claine./ Die veste neme ich üch ye sa,/ Sy haissett Royprandya.’/ __Der geertte wirtt
Mechth 2: 21, 15 sont schowen/ und dis wunder bekennen,/ ich mag es niemer genemmen!»/ Do sprach der berg: «Dú oͮgen, dú mich soͤnt alsust
Mechth 2: 23, 14 den herren nit erkennen, den man dir so dikke lieplich nemmet? Du bist me bekúmbert mit dinem huntlichen lichamen denne mit
Mechth 3: 15, 8 hohgezit was ich also verbloͤdet, das ich sin nit getorste nemmen, wan ich miner besten frommekeit vor sinen oͮgen schemme. Do
Mechth 4: 14, 8 was in wunderlichen verborgen in des ewigen vatters brust. Si namten den vatter den ungeschaffen ewigen got, den sun die unbegunnen
Mechth 5: 4, 40 siner gewalt hat. O, wie getar ich dise stat den nemmen, die der sinkenden diemuͤtekeit nit erkennent. Dú erste demuͤtekeit lit
Mechth 6: 15, 68 der sprichet mit grimme: «Wie getarstu minen vient vor mir nemmen, dem du miner eren úber mich erkennest? Ich wil mich
Mechth 6: 20, 9 das alle, die si werlich bekennent, si moͤgent ir nit nemmen; und oͮch so voͤrhte ich mich in der wollust allermeist,
Mechth 6: 29, 36 selekeit sehen und bekennen, die wir nu hie nit moͤgen nemmen. Dise ding sint us von disem vúre kommen und vliessent
Mechth 7: 45, 13 singet min sele dikke owe. Das sehste getar ich kume nemmen, ich wúrde stum als ich es bekenne; ich gehorte es
Mechth 7: 45, 14 als ich es bekenne; ich gehorte es in ertriche nie genemmen: das ist die spilende minnevlůt, die von got heimlich in
Mechth 7: 47, 2 boͤse ist úber alle súnde</KAP> Ein súnde hab ich gehoͤret nemmen. Ich danken des gotte, das ich ir nit erkenne; si
Parad 76, 20 ein morginsterre inme nebile’. ich meine daz wortelin ‘quasi’. daz nemin di kint in der schole ein biwort. Got nante sich
RvEWh 12 pris/ Hoͤhin wil unde werden wis./ #;eA#F-lle die getrúwe sint/ N#F-emmet man der eren kint./ N#F-ihtes nút getugenden kan/ E#F-inen eregernden
RvEWh 334 sin oͤhan/ Brahte wiser lúte vil,/ Der ich nu niht nemmen wil:/ Si sint mir niht wol erkant./ Jofrit der fúrste
RvEWh 2121 jamerlichen abe/ An werden rittern grosse habe,/ Der ich kan genemmen niht!/ In git gesellecliche phliht/ Der Tot mit geselleschaft,/ Der
RvEWh 4100 zwain,/ Wan si warent baidiu kint,/ Als iu ir jar genemmet sint:/ Si nahte an das núnde jar./ Ain jar het
RvEWh 5157 sist./ So du knehtes namen begist/ Und man dich ritter nemmen sol,/ So zimet dir erst ze dinen wol/ Nach werder
RvEWh 5178 Und dich dar uf arbaiten/ Das man ainen ritter dich/ Nemmen muͤze. so wil ich/ Durch dich hohes můtes sin.’ –/
RvEWh 11711 was,/ Als ich vor diu m#;eare las,/ Do ich si nemmen began./ Als ir kúnde gewan/ Wittekin und er si sach/
RvEWh 13278 Von art kúnic und kúnges kint,/ Als si úns e genemmet sint,/ Und wolt das die vroͮwan/ Bi im da soltont
RvEWh 13502 vernemen:/ Doch muͤt mich, vroͮwe min, das ir/ Disen ritter nement mir. $[wan ich dich harte er arent han Einschaltung W nach
RvEWh 13553 ir kamet her!’ –/ Ich haize Wilhelm’, sprach er/ Und nemmet man mich von Brabant,/ Von Orlens Wilhalm genant/ Was der
Seuse 56,30 dú dir kúnftig sint, so wil ich dir núwen drú nemmen: __Daz #s+ein#s- ist: du schlůgde dich selben bis her mit
Seuse 76,12 lúte, die in wol erkanden, und do si in horten nemmen, do traten sú her fúr und sprachen zů in, sú
Seuse 89,8 herz lachete alle min tag, so ich úch núwan horte nemmen, und wie dik ir mir in minem ellende hend himelsch
Seuse 114,1 hate der ein suͤsses seitenspil in sinen handen, daz man nemmet ein roͤboͤbli, und da machet er uf geischlich reyen, die
Seuse 126,7 bestes. Do Judaz Cristus mit dem kuss verriet, [55#’r] do namde in Cristus sinen frúnd und sprach: «#s+frúnd mine#s- etc.» __Do
Seuse 132,9 selb nit den schantlichen tod an! Sůch einen bredier!» Und namte im den diener mit sinem eigen namen, den er nieme
Seuse 132,10 diener mit sinem eigen namen, den er nieme hat gehoͤret nemmen, und sprach: «von dem sol dir gehulfen werden, daz dir
Seuse 160,20 geist in siner usvart, den geist wir ein vernúnftig sele nemmen; si blibet eweklich von irem vernúnftigen adel ire gotfoͤrmigen kreften,
Seuse 187,10 bewerter diener sol dem ewigen sune mitwonend sin, mag man nemmen die istigen namlosen nihtekeit; und da kumt der geist uf
Seuse 340,19 kumet ein mensch zů siner selikeit? __#s+Entwúrt:#s- Man mag es nemmen ein geberlich wis, als da stet geschriben an sant #s+Johans#s-
Seuse 340,23 glicher wise, als man geberunge nach einer intragender gemeiner wise nemmet. Waz nu daz ander in solicher wise gebirt, daz bildet
Seuse 342,7 dingen, die man besinnen alder gewoͤrten mag; und daz niht nemmet man nach verhengter wise got, und ist an im selber
Seuse 342,12 frage:#s- Seit dú schrift út von dem, daz du hast genemmet niht, nit von sime nútsinde, mer von siner úbertreffender unbegriffenheit?
Seuse 343,10 ist daz gesprochen: so daz geberlich niht, daz man got nemmet, in sich selber kumet, so weis der mensche sin und
Seuse 506,1 wanne gemeinliche zů nemende man enmoͤhte in kein lipliches liden genemmen, sú nement es zů lidende fúr dis liden. Die selben
SM:Gl 3: 5,20 gruoz/ für menger werden frowen pîn,/ die man doch hôhe nemmen muoz./ swie mir daz herze habe gegâht,/ mir ist aller
Tauler 65,27 iemer ein mensche sterben. Wie wollen wir nu disen menschen nemmen oder heissen? Eigenwille oder eigenschaft. Was ist des des der
Tauler 201,9 Dyonisius ab sprach, das Got nicht ensi alles das man genemmen oder verston oder begriffen mag: da wirt der geist als

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