Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
mâʒen swV. (72 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| luterne. daz denne wirclic wirt ib vo1n allen boſhaite1n wir mazzen $t de1n gibet mit wanende der lezzin. vn2de der kniſtungi | |
| und baz/ Gotes tougen umme Crist/ Dan iekein ewangelist/ Oder dan der zwelfboten iekein./ ‘Waz anders kein Johannes nein,/ Der von | |
| uf langes hoffen,/ Daz stuent den jungen offen,/ Als iz enbuzen were/ Des buches offenbere/ Geschriben, daz wir jungen sen/ Waz | |
| im mit craft/ Aber do verlassen./ __‘Herre, ir sond üch massen/ Aller schlachte sorgen!/ Niemer sol verborgen/ Für bas wesen üwer | |
| landen./ Auch han ich es schande./ Ir sullet es vch mazze1n."/ Er sprach: "so si ich vurwazze1n/ Vor gotes ouge1n immer | |
| So sazze1n sie gewisse./ Do sie gewisse sazzen,/ Priamvs hiz mazzen/ Im besvndern ein werc/ Vf eine1n stein, an eine1n berg,/ | |
| #s+Die sen ich dich han gelazen.#s-/ Dar an saltu dich mazen/ #s+Und irhuge dich envollen#s-/ #s+War an du sis bewollen,#s-/ #s+Und | |
| smerzen/ Dines ruwigen herzen/ Endarftu nicht lazen,/ Wiltu dich sunden mazen,/ Und kus under disen zwein,/ Der nim antweder ein:/ Antweder | |
| gemuten,/ Die wol Gotes willen huten/ Und an den sunden mazen;/ Daz sie sich iedoch lazen/ Irweichen valsche lere,/ Daz dorret | |
| sol!/ Ich getrüw diner gütte wol/ Es sy dir von schulden leid/ Min und des künges arbeitt./ – – – – | |
| pat/ Die poshait ze lassen;/ Du woltest dich ir nye massen./ Nu habent sy dich gefangen.’/ Do chom zu gegangen/ Dew | |
| weill dier czu muete ist/ Das du dich nicht wellest massen/ Der sunde und auch nicht lassen,/ So hillfet lueczell dein | |
| Das er es wolle lassen,/ Und beginnet sich der sunde massen:/ Er erchennet doch sein sunde wol,/ Aber dise sint gleichsens | |
| umb cheren solde;/ Dannoch ich nicht wolde/ Des selben mich massen/ Und ubrige trunch lassen./ __So chlag ich dier auch, herre, | |
| enthies sy auch vil manig stund/ Das sy sich wolte massen/ Hochfertiger klaider und lassen/ Geferbtes gepend/ Und dew gezwikchten hend./ | |
| vil wê),/ dâ die vogel sâzen,/ ir sanc gein sange mâzen. die fr%/öint s%\ich als ê./ //Mích w%\il betwingen daz mich | |
| welt an fröiden wil vergân?/ nein, ich wil mich sorgen mâzen/ dur die lieben der ich her gedienet hân./ sie hât | |
| tage.’/ der bote sprach: ‘dirre chlage/ solt dû dich, vrouwe, mâzen/ und solhen jâmer lâzen./ aller vreuden vrouwe, vreuwe dich!/ jâ | |
| truten/ gewande niht gelichen:/ ich wil darʒuo die richen/ aromatwürʒe mazen,/ wand uf der himelſtrazen/ darnach vil manec ſele quilt./ dem | |
| sip was gewunnen,/ si giengen zuo dem brunnen./ als er den brunnen gesach,/ der phaffe einen segen sprach./ als der segen | |
| si niht enswigen;/ si schrîten unde grâʒeten./ die kempfen ebene mâʒeten,/ daʒ si durch daʒ gewæfen/ ein ander beide træfen/ und | |
| vil tugentbære/ wart sît von im verlâʒen./ der helt begunde mâʒen/ triuwen sich engegen ir;/ daʒ wirt iu noch geseit von | |
| vol/ und rîcher tugent wære./ der künic sîner swære/ begunde mâʒen sich zehant./ er hieʒ dô senden in diu lant/ nâch | |
| mich z’einem diebe zelt./ an disen worten ûf entwelt/ und mâʒent iuch der sprâche!/ dur vîentlîche râche/ fuor ich in iuwer | |
| beide ſament ſin. Da uon ſuln wir daʒ opfer alſo maʒen, daʒ wir daʒ almůſen iht verlaʒen. So habe wir got | |
| also vil,/ so lange auf daz zil/ daz sy sich mazze/ des glauben und den lazze./ das wart yesa getann./ si | |
| underdinges he gebat,/ niͤt enrumde he diͤ selve stat,/ niͤt enmaʒd he weinen inde klagen/ viͤrzich nacht bit viͤrzich dagen,/ bitz | |
| genzlich up got gelaʒen,/ dat he din dinc so solde maʒen,/ dat du $’s alden ewen vlůch verwünnes/ ind diͤ segenung | |
| up got gelaʒen,/ dat ich in al min dinc liͤʒ maʒen,/ so luterlich sach ich sin guͤde,/ dat so sicher was | |
| haben./ Der sol sin ruschen laßen/ Und sol unsiten sich maßen/ Und dar zu unbesunnenheit./ Wann welhe fraw in ir treit/ | |
| wart im durchslehtes/ allez wider lâzen./ swes er sich solde mâzen,/ daz wart im zuo den stunden/ allez verbunden,/ daz er | |
| swuor,/ er wold ez fürbaz lâzen/ und alles des sich mâzen,/ daz an im gewesen wære/ arc unde wandelbære./ der bischolf | |
| die stîge und die strâzen./ ob si sich sîn dâmit mâzen?/ nein zwâre, si enteten:/ des sich vereinet heten,/ daz triben | |
| berouben/ ires lantrehtes,/ ê wolden si sich slehtes/ des gelouben mâzen/ und dem bâbest lâzen,/ des si von im jâhen./ dô | |
| fruo/ –_–_–_–_–_–_–_–_–_–/ grôzen kummer legen an,/ des er sich niht mâzet./ daz ir daz gegen im lâzet,/ daz wir niht enwizzen | |
| des mâge tuont im leit genuoc:/ sine wellent si’s niht mâzen./ er hât hie helde lâzen;/ den herzogen Hiutegêr,/ des rîtertât | |
| wert mir gar ze hêr:/ des sol ich an iu mâzen./ geselleschaft wirt lâzen/ mit trinken und mit ezzen:/ bî ligens | |
| "Lîâze ist dort, Lîâze ist hie./ mir wil got sorge mâzen:/ nu sihe ich Lîâzen,/ des werden Gurnemanzes kint."/ Lîâzen schœne | |
| prîs./ er mannes schœne ein blüende rîs,/ er kunde valscheit mâzen,/ der bruoder Lîâzen."/ ___Dô Lîâze wart genant,/ nâch ir vil | |
| getuot,/ er sol uns nôt erlâzen/ und al sîn zürnen mâzen./ veltstrîts sol uns doch baz gezemen,/ dan daz se uns | |
| und mînen, kunde ich hazen:/ den lêr mich gein dir mâzen."/ //___Dô sprach der werde süeze man/ "daz tuon ich, swester, | |
| da spricht: ‘vart, ir verfluchten, $t in daz ewig fiur.’ mazzet euch der eide; die da emzichlichen swerent, die werdent vil | |
| widersten, daz wir uns an dem ezzen, an dem trinchen mazzen und uns suͤntlicher gwinne und aller girischeit enthaben, das uns | |
| mieten,/ iwer weinen durch mich lazen/ und gar iwer truren mazen./ da mit wil ich von iu varn./ got muͤze iuch | |
| ie manhaft und wis./ daz sol an dir wesen shin:/ maze dins leides pin!/ der tot nieman lat genesen./ nu muͤzen | |
| von im vernamen,/ daz sagten sie Thachalaze./ ‘Mahmet die hohvart maze/ die er tůt mime libe./ dient er da mit keime | |
| wolte got niemen uerlazen./ uon diu sculn wir unsich da mazen./ Vnter diu chom Walthere,/ uerwundet was er sere,/ dan ich | |
| min wort als ih heize dih,/ das er sine herte maze/ und min lút varn laze.’/ Mo%.yses sprah: ‘wie solih/ din | |
| mir biz uf die zit geschiht,/ er enwelle sih danne mazen/ und úns mit vride lazen./ tůt er des niht, hin | |
| vergůt/ Sin halden und sin lazen,/ Kan er sú baide mazen./ Dis solt du nemen in dinen můt./ Ich fuͤge dir | |
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