Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nâch a_prp (1782 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| der nâhen bî bî liebe lieblîch lît./ //Sît man leit nâch liebe hât,/ sô sol ouch liep nâch leide ergân./ mîn | |
| //Sît man leit nâch liebe hât,/ sô sol ouch liep nâch leide ergân./ mîn lîp noch in leide stât:/ des ist | |
| endelôs mîn wân./ frouwe, wende sô mîn leit,/ daz mir nâch leide liep geschehe./ mîn herze bî den fröiden jâmer treit./ | |
| frî./ nû trœste mich, $s Minne, unde sprich/ wie ich nâch swære $s trôst an ir bejage/ unde ir bewære $s | |
| daz sie vil liebe die ich in dem herzen trage,/ nâch leitlîcher klage/ mir füegen müeze vil frœlîche tage./ //Der werlde | |
| //Der werlde werde ich unwert als ein man/ der nie nâch êren noch fröiden geranc,/ obe ich ir immer gewenke dar | |
| jâ, sô mir der sorgen nimmer werde buoz:/ ich hân nâch in beiden jâmers vil gedolt./ vil $s dicke ich eines | |
| al der werlte diuhte sich vor fröiden wert./ //Wil iemen nâch êren die zît wol vertrîben,/ ze sælden sich kêren, bî | |
| fröiden belîben,/ der diene ze flîze mit triuwen vil schône/ nâch der minne lône: $s der ist süeze, reine,/ vil guot | |
| scheiden dan./ des fröit iuch, ir fröiden gernden man./ //Swer nâch guotes wîbes hulden ringet,/ dem kan selten immer missegân./ hey | |
| wol friunden geben./ swem sô sî/ witze bî,/ der sol nâch ir hulden streben/ unde zinsen in sîn leben./ Daz râte | |
| gebunden./ Kund ich als sie unstæte sîn,/ sô hæte ich nâch dem willen mîn/ ân sie ein frouwen funden./ Ê daz | |
| aller hande dingen./ Vinde ich sie, ich sol sô ritterlîchen nâch ir hulden ringen,/ daz mir von ir stætikeit muoz hô | |
| tuot mir vil fröiden kunt/ ir kleinvelhitzerôter munt./ //Hôher muot, nâch dîner lêre/ wil ich werben umbe ir lîp./ sî hât | |
| mir sol geschehen.’/ //Frouwe, ich wil in mînen tagen/ sô nâch iuwern hulden jagen,/ daz ez iu muoz wol behagen,/ den | |
| mîn liebez wîp,/ daz sî wir beidiu, unde ein lîp."/ //Nâch disem friundes gruoze/ mit triuten wart geküsset vil./ diu selbe | |
| minnevarwen schîn,/ daz er wær ir und sî wær sîn./ //Nâch disem spil si lâgen/ geslozzen wol nâch friundes site./ ir | |
| sî wær sîn./ //Nâch disem spil si lâgen/ geslozzen wol nâch friundes site./ ir beider münde pflâgen/ dâ sich diu liebe | |
| vor allen dingen:/ daz ist mir als herzenliep sô dir:/ nâch des hulden wil ich immer ringen./ nie niht wart sô | |
| missetât./ //Und obe ich wünschen solde/ ein wîp mir selben nâch dem willen mîn,/ wie ich si haben wolde,/ diu müeste | |
| lêre:/ got in uns behüete./ hôchgemüete/ lêret frouwen dienen schône/ nâch ir süezem lône./ //Wil ein frouwe schœne belîben/ gerne stæticlîchen,/ | |
| reitzet wunne mit,/ sô si mit der liebe lôse/ ist nâch ir vil süezem sit./ sô getet nie niht sô wol,/ | |
| fröide spil./ //Mîn lîp der lac niulîch eine/ unde wunschte nâch der frouwen mîn,/ daz si, diu vil süeze reine,/ mit | |
| stabe./ hübscheit was hie vor dîn krône,/ dô man ranc nâch wîbes lône/ âne valsch mit zühten schône;/ die hâstû geworfen | |
| geſchafen, an dem ſunnentage geſtuͤnt div arche vͤf den bergen nach der ſintflůt. Das ergie alſo: Do der almehtige got durch | |
| vnd ʒwai darin geſacʒiͤte. Alſo er das vnterworhte $t hete nach des gotes lere, do braſt dar nach der regen cʒe | |
| An dem ſvnnentage geſaʒ er ʒe der ceſwen ſines vater nach ſiner vrſtende. An dem ſvnnentage gab er die ê vf | |
| vechtent, an der heiligen schar waz er vaner, wan der nach unsers herren marter der erst martrær waz. zů so getanen | |
| lident. der herre sant Stepfan der waz der erst marterær nach unsers herren auffert, und daz pilde daz im unser herre | |
| dehainem martrær der von diser werlt geschaiden sei daz er nach sinem tode toten hiez auf sten niewan sant Stepfan ein, | |
| dem lesen wir daz er siben toten hiezz auf sten nach siner marter. Nu in unser herre vor andern sinen martrærn | |
| grab daz er im selben und sinem chuͤnne gemachet het. nach manigem jar do wart ainem guten brister geoffent, daz er | |
| geburt und auch durch daz er der erst marterær waz nach unsers herren marter so ist sein hochzeit her geleit. nu | |
| wol gelerter man vnde ein vil wiſer herre vnde waſ nach der welt ein vil vorder man vnde ein vil edelr | |
| Criſt ʒaigen fuͤr alle vnſer ſvnde, vnd das er vns nach diſem leib den ewigen leip gebe. Von ſant Silueſter predige | |
| ſanten die ewarte der iuden cʒwene iuden, Porfirius vnd Torquatus, nach ſant Silueſter, das ſi beſahen, ob er cʒuͤ dem trachen | |
| ſiner genaden, das er %:iv vmbe got helfe, das iͤr nach diſme leben den ewigen liep beſicʒen můʒet. Amen. Von ſant | |
| des hochcʒeite iͤr hiv beget, der was ein edel man nach der werlte, auer der heiligen $t ſite vnd der reinen | |
| fuͤr iren friedel vnd wolt in gechuſſet haben vnd enphangen nach iͤr ſiten. Do ſprach der tiͤuel: #.,Niht frowe, des enmach | |
| ſprach er ʒin, daʒ ſi fůr giengen, er cheme ſchiere nach in. Do ſach er, das ime ſines werches ein wenich | |
| domini. Do ſprach vnſer froͮwe: #.,Herre, ich pin din diern, nach dime wort muͤs eʒ miͤr ergen.#.’ Si heiʒʒet diu volle | |
| ſi hiute iͤr genade, das ſi iv helfe, das iͤr nach diſem leibe den ewigen leip beſicʒen mvͦʒet. Amen. Von $t | |
| wie er an dem driten tage erſt%:unde. Do ſant er nach dem pabeſt Silueſtro vnd wart getoͮfet. Do er do geveſtent | |
| Iudas. Der ſprach: #.,Ich verſihe mich wol, ſi welle vorſchen nach dem cruͤce, da vnſer vorderen Jeſum an hiengen. Nv huͤtet | |
| Do das getan wart, do begunde div chvniginne ʒe vorſchen nach den nagelen vnd ſante nach Iudam, der do Quiriacus was | |
| begunde div chvniginne ʒe vorſchen nach den nagelen vnd ſante nach Iudam, der do Quiriacus was geheiʒʒen, vnd ſprach alſo: #.,Nv | |
| vnd wegete die vnde vnd ſpilte darinne. Swelich meniſch denne nach dem engle cʒem erſten in daʒ waʒʒer geuiel, ſwie ſiech | |
| protegente gratia illeſus exiuit. Do die heiligen poten vnſeres herren nach ſiner heren vͦfferte ſich teilten in div lant, da iͤr | |
| Do der kayſer Domicianus fur wart, do ſanten die Romere nach allen den, die er verſentet hete. Do fůr oͮch ſant | |
| er wolte ſi ʒe tode ſlahen, ſine lebte mit im nach ſinem willen. Durch die vorhte des todes ne wolte ſi | |
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