Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
müejen swV. (342 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| hôhen kumber tragn./ wær mir aller wîbe haz bereit,/ mich müet doch froun Jeschûten leit./ //___sus riten si ûf der slâ | |
| die juncfrouwen sluoc/ durch daz si lachens mîn gewuoc./ mich müent ir jæmerlîchen wort./ diun rüerent mir kein herzen ort:/ jâ | |
| hôhen pîn,/ etswenne ouch freude und êre./ ein dinc in müete sêre,/ daz er von ir gescheiden was,/ daz munt von | |
| gehêret/ mit einem bette gêret,/ daz mich mîn armuot immer müet,/ sît d’erde alsölhe rîchheit blüet./ //___Dem bette armuot was tiur./ | |
| solde lebn./ er pflac manlîcher güete./ sîn sterben mich dô müete:/ och hân ich sît von tage ze tage/ fürbaz erkennet | |
| vasnaht nie baz gestriten:/ wan si tuontz von gampelsiten/ unde müent ân nôt ir lîp./ swâ harnaschrâmec wirt ein wîp,/ diu | |
| niht stoubec sant,/ stuont touwec dâ diu tjost geschach./ mich müet ir beider ungemach./ //Si tâtn ir poynder rehte:/ ûz der | |
| unverzagt./ er reit ein ûf die warte./ den künec daz müete harte,/ daz der werde Gâwân/ niht schiere kom ûf den | |
| arde reine/ in hôchgemüete lêrten/ und sîne kraft gemêrten./ mich müet daz der getoufte/ an strîte und an loufte/ sus müedet | |
| wære gebiten hie aht tage/ //Mit grôzer rîcher hôchgezît./ mich müet iwer beider strît:/ dâ sult ir bî mir ruowen nâch./ | |
| sint si verlorn:/ die vlust si selbe hânt erkorn./ mich müet et iwer arbeit:/ ez was ie ungewonheit,/ daz den grâl | |
| der leit von küssen nu die nôt,/ daz ez mich müet und ist mir leit/ daz ich niht hân solch arbeit/ | |
| stunden/ ê triegen wurde vunden./ //Nu saget uns der Strickære,/ wer der erste man wære/ der liegen und triegen an vienc,/ | |
| hiez er machen einen stal,/ dâ er die kunst wol verhal,/ wie er in lêren wolde./ ein bœse buoch er holde,/ | |
| vernam,/ daz durch den bosen licham/ die tuvele sie da mueten,/ uz des grundes vluten/ den licham sie do brachten/ und, | |
| boten zů im und bat in daz er sich niht muͤt, er west und gelaubt wol sicherlich daz er mit sinem | |
| ein heidenisches wip zů im, der selben tochter was hart gemuͤt von dem boͤsen geist, diu viel fuͤr in und an | |
| uͤber mich. mein tochter diu ist siech und ist hart gemuͤt von dem boͤsen gaist.’ si hiez in Davides sun dar | |
| an betent, die sint von dem boͤsen gaist vil hart gemuͤt. umb die sol diu hilig christenheit den almæchtigen got vil | |
| zuo im und baten in: ‘herr, erhoͤr ditz wip, diu muͤt uns und ruft uns nach.’ do sprach unser herre: ‘mein | |
| des volgent die sæligen niht. so si die boͤsen gluͤst muͤent oder dehein bechorung, so gerent si der hilf datz dem | |
| tet er dar umbe, daz in die læut iht hart muͤten. er tet ez auch dar umb, daz man michels baz | |
| han ich der hvner min/ Von Reinharte zehen verlorn,/ daz mvet mich vnd ist mir zorn.»/ Meister Lantzelin was bescholden,/ daz | |
| kvmt ditz so,/ Daz mich ein voglin hat betrogen?/ daz mvet mich, daz ist vngelogen.»/ Reinhart kvndikeite pflac,/ doch ist hivte | |
| Dise vnminne alsvst qvam./ ein lvchs daz schire vernam./ In mvte sere diser zorn,/ er was von beiden geborn/ Von wolfe | |
| gvt.»/ einen zornigen mvt/ Gewan der kvnic here,/ die klage mvet in sere/ Vnd sprach: «sam mir min bart,/ so mvz | |
| iwer kaplan/ svllen niht me nach Reinharte gan.»/ Den kvnic mvte die klage,/ ovch tet im we sin siechtage./ Der zorn | |
| lip der was so wol gesite/ daz mich ir sterben muͤwet/ und ymmer sende swære bluͤwet;/ die swære birt vil leide./ | |
| ich dich, tohter, nymmer me/ gesehen? wie daz min herze muͤt/ ein leit, dar inne kummer bluͤt,/ der vil jamers mir | |
| er sluͤge mir in der minne/ einen slag der mich muͤte./ iwer ieglicher der huͤte/ der kinde und des wibes/ und | |
| wunne von den wiben bluͤt,/ swa sich liep nach liebe muͤt,/ die sint von edelm stamme./ vil sælig si diu amme/ | |
| in den shaden/ etteliches tages tuͤn,/ der kan ir herze muͤn.’/ da mit shůf do der markis,/ daz Orense in allen | |
| mine triwe wil ich jehen:/ in dem herzen mich daz muͤt./ von dem leide diu rache bluͤt/ die dich von leide | |
| dicke wol/ getan mit reiner guͤte./ so sere mich nie gemuͤte/ in dem herzen nie kein vart;/ doch wirt langer nit | |
| lop was so behůt/ daz mich ir tot můz ymmer muͤn/ und herzelichen kummer bluͤn./ awe! vil lieber Willehalm,/ wie was | |
| und iwers hers so vil verzert/ daz ez iuch ymmer muͤen můz.’_–/ ‘markis, mir ist worden bůz/ swaz ich vræuden ie | |
| tůn hie von iu eine vart/ diu mine sinne also muͤt/ daz mir da von vil jamers bluͤt./ da mit wil | |
| und haben hoher vræuden vil./ min shade mich vil cleine muͤt,/ sit daz uz minem verhe bluͤt/ vil werdekeit mit prise./ | |
| daz bin ich vil gerne tuͤnde./ swes si min herze muͤnde,/ ich wil mine fiantze/ doch gein iu halten gantze/ und | |
| nu sheiden můz von dir,/ der sheit min hertze ymmer muͤt./ ein leit von dem sheiden bluͤt,/ daz kan langen kummer | |
| und warf in in daz wazzer hin./ Willehelmen sin schade muͤte./ der teufel so lute luͤte,/ da von der plum so | |
| uelde/ erbaizten sine helde./ der tac was uil heiz,/ harte můte si der swaiz./ der kůninc wart gewar/ da ein ole boͮm | |
| gerne belibin./ der keiser wil uns da uon uirtribin;/ daz můt mich sere./ ich sage dir libir herre:/ wir ne můgin | |
| wir uns here widere,/ zestoeren al ire krapht;/ so ne můt uns die heidenscapht/ hinnen uůre nicht mere./ daz rate ich | |
| dir!/ waz wizzest du mir?/ mit boesen geisten bist du gemůt./ nu ist iz aller erist her uz erblůt/ daz du | |
| chume uf die banc;/ ime wart chalt unde heiz,/ harte můte in der sweiz./ daz houbet wegte er,/ er spranch hine | |
| alle nu erslagen,/ des froͮte sich min sele:/ ir hochuart můt mich uil sere.’/ Der chůnc hiz ilen,/ sine brieue scrieben;/ | |
| uerscarten,/ di halsperge si in zezarten./ diu starche hitze si můte;/ si waren rechte sam in ainer glůte/ baidiu uzen unt | |
| gewafen si in abe zarten./ dar nach chomen lebarten,/ di muten si uil lange;/ dar nach chomen slangen/ hart egeslichen;/ dar | |
| nach chomen slangen/ hart egeslichen;/ dar nach chomen griffen,/ di muten si uil sere./ in ducht, er scolte wider chere./ ain | |
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