Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
man an_m (4503 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| myne frunt, die uwer froer sollen sin dann ie keyns mannes! Wir han noch kam ein mil dare, es ist auch | |
| enge das hundert man den steynweg behalten hetten vor dusent mannen. Galahut und Lyonel waren vergadert an Carreacados volck und hettens | |
| starkiz wider wette/ doh an ein brutbette/ torste gen mit irn manne,/ der ir gegert hate lange,/ deme kunte si den gotis | |
| gar lobelih,/ an den wiben ist si wunnesam,/ an den mannen alsam:/ si frumit den jungelingen,/ si ist lieb an den | |
| mir lib ist.’/ //Du stimmi sprach dannin/ zi demo kuninclichen manni:/ ‘nu du virkorn hast den richtum/ undi griffi an den | |
| er daz dir do giwan,/ do was er ein vro man./ er hiz iz imo giwinnin,/ di adirin bringin./ von du | |
| sin herschaf./ //Do chom du gotis stimmi/ zi demo kuniclichin manni;/ der wistum imo zu vloz./ er niwissi an dir erdi | |
| sint./ //Di dinistmin, so ich iz virnemin kan,/ bizeichnont bischoflichi man,/ di dinunt imo in plichti./ daz lut soltin si birichtin,/ | |
| ſo ſtarc wereſt alſo ſamſon, der mit enime kinebacken tuſent manne ʒů einem male erſlůc? //Do ſprach der iunger: Daʒ waʒ | |
| iren geliden. Hie in dirre welt iſt ein wolleben an mannen vnde an ſchonen wip, gůt gewant, ſchoneʒ geʒimber, ſůʒe geſanc, | |
| getrunken, vertribet den husten. Di rute selbe genutzet, vertribet den mannen di lust unde meret si den wiben. Di růte gesoten | |
| stat, das is si da iucket. Iz geschet ouch den mannen. Swederm iz werre, der neme win, da di salbe inne | |
| heilet di trorinden wunden, unde nemeliche di wunden an dez mannez cleinote. Der samen gebraten unde gerochen vertribet den ieschin. Di | |
| můder: $’n <suͤʒen> Jhesu!/ ////Maget schön ind süverlich,/ de schöne man$’ bezeichent dich,/ wand als de man$’ diͤ stern verwinnet/ ind | |
| ind süverlich,/ de schöne man$’ bezeichent dich,/ wand als de man$’ diͤ stern verwinnet/ ind van der sunn$’ sin schin gewinnet,/ | |
| hilp mir, vrow der wisheit riche!/ //Ich volgen eins wisen mannes worden,/ de des self gewar was worden,/ dat de burne | |
| mochts du, <reine>, des verhengen,/ dat man dich sold zů manne brengen?/ //Wolds du ouch zů manne kumen,/ wolds du nemen | |
| man dich sold zů manne brengen?/ //Wolds du ouch zů manne kumen,/ wolds du nemen ein brüdegumen,/ wiͤ wolds du behalden | |
| dat du si has als ver üvergangen,/ diͤ kint van mannen hant entfangen./ ////Wat mach ich van diner reincheit sagen,/ der | |
| begeven,/ diͤ sint gevolgt din vůʒsporen/ ind din sun zů manne hant erkoren,/ der kleit sint al zit reine bliven/ als | |
| nam:/ dů blifs du widwe ind ungetrost,/ du enwolds engeines mannes trost,/ wan als dich trost de rein Johan/ vür dinen | |
| daz kint gebære,/ bit alle du wære/ luter unde reine/ van mannes gemeine./ swenen so daz dunket unmugelich,/ der merke daz glas, | |
| du buoch, du der heizet Exodus,/ daz Moyses, ein heilig man,/ sag einen busch, de der bran:/ den busch du flamme | |
| ce muoder, als iz wale gezam,/ daz den aller bezzesten man,/ der ie in duse werlt quam,/ daz bezzeste wif gebære,/ | |
| also edile:/ die süezze hast du fure braht,/ muoter ane mannes rat,/ Sancta Maria./ Ju in deme gespreidach/ Moyses ein fiur | |
| vil reinu scam/ irscrach von deme mære,/ wie magit ane man/ iemir chint gibare./ //Frouwe, an dir ist wundir:/ muotir und | |
| und bliben in dem kore. Do kam ein vuͤgelich lang man, der was vil mager und doch nit alt; sinú kleider | |
| vor siner brust; das was Johannes_Ewangelista. Do kam ein einvaltig man, Sant Peter. Do kam ein jungeling gros, der brahte ein | |
| Mit grosser zuht und mit heliger vorhte enpfieng der kleine man den grossen pfenning. Do sach si den pfenning an, wie | |
| du maht wol gottes bilde sin: Du bist ein menlich man an dinem strite, du bist ein wolgezieret juncfroͮwe in dem | |
| leider das ertriche vil wandelbar an mir und an mangem man, der noch ze himmel nie kam, da man die warheit | |
| so woͤlte ich das beste welen.» «Owe, das tůt menig man nit, der wise ist von lere und von natúrlichen sinnen, | |
| vil hohe were gestigen.» «Was hilfet, das man einen sclaffenden man schone kleidet und im edele spise vúr setzet? Die wile | |
| verwandelt sich und kam wider gelich eim vil armen siechen manne, dem sin gederme usviel, und sprach: «Eya, du bist also | |
| ungekust/ din brust und min ist ein, ungedrukt/ von allen mannen sunder dich alleine.»/ Dis sint dú wort des sanges./ Der | |
| an dir selben!» «Eya herre, were ich ein geleret geistlich man, und hettistu dis einig grosse wunder an im getan, so | |
| dú irdensche wisheit nit gevinden.» «Tohter, es verlúret manig wise man sin túres golt von verwarloͤsi in einem grossen herwege, da | |
| minte si mit grosser pine: «Owe, wie úbel ein rich man mag liden, das er nach erlicher richheit in gros armůt | |
| allerleie kumber. So koment die engel wider und troͤstent die man von Galylea, wenne wir gedenken an gottes userwelte frúnde und | |
| edelkeit predier ordens</KAP> In pinen han ich oͮch gesehen einen geistlichen man, zů dem hatte ich bi sinem leben gůten wan. Ich | |
| dem lande behaben sol? Mere wa aber were ein ungetroierter man, der von ungerete nie ze strite kam, woͤlte der in | |
| ussetzig und blint. Ob disem brunnen stůnt ein vil geistlich man, da mohte anders nieman in griffen; das was Johannes_Baptista. Er | |
| ein můter der waren gottes wisheit. Was hilfet, das ein fúrnem man vil pfenninge hat und koͮffet doch nit denne hunger und | |
| tet únserm herren. Si salbent si oͮch und das soͤllent mannes namen tůn, wan si nit got sint. Als die lúte | |
| dar gat und mit inen gestat, der ist ein seliger man. So gat es an die not. So scheident sich die | |
| So tragent si in denne zwúschent in gespisset, den heligen man, fúr alle die welt gemeine. Die boͤsen lachent, die <FOLIO>(74#’r)</FOLIO> | |
| an irme herzen weis, so bekeret sich denne manig edel man und manig schoͤnú vroͮwe, die von der cristanheit Endecrist waren | |
| ertriche der groͤssost gewalt gegeben. Er heisset samnen alle die man, die er an cristam geloͮben gepruͤven kan. So bereitet man | |
| husfroͮwen und nach iren schoͤnen kinden. So heisset man die man kiesen, weder si lieber behalten in dem ungeloͮben die schoͤnen | |
| pfannen wellent sieden und iren lip verlieren. So sprechent die man: «Eya lieben wip und kint, gedenkent nit an mich, mere | |
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